Klinische Psychologie an der Universität Salzburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Klinische Psychologie an der Universität Salzburg

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Klaus Scherer
funktionale Definition
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episode temporärer Synchronisation des Systems
5Komponenten
  • Kognition
  • phys. Aktivierung
  • Motivation
  • mot. Ausdruck
  • sub. Erleben
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3 Anteile der Angst
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  • Körper (Herzklopfen)
  • Denken (Hilfe, ich schaffe es nicht)
  • Verhalten (Weglaufen)
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Wann wird Angst zur Krankheit?
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  • unangemessen stark
  • ohne Grund
  • Leid verursachend
  • Leben einschränkt
  • typ. Symptommuster
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Angststörungen im Überblick
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Phobien: 
  • spezifische Phobie
  • Soziale Phobie
  • Agoraphobie

Angstzustände
  • Panikstörung
  • general. Angststörung

Andere Angsterkrankungen
  • Zwangsstörungen
  • PTBL
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Panikstörung und Agoraphobie
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• plötzliche Anfälle intensiver Angst („Angstanfall“, „Panikattacke“) • Vielzahl körperlicher und kognitiver Symptome • zentrale Befürchtung: unmittelbare Katastrophe (sterben oder verrückt werden) • als Konsequenz: Sorgen, Veränderung des Lebensstils, Vermeidung • sehr häufig: spätere Agoraphobie • Diskussion: Panik + Agoraphobie oder Agoraphobie + Panik ▫ ICD: Agoraphobie mit/ohne PS ▫ DSM-IV: PS mit Agoraphobie oder Agoraphobie ohne PS in Vorgeschichte ▫ DSM-5: Störungen komplett separat; können, müssen aber nicht komorbide auftreten.

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Panikattacke nach DSM-5
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"Eine Panikattacke ist eine klar abgrenzbare Episode intensiver Angst und Unbehagens, bei der mindestens 4 der nachfolgend genannten Symptome abrupt auftreten und innerhalb von 10 Minuten einen Höhepunkt erreichen • Palpitationen (Herzrasen), Herzklopfen oder beschleunigter Herzschlag, • Schwitzen, • Zittern oder Beben, • Gefühl der Kurzatmigkeit oder Atemnot, • Erstickungsgefühle, • Schmerzen oder Beklemmungsgefühle in der Brust, • Übelkeit oder Magen-Darm-Beschwerden, • Schwindel, Unsicherheit, Benommenheit oder der Ohnmacht nahe sein, • Derealisation (Gefühl der Unwirklichkeit) oder Depersonalisation (sich losgelöst fühlen), • Angst, die Kontrolle zu verlieren oder verrückt zu werden, • Angst zu sterben (Todesangst), • Parästhesien (Taubheiten oder Kribbelgefühle), • Hitzewallungen oder Kälteschauer."

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DSM-Defintion der Panikstörung
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• Die Panikstörung zeichnen sich durch wiederholtes Auftreten von unerwarteten Panikattacken aus, die zur Folge haben, dass die betroffene Person über mindestens einen Monat besorgt ist, dass weitere Attacken auftreten, sich Sorgen darüber macht (z.B. Herz, verrückt werden) und ihr Verhalten aufgrund der Attacken bedeutsam ändert (z.B. Vermeidung, Kündigung des Arbeitsplatzes).

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DSM-5 Definition der Agoraphobie
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• Unter Agoraphobie versteht man “die Angst, an Orten zu sein, von denen eine Flucht schwierig (oder peinlich) sein könnte oder wo im Falle einer unerwarteten oder durch die Situation begünstigten Panikattacke oder panikartiger Symptome Hilfe nicht erreichbar sein könnte”

• Die Ängste von Agoraphobikern betreffen meistens bestimmte Arten von Situationen wie Einkaufen, Reisen im Bus, Zug oder Auto, das Stehen auf einer Brücke. • Aufgrund der Angst werden diese Situationen vermieden oder nur in Begleitung oder nur unter großer Angst vor dem Auftreten panikähnlicher Symptome aufgesucht.

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Somatische Auslöser von Angstanfällen 
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• Gleichgewichtsstörungen (z.B. Morbus Menière) • Herzkrankheiten mit Rhythmusstörungen (z.B. Angina pectoris, Mitralklappenprolaps) • Lungenkrankheiten (z.B. Lungenembolie, Asthma bronchiale) • Migräne • Schilddrüsenüberfunktion • Unterzuckerung • Drogenkonsum (alle Drogen einschließlich Alkohol) • Einnahme von Neuroleptika • Einnahme von Sympathomimetika (z.B. Nasentropfen, Appetitzügler) • starker Kaffee-Genuß

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Panikstörung mit Agoraphobie
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• Schwere, chronische Angstkrankheit (Spontanremission unter 10%) • höchste Behandlungsquote aller psychischen Störungen • aufwendige Differentialdiagnose und häufige Folgeprobleme bewirken massive Gesundheitskosten • hohe Rate von Fehldiagnosen und -behandlungen • Suizidrate rund 18fach erhöht • relativ häufig

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Theoretische Erklärungsansätze für die Panikstörung
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 Hyperventilationssyndrom (Ronald Ley)  Erstickungsalarm-Theorie (Donald Klein) («suffocation false alarm theory»)  Kognitiv-behaviorales Modell (David Clark, Jürgen Margraf)

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Charles Darwin Definition Emotion
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  1. Anpassungsleistung an Situation 
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  • 17 Lernmaterialien

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Q:
Klaus Scherer
funktionale Definition
A:
episode temporärer Synchronisation des Systems
5Komponenten
  • Kognition
  • phys. Aktivierung
  • Motivation
  • mot. Ausdruck
  • sub. Erleben
Q:
3 Anteile der Angst
A:
  • Körper (Herzklopfen)
  • Denken (Hilfe, ich schaffe es nicht)
  • Verhalten (Weglaufen)
Q:
Wann wird Angst zur Krankheit?
A:
  • unangemessen stark
  • ohne Grund
  • Leid verursachend
  • Leben einschränkt
  • typ. Symptommuster
Q:
Angststörungen im Überblick
A:
Phobien: 
  • spezifische Phobie
  • Soziale Phobie
  • Agoraphobie

Angstzustände
  • Panikstörung
  • general. Angststörung

Andere Angsterkrankungen
  • Zwangsstörungen
  • PTBL
Q:
Panikstörung und Agoraphobie
A:

• plötzliche Anfälle intensiver Angst („Angstanfall“, „Panikattacke“) • Vielzahl körperlicher und kognitiver Symptome • zentrale Befürchtung: unmittelbare Katastrophe (sterben oder verrückt werden) • als Konsequenz: Sorgen, Veränderung des Lebensstils, Vermeidung • sehr häufig: spätere Agoraphobie • Diskussion: Panik + Agoraphobie oder Agoraphobie + Panik ▫ ICD: Agoraphobie mit/ohne PS ▫ DSM-IV: PS mit Agoraphobie oder Agoraphobie ohne PS in Vorgeschichte ▫ DSM-5: Störungen komplett separat; können, müssen aber nicht komorbide auftreten.

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Q:
Panikattacke nach DSM-5
A:

"Eine Panikattacke ist eine klar abgrenzbare Episode intensiver Angst und Unbehagens, bei der mindestens 4 der nachfolgend genannten Symptome abrupt auftreten und innerhalb von 10 Minuten einen Höhepunkt erreichen • Palpitationen (Herzrasen), Herzklopfen oder beschleunigter Herzschlag, • Schwitzen, • Zittern oder Beben, • Gefühl der Kurzatmigkeit oder Atemnot, • Erstickungsgefühle, • Schmerzen oder Beklemmungsgefühle in der Brust, • Übelkeit oder Magen-Darm-Beschwerden, • Schwindel, Unsicherheit, Benommenheit oder der Ohnmacht nahe sein, • Derealisation (Gefühl der Unwirklichkeit) oder Depersonalisation (sich losgelöst fühlen), • Angst, die Kontrolle zu verlieren oder verrückt zu werden, • Angst zu sterben (Todesangst), • Parästhesien (Taubheiten oder Kribbelgefühle), • Hitzewallungen oder Kälteschauer."

Q:
DSM-Defintion der Panikstörung
A:

• Die Panikstörung zeichnen sich durch wiederholtes Auftreten von unerwarteten Panikattacken aus, die zur Folge haben, dass die betroffene Person über mindestens einen Monat besorgt ist, dass weitere Attacken auftreten, sich Sorgen darüber macht (z.B. Herz, verrückt werden) und ihr Verhalten aufgrund der Attacken bedeutsam ändert (z.B. Vermeidung, Kündigung des Arbeitsplatzes).

Q:
DSM-5 Definition der Agoraphobie
A:

• Unter Agoraphobie versteht man “die Angst, an Orten zu sein, von denen eine Flucht schwierig (oder peinlich) sein könnte oder wo im Falle einer unerwarteten oder durch die Situation begünstigten Panikattacke oder panikartiger Symptome Hilfe nicht erreichbar sein könnte”

• Die Ängste von Agoraphobikern betreffen meistens bestimmte Arten von Situationen wie Einkaufen, Reisen im Bus, Zug oder Auto, das Stehen auf einer Brücke. • Aufgrund der Angst werden diese Situationen vermieden oder nur in Begleitung oder nur unter großer Angst vor dem Auftreten panikähnlicher Symptome aufgesucht.

Q:
Somatische Auslöser von Angstanfällen 
A:

• Gleichgewichtsstörungen (z.B. Morbus Menière) • Herzkrankheiten mit Rhythmusstörungen (z.B. Angina pectoris, Mitralklappenprolaps) • Lungenkrankheiten (z.B. Lungenembolie, Asthma bronchiale) • Migräne • Schilddrüsenüberfunktion • Unterzuckerung • Drogenkonsum (alle Drogen einschließlich Alkohol) • Einnahme von Neuroleptika • Einnahme von Sympathomimetika (z.B. Nasentropfen, Appetitzügler) • starker Kaffee-Genuß

Q:
Panikstörung mit Agoraphobie
A:

• Schwere, chronische Angstkrankheit (Spontanremission unter 10%) • höchste Behandlungsquote aller psychischen Störungen • aufwendige Differentialdiagnose und häufige Folgeprobleme bewirken massive Gesundheitskosten • hohe Rate von Fehldiagnosen und -behandlungen • Suizidrate rund 18fach erhöht • relativ häufig

Q:
Theoretische Erklärungsansätze für die Panikstörung
A:

 Hyperventilationssyndrom (Ronald Ley)  Erstickungsalarm-Theorie (Donald Klein) («suffocation false alarm theory»)  Kognitiv-behaviorales Modell (David Clark, Jürgen Margraf)

Q:
Charles Darwin Definition Emotion
A:
  1. Anpassungsleistung an Situation 
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