Qualitätsmanagement an der Universität Rostock | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Qualitätsmanagement an der Universität Rostock

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Qualitätsmanagement Kurs an der Universität Rostock zu.

TESTE DEIN WISSEN

7 Arten der Verschwendung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Überflüssige Bewegung

- Wartezeit

- Transport

- Prozessüberfüllung

- Bestände

- Fehler, Ausschuss, Nacharbeit

- Überproduktion

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Design of Experiments (allgemein)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

DoE ist eine Methodik zur Planung und statistischen Auswertung von Versuchen


- Ziel: Ermittlung von quantitativen Ursache-Wirkungsbeziehungen. Ziel ist es, mit einem möglichst geringen Versuchsaufwand möglichst viel über die Zusammenhänge von Einflussparametern (Inputs) und Ergebnissen (Outputs) zu erfahren


- Nutzen: Mit  DoE gewonnene Informationen über die Zusammenhänge von Input und Output sind (statistisch) abgesichert und die Effekte der Inputvariablen und ihrer Wechsel-Wirkung auf den Output sind quantifizierbar


- Erkenntnisse für:

  > Produktentwicklung

  > Produktoptimierung

  > Prozessoptimierung

  > Produktauswahl

  > Robuster Prozess

  > Robustes Produkt

  > Systematische Beobachtung

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Experimentiermethoden

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Versuch und Irrtum (Trial and Error) > Veränderung von vielen Faktoren zu selben Zeit

- Ein Faktor nach dem anderen (One-factor-at-a-time, OFAT) > Veränderung von einem Faktor zu selben Zeit

- 2k-vollfaktorielle Versuchspläne (full factorial designs) > Durchführung eines Sets von Versuchen auf zuvor definierten Stufen, wobei alle Einstellkombinationen durchgeführt werden.

- 2k-teilfaktorielle Versuchspläne (fractional fatorial designs) > Durchführung eines Setes von Versuchen auf zuvor definierten Stufen, wobei nicht alle Einstellkombinationen durchgeführt werden. mehrstufige, teilfaktorielle Versuchspläne

- Response Surface Designs (Versuchspläne für nicht-lineare Zusammenhänge)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Versuch und Irrtum

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Beispiel

- Problem: Benzinverbrauch des Autos beträgt 10l/100km

- Ziel: Benzinverbrauch < 9l/100km

- Lösung:

  > Benzinmarke ändern

  > Fahrverhalten ändern

  > Auto waschen 

  > Klimaanlage ausschalten

  > ...

Was, wenn es hilft?/ Was, wenn es nicht hilft?

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

OFAT (Ovne-factor-at-a-time)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Vorgehen

- Ein Faktor wird variiert und das Ergebnis beobachtet, Die bessere Einstellung wird beibehalten und der nächste Faktor untersucht

Vorteil

- einfache Vorgehensweise

- mit viel Glück ist man schnell am Ziel

Nachteil

- wenig systematisches Vorgehen

- ein Optimum wird nur durch Zufall entdeckt

- die Einzelwirkungen bleiben unbekannt

- Wechselwirkungen werden nicht erkannt


-> Wie viele Messungen machen Sie pro Versuch, um eine vernünftige Abschätzung des Verbrauchs zu bekommen? Wie viele insgesamt?


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Vorbereitung: DoE

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Zeitdefinition

- eindeutig, konkret, präzise

- messbar

- akzeptiert von allen Beteiligten 

- erreichbare Herausforderung

Randbedingungen 

- Zeitplan 

- Budget

- Material

- Anlagen, Messgeräte, Personal

Vorwissen

- Erfahrungen aus der Vergangenheit (z.B. aus Fachliteratur)

- Darstellung des Prozessablaufs (Flussdiagramm)

- Systematische Beobachtung (SPC)

Zielgrößen

- Sind Ergebnisse der Einzelversuche, bilden das Problem ab

- Steuergrößen und Störgrößen (Regelungstechnik)
- Gegenüberstellung: Einflussgrößen - Zielgrößen

- quantitative und qualitative Größen 

- Wertebereich festlegen 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Ablauf der Versuchsplanung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Auswahl des geeigneten Versuchsplans um die gewünschten Informationen zu erhalten

2. Festlegung des Versuchsumfangs, damit relevante Effekte aus der Zufallsstreuung herausragen

3. Festlegung der Reihenfolge der Einzelversuche, damit die Ergebnisse nicht durch unvorhergesehene Veränderung der Bedingungen verfälscht werden

4. Vorbereitung der Versuchsdurchführung, um systematische Fehler zu vermeiden und zufällige Fehler klein zu halten

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Blockbildung, Randomisierung und Versuchsvorbereitung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Bekannte Störgrößen als Blockfaktoren behandeln 

> Andere Faktorstufenkombinationen werden ausgewogen


Innerhalb der Blöcke: zufällige Reihenfolge (Randomisierung) 

> Schützt vor Verfälschung der Ergebnisse


Vorbereitung: Statistik ist kein Ersatz für Sorgfalt, deshalb:
> Überprüfen der Messmittel und -geräte

> Auswahl, Kennzeichnung und Zuordnung der Teile

> Festlegung des Versuchs- und Messablaufs

> Zuordnung und Einweisung des Personals



Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

DoE - Zusammenfassung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Sorgfältige Vorbereitung der Versuche

- Vorhandene Daten Analysieren 

- Six-Sigma-Methoden einbinden - DoE als Möglichkeit für "Improve"

- Zyklische Verwendung von DoE, d.h. erst Screening dann Detailanalyse

- Annäherung an das Optimum, mit höher werdender Auflösung und vollständig faktorieller Versuchspläne

- Optimale Pläne gibt es nicht, individuelle Anpassung notwendig

- Software erleichtert Durchführung, Priorisierung, Kompromisssuche bei mehreren Zielgrößen und Darstellung von Wirkzusammenhängen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

FMEA

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die FMEA - Fehlermöglichkeits- und Einflussanalysen (Failure Mode and Effects Analysis) ist eine formalisierte, analytische Methode zur systematischen und vollständigen Erfassung potentieller Fehler in Konstruktion, Planung und Produktion

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Ablauf einer FMEA: Vorlauf

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Zunächst ist ein abteilungsübergreifendes Projekt-Team zu bilden, in dem je nach Art der FMEA oder je nach betrachtetem Objekt Fachleute der Abteilungen

- Forschung & Entwicklung

- Konstruktion

- Fertigung

- Fertigungsplanung oder 

- Qualitätssicherung

vertreten sind. Gegebenenfalls können auch Vertreter des Lieferanten bzw. des Kunden hinzugezogen werden. Das Projekt-Team wird durch einen Moderator geleitet, der mit der FMEA-Methode vertraut ist

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Aublauf einer FMEA: System- und Funktionsanalyse

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Als Vorbereitung der Fehleranalyse wird, vergleichbar mit der Systemanalyse bei der Fehlerbaumerstellung, der Untersuchungsgegenstand zunächst analysiert und strukturiert.

Den Systemelementen werden Funktionen zugeordnet und eine Funktionsstruktur erstellt. Die Fehleranalyse arbeitet mit möglichen Fehlern auf der Ebene der Funktionen

(Abbildung s. Unterlagen)

Lösung ausblenden
  • 35005 Karteikarten
  • 1106 Studierende
  • 5 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Qualitätsmanagement Kurs an der Universität Rostock - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

7 Arten der Verschwendung

A:

- Überflüssige Bewegung

- Wartezeit

- Transport

- Prozessüberfüllung

- Bestände

- Fehler, Ausschuss, Nacharbeit

- Überproduktion

Q:

Design of Experiments (allgemein)

A:

DoE ist eine Methodik zur Planung und statistischen Auswertung von Versuchen


- Ziel: Ermittlung von quantitativen Ursache-Wirkungsbeziehungen. Ziel ist es, mit einem möglichst geringen Versuchsaufwand möglichst viel über die Zusammenhänge von Einflussparametern (Inputs) und Ergebnissen (Outputs) zu erfahren


- Nutzen: Mit  DoE gewonnene Informationen über die Zusammenhänge von Input und Output sind (statistisch) abgesichert und die Effekte der Inputvariablen und ihrer Wechsel-Wirkung auf den Output sind quantifizierbar


- Erkenntnisse für:

  > Produktentwicklung

  > Produktoptimierung

  > Prozessoptimierung

  > Produktauswahl

  > Robuster Prozess

  > Robustes Produkt

  > Systematische Beobachtung

Q:

Experimentiermethoden

A:

- Versuch und Irrtum (Trial and Error) > Veränderung von vielen Faktoren zu selben Zeit

- Ein Faktor nach dem anderen (One-factor-at-a-time, OFAT) > Veränderung von einem Faktor zu selben Zeit

- 2k-vollfaktorielle Versuchspläne (full factorial designs) > Durchführung eines Sets von Versuchen auf zuvor definierten Stufen, wobei alle Einstellkombinationen durchgeführt werden.

- 2k-teilfaktorielle Versuchspläne (fractional fatorial designs) > Durchführung eines Setes von Versuchen auf zuvor definierten Stufen, wobei nicht alle Einstellkombinationen durchgeführt werden. mehrstufige, teilfaktorielle Versuchspläne

- Response Surface Designs (Versuchspläne für nicht-lineare Zusammenhänge)

Q:

Versuch und Irrtum

A:

Beispiel

- Problem: Benzinverbrauch des Autos beträgt 10l/100km

- Ziel: Benzinverbrauch < 9l/100km

- Lösung:

  > Benzinmarke ändern

  > Fahrverhalten ändern

  > Auto waschen 

  > Klimaanlage ausschalten

  > ...

Was, wenn es hilft?/ Was, wenn es nicht hilft?

Q:

OFAT (Ovne-factor-at-a-time)

A:

Vorgehen

- Ein Faktor wird variiert und das Ergebnis beobachtet, Die bessere Einstellung wird beibehalten und der nächste Faktor untersucht

Vorteil

- einfache Vorgehensweise

- mit viel Glück ist man schnell am Ziel

Nachteil

- wenig systematisches Vorgehen

- ein Optimum wird nur durch Zufall entdeckt

- die Einzelwirkungen bleiben unbekannt

- Wechselwirkungen werden nicht erkannt


-> Wie viele Messungen machen Sie pro Versuch, um eine vernünftige Abschätzung des Verbrauchs zu bekommen? Wie viele insgesamt?


Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Vorbereitung: DoE

A:

Zeitdefinition

- eindeutig, konkret, präzise

- messbar

- akzeptiert von allen Beteiligten 

- erreichbare Herausforderung

Randbedingungen 

- Zeitplan 

- Budget

- Material

- Anlagen, Messgeräte, Personal

Vorwissen

- Erfahrungen aus der Vergangenheit (z.B. aus Fachliteratur)

- Darstellung des Prozessablaufs (Flussdiagramm)

- Systematische Beobachtung (SPC)

Zielgrößen

- Sind Ergebnisse der Einzelversuche, bilden das Problem ab

- Steuergrößen und Störgrößen (Regelungstechnik)
- Gegenüberstellung: Einflussgrößen - Zielgrößen

- quantitative und qualitative Größen 

- Wertebereich festlegen 

Q:

Ablauf der Versuchsplanung

A:

1. Auswahl des geeigneten Versuchsplans um die gewünschten Informationen zu erhalten

2. Festlegung des Versuchsumfangs, damit relevante Effekte aus der Zufallsstreuung herausragen

3. Festlegung der Reihenfolge der Einzelversuche, damit die Ergebnisse nicht durch unvorhergesehene Veränderung der Bedingungen verfälscht werden

4. Vorbereitung der Versuchsdurchführung, um systematische Fehler zu vermeiden und zufällige Fehler klein zu halten

Q:

Blockbildung, Randomisierung und Versuchsvorbereitung

A:

Bekannte Störgrößen als Blockfaktoren behandeln 

> Andere Faktorstufenkombinationen werden ausgewogen


Innerhalb der Blöcke: zufällige Reihenfolge (Randomisierung) 

> Schützt vor Verfälschung der Ergebnisse


Vorbereitung: Statistik ist kein Ersatz für Sorgfalt, deshalb:
> Überprüfen der Messmittel und -geräte

> Auswahl, Kennzeichnung und Zuordnung der Teile

> Festlegung des Versuchs- und Messablaufs

> Zuordnung und Einweisung des Personals



Q:

DoE - Zusammenfassung

A:

- Sorgfältige Vorbereitung der Versuche

- Vorhandene Daten Analysieren 

- Six-Sigma-Methoden einbinden - DoE als Möglichkeit für "Improve"

- Zyklische Verwendung von DoE, d.h. erst Screening dann Detailanalyse

- Annäherung an das Optimum, mit höher werdender Auflösung und vollständig faktorieller Versuchspläne

- Optimale Pläne gibt es nicht, individuelle Anpassung notwendig

- Software erleichtert Durchführung, Priorisierung, Kompromisssuche bei mehreren Zielgrößen und Darstellung von Wirkzusammenhängen

Q:

FMEA

A:

Die FMEA - Fehlermöglichkeits- und Einflussanalysen (Failure Mode and Effects Analysis) ist eine formalisierte, analytische Methode zur systematischen und vollständigen Erfassung potentieller Fehler in Konstruktion, Planung und Produktion

Q:

Ablauf einer FMEA: Vorlauf

A:

Zunächst ist ein abteilungsübergreifendes Projekt-Team zu bilden, in dem je nach Art der FMEA oder je nach betrachtetem Objekt Fachleute der Abteilungen

- Forschung & Entwicklung

- Konstruktion

- Fertigung

- Fertigungsplanung oder 

- Qualitätssicherung

vertreten sind. Gegebenenfalls können auch Vertreter des Lieferanten bzw. des Kunden hinzugezogen werden. Das Projekt-Team wird durch einen Moderator geleitet, der mit der FMEA-Methode vertraut ist

Q:

Aublauf einer FMEA: System- und Funktionsanalyse

A:

Als Vorbereitung der Fehleranalyse wird, vergleichbar mit der Systemanalyse bei der Fehlerbaumerstellung, der Untersuchungsgegenstand zunächst analysiert und strukturiert.

Den Systemelementen werden Funktionen zugeordnet und eine Funktionsstruktur erstellt. Die Fehleranalyse arbeitet mit möglichen Fehlern auf der Ebene der Funktionen

(Abbildung s. Unterlagen)

Qualitätsmanagement

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Qualitätsmanagement an der Universität Rostock

Für deinen Studiengang Qualitätsmanagement an der Universität Rostock gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Qualitätsmanagement Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Qualitätsmanagement -> HQ

Hochschule Rosenheim

Zum Kurs
Qualitätsmanagment

Duale Hochschule Baden-Württemberg

Zum Kurs
Qualitätsmanagementsysteme

Universität Magdeburg

Zum Kurs
Qualitätsmanagement 1

Universität für Bodenkultur Wien

Zum Kurs
Qualitätsmanagement 2

Universität Kassel

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Qualitätsmanagement
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Qualitätsmanagement