Meeresbiologie Grundlagen an der Universität Rostock

Karteikarten und Zusammenfassungen für Meeresbiologie Grundlagen an der Universität Rostock

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Wasser als Dipol

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Was unterscheidet direkte von indirekten Bioresuspensions- oder Biodepositionseffekten?

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Beschreibe die Bioturbation eines Conveyor Belt Feeders und nenne Beispiele.

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Wo kommt im Meer Hartsubstrat vor und nennen Sie Beispiele für sekundäres Hartsubstrat?

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Warum kann man im Sediment die Biomasse nicht einfach über eine Kohlenstoff-Analyse bestimmen?

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Welche Prozesse liefern das Sediment?  

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Welche Art von Sediment kann auch ohne die Gegenwart von Tieren mit O2-haltigem Wasser durchspült, als „belüftet“ werden?

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Beschreibe die Lebensweise von Arenicola marina. Warum kann man das Tier als Ökosystemingenieur bezeichnen?

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Wie verändern sich Wassergehalt und Organische Substanz in den Sedimenten mit abnehmender Korngröße?

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Welchen Nutzen hat das pelagische Ökosystem von der Bioirrigation?

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Wie profitiert ein Nematode oder Meiofauna in 10 cm Sedimenttiefe von der Bioturbation?

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Was ist „skimming flow“? Was hat dieser mit dem Bedeckungsgrad zu tun?

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Beispielhafte Karteikarten für Meeresbiologie Grundlagen an der Universität Rostock auf StudySmarter:

Meeresbiologie Grundlagen

Wasser als Dipol

-alle drei Aggregatzustände

-höchste Wärmekapazität

-bestes Lösungsmittel


-Oberflächenspannung

-wenig komprimierbar

-geringe Viskosität

Meeresbiologie Grundlagen

Was unterscheidet direkte von indirekten Bioresuspensions- oder Biodepositionseffekten?

direkt – durch die Biologie beeinflusst → aktive Aufnahme bzw. Ablagerung von Partikeln durch Organismen


indirekt – durch physikalische Prozesse → passive Resuspension bzw. Deposition durch physikalische Effekte wie z.B. Strömung und Absinken dichterer Partikel

Meeresbiologie Grundlagen

Beschreibe die Bioturbation eines Conveyor Belt Feeders und nenne Beispiele.

-Bioturbation = mechanische Arbeit, die Tiere am oder im Meeresboden leisten; Partikelvermischung, Bioirrigation, Biodeposition Bioresuspension

-leben im Meeresboden in selbst gegrabenen Gängen - Schichtung im Sediment ist durch die Bautätigkeit gestört - in die Gänge pumpen sie sauerstoffreiches Wasser von der Sedimentoberfläche → an den Gangwandungen entstehen oxische und suboxische Sedimentschichten


-Pectenaria koreni

-Heteromastus filiformis

-Scoloplos armiger

-Arenicola marina

Meeresbiologie Grundlagen

Wo kommt im Meer Hartsubstrat vor und nennen Sie Beispiele für sekundäres Hartsubstrat?

Vorkommen:


-Felsküste

-Steine und Geröll

-Steile Canyons und Tiefseeberge

-Mittelozeanische Rücken


Beispiele für sekundäres Hartsubstrat:


-Hartschalen von Tieren

-Bauwerke (z.B. Brückenpfeiler)

-Schiffe

-Treibholz

Meeresbiologie Grundlagen

Warum kann man im Sediment die Biomasse nicht einfach über eine Kohlenstoff-Analyse bestimmen?

-Kohlenstoffgehalt kann sehr viel höher sein (Masse) als Biomasse (lebend)

Meeresbiologie Grundlagen

Welche Prozesse liefern das Sediment?  

-Flusseintrag, (Erosion, Fächer, Delta)

-Küstenerosion

-durch die Luft, aeolischer Eintrag

-Sedimentation aus dem Pelagial

-am Boden produzierte Partikel

-Restsediment

Meeresbiologie Grundlagen

Welche Art von Sediment kann auch ohne die Gegenwart von Tieren mit O2-haltigem Wasser durchspült, als „belüftet“ werden?

Permeables Sediment - wasserdurchlässiges Sediment bei genügend Zwischenraum zwischen den einzelnen Körnern

Meeresbiologie Grundlagen

Beschreibe die Lebensweise von Arenicola marina. Warum kann man das Tier als Ökosystemingenieur bezeichnen?

-conveyer belt feeder
-in 20-30 cm tiefen Röhren in U-Form im Wattenmeer
-frisst ständig den Sand des Wattes und filtert dort die organischen Stoffe heraus, welche es dann verwertet
-alle 30 bis 40 Minuten kommt der Wattwurm an den Ausgang seiner Röhre und stößt den verspeisten Sand aus, der als spaghettiförmiger Sandhaufen (Wurmhaufen) den Ausgangsbereich seiner Röhre markiert. Der Eingangsbereich ist mit einem Loch an der Oberfläche markiert, den man bei Niedrigwasser als kleine Vertiefung im Wattenmeer erkennen kann. Dieser Bereich wird „Fresstrichter" genannt. Dort nimmt er den nährstoffreichen Sand auf, um ihn zu verwerten
-Sediment von oben rutscht nach
-Sediment wird also immer wieder von unten nach oben usw. transportiert

-Ökosystemingenieure → sind Organismen, die die Verfügbarkeit von Ressourcen (z.B. Raum, Nahrung) für andere Organismen direkt oder indirekt verändern, indem sie die physikalischen Randbedingungen modifizieren → Erhöhung des Stoffaustausches am Meeresboden

Meeresbiologie Grundlagen

Wie verändern sich Wassergehalt und Organische Substanz in den Sedimenten mit abnehmender Korngröße?

Je geringer die Korngröße, desto höher der Wassergehalt und die organische Substanz

Meeresbiologie Grundlagen

Welchen Nutzen hat das pelagische Ökosystem von der Bioirrigation?

-Stoffe diffundieren aus dem Sediment in das Wasser im Gang → beim nächsten Spülen gelangen diese in das Wasser über dem Sediment → Stoffe werden vom Sediment ins Wasser gebracht


-Bioirrigation ist die Bewässerung von Gängen. Bei feinem, kohäsiven Sediment Findet der Transport nur durch den Gang selbst statt, bei gröberem, permeablen Sediment wird das ganze Porenwasser ausgetauscht.


-generell Konsequenzen Bioirrigation: Sauerstoffversorgung für tiefere Sedimentschichten - Versorgung mit anderen Redox-äquivalenten (z.B. Nitrat, Sulphat) - schnellere Rückführung von Nährstoffen für Primärproduktion im Pelagial - Nahrungsversorgung für Infaunafiltrierer - Freisetzung von Schadstoffen

Meeresbiologie Grundlagen

Wie profitiert ein Nematode oder Meiofauna in 10 cm Sedimenttiefe von der Bioturbation?

-Nahrung wird auch in tiefere Sedimentschichten transportiert

-stetige Sauerstoffversorgung

Meeresbiologie Grundlagen

Was ist „skimming flow“? Was hat dieser mit dem Bedeckungsgrad zu tun?

-gleitende Strömung über Hindernisse hinweg, Strömung hebt ab

-ab ca. 4% Bedeckungsgrad pro m²

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