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Lernmaterialien für Gender - Kommunikation und Geschlecht an der Universität Regensburg

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet "Gender"?

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Sozial-kulturelle Ausformung des biologischen Geschlechts

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Was bedeutet Gender-mainstreaming?

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  1. Ausgangslage: es gibt keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit
  2. Auftrag: Chancengleichheit der Geschlechter in allen Institutionen umsetzen
  3. Geschlechterperspektive in alle Entscheidungsprozesse einbinden
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Was bedeutet Gender-Kompetenz?

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  1. Bewusstheit der eigenen Geschlechterrollen und -konstruktionen
  2. Persönliche und strukturelle Ebene
  3. Gleichzeitig berücksichtigen und dekonstruieren
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Welche Ebenen der Geschlechterforschung gibt es?

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  1. Strukturen/Institutionen/Organisationen
  2. Diskurse/Bilder/Normen
  3. Handlungen/Interaktionen
  4. Identitäten/Körper/Subjekte
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Wie begann "die neue Frauenbewegung"?

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  • 1968 mit Tomatenwurf
  • 1945: Anzahl der erwerbstätigen Frauen steigt, Bildungschancen für Mädchen verbesserten sich
  • aber: Gesamtgesellschaft immer noch in alten patriarchalen Strukturen
    • Frauen Männern nicht gleichgestellt
    • nach wie vor Hauptverantwortung für Haushalt und Kinder
    • kaum Zugang zu Führungspositionen, geringerer Verdienst
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Was waren die zentralen Ereignisse als Auslöser der neuen Frauenbewegung?

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  1. Tomatenwurf auf der Deligiertenkonferenz des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (13.09.1968)
  2. Aktion "Ich habe abgetrieben" des STERN (1971)

Beides eng verbunden mit den Studentenprotesten

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Was sind die Hintergründe des Tomatenwurfes?

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  1. SDS (Studentenbund, hat sich von der SPD Anfang 1960er getrennt, weil diese sich von der marxistischen Tradition abwandten) als "Neue Linke" richtete sich gegen Staat: fanden ihn reaktionär und zu autoritär
  2. Ziel: Gleichberechtigung und Recht auf Selbstbestimmung durch Aktionen und Aufklärung
  3. SDS-Deligiertenkongress 1968
    1. Sprecherin des Aktionsrates zur Befreiung der Frau Helke Sander beschuldigt SDS-Männer, in ihrer Gesellschaftskritik nicht weit genug zu gehen, da sie Diskriminierung der Frauen ignorieren
    2. Männer waren nicht bereit, diese Rede zu diskutieren und wollten zu Tagesordnung übergehen
    3. Sigrid Rüger warf als Zeichen weiblichen Protestes Tomaten in Richtung Vorstandstisch
  4. Auswirkungen des Tomatenwurfes:
    1. in den Universitätsstädten bildeten sich vermehrt Frauengruppen bzw. Weiberräte
    2. machten Öffentlichkeit teils mit spektakulären Aktionen auf Ungleichheit zwischen Geschlechtern aufmerksam
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Was sind die Hintergründe der Aktion "Ich habe abgetrieben"?

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  1. 1971 initiierte Kampagne gegen § 218
  2. Initiatorin: Journalistin Alice Schwarzer (hatte Idee aus Frankreich übernommen)
  3. 374 Frauen in der Zeitschrift STERN mit der Selbstbezichtigung "Ich habe abgetrieben"
  4. Es formierten sich immer mehr Aktionsgruppen, die ihre Proteste in einem übergeordneten Gremium "Aktion 218" koordinierten
  5. Forderungen des Gremiums an den Bundesjustizminister
    1. § 218 aus Strafgesetzbuch streichen
    2. Schwangerschaftsabbruchvon Fachärzten vornehmen zu lassen
    3. Abtreibung und Pille als Kassenleistung festschreiben
    4. Sexualaufklärung, die sich an Bedürfnissen der Frauen orientiert
  6. Auswirkungen
    1. über Reform des § 218 wurde in BRD schon vor dieser Aktion diskutiert
    2. Neu war, dass Frauen selbst die Streichung des § 218 forderten und dass nicht nur Studentinnen, sondern auch berufstätige Frauen, Hausfrauen und Mütter protestierten
    3. Maximalziel (Abschaffung) wurde nicht erreicht, erreichte Fristenlösung (trat 1976 in Kraft) kann aber als Erfolg gewertet werden
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Was sind die drei Phasen, mit der die neue Frauenbewegung versuchte, eine andere Gesellschaft zu schaffen?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Bis 1976: Erreichtung eigener Foren und Räume
    1. kleine Gruppen frei von männlichen Werten, die Frauen bewusst machen sollten, wie sehr ihr Denken und Handeln von männlichen Werten geprägt ist
    2. Kampf gegen Lohndiskriminierung
  2. Projekte und Umorientierung in der zweiten Hälfte der 70er
    1. eigene Strukturen und Medien, um Ideen zu verbreiten (Frauenfilme, Frauenverlage - z.B. EMMA)
    2. Themen:
      1. Frauen und Gewalt
      2. Frauen und Wissenschaft
  3. Bis 1989: Institutionelle Integration und Differenzierung
    1. Ausdifferenzierung in verschiedene Untergruppen mit unterschiedlichen Ausrichtungen
    2. Institutionelle Integration, z.B. erster Lehrstuhl für Frauenforschung, auch Parteien und z.B. Kirchen zeigten Interesse an Themen, Partei DIE GRÜNEN fühlte sich Feminismus verpflichtet, erste Frauenministerin
    3. Ende der 80er: 
      1. immer weniger Protestaktionen, Bewegung verschwand aus Blick der Öffentlichkeit
      2. Kluft zwischen autonom und institutionell verankerten
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Was ist Gegenstand der linguistischen Geschlechterforschung?

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Sprache und Kommunikation unter geschlechtsspezifischer Perspektive

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Welche Hypothesen der linguistischen Geschlechterforschung gibt es?

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  1. Defizit- oder Dominanz-Unterdrückungshypothese: "Frauen reden schlechter"
  2. Differenzhypothese: "Frauen reden besser"
  3. Zwei-Kulturen-Hypothese: "Frauen reden anders, aber gleich gut"
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In welchem Spannungsfeld befindet sich "Gender"?

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  1. Alltagserfahrung und Identitätsbildung
  2. Politischen Zielen: Gleichberechtigung
  3. Wissenschaftlich-empirischen Befunden
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  • 2861 Studierende
  • 177 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Gender - Kommunikation und Geschlecht Kurs an der Universität Regensburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was bedeutet "Gender"?

A:

Sozial-kulturelle Ausformung des biologischen Geschlechts

Q:

Was bedeutet Gender-mainstreaming?

A:
  1. Ausgangslage: es gibt keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit
  2. Auftrag: Chancengleichheit der Geschlechter in allen Institutionen umsetzen
  3. Geschlechterperspektive in alle Entscheidungsprozesse einbinden
Q:

Was bedeutet Gender-Kompetenz?

A:
  1. Bewusstheit der eigenen Geschlechterrollen und -konstruktionen
  2. Persönliche und strukturelle Ebene
  3. Gleichzeitig berücksichtigen und dekonstruieren
Q:

Welche Ebenen der Geschlechterforschung gibt es?

A:
  1. Strukturen/Institutionen/Organisationen
  2. Diskurse/Bilder/Normen
  3. Handlungen/Interaktionen
  4. Identitäten/Körper/Subjekte
Q:

Wie begann "die neue Frauenbewegung"?

A:
  • 1968 mit Tomatenwurf
  • 1945: Anzahl der erwerbstätigen Frauen steigt, Bildungschancen für Mädchen verbesserten sich
  • aber: Gesamtgesellschaft immer noch in alten patriarchalen Strukturen
    • Frauen Männern nicht gleichgestellt
    • nach wie vor Hauptverantwortung für Haushalt und Kinder
    • kaum Zugang zu Führungspositionen, geringerer Verdienst
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Q:

Was waren die zentralen Ereignisse als Auslöser der neuen Frauenbewegung?

A:
  1. Tomatenwurf auf der Deligiertenkonferenz des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (13.09.1968)
  2. Aktion "Ich habe abgetrieben" des STERN (1971)

Beides eng verbunden mit den Studentenprotesten

Q:

Was sind die Hintergründe des Tomatenwurfes?

A:
  1. SDS (Studentenbund, hat sich von der SPD Anfang 1960er getrennt, weil diese sich von der marxistischen Tradition abwandten) als "Neue Linke" richtete sich gegen Staat: fanden ihn reaktionär und zu autoritär
  2. Ziel: Gleichberechtigung und Recht auf Selbstbestimmung durch Aktionen und Aufklärung
  3. SDS-Deligiertenkongress 1968
    1. Sprecherin des Aktionsrates zur Befreiung der Frau Helke Sander beschuldigt SDS-Männer, in ihrer Gesellschaftskritik nicht weit genug zu gehen, da sie Diskriminierung der Frauen ignorieren
    2. Männer waren nicht bereit, diese Rede zu diskutieren und wollten zu Tagesordnung übergehen
    3. Sigrid Rüger warf als Zeichen weiblichen Protestes Tomaten in Richtung Vorstandstisch
  4. Auswirkungen des Tomatenwurfes:
    1. in den Universitätsstädten bildeten sich vermehrt Frauengruppen bzw. Weiberräte
    2. machten Öffentlichkeit teils mit spektakulären Aktionen auf Ungleichheit zwischen Geschlechtern aufmerksam
Q:

Was sind die Hintergründe der Aktion "Ich habe abgetrieben"?

A:
  1. 1971 initiierte Kampagne gegen § 218
  2. Initiatorin: Journalistin Alice Schwarzer (hatte Idee aus Frankreich übernommen)
  3. 374 Frauen in der Zeitschrift STERN mit der Selbstbezichtigung "Ich habe abgetrieben"
  4. Es formierten sich immer mehr Aktionsgruppen, die ihre Proteste in einem übergeordneten Gremium "Aktion 218" koordinierten
  5. Forderungen des Gremiums an den Bundesjustizminister
    1. § 218 aus Strafgesetzbuch streichen
    2. Schwangerschaftsabbruchvon Fachärzten vornehmen zu lassen
    3. Abtreibung und Pille als Kassenleistung festschreiben
    4. Sexualaufklärung, die sich an Bedürfnissen der Frauen orientiert
  6. Auswirkungen
    1. über Reform des § 218 wurde in BRD schon vor dieser Aktion diskutiert
    2. Neu war, dass Frauen selbst die Streichung des § 218 forderten und dass nicht nur Studentinnen, sondern auch berufstätige Frauen, Hausfrauen und Mütter protestierten
    3. Maximalziel (Abschaffung) wurde nicht erreicht, erreichte Fristenlösung (trat 1976 in Kraft) kann aber als Erfolg gewertet werden
Q:

Was sind die drei Phasen, mit der die neue Frauenbewegung versuchte, eine andere Gesellschaft zu schaffen?

A:
  1. Bis 1976: Erreichtung eigener Foren und Räume
    1. kleine Gruppen frei von männlichen Werten, die Frauen bewusst machen sollten, wie sehr ihr Denken und Handeln von männlichen Werten geprägt ist
    2. Kampf gegen Lohndiskriminierung
  2. Projekte und Umorientierung in der zweiten Hälfte der 70er
    1. eigene Strukturen und Medien, um Ideen zu verbreiten (Frauenfilme, Frauenverlage - z.B. EMMA)
    2. Themen:
      1. Frauen und Gewalt
      2. Frauen und Wissenschaft
  3. Bis 1989: Institutionelle Integration und Differenzierung
    1. Ausdifferenzierung in verschiedene Untergruppen mit unterschiedlichen Ausrichtungen
    2. Institutionelle Integration, z.B. erster Lehrstuhl für Frauenforschung, auch Parteien und z.B. Kirchen zeigten Interesse an Themen, Partei DIE GRÜNEN fühlte sich Feminismus verpflichtet, erste Frauenministerin
    3. Ende der 80er: 
      1. immer weniger Protestaktionen, Bewegung verschwand aus Blick der Öffentlichkeit
      2. Kluft zwischen autonom und institutionell verankerten
Q:

Was ist Gegenstand der linguistischen Geschlechterforschung?

A:

Sprache und Kommunikation unter geschlechtsspezifischer Perspektive

Q:

Welche Hypothesen der linguistischen Geschlechterforschung gibt es?

A:
  1. Defizit- oder Dominanz-Unterdrückungshypothese: "Frauen reden schlechter"
  2. Differenzhypothese: "Frauen reden besser"
  3. Zwei-Kulturen-Hypothese: "Frauen reden anders, aber gleich gut"
Q:

In welchem Spannungsfeld befindet sich "Gender"?

A:
  1. Alltagserfahrung und Identitätsbildung
  2. Politischen Zielen: Gleichberechtigung
  3. Wissenschaftlich-empirischen Befunden
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