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Lernmaterialien für Equality und Equity an der Universität Regensburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Equality und Equity Kurs an der Universität Regensburg zu.

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Bildungsbeteiligung: Rechte und Pflichten

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  • Rechte und Pflichten – als Resultat der öffentlichen Herstellung von Bildungsgerechtigkeit
  • Freiheitseinbußen der Gemeinschaft, die die Finanzierung
    leistet
  • Pflichten: Nutzung von Bildungsangeboten, Ermöglichen der Nutzung von Bildungsangeboten, Vermeidung von Bildungsmissbrauch, Bsp.: Schulbesuch, Motivation, Gefährdung des Lernerfolgs anderer Personen
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Was bedeutet Equity?

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Quality of being fair and impartial. Equity in education means having a just provision of public goods

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Equality = ?

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  • resources
  • opportunity
  • competence
  • results

---> Schwierige Fragen: auf Individuum bezogen oder auf Gruppen? Über den gesamten Zeitverlauf?

---> Equity erfordert oft Imbalance von Equality! Was ist „gerecht“?

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Was bedeutet Bildungsgerechtigkeit?

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  • „Bildung für alle!“ (Bundespräsident Köhler, 21.9.2006)
  • Rückblick auf OECD-Studien (insbesondere PISA-Studie)
  • Abhängigkeit der Bildungs-Chancen z. B. vom sozialen Status
  • Es entstehen: Disparitäten der Bildungsbeteiligung
  • Unsicherheit in Politik und Recht: Gleichheit oder Gerechtigkeit?
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Bildungsgerechtigkeit bedeutet also...

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Garantie, entsprechend den Voraussetzungen gleiche Chancen beim Zugang zu den verschiedenen Stationen des Bildungssystems zu besitzen

Achtung! Dies deckt sich nicht unbedingt mit dem (auch politischen) Alltagsverständnis!
• Gerechtigkeit = Gleichheit?

• Anspruch auf soziale Gleichheit in der Gesellschaft?

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Abendländisches Gerechtigkeitsdenken

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  • Plato: „Jeder hat das Seine zu tun!“
  • Aristoteles: Justitia commutativa (Vertragsgerechtigkeit) –
    Vertragspartner haben sich an ihre, durchaus unterschiedlichen, Pflichten zu halten
  • Rousseau: Sozialvertrag (zur Definition der verschiedenen
    Pflichten der Gesellschaftsteilnehmer)
  • Hegel: Rechtsgleichheit statt sozialer Gleichheit
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Theologisches Verständnis

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  • Augustinus: kein Anspruch auf Gleichheit bei der Verteilung irdischer Güter
  • Thomas von Aquin: Gott gibt „jedem das Seine
  • Martin Luther: Herstellung irdischer Gleichheit gehört zum
    persönlichen Gewissen
  • EKD/Deutsche Bischofskonferenz: Dem Einzelnen ist eine verantwortliche Teilnahme am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zu erlauben
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Was verspricht das Grundgesetz?

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  • Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland: kein
    Anspruch auf materielle Gleichheit, sondern „nur“ auf Gleichheit vor dem Gesetz
  • Die Möglichkeit zur verantwortlichen Teilnahme hängt vom Zugang zum Bildungssystem ab! (vgl. PISA-Studie)

--> Das Bildungssystem hat für gleiche Ausgangsbedingungen entsprechend der kognitiven Leistungsfähigkeit zu sorgen

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Bedarf an Diagnostik

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  • Wiederholung: „Das Bildungssystem hat für gleiche Ausgangsbedingungen entsprechend der kognitiven Leistungsfähigkeit zu sorgen“
  • Dies impliziert die hohe Bedeutung einer pädagogisch (psychologischen) Diagnostik kognitiver Potenziale
  • Bsp.: Intelligenztest, Begabungstest
  • Notwendigkeit pädagogischer Förderung

--> Ausgeprägte Eliteförderung

--> Intensiver Schwächenausgleich

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Was bedeutet Bildungsrecht?

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  • Gestaltung der Ausgangsbedingungen für Bildungsgerechtigkeit
  • Zu berücksichtigen: Führen die Kosten der Herstellung von Bildungsgerechtigkeit zu anderen, gravierenderen Ungerechtigkeiten? Sind damit Risiken oder Nebenfolgen verbunden?
  • Ambige Beurteilung von Maßnahmen zur Herstellung von
    Bildungsgerechtigkeit

--> Recht Einzelner auf Teilhabe an Bildung

--> Gefährdung des sozialen Friedens durch neue Ungleichheiten oder soziale Risiken

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Disparitäten in der Bundesrepublik Deutschland

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  • Zwischen den Bundesländern (beste Chancen in Bayern,
    Baden-Württemberg, Sachsen)
  • Geschlechter: Bis in die 1970er Benachteiligung von Mädchen, nun beginnend Benachteiligung von Jungen (Lesekompetenz; Anpassungsfähigkeit an schulische
    Verhaltenserwartungen)
  • Soziale Herkunft
  • Migration: Studie der OECD belegt schlechtere Chancen der Kinder von Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt trotz gleicher Bildung
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Ziele der Bildungspolitik

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  • Bildungsgerechtigkeit ist nicht gleich soziale Gleichheit
  • Abbau von Disparitäten
  • Kosten und Freiheitsverluste der Erweiterung von Bildungsgerechtigkeit führen mittelfristig zu „Gewinn“
  • Einforderung von Anstrengungs- und Lernbereitschaft sowie Zielorientierung
  • Erhöhung des finanziellen Aufwandes für Bildung
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  • 142119 Karteikarten
  • 2859 Studierende
  • 177 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Equality und Equity Kurs an der Universität Regensburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Bildungsbeteiligung: Rechte und Pflichten

A:
  • Rechte und Pflichten – als Resultat der öffentlichen Herstellung von Bildungsgerechtigkeit
  • Freiheitseinbußen der Gemeinschaft, die die Finanzierung
    leistet
  • Pflichten: Nutzung von Bildungsangeboten, Ermöglichen der Nutzung von Bildungsangeboten, Vermeidung von Bildungsmissbrauch, Bsp.: Schulbesuch, Motivation, Gefährdung des Lernerfolgs anderer Personen
Q:

Was bedeutet Equity?

A:

Quality of being fair and impartial. Equity in education means having a just provision of public goods

Q:

Equality = ?

A:
  • resources
  • opportunity
  • competence
  • results

---> Schwierige Fragen: auf Individuum bezogen oder auf Gruppen? Über den gesamten Zeitverlauf?

---> Equity erfordert oft Imbalance von Equality! Was ist „gerecht“?

Q:

Was bedeutet Bildungsgerechtigkeit?

A:
  • „Bildung für alle!“ (Bundespräsident Köhler, 21.9.2006)
  • Rückblick auf OECD-Studien (insbesondere PISA-Studie)
  • Abhängigkeit der Bildungs-Chancen z. B. vom sozialen Status
  • Es entstehen: Disparitäten der Bildungsbeteiligung
  • Unsicherheit in Politik und Recht: Gleichheit oder Gerechtigkeit?
Q:

Bildungsgerechtigkeit bedeutet also...

A:

Garantie, entsprechend den Voraussetzungen gleiche Chancen beim Zugang zu den verschiedenen Stationen des Bildungssystems zu besitzen

Achtung! Dies deckt sich nicht unbedingt mit dem (auch politischen) Alltagsverständnis!
• Gerechtigkeit = Gleichheit?

• Anspruch auf soziale Gleichheit in der Gesellschaft?

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Q:

Abendländisches Gerechtigkeitsdenken

A:
  • Plato: „Jeder hat das Seine zu tun!“
  • Aristoteles: Justitia commutativa (Vertragsgerechtigkeit) –
    Vertragspartner haben sich an ihre, durchaus unterschiedlichen, Pflichten zu halten
  • Rousseau: Sozialvertrag (zur Definition der verschiedenen
    Pflichten der Gesellschaftsteilnehmer)
  • Hegel: Rechtsgleichheit statt sozialer Gleichheit
Q:

Theologisches Verständnis

A:
  • Augustinus: kein Anspruch auf Gleichheit bei der Verteilung irdischer Güter
  • Thomas von Aquin: Gott gibt „jedem das Seine
  • Martin Luther: Herstellung irdischer Gleichheit gehört zum
    persönlichen Gewissen
  • EKD/Deutsche Bischofskonferenz: Dem Einzelnen ist eine verantwortliche Teilnahme am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zu erlauben
Q:

Was verspricht das Grundgesetz?

A:
  • Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland: kein
    Anspruch auf materielle Gleichheit, sondern „nur“ auf Gleichheit vor dem Gesetz
  • Die Möglichkeit zur verantwortlichen Teilnahme hängt vom Zugang zum Bildungssystem ab! (vgl. PISA-Studie)

--> Das Bildungssystem hat für gleiche Ausgangsbedingungen entsprechend der kognitiven Leistungsfähigkeit zu sorgen

Q:

Bedarf an Diagnostik

A:
  • Wiederholung: „Das Bildungssystem hat für gleiche Ausgangsbedingungen entsprechend der kognitiven Leistungsfähigkeit zu sorgen“
  • Dies impliziert die hohe Bedeutung einer pädagogisch (psychologischen) Diagnostik kognitiver Potenziale
  • Bsp.: Intelligenztest, Begabungstest
  • Notwendigkeit pädagogischer Förderung

--> Ausgeprägte Eliteförderung

--> Intensiver Schwächenausgleich

Q:

Was bedeutet Bildungsrecht?

A:
  • Gestaltung der Ausgangsbedingungen für Bildungsgerechtigkeit
  • Zu berücksichtigen: Führen die Kosten der Herstellung von Bildungsgerechtigkeit zu anderen, gravierenderen Ungerechtigkeiten? Sind damit Risiken oder Nebenfolgen verbunden?
  • Ambige Beurteilung von Maßnahmen zur Herstellung von
    Bildungsgerechtigkeit

--> Recht Einzelner auf Teilhabe an Bildung

--> Gefährdung des sozialen Friedens durch neue Ungleichheiten oder soziale Risiken

Q:

Disparitäten in der Bundesrepublik Deutschland

A:
  • Zwischen den Bundesländern (beste Chancen in Bayern,
    Baden-Württemberg, Sachsen)
  • Geschlechter: Bis in die 1970er Benachteiligung von Mädchen, nun beginnend Benachteiligung von Jungen (Lesekompetenz; Anpassungsfähigkeit an schulische
    Verhaltenserwartungen)
  • Soziale Herkunft
  • Migration: Studie der OECD belegt schlechtere Chancen der Kinder von Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt trotz gleicher Bildung
Q:

Ziele der Bildungspolitik

A:
  • Bildungsgerechtigkeit ist nicht gleich soziale Gleichheit
  • Abbau von Disparitäten
  • Kosten und Freiheitsverluste der Erweiterung von Bildungsgerechtigkeit führen mittelfristig zu „Gewinn“
  • Einforderung von Anstrengungs- und Lernbereitschaft sowie Zielorientierung
  • Erhöhung des finanziellen Aufwandes für Bildung
Equality und Equity

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