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Lernmaterialien für Wettbewerbstheorie an der Universität Potsdam

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Wettbewerbstheorie Kurs an der Universität Potsdam zu.

TESTE DEIN WISSEN

Neoklassik

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ziele: 
    • Harmonie Einzel- und Gesamtinteressen
    • Gegen Modellosigkeit des klassischen Liberalismus
  • Methodik:
    • Modell der vollständigen Konkurrenz
    • Atomistische Marktstruktur
    • Vollkommene Information
  • Keine Präferenzen (räumlich, sachlich, zeitlich) 
  • Keine Reaktionszeiten 
  • Rationale Entscheidungen
  • Handlungsempfehlung:
    • Keine Markteintrittshürden
    • Keine staatliche Intervention in Preismechanismus 
  • Vertreter:
    • Leon Walras
    • Stanley Jevons
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TESTE DEIN WISSEN

Freiburger Schule

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ziele:
    • Schaffen einer freiheitlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung
    • Gegen statischen Gleichgewichtsansatz der Neoklassik
  • Methodik:
    • Liberales Element: Schaffen möglichst vieler Freiheitsspielräume der Individuen
    • Ordnungselement: wohlgeordneter Ablauf des Wettbewerbsprozesses
    • Konstituierende und regulierende Prinzipien
  • Handlungsempfehlung: 
    • Antimonopolpolitik
    • Kartellverbote
    • Aktive Wirtschaftsverfassungspolitik ("als ob") 
  • Vertreter:
    • Franz Böhm
    • Walter Eucken
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TESTE DEIN WISSEN

Neuklassik

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ziele:
    • Verwirklichung der Wettbewerbsfreiheit im Austausch- und Parallelprozess
    • Gegen Marktstruktur-Marktverhaltens-Marktergebnis Ansatz
  • Methodik:
    • Harmoniethese: zwischen Wettbewerbsfreiheit und ökonomischer Vorteilhaftigkeit gibt es keinen Konflikt
  • Handlungsempfehlung:
    • Wettbewerb = Entdeckungsverfahren
    • Künstliche Wettbewerbsbeschränkungen verbieten
    • Natürliche Wettbewerbsbeschränkungen: Einzelfallprüfung
  • Vertreter:
    • Hayek
    • Hoppmann
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TESTE DEIN WISSEN

Chicago School

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ziele: 
    • Liberal konservatives Selbstverständnis
    • Unternehmerfreundlich
    • Rückbesinnung auf Modell der vollständigen Konkurrenz
  • Methodik:
    • Gegen Marktstruktur-Marktverhaltens-Marktergebnis Ansatz
    • "Survival of the fittest" 
    • Allokative und produktive Effizienz
  • Handlungsempfehlung:
    • Möglichst wenig staatliche Intervention
    • Keine Intervention bei natürlichen Wettbewerbs-Beschränkungen
    • Fusionen ok
    • Gegen Kartelle
  • Vertreter:
    • Bork 
    • Postier
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TESTE DEIN WISSEN

Post-Chicago-School

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ziele:
    • Gegen extremes Marktvertrauen
  • Methodik:
    • Es gibt Marktversagen! 
    • Erkenntnisse der Geldtheorie oder Verhaltensökonomie/-ökonometrie
  • Handlungsempfehlung:
    • "Whistleblower"-Prinzip (Verhaltensökonomie) -> Kronzeugenregelung
  • Vertreter: American Antitrust Institute
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TESTE DEIN WISSEN

Markt Definition

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TESTE DEIN WISSEN
  • Im engen Sinne: Ort des Warenaustauschs
  • Im weiten Sinne: Hypothetischer Ort, an dem Koordination und Tausch zwischen Anbieter und Nachfrager stattfindet
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TESTE DEIN WISSEN

Marktorganisation

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TESTE DEIN WISSEN
  • Weltweit überwiegend marktwirtschaftliche Ordnungen
  • Staat: setzt Spielregeln (GWB) 
  • Private: Marktteilnehmer
  • Märkte: Koordination der Einzelpläne, Tendenz zum Markt-Gg
  • Wettbewerb: Kontrolle der Marktteilnehmer
  • Prozesse: dezentral
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TESTE DEIN WISSEN

Wettbewerb

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TESTE DEIN WISSEN

  • Voraussetzung: Existenz von Märkten
  • Rivalität zwischen Anbietern und Nachfragern, die sich antagoistsisch verhalten (durch Einsatz eines oder mehrerer Aktionsparameter Verbesserung des Zielerreichungsgrad zu Lasten anderer Wirtschaftssubjekte) 
  • Funktionsweise: Selektion der Unternehmen gemäß ihrer Effizienz und Verbesserung der Marktergebnisse
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TESTE DEIN WISSEN

Wettbewerbsarten

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TESTE DEIN WISSEN

  • Tatsächlicher Wettbewerb (Konkurrenz, die derzeit am Markt vorherrscht)
  • Potentieller Wettbewerb (Konkurrenz unter Abhängigkeit von Marktzu- und Marktaustrittsschranken) 
  • Substitutionswettbewerb (Konkurrenz unter Einbeziehung der Unternehmen auf benachbarten Märkten) 
  • Intramodal (Wettbewerb auf einem Markt) 
  • Intermodal (Wettbewerb auf mehreren Märkten) 
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TESTE DEIN WISSEN

Wettbewerbsversagen

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TESTE DEIN WISSEN

  • Wettbewerb führt nicht zu effizienzorientierten Unternehmensselektion und einer Verbesserung der Marktergebnisse
  • Vorliegen "echter" Funktionsstörungen (die trotz Einhaltung ordnungspolitischer Spielregeln in einem marktwirtschaftlichen System auftreten) 
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TESTE DEIN WISSEN

Konstituierende vs. regulierende Prinzipien

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  • Konstituierend: Eine Institution gründend
  • Regulierend: Regeln setzend
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Klassischer Liberalismus 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ziele: 
    • Gegen Absolutismus und Merkantilismus
  • Methodik: 
    • Offene Märkte 
    • "Unsichtbare Hand" (offenes Spiel der Kräfte) 
    • Abschaffung Monopolprevilegien
  • Handlungsempfehlung:
    • Rückbesinnung auf Kernaufgaben des Staates (Infrastruktur/Schaffung funktionierender Rechtsordnung) 
    • Keine staatliche Antikartell- und Monopolpolitik
  • Vertreter: Adam Smith
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  • 2383 Studierende
  • 114 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Wettbewerbstheorie Kurs an der Universität Potsdam - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Neoklassik

A:
  • Ziele: 
    • Harmonie Einzel- und Gesamtinteressen
    • Gegen Modellosigkeit des klassischen Liberalismus
  • Methodik:
    • Modell der vollständigen Konkurrenz
    • Atomistische Marktstruktur
    • Vollkommene Information
  • Keine Präferenzen (räumlich, sachlich, zeitlich) 
  • Keine Reaktionszeiten 
  • Rationale Entscheidungen
  • Handlungsempfehlung:
    • Keine Markteintrittshürden
    • Keine staatliche Intervention in Preismechanismus 
  • Vertreter:
    • Leon Walras
    • Stanley Jevons
Q:

Freiburger Schule

A:
  • Ziele:
    • Schaffen einer freiheitlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung
    • Gegen statischen Gleichgewichtsansatz der Neoklassik
  • Methodik:
    • Liberales Element: Schaffen möglichst vieler Freiheitsspielräume der Individuen
    • Ordnungselement: wohlgeordneter Ablauf des Wettbewerbsprozesses
    • Konstituierende und regulierende Prinzipien
  • Handlungsempfehlung: 
    • Antimonopolpolitik
    • Kartellverbote
    • Aktive Wirtschaftsverfassungspolitik ("als ob") 
  • Vertreter:
    • Franz Böhm
    • Walter Eucken
Q:

Neuklassik

A:
  • Ziele:
    • Verwirklichung der Wettbewerbsfreiheit im Austausch- und Parallelprozess
    • Gegen Marktstruktur-Marktverhaltens-Marktergebnis Ansatz
  • Methodik:
    • Harmoniethese: zwischen Wettbewerbsfreiheit und ökonomischer Vorteilhaftigkeit gibt es keinen Konflikt
  • Handlungsempfehlung:
    • Wettbewerb = Entdeckungsverfahren
    • Künstliche Wettbewerbsbeschränkungen verbieten
    • Natürliche Wettbewerbsbeschränkungen: Einzelfallprüfung
  • Vertreter:
    • Hayek
    • Hoppmann
Q:

Chicago School

A:
  • Ziele: 
    • Liberal konservatives Selbstverständnis
    • Unternehmerfreundlich
    • Rückbesinnung auf Modell der vollständigen Konkurrenz
  • Methodik:
    • Gegen Marktstruktur-Marktverhaltens-Marktergebnis Ansatz
    • "Survival of the fittest" 
    • Allokative und produktive Effizienz
  • Handlungsempfehlung:
    • Möglichst wenig staatliche Intervention
    • Keine Intervention bei natürlichen Wettbewerbs-Beschränkungen
    • Fusionen ok
    • Gegen Kartelle
  • Vertreter:
    • Bork 
    • Postier
Q:

Post-Chicago-School

A:
  • Ziele:
    • Gegen extremes Marktvertrauen
  • Methodik:
    • Es gibt Marktversagen! 
    • Erkenntnisse der Geldtheorie oder Verhaltensökonomie/-ökonometrie
  • Handlungsempfehlung:
    • "Whistleblower"-Prinzip (Verhaltensökonomie) -> Kronzeugenregelung
  • Vertreter: American Antitrust Institute
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Q:

Markt Definition

A:
  • Im engen Sinne: Ort des Warenaustauschs
  • Im weiten Sinne: Hypothetischer Ort, an dem Koordination und Tausch zwischen Anbieter und Nachfrager stattfindet
Q:

Marktorganisation

A:
  • Weltweit überwiegend marktwirtschaftliche Ordnungen
  • Staat: setzt Spielregeln (GWB) 
  • Private: Marktteilnehmer
  • Märkte: Koordination der Einzelpläne, Tendenz zum Markt-Gg
  • Wettbewerb: Kontrolle der Marktteilnehmer
  • Prozesse: dezentral
Q:

Wettbewerb

A:

  • Voraussetzung: Existenz von Märkten
  • Rivalität zwischen Anbietern und Nachfragern, die sich antagoistsisch verhalten (durch Einsatz eines oder mehrerer Aktionsparameter Verbesserung des Zielerreichungsgrad zu Lasten anderer Wirtschaftssubjekte) 
  • Funktionsweise: Selektion der Unternehmen gemäß ihrer Effizienz und Verbesserung der Marktergebnisse
Q:

Wettbewerbsarten

A:

  • Tatsächlicher Wettbewerb (Konkurrenz, die derzeit am Markt vorherrscht)
  • Potentieller Wettbewerb (Konkurrenz unter Abhängigkeit von Marktzu- und Marktaustrittsschranken) 
  • Substitutionswettbewerb (Konkurrenz unter Einbeziehung der Unternehmen auf benachbarten Märkten) 
  • Intramodal (Wettbewerb auf einem Markt) 
  • Intermodal (Wettbewerb auf mehreren Märkten) 
Q:

Wettbewerbsversagen

A:

  • Wettbewerb führt nicht zu effizienzorientierten Unternehmensselektion und einer Verbesserung der Marktergebnisse
  • Vorliegen "echter" Funktionsstörungen (die trotz Einhaltung ordnungspolitischer Spielregeln in einem marktwirtschaftlichen System auftreten) 
Q:

Konstituierende vs. regulierende Prinzipien

A:
  • Konstituierend: Eine Institution gründend
  • Regulierend: Regeln setzend
Q:

Klassischer Liberalismus 

A:
  • Ziele: 
    • Gegen Absolutismus und Merkantilismus
  • Methodik: 
    • Offene Märkte 
    • "Unsichtbare Hand" (offenes Spiel der Kräfte) 
    • Abschaffung Monopolprevilegien
  • Handlungsempfehlung:
    • Rückbesinnung auf Kernaufgaben des Staates (Infrastruktur/Schaffung funktionierender Rechtsordnung) 
    • Keine staatliche Antikartell- und Monopolpolitik
  • Vertreter: Adam Smith
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