Grundschulpädagigik an der Universität Potsdam | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Erwerbsbedingungen

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•Kinder aus (mehrsprachigen) Familien ohne Zuwanderungshintergrund


•Kinder aus zugewanderten Familien

−Kinder im Herkunftsland geboren

−Kinder im Aufenthaltsland geboren


•Kinder von Geflüchteten

−alleinstehende, minderjährige Flüchtlinge


-> Unterschied: Circumstantial vs. elective Bilingualism

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Bilingualität: Ressource oder Belastung?

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• bis 1960er Sichtweise auf bilinguale Personen negativ geprägt

−„geistiger Verwirrung“ sowie schulische und sprachlichen Entwicklungsverzögerungen


•Unterstützt durch psychologische und linguistische Studien hat sich dieses Sichtweise grundsätzlich geändert 


•Bilingualität wird heute sogar mit eine Reihe kognitiver und sprachlicher Vorteilein Zusammenhang gebracht

−> Exekutive Funktionen/Aufmerksamkeitsteuerung

−> Metasprachliche Bewusstheit und Fremdsprachenlernen 


-> Bereicherung mit Blick auf Kommunikation, Mobilität und Identität


−> aber: Sprachen haben unterschiedliches Prestige bzw. erfahren unterschiedliche Wertschätzung

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Ist die Grundschulpädagogik eine eigene wissenschaftliche Disziplin?

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Eine wissenschaftliche Disziplin zeichnet sich v.a. durch die eigene Theoriebildung und Forschungsaktivitäten aus


->erste entsprechende Veröffentlichungen seit den 1920er Jahren 


-> eigene Kommission in der DGfE: „Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe“


->Eigene wissenschaftliche Tagungen: z.B. „Grundschulforschungstagung“ (DGfE) 


-> eigene wissenschaftliche Zeitschriften: z.B. „Zeitschrift für Grundschulforschung“

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Grundschuldidaktik

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- Formulierung von Bildungszielen

- Gestaltung von Lehr-Lernumgebungen (Unterricht)


−bildungstheoretischer und unterrichtstheoretischer Aspekt

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Themen der Grundschulpädagogik und –didaktik können folgenden vier Aspekten zugeordnet werden:

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1. Schultheoretischer Aspekt: -> Grundschule als Institution: Entwicklung; Organisationsformen; Aufgaben; Einbettung in gesellschaftliche Verhältnisse; Einbettung ins Bildungssystem


2. Entwicklung- und lerntheoretischer Aspekt: 

->Wie vollzieht sich die kognitive Entwicklung und die Persönlichkeitsentwicklungvon Kindern?

-> Welche entwicklungspsychologischen und lerntheoretischeVorstellung haben wir von Kindern im Grundschulalter? 


3. Bildungstheoretischer Aspekt: 

 ->Welche Bildungszielesollten mit Blick auf die individuelle Entwicklung einesKindesund die Entwicklung einer Gesellschaftangestrebt werden?


4. Unterrichtstheoretische Aspekt: 

-> Wie können wir in Abhängigkeit der vorliegenden Möglichkeiten und Begrenzungen Unterricht möglichst lernwirksamgestalten?

-> Welche (fach-)didaktischen Möglichkeiten und Methodensind unter welchen Umständen einzusetzen?

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Vorgeschichte - Die Einheitsschulbewegung

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•Ziel: Liberalisierung und Demokratisierung von Bildung!


•Seit der bürgerlichen Revolution von 1848 gehen die stärksten Einheitsschulimpulse von der Sozialdemokratie und der Lehrervereinsbewegung aus


−Kritik: Vorschule als Standesschule des gehobenen Bürgertums


−Forderung: Einheitsschule und Anerkennung der Volksschule als allgemeine Grundschule

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Parallele Impulse aus der Reformpädagogik

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−Kritik: Unterrichtsanstalt, Stoffvermittlung


−Forderung:  ganzheitlicher Bildungsanspruch


−weniger Schulorganisation im Fokus als innere Schulerneuerung

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Die Einheitsschulbewegung

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•Ziel: Liberalisierung und Demokratisierung von Bildung!


•Seit der bürgerlichen Revolution von 1848 gehen die stärksten Einheitsschulimpulse von der Sozialdemokratie und der Lehrervereinsbewegung aus


−Kritik: Vorschule als Standesschule des gehobenen Bürgertums


−Forderung: Einheitsschule und Anerkennung der Volksschule als allgemeine Grundschule

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Die Grundschule in der Weimarer Republik: Gesetz und Realisierung

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•Nach dem politischen Systemwechsel 1918 wurden in Deutschland die Grundlagen für die Einführung der Grundschule geschaffen

−„Schule der Demokratie“ 


• Entscheidende Entwicklung: Die Verabschiedung der Weimarer Verfassung (1919)

„Eine Schule für alle“

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Zentrale Bestandteile des Artikel 146

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•Grundschule als verpflichtende Einheitsschule mit Zuweisungsfunktion für die weitere Schulen


Zuweisung auf Basis der individuellen Leistungsfähigkeit: „Anlage und Neigung“ und nicht des sozioökonomischen Status oder der Religionszugehörigkeit 


•allerdings bremst das Recht auf Anträge zur Einrichtung von Bekenntnisschulen die Grundschule als konfessionslose Schule aus

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Vorgeschichte der Grundschule

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•Schule als Institution der allg. politisch-historischen Entwicklung


• bis 1919 undifferenzierte Schule für alle schulpflichtigen Kinder gab es  eine ständisch geprägte Schulorganisation

-> 1920 Gründung der Grundschule


•für den Elementarbereich:

−niederes Schulsystem der Volksschulen mit Ziel der herrschaftskonformen Untertanenerziehung


−höheres Schulsystem der (privaten) Vorschulen: zweckfreie Bildung und Berechtigung zu weitergehenden Schulen, Studium und Karriere

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Grundschulpädagogik

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- institutionellen Bedingungen der Grundschule und des Unterrichts 


- Grundschule als pädagogischem Handlungsfeld (Fokus auf Adressaten des Unterrichts).


−schultheoretischer und entwicklungs-/lerntheoretischer Aspekt

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Q:

Erwerbsbedingungen

A:

•Kinder aus (mehrsprachigen) Familien ohne Zuwanderungshintergrund


•Kinder aus zugewanderten Familien

−Kinder im Herkunftsland geboren

−Kinder im Aufenthaltsland geboren


•Kinder von Geflüchteten

−alleinstehende, minderjährige Flüchtlinge


-> Unterschied: Circumstantial vs. elective Bilingualism

Q:

Bilingualität: Ressource oder Belastung?

A:

• bis 1960er Sichtweise auf bilinguale Personen negativ geprägt

−„geistiger Verwirrung“ sowie schulische und sprachlichen Entwicklungsverzögerungen


•Unterstützt durch psychologische und linguistische Studien hat sich dieses Sichtweise grundsätzlich geändert 


•Bilingualität wird heute sogar mit eine Reihe kognitiver und sprachlicher Vorteilein Zusammenhang gebracht

−> Exekutive Funktionen/Aufmerksamkeitsteuerung

−> Metasprachliche Bewusstheit und Fremdsprachenlernen 


-> Bereicherung mit Blick auf Kommunikation, Mobilität und Identität


−> aber: Sprachen haben unterschiedliches Prestige bzw. erfahren unterschiedliche Wertschätzung

Q:

Ist die Grundschulpädagogik eine eigene wissenschaftliche Disziplin?

A:

Eine wissenschaftliche Disziplin zeichnet sich v.a. durch die eigene Theoriebildung und Forschungsaktivitäten aus


->erste entsprechende Veröffentlichungen seit den 1920er Jahren 


-> eigene Kommission in der DGfE: „Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe“


->Eigene wissenschaftliche Tagungen: z.B. „Grundschulforschungstagung“ (DGfE) 


-> eigene wissenschaftliche Zeitschriften: z.B. „Zeitschrift für Grundschulforschung“

Q:

Grundschuldidaktik

A:

- Formulierung von Bildungszielen

- Gestaltung von Lehr-Lernumgebungen (Unterricht)


−bildungstheoretischer und unterrichtstheoretischer Aspekt

Q:

Themen der Grundschulpädagogik und –didaktik können folgenden vier Aspekten zugeordnet werden:

A:

1. Schultheoretischer Aspekt: -> Grundschule als Institution: Entwicklung; Organisationsformen; Aufgaben; Einbettung in gesellschaftliche Verhältnisse; Einbettung ins Bildungssystem


2. Entwicklung- und lerntheoretischer Aspekt: 

->Wie vollzieht sich die kognitive Entwicklung und die Persönlichkeitsentwicklungvon Kindern?

-> Welche entwicklungspsychologischen und lerntheoretischeVorstellung haben wir von Kindern im Grundschulalter? 


3. Bildungstheoretischer Aspekt: 

 ->Welche Bildungszielesollten mit Blick auf die individuelle Entwicklung einesKindesund die Entwicklung einer Gesellschaftangestrebt werden?


4. Unterrichtstheoretische Aspekt: 

-> Wie können wir in Abhängigkeit der vorliegenden Möglichkeiten und Begrenzungen Unterricht möglichst lernwirksamgestalten?

-> Welche (fach-)didaktischen Möglichkeiten und Methodensind unter welchen Umständen einzusetzen?

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Q:

Vorgeschichte - Die Einheitsschulbewegung

A:

•Ziel: Liberalisierung und Demokratisierung von Bildung!


•Seit der bürgerlichen Revolution von 1848 gehen die stärksten Einheitsschulimpulse von der Sozialdemokratie und der Lehrervereinsbewegung aus


−Kritik: Vorschule als Standesschule des gehobenen Bürgertums


−Forderung: Einheitsschule und Anerkennung der Volksschule als allgemeine Grundschule

Q:

Parallele Impulse aus der Reformpädagogik

A:

−Kritik: Unterrichtsanstalt, Stoffvermittlung


−Forderung:  ganzheitlicher Bildungsanspruch


−weniger Schulorganisation im Fokus als innere Schulerneuerung

Q:

Die Einheitsschulbewegung

A:

•Ziel: Liberalisierung und Demokratisierung von Bildung!


•Seit der bürgerlichen Revolution von 1848 gehen die stärksten Einheitsschulimpulse von der Sozialdemokratie und der Lehrervereinsbewegung aus


−Kritik: Vorschule als Standesschule des gehobenen Bürgertums


−Forderung: Einheitsschule und Anerkennung der Volksschule als allgemeine Grundschule

Q:

Die Grundschule in der Weimarer Republik: Gesetz und Realisierung

A:

•Nach dem politischen Systemwechsel 1918 wurden in Deutschland die Grundlagen für die Einführung der Grundschule geschaffen

−„Schule der Demokratie“ 


• Entscheidende Entwicklung: Die Verabschiedung der Weimarer Verfassung (1919)

„Eine Schule für alle“

Q:

Zentrale Bestandteile des Artikel 146

A:

•Grundschule als verpflichtende Einheitsschule mit Zuweisungsfunktion für die weitere Schulen


Zuweisung auf Basis der individuellen Leistungsfähigkeit: „Anlage und Neigung“ und nicht des sozioökonomischen Status oder der Religionszugehörigkeit 


•allerdings bremst das Recht auf Anträge zur Einrichtung von Bekenntnisschulen die Grundschule als konfessionslose Schule aus

Q:

Vorgeschichte der Grundschule

A:

•Schule als Institution der allg. politisch-historischen Entwicklung


• bis 1919 undifferenzierte Schule für alle schulpflichtigen Kinder gab es  eine ständisch geprägte Schulorganisation

-> 1920 Gründung der Grundschule


•für den Elementarbereich:

−niederes Schulsystem der Volksschulen mit Ziel der herrschaftskonformen Untertanenerziehung


−höheres Schulsystem der (privaten) Vorschulen: zweckfreie Bildung und Berechtigung zu weitergehenden Schulen, Studium und Karriere

Q:

Grundschulpädagogik

A:

- institutionellen Bedingungen der Grundschule und des Unterrichts 


- Grundschule als pädagogischem Handlungsfeld (Fokus auf Adressaten des Unterrichts).


−schultheoretischer und entwicklungs-/lerntheoretischer Aspekt

Grundschulpädagigik

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