Europäische Rechtsgeschichte an der Universität Potsdam | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Vergleiche das alamannisches Recht mit heutigen Strafrecht (§§223 ff StGB)

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  • A: spezielle Regelungen bzgl. Schwere der Körperverletzung 

  • A: Für jede einzelne Tat genaues Bußgeld festgelegt

  • A: Keine Trennung zwischen Zivilrecht und Strafrecht

  • H: Abstrakter & Strafe kann von Richter individuell angepasst werden

  • H lediglich Strafrahmen (Regelung für Vielzahl an Fällen),

  • A mehr Bußgeldkatalog

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Welche Unterschiede hatten die Glossatoren von den Kommentatoren?

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  • G: erste Generation der Rezeption d. Röm. Reich

  • G: lediglich wissenschaftliche & theoretische Auseinandersetzung mit röm. Rechtsquellen

  • G: handschriftl. Randbemerkungen (Glossen)

  • K: zweite Generation

  • K: formulierten ganze Rechtssätze, arbeiteten Rechtsfortbildungen aus

  • durch Rfortbildung wurde Recht an soz. Bed. der Zeit angepasst

  • Rezeption in Oberitalien sehr erfolgreich, durch steigende Zahl Rechtsstudenten Ausbreitung nach Norden und Westen (versch. Geschwindigkeit/ Intensität)

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Was war das Thing und welche Funktionen hatte es?

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  • Das Thing war die Versammlung der waffentragenden Männer
  • Dort wurden Häuptlinge gewählt
  • wichtige Entscheidung über Krieg und Frieden wurden dort gefällt

  • Gerichtsfunktion

  • Das „Thing“ wurde auch für magische Zwecke genutzt.


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Wer war der Verfasser des Sachsenspiegels?

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Verfasser des Sachsenspiegels:

  • Eike von Repgow

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Welche Vertreter der zwei methodischen Richtungen zur Zeit der Anfangsphase der Rezeption des römischen Rechts in Oberitalien hat es gegeben?

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Vertreter zwei methodischen Richtungen der Anfangsphase der Rezeption des römischen Rechts in Oberitalien:

  • Glossatoren

  • Kommentatoren

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Wie entsteht Gewohnheitsrecht?

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  • keine schriftliche Rechtssetzung

  • durch langwierige Ausübung und Rechtsüberzeugung der Beteiligten → ungeschriebenes Gewohnheitsrecht

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Warum wurde der Sachsenspiegel als „Rechtsbuch“ bezeichnet?

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  • Sachsenspiegel keine Neuschöpfung des Rechts

  • --> eher eine Dokumentation

  • ab dem 10. Jhdt. versiegen schriftliche Quellen (aus unbekanntenn Gründe)

  • Aufzeichnung des Rechts steht zu Beginn eines neuen Schriftlichkeitsschubes

  • von nicht Akademiker (Laien) verfasst aus ihrer Erfahrung in Rechtspraxis

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Gab es archäologische Hinweise auf das Erhängen oder Versenken im Moor als Strafe?

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  • ja

  • Moorleichen oft gut erhalten durch Sauerstoffmangel

  • liefern Aufschluss über Todesursache und Bestrafungsbräuche

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Was ist die Laieninvestitur und was war der Grund für den Konflikt Kaiser ↔ Papst im Hochmittelalter (Investiturstreit

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  • Leieninvestitur = Die Einsetzung eines Bischofs durch den Kaiser.

  • Während des fränkischen Reichs → Reichskirche (in staatl. Ordnung eingebunden)

  • z.B. Bischöfe von Kaiser eingesetzt (Laieninvestitur) → will Papst nicht (10. Jhdt.)

  • Streit erst durch Wormser Konkordat (1122) beigelegt:

  • --> Bischöfe bleiben Vasallen des Kaisers, aber von Papst eingesetzt


Der Investiturstreit ist der zentrale politische Konflikt zwischen dem Papst und dem Kaiser. Streitpunkt war die Laieninvestitur. Durch die Laieninvestitur erlange der Kaiser einen erheblichen Einfluss auf die fränkische Reichskirche, was der Papst unterbinden wollte. Er bittet den Kaiser von dem Einsetzen der Bischöfe abzusehen. Der Kaiser lehnt dies ab, da er sonst einen erheblichen Machtverlust erleiden würde. Daraufhin belegt ihn der Papst mit einem Bann, der den Kaiser stark von der Gesellschaft abgrenzen sollte. Es folgt der Gang nach Canossa des Kaisers, wo er den Papst anflehte den Bann aufzuheben. Der Papst erlöste den Kaiser von seinem Bann. Als der Kaiser (Heinrich IV) jedoch zurückgekehrt war, entließ er den Papst und stellte stattdessen einen neuen an.


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Wann entstand der Sachsenspiegel?

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 Entstehung des Sachsenspiegels:

  • Um 1220/ 1230

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Zwei-Schwerter-Lehre: Unterschiede päpstliche Lesart und kaiserliche Lesart

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  • k.L.: beide gleichberechtigte Vasallen Gottes

  • p.L. : Gott gab Papst beide Schwerter, Papst gab weltliche an Kaiser, Papst Vasall Gottes, Kaiser Vasall des Papst

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Wie nennt man den Vorgang, durch den seit dem Hochmittelalter das römische Recht in die europäische Rechtskulturen eingegangen ist? 

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Das römische Recht ist in die europäischen Rechtskulturen durch die Rezeption eingegangen.

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Q:

Vergleiche das alamannisches Recht mit heutigen Strafrecht (§§223 ff StGB)

A:


  • A: spezielle Regelungen bzgl. Schwere der Körperverletzung 

  • A: Für jede einzelne Tat genaues Bußgeld festgelegt

  • A: Keine Trennung zwischen Zivilrecht und Strafrecht

  • H: Abstrakter & Strafe kann von Richter individuell angepasst werden

  • H lediglich Strafrahmen (Regelung für Vielzahl an Fällen),

  • A mehr Bußgeldkatalog

Q:

Welche Unterschiede hatten die Glossatoren von den Kommentatoren?

A:


  • G: erste Generation der Rezeption d. Röm. Reich

  • G: lediglich wissenschaftliche & theoretische Auseinandersetzung mit röm. Rechtsquellen

  • G: handschriftl. Randbemerkungen (Glossen)

  • K: zweite Generation

  • K: formulierten ganze Rechtssätze, arbeiteten Rechtsfortbildungen aus

  • durch Rfortbildung wurde Recht an soz. Bed. der Zeit angepasst

  • Rezeption in Oberitalien sehr erfolgreich, durch steigende Zahl Rechtsstudenten Ausbreitung nach Norden und Westen (versch. Geschwindigkeit/ Intensität)

Q:

Was war das Thing und welche Funktionen hatte es?

A:


  • Das Thing war die Versammlung der waffentragenden Männer
  • Dort wurden Häuptlinge gewählt
  • wichtige Entscheidung über Krieg und Frieden wurden dort gefällt

  • Gerichtsfunktion

  • Das „Thing“ wurde auch für magische Zwecke genutzt.


Q:

Wer war der Verfasser des Sachsenspiegels?

A:

Verfasser des Sachsenspiegels:

  • Eike von Repgow

Q:

Welche Vertreter der zwei methodischen Richtungen zur Zeit der Anfangsphase der Rezeption des römischen Rechts in Oberitalien hat es gegeben?

A:

Vertreter zwei methodischen Richtungen der Anfangsphase der Rezeption des römischen Rechts in Oberitalien:

  • Glossatoren

  • Kommentatoren

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Q:

Wie entsteht Gewohnheitsrecht?

A:


  • keine schriftliche Rechtssetzung

  • durch langwierige Ausübung und Rechtsüberzeugung der Beteiligten → ungeschriebenes Gewohnheitsrecht

Q:

Warum wurde der Sachsenspiegel als „Rechtsbuch“ bezeichnet?

A:


  • Sachsenspiegel keine Neuschöpfung des Rechts

  • --> eher eine Dokumentation

  • ab dem 10. Jhdt. versiegen schriftliche Quellen (aus unbekanntenn Gründe)

  • Aufzeichnung des Rechts steht zu Beginn eines neuen Schriftlichkeitsschubes

  • von nicht Akademiker (Laien) verfasst aus ihrer Erfahrung in Rechtspraxis

Q:

Gab es archäologische Hinweise auf das Erhängen oder Versenken im Moor als Strafe?

A:


  • ja

  • Moorleichen oft gut erhalten durch Sauerstoffmangel

  • liefern Aufschluss über Todesursache und Bestrafungsbräuche

Q:

Was ist die Laieninvestitur und was war der Grund für den Konflikt Kaiser ↔ Papst im Hochmittelalter (Investiturstreit

A:


  • Leieninvestitur = Die Einsetzung eines Bischofs durch den Kaiser.

  • Während des fränkischen Reichs → Reichskirche (in staatl. Ordnung eingebunden)

  • z.B. Bischöfe von Kaiser eingesetzt (Laieninvestitur) → will Papst nicht (10. Jhdt.)

  • Streit erst durch Wormser Konkordat (1122) beigelegt:

  • --> Bischöfe bleiben Vasallen des Kaisers, aber von Papst eingesetzt


Der Investiturstreit ist der zentrale politische Konflikt zwischen dem Papst und dem Kaiser. Streitpunkt war die Laieninvestitur. Durch die Laieninvestitur erlange der Kaiser einen erheblichen Einfluss auf die fränkische Reichskirche, was der Papst unterbinden wollte. Er bittet den Kaiser von dem Einsetzen der Bischöfe abzusehen. Der Kaiser lehnt dies ab, da er sonst einen erheblichen Machtverlust erleiden würde. Daraufhin belegt ihn der Papst mit einem Bann, der den Kaiser stark von der Gesellschaft abgrenzen sollte. Es folgt der Gang nach Canossa des Kaisers, wo er den Papst anflehte den Bann aufzuheben. Der Papst erlöste den Kaiser von seinem Bann. Als der Kaiser (Heinrich IV) jedoch zurückgekehrt war, entließ er den Papst und stellte stattdessen einen neuen an.


Q:

Wann entstand der Sachsenspiegel?

A:

 Entstehung des Sachsenspiegels:

  • Um 1220/ 1230

Q:

Zwei-Schwerter-Lehre: Unterschiede päpstliche Lesart und kaiserliche Lesart

A:


  • k.L.: beide gleichberechtigte Vasallen Gottes

  • p.L. : Gott gab Papst beide Schwerter, Papst gab weltliche an Kaiser, Papst Vasall Gottes, Kaiser Vasall des Papst

Q:

Wie nennt man den Vorgang, durch den seit dem Hochmittelalter das römische Recht in die europäische Rechtskulturen eingegangen ist? 

A:

Das römische Recht ist in die europäischen Rechtskulturen durch die Rezeption eingegangen.

Europäische Rechtsgeschichte

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