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Lernmaterialien für Botanik an der Universität Potsdam

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Pflanzen?

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TESTE DEIN WISSEN

Alle Organismen, deren Zellen neben echten Zellkernen (mit doppelter Kern-
membran und mehreren Chromosomen) auch Plastiden als Zellorganelle
(= Organe der Zelle) enthalten.
Plastiden meist als Chloroplasten, dann der Photosynthese dienend → grüne
Pflanzen sind photoautotroph
Fazit 1:
Eukaryoten mit Plastiden.
Plastiden meist als Chloroplasten zur Photosynthese → photoautotroph
Je nach Autor:
- mehrzellig ohne Algen
- mehrzellig mit mehrzelligen eukaryotischen Algen
- ein- und mehrzellig, mit allen eukaryotischen Algen
Fazit 2:
Botanik behandelt mehr als Pflanzen (Pilze, Flechten, Cyanobakterien)

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Flechte

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Symbiose zwischen Alge und Pilz

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Pilze (Definition)

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(ohne Plastiden): heterotroph, ernähren sich von totem organischem
Material (Saprobionten) oder lebenden Organismen (Parasiten).
• Den Pflanzen stehen sie durch festgewachsene Lebensweise und durch
Nährstoffaufnahme in gelöster Form näher als den Tieren.
• Viele Pilze gehen mit Algen Symbiosen ein (Flechten).

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Protisten

• Unterscheidung zwischen Tier oder Pflanze

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Einzeller
• Unterscheidung zwischen Tier oder Pflanze ist kompliziert: z.T. in einer
Gattung chloroplastenhaltige und -lose Formen und damit Phyto- und
Zooflagellaten: z.B. Euglena

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Prokaryo(n)ten

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• Bei den Bakterien und Archaebakterien ist eine sinnvolle Zuordnung
zum Tier- oder Pflanzenreich nicht möglich
• ohne echten Zellkern und Mitose; photoautotrophe Formen ohne
Plastiden
• Ein Teil der Prokaryoten (die phototrophen Cyanobakterien =
Blaualgen) werden trotzdem in der Botanik behandelt.
→ Mikrobiologie (+ Viren).

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Biomembranen

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begrenzen Kompartimente, die sie ringsum lückenlos umschließen
• Grundelement: Lipiddoppelschicht (hydrophile Kopfgruppe,
hydrophobe KW-Kette)
• mit integralen Membranproteinen (I: Permeasen, Carrier) und
peripheren Membranproteine (*) auf der Oberfläche

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Osmose

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Diffusion von Teilchen durch selektiv permeable (Bio)Membranen,
diese
◦ für H2O gut
◦ für gelöste Stoffe nicht / schwer
durchlässig
• Pflanzenzelle als osmotisches System:
◦ Plasmalemma und Tonoplast = selektiv permeable Membranen
◦ Osmotika im Zellsaft der Vakuole (Zucker, organische Säuren,
anorganische Salze)

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Vakuole

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mehrere kleine Vakuolen in embryonalen Zellen
→ Zentralvakuole ausgewachsener Pflanzenzellen bis > 90 % des
Zellvolumens
• vom Cytoplasma durch Tonoplastenmembran abgegrenzt
• Zellsaft (pH ca. 5,5), darin Ionen (K+, Na+, Cl-) und organische Stoffe
(Zucker, Äpfelsäure, Oxalsäure, Zitronensäure, Aminosäuren) gelöst →
Turgor
• enthalten häufig:
◦ Speicherstoffe (Saccharose, Proteine: Getreidesamen, Samen
der Hülsenfrüchtler)
◦ Abfallstoffe (z.B. Calciumoxalat)
◦ Farbstoffe (Anthocyan, Flavone)
◦ andere sekundäre Pflanzenstoffe (Gifte → Aroma, Genuss-,
Arzneistoffe)

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Plasmamembran (Zellmembran, Plasmalemma)

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den Protoplasten umhüllende Biomembran
• selektiv permeabel:
◦ lässt Wasser (rasche Diffusion durch Aquaporine) und ungeladene
Moleküle passieren
◦ Ionen und größere polare Moleküle nur, wenn spezifische
Translokatoren in der Membran vorhanden sind

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Lebensdauer und Blühhäufigkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Hapaxanthe (blühen 1x) 

  • Einjährige (Kornblume)
  • Zweijährige (Karotte) 
  • Mehrjährige (Agave)

Pollakanthe (leben viele Jahre, blühen mehrmals)

  • Holzige und Krautige (Kirschbaum, Löwenzahn, Maiglöckchen)
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Chromoplasten


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TESTE DEIN WISSEN

gelb bis rot gefärbt, in Blüten und Früchten zur Anlockung von Tieren
zur Bestäubung bzw. Ausbreitung
• mit lipophilen Carotinoiden (Carotine und Xanthophylle)
• Feinbau: globulös (Carotinoide in Plastoglobuli), tubulös, membranös,
kristallös

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Leukoplasten

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TESTE DEIN WISSEN

in Speichergeweben, ohne Pigmente, enthalten Stärkekorn /
Stärkekörner
• Form und Größe artspezifisch

v.a. in Speichergeweben und Epidermis
• vorwiegend Speicherfunktion (Öl oder Proteine)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Botanik Kurs an der Universität Potsdam - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was sind Pflanzen?

A:

Alle Organismen, deren Zellen neben echten Zellkernen (mit doppelter Kern-
membran und mehreren Chromosomen) auch Plastiden als Zellorganelle
(= Organe der Zelle) enthalten.
Plastiden meist als Chloroplasten, dann der Photosynthese dienend → grüne
Pflanzen sind photoautotroph
Fazit 1:
Eukaryoten mit Plastiden.
Plastiden meist als Chloroplasten zur Photosynthese → photoautotroph
Je nach Autor:
- mehrzellig ohne Algen
- mehrzellig mit mehrzelligen eukaryotischen Algen
- ein- und mehrzellig, mit allen eukaryotischen Algen
Fazit 2:
Botanik behandelt mehr als Pflanzen (Pilze, Flechten, Cyanobakterien)

Q:

Flechte

A:

Symbiose zwischen Alge und Pilz

Q:

Pilze (Definition)

A:

(ohne Plastiden): heterotroph, ernähren sich von totem organischem
Material (Saprobionten) oder lebenden Organismen (Parasiten).
• Den Pflanzen stehen sie durch festgewachsene Lebensweise und durch
Nährstoffaufnahme in gelöster Form näher als den Tieren.
• Viele Pilze gehen mit Algen Symbiosen ein (Flechten).

Q:

Protisten

• Unterscheidung zwischen Tier oder Pflanze

A:

Einzeller
• Unterscheidung zwischen Tier oder Pflanze ist kompliziert: z.T. in einer
Gattung chloroplastenhaltige und -lose Formen und damit Phyto- und
Zooflagellaten: z.B. Euglena

Q:

Prokaryo(n)ten

A:

• Bei den Bakterien und Archaebakterien ist eine sinnvolle Zuordnung
zum Tier- oder Pflanzenreich nicht möglich
• ohne echten Zellkern und Mitose; photoautotrophe Formen ohne
Plastiden
• Ein Teil der Prokaryoten (die phototrophen Cyanobakterien =
Blaualgen) werden trotzdem in der Botanik behandelt.
→ Mikrobiologie (+ Viren).

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Q:

Biomembranen

A:

begrenzen Kompartimente, die sie ringsum lückenlos umschließen
• Grundelement: Lipiddoppelschicht (hydrophile Kopfgruppe,
hydrophobe KW-Kette)
• mit integralen Membranproteinen (I: Permeasen, Carrier) und
peripheren Membranproteine (*) auf der Oberfläche

Q:

Osmose

A:

Diffusion von Teilchen durch selektiv permeable (Bio)Membranen,
diese
◦ für H2O gut
◦ für gelöste Stoffe nicht / schwer
durchlässig
• Pflanzenzelle als osmotisches System:
◦ Plasmalemma und Tonoplast = selektiv permeable Membranen
◦ Osmotika im Zellsaft der Vakuole (Zucker, organische Säuren,
anorganische Salze)

Q:

Vakuole

A:

mehrere kleine Vakuolen in embryonalen Zellen
→ Zentralvakuole ausgewachsener Pflanzenzellen bis > 90 % des
Zellvolumens
• vom Cytoplasma durch Tonoplastenmembran abgegrenzt
• Zellsaft (pH ca. 5,5), darin Ionen (K+, Na+, Cl-) und organische Stoffe
(Zucker, Äpfelsäure, Oxalsäure, Zitronensäure, Aminosäuren) gelöst →
Turgor
• enthalten häufig:
◦ Speicherstoffe (Saccharose, Proteine: Getreidesamen, Samen
der Hülsenfrüchtler)
◦ Abfallstoffe (z.B. Calciumoxalat)
◦ Farbstoffe (Anthocyan, Flavone)
◦ andere sekundäre Pflanzenstoffe (Gifte → Aroma, Genuss-,
Arzneistoffe)

Q:

Plasmamembran (Zellmembran, Plasmalemma)

A:

den Protoplasten umhüllende Biomembran
• selektiv permeabel:
◦ lässt Wasser (rasche Diffusion durch Aquaporine) und ungeladene
Moleküle passieren
◦ Ionen und größere polare Moleküle nur, wenn spezifische
Translokatoren in der Membran vorhanden sind

Q:

Lebensdauer und Blühhäufigkeit

A:

Hapaxanthe (blühen 1x) 

  • Einjährige (Kornblume)
  • Zweijährige (Karotte) 
  • Mehrjährige (Agave)

Pollakanthe (leben viele Jahre, blühen mehrmals)

  • Holzige und Krautige (Kirschbaum, Löwenzahn, Maiglöckchen)
Q:

Chromoplasten


A:

gelb bis rot gefärbt, in Blüten und Früchten zur Anlockung von Tieren
zur Bestäubung bzw. Ausbreitung
• mit lipophilen Carotinoiden (Carotine und Xanthophylle)
• Feinbau: globulös (Carotinoide in Plastoglobuli), tubulös, membranös,
kristallös

Q:

Leukoplasten

A:

in Speichergeweben, ohne Pigmente, enthalten Stärkekorn /
Stärkekörner
• Form und Größe artspezifisch

v.a. in Speichergeweben und Epidermis
• vorwiegend Speicherfunktion (Öl oder Proteine)

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