Theorie Der Bewegungsfelder an der Universität Paderborn | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Theorie der Bewegungsfelder an der Universität Paderborn

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Orientierung des Sports
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TESTE DEIN WISSEN
- Breitenschportlich-erlebnisorientiert: schaffen Grundlegende Fähigkeiten & Fertigkeiten
- Breitensportlichorientiert: Lernen grundlegender Techniken
- Leistungssportlichorientiert: Langfristiger Aufbau sportlicher Höchstleistungen

- "echter Sport": einzelne Personen messbar
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Erwärmung - Auswirkungen
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- auf Psyche, Nervensystem & Sinnessystem:
  • Nervenleitgeschwindigkeit steigt -> Beschleunigung der Reaktionsgeschwindigkeit
  • Größere Empfindlichkeit -> verbesserter Infofluss
  • stärkere Aufmerksamkeit
  • gesteigerte Motivation
  • -> kognition-motorischer Lernprozess wird intensiviert
  • -> Verletzungsgefahr sinkt
- auf Muskeln, Sehnen, Bänder & Gelenke:
  • stärkere Sensibilität der Muskelspindeln -> koordinative Leistungsfähigkeit steigt
  • Elastische & visköse Widerstände im Muskel sinken -> gesteigerte Kontraktionsgeschwindigkeit, höhere Maximalkraft, größere Schnellkraft
  • Verringerte Rissbereitschaft von Muskel, Sehnen & Bänder
  • Vermehrte Produktion von Gelekschmiere
  • Verdickung der Gelenkknorpel durch Flüssigkeitseinlagerungen -> bessere Druckverteilung -> Verringerung von Knorpelschäden
- aufs Herzkreislaufsystem & Stoffwechsel:
  • schnellere Stoffwechselprozesse im Muskel -> Energieumsatz & Leistungsfähigkeit der Muskulatur steigt
  • gesteigertes Atemminutenvolumen & Herzminutenvolumen -> O2-Aufnahme
  • Berssere O2-Abgabe von Blut zu Muskel
  • -> Schonung der anaeroben Energiereserven
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Bewegungsfelder & Sportbereiche des Schulsports
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1) Körperwahrnehmen & Bewegungsfähigkeiten ausprägen
2) das Spielen entdecken & Spielräume ausnutzen
3) Laufen, Springen, Werfen - Leichtathletik
4) Bewegen im Wasser - Schwimmen
5) Bewegung an Geräten - Turnen
6) Tanzen, Gestanlten, Darstellen - Gymnastik, Tanz, Bewegungskünste
7) Spielen in & mit Regelstrukturen - Sportspiele
8) Gleiten, Fahren, Rollen - Rollsport, Bootsport, Wintersport
9) Ringen & Kämpfen - Zweikampfsport
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Sportartgruppen aus taktischer Sicht
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Technisch-kompositorische Sportarten: Turnen, Eiskunstlauf, Gymnastik, Wasserspringen, Akrobatik
Individualsportarten: Rudern, Leichtathletik, Gewichtheben, Skilauf, Radsport, Schwimmen
Spiel-Sportarten: Boxen, Fechten, Sportspiele, Ringen
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Auseinandersetzung mit dem Gegner
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Direkter Körperkontakt: Zweikampfsport (Judo, Boxen) & Sportspiele (Fußball, Handball)
Ohne direkten Körperkontakt: Sportspiele, Rückschlagspiele (Volleyball, Tennis)
Direkter Leistungsvergleich: Rennen, Schwimmen, Laufen, Radfahren, Rudern
Leistungsvergleich mit Hilfe von Messungen: Turnen, Kugelstoßen, Skispringen, Gewichtheben
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Methoden des Krafttrainings
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- Die Maximalkraft beeinflusst die Schnellkraft & Kraftausdauer -> Maximalkrafttraining

- Hypertrophiemethode (1) bzw. Maximalkraftmethode (2) -> Muskelmasse/Maximalkraft:
  • Submaximale Lasten bis (1) Muskelversagen (Bodybuliding), (2) Ermüdung (Powerlifting)
  • 60-85% des Einer-Wiederholungsmaximums (1RM)
  • 6-12 Wdh., 3-6 Sätze
  • Empfehlung Wochenvolumen: 40 Wdh. pro Muskelgruppe
  • Pause: 2-3 min
- Reaktivkraftmethode -> Reaktivkraft:
  • spezifische Muskelaktionsfolge muss spezifisch trainiert werden
  • 10-12 Wdh., 3-6 Sätze
  • 10 min Pause
- Neuromuskuläre Koordination -> Maximalkraft, Schnellkraft:
  • Ziel: Vorhandene Muskelmasse besser ausnutzen
  • 90-100% des 1RM
  • 3-6 Wdh., 3-6 Sätze
  • Pause: 3-5min
  • Willentlich explosiv, aber langsam aufgrund der hohen Lasten
- Muskelleistungsmethode -> Schnellkraft bei geringen Lasten:
  • 30-60% des 1 RM (im Bereich der muskulären Leistungsschwelle)
  • 8-12 Wdh., 3-6 Sätze
  • Pause: 2-3 min
  • Explosive Kraftentwicklung 
  • Mehrgelenkige Übungen -> Kraftübertragung optimieren
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Trainierbare Einflussgrößen sportlicher Leistung:
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1) Einfache Einflussgrößen: Ausdauer, Kraft, Koordination, Taktik
2) Zusammengesetzte Einflussgrößen aus 1: Schnelligkeit, Beweglichkeit
3) Zusammengesetzte Einflussgrößen aus 1 & 2: Schnelligkeitsausdauer, Schnellkraft u.a.
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Ausdauer
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sportliche Belastung über einen längeren Zeitraum ausführen zu können

Grundlagenausdauer vs. spezielle Ausdauer
Lokale Ausdauer vs. Allgemeine Ausdauer
Dynamische Ausdauer vs. statische Ausdauer
Kurzzeit- A. vs. Mittelzeit-A. vs. Langzeit-A. (1-4)
Aerobe Ausdauer vs. Anaerobe Ausdauer
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Ausdauer - Diagnostik
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- Stufentest zur Bestimmung der Ausdauerleistungsfähigkeit
  • Laktatmessung
  • Messung der maximalen O2-Aufnahme (VO2max)
- Aerobe Schwelle (=AS)
  • 2mmol Laktat pro Liter Blut
  • HF bei ca. 120-140bpm
  • Bis zur AS: aerobe Energiebreitstellung
  • Ab der AS: ist die Energie aus anaerob-lakatziden Prozessen notwenig
Anaerobe Schwelle (=ANS)
  • 4mmol Laktat pro Liter Blut
  •  HF bei ca. 175 bpm (ca. 80% der maximalen HF)
  • An der ANS: Maximales Laktatgleichgewicht (Laktat-Steady-State)
  • Ab der ANS: reicht die O2-Aufnahme nicht mehr aus -> Übersäuerung
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Ausdauer - Methodik
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- Dauermethoden:
  • Extensiv (geringe Intensität & längere Dauer)
  • Intensiv (Belastung & Pause)
  • Variabel
  • Fahrtspiel
- Intervallmethoden:
  • Extensiv
  • Intensiv
  • Wiederholungsmethode
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Kraft
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sportliche Bewegung gegen höhere Widerstände ausführen können
- Maximalkraft, Schnellkraft, Kraftausdauer, Reaktivkraft
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Erwärmung - Methodisch betrachtet
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- allgemein:
  • relativ unspezifisch
  • Einsatz großer Muskelgruppen
  • langsam steigende Intensität zur Erhöhung der Körpertemp
- Spezifisch:
  • Vorbereitung auf die spezifischen Bewegungsabläufe & Belastungen
  • Dehn- & Lockerungsübungen
  • Mobilisation
  • Kräftigung
  • spezielle Bewegungsabläufe der Sportart mit teilweise auch hohen Intensitäten
-> Bezug zur nachfolgenden Belastung
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  • 1353 Studierende
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Q:
Orientierung des Sports
A:
- Breitenschportlich-erlebnisorientiert: schaffen Grundlegende Fähigkeiten & Fertigkeiten
- Breitensportlichorientiert: Lernen grundlegender Techniken
- Leistungssportlichorientiert: Langfristiger Aufbau sportlicher Höchstleistungen

- "echter Sport": einzelne Personen messbar
Q:
Erwärmung - Auswirkungen
A:
- auf Psyche, Nervensystem & Sinnessystem:
  • Nervenleitgeschwindigkeit steigt -> Beschleunigung der Reaktionsgeschwindigkeit
  • Größere Empfindlichkeit -> verbesserter Infofluss
  • stärkere Aufmerksamkeit
  • gesteigerte Motivation
  • -> kognition-motorischer Lernprozess wird intensiviert
  • -> Verletzungsgefahr sinkt
- auf Muskeln, Sehnen, Bänder & Gelenke:
  • stärkere Sensibilität der Muskelspindeln -> koordinative Leistungsfähigkeit steigt
  • Elastische & visköse Widerstände im Muskel sinken -> gesteigerte Kontraktionsgeschwindigkeit, höhere Maximalkraft, größere Schnellkraft
  • Verringerte Rissbereitschaft von Muskel, Sehnen & Bänder
  • Vermehrte Produktion von Gelekschmiere
  • Verdickung der Gelenkknorpel durch Flüssigkeitseinlagerungen -> bessere Druckverteilung -> Verringerung von Knorpelschäden
- aufs Herzkreislaufsystem & Stoffwechsel:
  • schnellere Stoffwechselprozesse im Muskel -> Energieumsatz & Leistungsfähigkeit der Muskulatur steigt
  • gesteigertes Atemminutenvolumen & Herzminutenvolumen -> O2-Aufnahme
  • Berssere O2-Abgabe von Blut zu Muskel
  • -> Schonung der anaeroben Energiereserven
Q:
Bewegungsfelder & Sportbereiche des Schulsports
A:
1) Körperwahrnehmen & Bewegungsfähigkeiten ausprägen
2) das Spielen entdecken & Spielräume ausnutzen
3) Laufen, Springen, Werfen - Leichtathletik
4) Bewegen im Wasser - Schwimmen
5) Bewegung an Geräten - Turnen
6) Tanzen, Gestanlten, Darstellen - Gymnastik, Tanz, Bewegungskünste
7) Spielen in & mit Regelstrukturen - Sportspiele
8) Gleiten, Fahren, Rollen - Rollsport, Bootsport, Wintersport
9) Ringen & Kämpfen - Zweikampfsport
Q:
Sportartgruppen aus taktischer Sicht
A:
Technisch-kompositorische Sportarten: Turnen, Eiskunstlauf, Gymnastik, Wasserspringen, Akrobatik
Individualsportarten: Rudern, Leichtathletik, Gewichtheben, Skilauf, Radsport, Schwimmen
Spiel-Sportarten: Boxen, Fechten, Sportspiele, Ringen
Q:
Auseinandersetzung mit dem Gegner
A:
Direkter Körperkontakt: Zweikampfsport (Judo, Boxen) & Sportspiele (Fußball, Handball)
Ohne direkten Körperkontakt: Sportspiele, Rückschlagspiele (Volleyball, Tennis)
Direkter Leistungsvergleich: Rennen, Schwimmen, Laufen, Radfahren, Rudern
Leistungsvergleich mit Hilfe von Messungen: Turnen, Kugelstoßen, Skispringen, Gewichtheben
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Q:
Methoden des Krafttrainings
A:
- Die Maximalkraft beeinflusst die Schnellkraft & Kraftausdauer -> Maximalkrafttraining

- Hypertrophiemethode (1) bzw. Maximalkraftmethode (2) -> Muskelmasse/Maximalkraft:
  • Submaximale Lasten bis (1) Muskelversagen (Bodybuliding), (2) Ermüdung (Powerlifting)
  • 60-85% des Einer-Wiederholungsmaximums (1RM)
  • 6-12 Wdh., 3-6 Sätze
  • Empfehlung Wochenvolumen: 40 Wdh. pro Muskelgruppe
  • Pause: 2-3 min
- Reaktivkraftmethode -> Reaktivkraft:
  • spezifische Muskelaktionsfolge muss spezifisch trainiert werden
  • 10-12 Wdh., 3-6 Sätze
  • 10 min Pause
- Neuromuskuläre Koordination -> Maximalkraft, Schnellkraft:
  • Ziel: Vorhandene Muskelmasse besser ausnutzen
  • 90-100% des 1RM
  • 3-6 Wdh., 3-6 Sätze
  • Pause: 3-5min
  • Willentlich explosiv, aber langsam aufgrund der hohen Lasten
- Muskelleistungsmethode -> Schnellkraft bei geringen Lasten:
  • 30-60% des 1 RM (im Bereich der muskulären Leistungsschwelle)
  • 8-12 Wdh., 3-6 Sätze
  • Pause: 2-3 min
  • Explosive Kraftentwicklung 
  • Mehrgelenkige Übungen -> Kraftübertragung optimieren
Q:
Trainierbare Einflussgrößen sportlicher Leistung:
A:
1) Einfache Einflussgrößen: Ausdauer, Kraft, Koordination, Taktik
2) Zusammengesetzte Einflussgrößen aus 1: Schnelligkeit, Beweglichkeit
3) Zusammengesetzte Einflussgrößen aus 1 & 2: Schnelligkeitsausdauer, Schnellkraft u.a.
Q:
Ausdauer
A:
sportliche Belastung über einen längeren Zeitraum ausführen zu können

Grundlagenausdauer vs. spezielle Ausdauer
Lokale Ausdauer vs. Allgemeine Ausdauer
Dynamische Ausdauer vs. statische Ausdauer
Kurzzeit- A. vs. Mittelzeit-A. vs. Langzeit-A. (1-4)
Aerobe Ausdauer vs. Anaerobe Ausdauer
Q:
Ausdauer - Diagnostik
A:
- Stufentest zur Bestimmung der Ausdauerleistungsfähigkeit
  • Laktatmessung
  • Messung der maximalen O2-Aufnahme (VO2max)
- Aerobe Schwelle (=AS)
  • 2mmol Laktat pro Liter Blut
  • HF bei ca. 120-140bpm
  • Bis zur AS: aerobe Energiebreitstellung
  • Ab der AS: ist die Energie aus anaerob-lakatziden Prozessen notwenig
Anaerobe Schwelle (=ANS)
  • 4mmol Laktat pro Liter Blut
  •  HF bei ca. 175 bpm (ca. 80% der maximalen HF)
  • An der ANS: Maximales Laktatgleichgewicht (Laktat-Steady-State)
  • Ab der ANS: reicht die O2-Aufnahme nicht mehr aus -> Übersäuerung
Q:
Ausdauer - Methodik
A:
- Dauermethoden:
  • Extensiv (geringe Intensität & längere Dauer)
  • Intensiv (Belastung & Pause)
  • Variabel
  • Fahrtspiel
- Intervallmethoden:
  • Extensiv
  • Intensiv
  • Wiederholungsmethode
Q:
Kraft
A:
sportliche Bewegung gegen höhere Widerstände ausführen können
- Maximalkraft, Schnellkraft, Kraftausdauer, Reaktivkraft
Q:
Erwärmung - Methodisch betrachtet
A:
- allgemein:
  • relativ unspezifisch
  • Einsatz großer Muskelgruppen
  • langsam steigende Intensität zur Erhöhung der Körpertemp
- Spezifisch:
  • Vorbereitung auf die spezifischen Bewegungsabläufe & Belastungen
  • Dehn- & Lockerungsübungen
  • Mobilisation
  • Kräftigung
  • spezielle Bewegungsabläufe der Sportart mit teilweise auch hohen Intensitäten
-> Bezug zur nachfolgenden Belastung
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