Wahrnehmung Und Gedächtnis an der Universität Osnabrück | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Perzept

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= Wahrnehmungserlebnis, also das subjektiv erfahrene, erlebte, bewusste Resultat des Wahrnehmungsprozesses


Perzept niemals 1:1 Abbildung der Realität --> Illusionen


Fähigkeit zu präziser Perzeption kann durch Aufmerksamkeit gesteigert werden

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Bottom-Up Verarbeitung

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reizgesteuerte Verarbeitung aufgrund eingehender Daten

--> grundlegend für Wahrnehmungsprozess, beginnt mit Stimulation von Rezeptoren

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Transduktion von Lichtwellen

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- zwei Hauptarten von Rezeptoren: Zapfen und Stäbchen


beide wandeln in Retina Photonen in elektrische Aktivität um

(nur kurz, würde VL sprengen)

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Der Unterschied zwischen Stäbchen und Zapfen

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Stäbchen (rods): sensitiv bei gedämpfter Beleuchtung + eingeschränkte Sehschärfe kein Farbsehen, aber hell/dunkel Unterschiede


Zapfen (cones): Farbsehen + hohe Sehschärfe bei guten Lichtverhältnissen


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Warum sehen Zapfen Farbe und Stäbchen nicht?

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Es gibt 3 verschiedene Arten von Zapfen deshalb


Man unterscheidet S-, M- und L-Zapfen

(sensitiv für kurze, mittlere und lange elektromagnetische Wellen)

--> Rezeptoren die auf unterschiedliche Wellenlängen anspringen (Wellenlängen sind Farben)


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Verarbeitungsschritte beim Farbsehen

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1. Detektion unterschiedlicher Wellenlängen (Dreifarbentheorie)


2. Integration erregender und hemmender Signale (Gegenfarbentheorie)


3. Kortex (ab VL 4)

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Tiefengröße

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Auf Basis eines 2D Bildes auf der Retina berechnet der visuelle Kortex ein 3D Abbild der Welt


Man unterscheidet 3 Arten von Tiefenreizen:

(1) Okulomotorische Tiefenreize

(2) Monokulare Tiefenreize (mono = auch mit einem Auge sichtbar)

(3) Binokulare Tiefenreize (beide Augen)



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Dorsaler Pfad (M-Pfad)

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Die ersten Neurone, die sensitiv auf Bewegung reagieren, findet man bereits in V1 und Area 13

--> V1 und V3 Neurone enervieren u.a. MT


MT ist für die Verarbeitung von Bewegung zuständig 


Neuronen in MT sind richtungsselektiv

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Definition Objekterkennung

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Perzeption bekannter Objekte, d.h. Objekterkennung ist zwei-stufiger Prozess

(1) sensorische Informationsaufnahmen

(2) Erkennen (Klassifikation) als "bekannt"


Evidenz dafür: Patienten mit Agnosien

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Definition Agnosie

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Störung des Erkennens, ohne dass elementare sensorische Defizite, kognitive Ausfälle, Aufmerksamkeitsstörungen, aphasische Benennstörungen oder die Unkenntnis des zu erkennenden Stimulus vorliegt


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Gestaltpsychologie

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Zentrale Erkenntnis: Das Ganze ist etwas anderes als die Summe seiner Teile


Bsp. Scheinbewegung: Obwohl nur einzelne Sterne präsentiert werden, erkennt man eine Bewegung


Die Gestaltpsychologen schlugen eine Reihe von Prinzipien vor, nach denen kleinere Einheiten zu Gestalten gruppiert werden 

--> Gestaltprinzipien



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Wahrnehmung

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= bezeichnet den Vorgang der Aufnahme von Informationen eines Lebewesens über seine Sinne (Perzeption)


Wahrnehmung von Erfahrung (Gedächtnis) abhängig

dabei sind nicht nur persönliche Erfahrungen (episodisches und semantisches Gedächtnis) sondern auch unser "evolutionäres Gedächtnis" entscheidend

a priori Wissen als evolutionäres Erbe (keine Tabula rasa)


episodisch = Erinnerung an eigene Autobiographie sowie markante öffentliche Ereignisse

Semantisch = Allgemeinwissen



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Q:

Perzept

A:

= Wahrnehmungserlebnis, also das subjektiv erfahrene, erlebte, bewusste Resultat des Wahrnehmungsprozesses


Perzept niemals 1:1 Abbildung der Realität --> Illusionen


Fähigkeit zu präziser Perzeption kann durch Aufmerksamkeit gesteigert werden

Q:

Bottom-Up Verarbeitung

A:

reizgesteuerte Verarbeitung aufgrund eingehender Daten

--> grundlegend für Wahrnehmungsprozess, beginnt mit Stimulation von Rezeptoren

Q:

Transduktion von Lichtwellen

A:

- zwei Hauptarten von Rezeptoren: Zapfen und Stäbchen


beide wandeln in Retina Photonen in elektrische Aktivität um

(nur kurz, würde VL sprengen)

Q:

Der Unterschied zwischen Stäbchen und Zapfen

A:

Stäbchen (rods): sensitiv bei gedämpfter Beleuchtung + eingeschränkte Sehschärfe kein Farbsehen, aber hell/dunkel Unterschiede


Zapfen (cones): Farbsehen + hohe Sehschärfe bei guten Lichtverhältnissen


Q:

Warum sehen Zapfen Farbe und Stäbchen nicht?

A:

Es gibt 3 verschiedene Arten von Zapfen deshalb


Man unterscheidet S-, M- und L-Zapfen

(sensitiv für kurze, mittlere und lange elektromagnetische Wellen)

--> Rezeptoren die auf unterschiedliche Wellenlängen anspringen (Wellenlängen sind Farben)


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Q:

Verarbeitungsschritte beim Farbsehen

A:

1. Detektion unterschiedlicher Wellenlängen (Dreifarbentheorie)


2. Integration erregender und hemmender Signale (Gegenfarbentheorie)


3. Kortex (ab VL 4)

Q:

Tiefengröße

A:

Auf Basis eines 2D Bildes auf der Retina berechnet der visuelle Kortex ein 3D Abbild der Welt


Man unterscheidet 3 Arten von Tiefenreizen:

(1) Okulomotorische Tiefenreize

(2) Monokulare Tiefenreize (mono = auch mit einem Auge sichtbar)

(3) Binokulare Tiefenreize (beide Augen)



Q:

Dorsaler Pfad (M-Pfad)

A:

Die ersten Neurone, die sensitiv auf Bewegung reagieren, findet man bereits in V1 und Area 13

--> V1 und V3 Neurone enervieren u.a. MT


MT ist für die Verarbeitung von Bewegung zuständig 


Neuronen in MT sind richtungsselektiv

Q:

Definition Objekterkennung

A:

Perzeption bekannter Objekte, d.h. Objekterkennung ist zwei-stufiger Prozess

(1) sensorische Informationsaufnahmen

(2) Erkennen (Klassifikation) als "bekannt"


Evidenz dafür: Patienten mit Agnosien

Q:

Definition Agnosie

A:

Störung des Erkennens, ohne dass elementare sensorische Defizite, kognitive Ausfälle, Aufmerksamkeitsstörungen, aphasische Benennstörungen oder die Unkenntnis des zu erkennenden Stimulus vorliegt


Q:

Gestaltpsychologie

A:

Zentrale Erkenntnis: Das Ganze ist etwas anderes als die Summe seiner Teile


Bsp. Scheinbewegung: Obwohl nur einzelne Sterne präsentiert werden, erkennt man eine Bewegung


Die Gestaltpsychologen schlugen eine Reihe von Prinzipien vor, nach denen kleinere Einheiten zu Gestalten gruppiert werden 

--> Gestaltprinzipien



Q:

Wahrnehmung

A:

= bezeichnet den Vorgang der Aufnahme von Informationen eines Lebewesens über seine Sinne (Perzeption)


Wahrnehmung von Erfahrung (Gedächtnis) abhängig

dabei sind nicht nur persönliche Erfahrungen (episodisches und semantisches Gedächtnis) sondern auch unser "evolutionäres Gedächtnis" entscheidend

a priori Wissen als evolutionäres Erbe (keine Tabula rasa)


episodisch = Erinnerung an eigene Autobiographie sowie markante öffentliche Ereignisse

Semantisch = Allgemeinwissen



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