Psychotherapie Und Beratung WS19/20 an der Universität Osnabrück | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Psychotherapie und Beratung WS19/20 an der Universität Osnabrück

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Phobiebehandlung vor 50 Jahren

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Joseph Wolpe (1913-1997):
• „Psychotherapy by Reciprocal Inhibition“ (1958)
• Systematische Ausarbeitung der Systematischen Desensibilisierung als verhaltenstherapeutisches Standardverfahren: Graduierte in sensu-Konfrontation unter Entspannung (PMR)

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Von der Methodenorientierung zur störungsspezifischen Behandlung

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Ursprünglich: lehr- und lernbare Methoden sowie Indikationsregeln wurden vermittelt:

  • Psychoanalyse: Deutungen, Übertragungsanalyse,...
  • Personzentrierter Ansatz: Realisieren der Basisvariablen
  • Verhaltenstherapie: Integration von Einzelmethoden, z.B.     Konfrontationsverfahren
  • Entspannungstechniken
  • Psychoedukation (Aufklärung, Erklärungsmodelle)
  • Rollenspiele und Modelllernen
  • Operante Methoden (Verstärkerpläne, Token Economy)
  • Problemlösetraining
  • Training Sozialer Kompetenz

Seit ca. 1980: Nicht Einzelmethoden, sondern (empirisch evaluierte) Behandlungsprogramme für spezifische Störungen werden entwickelt:

  • Kognitive Therapie der Depression (Beck)
  • Interpersonelle Therapie Depressionen (IPT; Klerman)
  • Kognitive Verhaltenstherapie bei Panik und Phobien (Margraf & Schneider)
  • Übertragungsfokussierte Therapie der Borderline-Störung (Kernberg)
  • u.v.a.
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Kanfers 10 Gesetze der Psychotherapie 

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1. Arbeite zukunftsorientiert, suche nach konkreten Lösungen und richte die Aufmerksamkeit auf die Stärken von Patienten!
2. Spiele nicht den „lieben Gott“, indem Du Verantwortung für das Leben von Patienten übernimmst!
3. Säge nicht den Ast ab, auf dem die Patienten sitzen, bevor Du ihnen geholfen hast, eine Leiter zu bauen!
4. Patienten haben immer recht!
5. Bevor Du ein problematisches Verhalten nicht plastisch vor Augen hast, weist Du nicht, worum es eigentlich geht!

6. Du kannst nur mit Patienten arbeiten, die anwesend sind!
7. Peile kleine, machbare Fortschritte von Woche zu Woche an und hüte Dich vor utopischen Fernzielen!
8. Wenn Du in der Therapiestunde härter arbeitest als Deine Patienten, machst Du etwas falsch!
9. Spare nicht mit Anerkennung fur die Fortschritte von Patienten!
10. Bedenke, dass die Informationskapazitat von Menschen begrenzt ist!

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Was heißt „irrational“ in der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie?

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-„Irrational“ im Sinne von „inappropriate“, also unangemessen, unangebracht und nicht zielführend
-Eine Einstellung gilt als „irrational“ oder dysfunktional, wenn sie …

a) … unlogisch ist
b) … den empirischen Realitäten widerspricht
c) … dem Erreichen der persönlichen Ziele zuwiderläuft.

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Ziele von Verhaltensexperimenten

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-Testung von Hypothesen, d.h. individueller, idiosynkratischer Vorhersagen, resultierend aus belastenden Annahmen und Überzeugungen einer Person


-Gewinnung neuer Informationen, die dabei helfen, …

 … die Validität existierender Überzeugungen über sich
selbst, andere und die Welt zu testen
… neue, adaptive Annahmen zu generieren und ihre Validität zu prüfen
 … die Entwicklung eines Störungsmodells zu erleichtern.

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Verhaltensexperimente bei verschiedenen psychischen Störungen: Soziale Phobie

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Zu überprüfende Annahme: „Wenn ich das Glas umschütte, werden alle mich auslachen.“ [Glas Wasser („gespielt unabsichtlich“) auf der Terrasse eines gut besuchten Restaurants umkippen und auf die tatsächlichen Reaktionen der anderen Gäste achten]

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Methodologie Definition

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Aussagen über die Logik der Methoden
z.B. „Was ist das Ziel wissenschaftlicher Forschung?“

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Definition „Achtsamkeit“

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„ … das Bewusstsein, das durch die absichtliche Lenkung der Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment entsteht und nicht-wertend gegenüber der Moment für Moment
sich entfaltenden Erfahrungen ist" (Krabat-Zinn, 2003; S. 145;
zitiert nach Hoffmann & Münch, 2013)

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5 Ebenen des Triple P Elterntrainings

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Ebene 1: Universelles Triple P

Ebene 2: Elterngespräch / Vortragsreihe

Ebene 3: Kurzberatung

Ebene 4: Elterntraining

Ebene 5: Triple P Plus

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Psychotherapie heute: Behandlungsprogramme

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-basierend auf diff. Diagnostik

-störungsspezifisch

-evidenzbasiert

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Grawes Vision

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• Weg vom quasi ‚religiösen‘ Schuldenken (Grawe et al., 1994: „Von der Konfession zur Profession“)
• Hin zu einer psychologisch (Grawe, 1998) bzw.
• neurowissenschaftlich fundierten (Grawe, 2004) Psychotherapie
• Begründet durch empirisch belegte (grundlagen-) psychologische Prinzipien

• Credo: Verschiedene Therapierichtungen wirken unterschiedlich -> Analyse von Wirkfaktoren

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Klassische Gesprächspsychotherapie: die drei Basisvariablen

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  • Wachstumsorientiertes Menschenbild
    und Störungstheorie
  • Drei Basisvariablen als notwendige und hinreichende Bedingungen für Heilung/Weiterentwicklung:

– Empathisches Verstehen

– Akzeptanz und unbedingte Wertschätzung

– Kongruenz und Echtheit

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  • 44415 Karteikarten
  • 1112 Studierende
  • 142 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Psychotherapie und Beratung WS19/20 Kurs an der Universität Osnabrück - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Phobiebehandlung vor 50 Jahren

A:

Joseph Wolpe (1913-1997):
• „Psychotherapy by Reciprocal Inhibition“ (1958)
• Systematische Ausarbeitung der Systematischen Desensibilisierung als verhaltenstherapeutisches Standardverfahren: Graduierte in sensu-Konfrontation unter Entspannung (PMR)

Q:

Von der Methodenorientierung zur störungsspezifischen Behandlung

A:

Ursprünglich: lehr- und lernbare Methoden sowie Indikationsregeln wurden vermittelt:

  • Psychoanalyse: Deutungen, Übertragungsanalyse,...
  • Personzentrierter Ansatz: Realisieren der Basisvariablen
  • Verhaltenstherapie: Integration von Einzelmethoden, z.B.     Konfrontationsverfahren
  • Entspannungstechniken
  • Psychoedukation (Aufklärung, Erklärungsmodelle)
  • Rollenspiele und Modelllernen
  • Operante Methoden (Verstärkerpläne, Token Economy)
  • Problemlösetraining
  • Training Sozialer Kompetenz

Seit ca. 1980: Nicht Einzelmethoden, sondern (empirisch evaluierte) Behandlungsprogramme für spezifische Störungen werden entwickelt:

  • Kognitive Therapie der Depression (Beck)
  • Interpersonelle Therapie Depressionen (IPT; Klerman)
  • Kognitive Verhaltenstherapie bei Panik und Phobien (Margraf & Schneider)
  • Übertragungsfokussierte Therapie der Borderline-Störung (Kernberg)
  • u.v.a.
Q:

Kanfers 10 Gesetze der Psychotherapie 

A:

1. Arbeite zukunftsorientiert, suche nach konkreten Lösungen und richte die Aufmerksamkeit auf die Stärken von Patienten!
2. Spiele nicht den „lieben Gott“, indem Du Verantwortung für das Leben von Patienten übernimmst!
3. Säge nicht den Ast ab, auf dem die Patienten sitzen, bevor Du ihnen geholfen hast, eine Leiter zu bauen!
4. Patienten haben immer recht!
5. Bevor Du ein problematisches Verhalten nicht plastisch vor Augen hast, weist Du nicht, worum es eigentlich geht!

6. Du kannst nur mit Patienten arbeiten, die anwesend sind!
7. Peile kleine, machbare Fortschritte von Woche zu Woche an und hüte Dich vor utopischen Fernzielen!
8. Wenn Du in der Therapiestunde härter arbeitest als Deine Patienten, machst Du etwas falsch!
9. Spare nicht mit Anerkennung fur die Fortschritte von Patienten!
10. Bedenke, dass die Informationskapazitat von Menschen begrenzt ist!

Q:

Was heißt „irrational“ in der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie?

A:

-„Irrational“ im Sinne von „inappropriate“, also unangemessen, unangebracht und nicht zielführend
-Eine Einstellung gilt als „irrational“ oder dysfunktional, wenn sie …

a) … unlogisch ist
b) … den empirischen Realitäten widerspricht
c) … dem Erreichen der persönlichen Ziele zuwiderläuft.

Q:

Ziele von Verhaltensexperimenten

A:

-Testung von Hypothesen, d.h. individueller, idiosynkratischer Vorhersagen, resultierend aus belastenden Annahmen und Überzeugungen einer Person


-Gewinnung neuer Informationen, die dabei helfen, …

 … die Validität existierender Überzeugungen über sich
selbst, andere und die Welt zu testen
… neue, adaptive Annahmen zu generieren und ihre Validität zu prüfen
 … die Entwicklung eines Störungsmodells zu erleichtern.

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Q:

Verhaltensexperimente bei verschiedenen psychischen Störungen: Soziale Phobie

A:

Zu überprüfende Annahme: „Wenn ich das Glas umschütte, werden alle mich auslachen.“ [Glas Wasser („gespielt unabsichtlich“) auf der Terrasse eines gut besuchten Restaurants umkippen und auf die tatsächlichen Reaktionen der anderen Gäste achten]

Q:

Methodologie Definition

A:

Aussagen über die Logik der Methoden
z.B. „Was ist das Ziel wissenschaftlicher Forschung?“

Q:

Definition „Achtsamkeit“

A:

„ … das Bewusstsein, das durch die absichtliche Lenkung der Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment entsteht und nicht-wertend gegenüber der Moment für Moment
sich entfaltenden Erfahrungen ist" (Krabat-Zinn, 2003; S. 145;
zitiert nach Hoffmann & Münch, 2013)

Q:

5 Ebenen des Triple P Elterntrainings

A:

Ebene 1: Universelles Triple P

Ebene 2: Elterngespräch / Vortragsreihe

Ebene 3: Kurzberatung

Ebene 4: Elterntraining

Ebene 5: Triple P Plus

Q:

Psychotherapie heute: Behandlungsprogramme

A:

-basierend auf diff. Diagnostik

-störungsspezifisch

-evidenzbasiert

Q:

Grawes Vision

A:

• Weg vom quasi ‚religiösen‘ Schuldenken (Grawe et al., 1994: „Von der Konfession zur Profession“)
• Hin zu einer psychologisch (Grawe, 1998) bzw.
• neurowissenschaftlich fundierten (Grawe, 2004) Psychotherapie
• Begründet durch empirisch belegte (grundlagen-) psychologische Prinzipien

• Credo: Verschiedene Therapierichtungen wirken unterschiedlich -> Analyse von Wirkfaktoren

Q:

Klassische Gesprächspsychotherapie: die drei Basisvariablen

A:
  • Wachstumsorientiertes Menschenbild
    und Störungstheorie
  • Drei Basisvariablen als notwendige und hinreichende Bedingungen für Heilung/Weiterentwicklung:

– Empathisches Verstehen

– Akzeptanz und unbedingte Wertschätzung

– Kongruenz und Echtheit

Psychotherapie und Beratung WS19/20

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