Kapitel 7: Die Körperliche & Kognitive Entwicklung In Der Frühen Kindheit an der Universität Osnabrück | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Kapitel 7: Die körperliche & kognitive Entwicklung in der frühen Kindheit an der Universität Osnabrück

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Einleitung:

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  • die frühe Kindheit: "Spieljahr" 
  • körperliche Veränderungen 
  • Veränderung der Kognition 
  • Erweiterung der Sprache 
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7.1 Körper und Gehirn: Wie geht das körperliche Wachstum und das Wachstum des Gehirns in der frühen Kindheit von statten?

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Körperliche Entwicklung in der frühen Kindheit:

  • in frühen Kindheit verlangsamt sich das rasche körperliche Wachstum der ersten 2 Lebensjahre
  • ca. 5-8 cm und 2 kg pro Jahr
  • 5 Jahre -> ca. Proportionen wie ein Erwachsener (motorische Koordinationen)

Entwicklung des Gehirns:

  • kognitive Fähigkeiten lateralisieren sich zunehmend im neuronalen System (6 Jahre = 90%)
  • schnelles Wachstum der Frontallappenbereiche ( Impulsunterdrückung)
  • linke Gehirnhälfte besonders aktiv 
  • steigende Aktivität rechter Gehirnhälfte 
  • ++ Synapsenverbindungen -> motorischer Koordination, kontrollierter Aufmerksamkeit, Gedächtnis und räumliches Verständnis, Kommunikation zwischen Hemisphären -> koordinierte Bewegungen und Denkprozesse 
  • Händigkeit -> Anlage und Umwelt bei Lateralisierung des Gehirns -> reflektiert dominante Gehirnhälfte 
  • Kleinhirn -> Steuerung des Gleichgewichtsinns, Körperbewegung 
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7.2 Wie wirken sich Erbanlagen und Ernährung auf körperliches Wachstum und Gesundheit in der frühen Kindheit aus? - Einflüsse auf körperliches Wachstum und Gesundheit.

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Vererbung und Hormone:

  • Gene steuern Produktion von Hormonen
  • Hirnanhangdrüse/ Hypophyse -> schüttet 2 Hormone aus (Wachstumsanregend)
  • 1. Wachstumshormon (WH)/ Somatotropin  -> Entwicklung sämtlicher Körpergewebe 
  • 2. Thyreotropin (TSH) -> Schilddrüse schüttet Thyroxin aus ( Entwicklung des Gehirns)
  • Körperliches Wachstum zum Teil genetisch vorbestimmt 

Ernährung in der frühen Kindheit:

  • gleiche Inhaltsstoffe wie Erwachsener, nur weniger
  • Appetit sinkt -> langsameres Wachstum 
  • Vorsicht vor neuen Lebensmitteln ist adaptiv 
  • wiederholte, unbelastete Exposition gegenüber neune Lebensmitteln -> Akzeptanz 
  • Minimum: Fette, Öle und Salz 
  • Wichtigkeit: Eisen, Kalzium, Vitamin A & C
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7.3 Motorische Entwicklung - Was sind die wichtigsten Meilenstein der Grob- & Feinmotorik - Entwicklung ? Welche Faktoren beeinflussen die motorische Fortschritte in der frühen Kindheit? 

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motorische Entwicklung:

  • im Einklang mit dynamischer Systemtheorie
  • grobmotorische Fähigkeiten: Gleichgewicht, Gang, Laufen, Fangen
  • Verschmelzung der Fertigkeiten der unteren und oberen Körperhälften 
  • verbesserte Schnelligkeit und Ausdauer 
  • feinmotorische Fähigkeiten: selbst anziehen, Essen, zeichnen Hand und Finger, Psychomotorik 

Zeichnen:

  • 1. Kritzeln: Bewegungen (2. Lebensjahr)
  • 2. erste darstellende Formen: Kritzeleien -> Bilder (3-4 Jahre), Kopffüßler - Bilder
  • 3. Realistische Zeichnungen: Komplexität, fantasievoll und falsche Proportionen ( 5-6 Jahre)
  • 4. frühes Schreiben: gesprochene Symbole

Im Laufe der Entwicklung: verbesserte Planungsverhältnis und bessere räumliche Vorstellung, kultureller Kontext von Bedeutung 


individuelle Unterschiede der motorischen Fertigkeiten:

Geschlecht:

  • Mädchen: Vorteile feinmotorische Fähigkeiten; Gleichgewicht und Geschicklichkeit
  • Jungen: Kraft erforderliche Fähigkeiten -> mehr Muskelmasse

Förderung durch die Gesellschaft bedeutend 

Beteiligung der Erwachsenen an motorischen Aktivitäten -> anleitend, fördernd, fordernd

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Piagets Stufen der kognitiven Entwicklung:

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Präoperationale Stufe (2-7 Jahre)

  • was Kinder nicht können -> verglichen mit konkret operationalen Kindern)
  • Benutzung Symbol, Entwicklung Sprachen und Fantasiespiele, Zunahme mentale Repräsentationen 
  • Logik fehlt noch ( Egozentrismus, Klassifizierung)
  • mentale Repräsentation: trennt Denken vom Handeln, weltumfassende Denkprozesse <-> Sprache, Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft 
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Entwicklung des Als - Ob - Spiels:

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  • geben Objekten und Personen in ihrer Umgebung neue Bedeutungen 
  • entwickelt sich graduell mit dem Alter -> Komplexität 
  • löst sich weiter von realen Umständen 
  • immer weniger Selbstbezogen 
  • komplexere Kombinationen 
  • realistische Gegenstände -> Inszenierung mit weniger realistischen Spielzeugen
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Soziodramatisches Rollenspiel: Als - Ob - Spiel mit anderen:

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  • Koordination eines Ablaufs und verschiedenen Rollen für sich und andere 
  • komplexe Umdeutung von Objekten 
  • Bewusstsein -> Als - Ob - Spiel darstellende Aktivität 
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Nutzen des Als - Ob - Spiels:

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  • Piaget: reines üben und Festigen neuer Schemata 
  • zeigt kognitive und soziale Fähigkeiten und trägt zu diesen bei 
  •  + Aufmerksamkeit, Gedächtnis, logisches Denken, Sprache und Lesen/Schreiben, Fantasie, Verständnis von Emotionen, Perspektivenübernahme 
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Beziehungen zwischen Symbolen und der realen Welt:

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Duale Repräsentation:

  • symbolisches Objekt -> eigenständiges Objekt und Symbol (Bsp.: Straßenkarte)
  • ab 3. Lebensjahr
  • Hilfestellung Erwachsener: Hinweise auf Ähnlichkeiten zwischen Symbol und realer Welt 
  • Snoppy Studie 
  • Verständnis einer bestimmten Beziehung zwischen Symbol und realer Welt 
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Grenzen des präoperationalen Denkens:

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  • Grenzen des logischen Denkens
  • Egozentrismus: grundlegende Schwäche des präoperationalen Denkens
  • Unvermögen, die Perspektive anderer von der eigenen zu unterscheiden 
  • verhindert Akkomodation; überdenken und korrigieren von falschen Schlüssen 
  • animistischen Denkens 
  • Drei- Berge - Versuch 


  • Fehlende Konservierung: 
  • erkennen von Invarianz und Konstanz
  • Unverständnis, dass bestimmte physikalische Eigenschaften von Gegenständen gleich bleiben 
  • Verständnis ist zentriert (Konzentration auf einen Aspekt einer Situation und Vernachlässigung anderer wichtiger Umstände)

-> wichtigstes unlogisches Merkmal präoperationalen Denkens -> Irreversibilität ( Unfähigkeit, eine Reihe von Schritten in Gedanken umzudrehen, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren)


-> fehlende hierarchische Klassifizierung: 

Unvermögen der Zuordnung von Gegenständen in Klassen und Unterklassen auf der Basis von Ähnlichkeiten und Unterschiede (Einschachtelung von Klassen) 

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Piagetsche Konservierungsaufgaben:

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  • Mengen (Münzreihe)
  • Masse ( Knete -> "Kugel und Wurst")
  • Flüssigkeit (Wasser in Behältnissen)
  • Gewicht (Knetklumpen)
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7.6 Was haben spätere Forschungen über die Richtigkeit Piagets präoperationaler Stufe ergeben?

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spätere Studien zum präperationalen Denken:

allgemein: Aufgaben enthalten unbekannte Elemente oder zu viele Informationselemente 

1. Egozentrismus, Animismus, magisches Denken:

  • Drei-Berge- Versuch -> Bewusstsein für Standpunkt anderer Menschen
  • Gespräche mit kleineren Kindern -> nicht-egozentrische Reaktion 
  • kontinuierlich, als diskontinuierlich 
  • Überschätzung animistischer Vorstellung  -> Säugling zwischen unbelebt und belebt 
  • fantasievolle Vorstellungen -> Vorstellung über Magie flexibel und angemessen 

2. (Un)logisches Denken: 

  • Konservierung zeigt sich bei vereinfachten Aufgaben
  • unlogisches Denken -> unbekannte Themen, zu viel Informationen (z.B. Reduzierung Mengen-Konstanz- Aufgaben Objekte reduzieren)
  • physische Veränderungen -> Analogieschlüsse ziehen

3. Kategorisierung:

  • 2. Lebensjahr -> Organisation von Wissen in hierarchische Kategorien
  • 1,5 Jahre -> Vielfalt globaler Kategorien
  • 2.-3. Lebensjahr -> Bildung zahlreicher Grundbegriffe auf mittlerer Ebene der Differenziertheit -> Wechsel zwischen Grundkategorien 
  • noch nicht sonderlich komplex, aber vorhanden 

Wertung der präoperationalen Entwicklungsstufe:

  • Hinweise auf kontinuierliche Zunahme logischen Denkens

Existenz der präoperationalen Stufe: 

  • etliche Experten: nein
  • andere Experten: flexiblere Ansicht -> Kompetenzbündel entwickelt sich über einen längeren Zeitraum in Abhängigkeit der Hirnentwicklung und spezifischen Erfahrungen 
  • -> Herangehensweise ähnlich, stufenkonsistent -> Kontrolle der Komplexität der Aufgaben und Beteiligung der Kinder 
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Q:

Einleitung:

A:
  • die frühe Kindheit: "Spieljahr" 
  • körperliche Veränderungen 
  • Veränderung der Kognition 
  • Erweiterung der Sprache 
Q:

7.1 Körper und Gehirn: Wie geht das körperliche Wachstum und das Wachstum des Gehirns in der frühen Kindheit von statten?

A:

Körperliche Entwicklung in der frühen Kindheit:

  • in frühen Kindheit verlangsamt sich das rasche körperliche Wachstum der ersten 2 Lebensjahre
  • ca. 5-8 cm und 2 kg pro Jahr
  • 5 Jahre -> ca. Proportionen wie ein Erwachsener (motorische Koordinationen)

Entwicklung des Gehirns:

  • kognitive Fähigkeiten lateralisieren sich zunehmend im neuronalen System (6 Jahre = 90%)
  • schnelles Wachstum der Frontallappenbereiche ( Impulsunterdrückung)
  • linke Gehirnhälfte besonders aktiv 
  • steigende Aktivität rechter Gehirnhälfte 
  • ++ Synapsenverbindungen -> motorischer Koordination, kontrollierter Aufmerksamkeit, Gedächtnis und räumliches Verständnis, Kommunikation zwischen Hemisphären -> koordinierte Bewegungen und Denkprozesse 
  • Händigkeit -> Anlage und Umwelt bei Lateralisierung des Gehirns -> reflektiert dominante Gehirnhälfte 
  • Kleinhirn -> Steuerung des Gleichgewichtsinns, Körperbewegung 
Q:

7.2 Wie wirken sich Erbanlagen und Ernährung auf körperliches Wachstum und Gesundheit in der frühen Kindheit aus? - Einflüsse auf körperliches Wachstum und Gesundheit.

A:

Vererbung und Hormone:

  • Gene steuern Produktion von Hormonen
  • Hirnanhangdrüse/ Hypophyse -> schüttet 2 Hormone aus (Wachstumsanregend)
  • 1. Wachstumshormon (WH)/ Somatotropin  -> Entwicklung sämtlicher Körpergewebe 
  • 2. Thyreotropin (TSH) -> Schilddrüse schüttet Thyroxin aus ( Entwicklung des Gehirns)
  • Körperliches Wachstum zum Teil genetisch vorbestimmt 

Ernährung in der frühen Kindheit:

  • gleiche Inhaltsstoffe wie Erwachsener, nur weniger
  • Appetit sinkt -> langsameres Wachstum 
  • Vorsicht vor neuen Lebensmitteln ist adaptiv 
  • wiederholte, unbelastete Exposition gegenüber neune Lebensmitteln -> Akzeptanz 
  • Minimum: Fette, Öle und Salz 
  • Wichtigkeit: Eisen, Kalzium, Vitamin A & C
Q:

7.3 Motorische Entwicklung - Was sind die wichtigsten Meilenstein der Grob- & Feinmotorik - Entwicklung ? Welche Faktoren beeinflussen die motorische Fortschritte in der frühen Kindheit? 

A:

motorische Entwicklung:

  • im Einklang mit dynamischer Systemtheorie
  • grobmotorische Fähigkeiten: Gleichgewicht, Gang, Laufen, Fangen
  • Verschmelzung der Fertigkeiten der unteren und oberen Körperhälften 
  • verbesserte Schnelligkeit und Ausdauer 
  • feinmotorische Fähigkeiten: selbst anziehen, Essen, zeichnen Hand und Finger, Psychomotorik 

Zeichnen:

  • 1. Kritzeln: Bewegungen (2. Lebensjahr)
  • 2. erste darstellende Formen: Kritzeleien -> Bilder (3-4 Jahre), Kopffüßler - Bilder
  • 3. Realistische Zeichnungen: Komplexität, fantasievoll und falsche Proportionen ( 5-6 Jahre)
  • 4. frühes Schreiben: gesprochene Symbole

Im Laufe der Entwicklung: verbesserte Planungsverhältnis und bessere räumliche Vorstellung, kultureller Kontext von Bedeutung 


individuelle Unterschiede der motorischen Fertigkeiten:

Geschlecht:

  • Mädchen: Vorteile feinmotorische Fähigkeiten; Gleichgewicht und Geschicklichkeit
  • Jungen: Kraft erforderliche Fähigkeiten -> mehr Muskelmasse

Förderung durch die Gesellschaft bedeutend 

Beteiligung der Erwachsenen an motorischen Aktivitäten -> anleitend, fördernd, fordernd

Q:

Piagets Stufen der kognitiven Entwicklung:

A:

Präoperationale Stufe (2-7 Jahre)

  • was Kinder nicht können -> verglichen mit konkret operationalen Kindern)
  • Benutzung Symbol, Entwicklung Sprachen und Fantasiespiele, Zunahme mentale Repräsentationen 
  • Logik fehlt noch ( Egozentrismus, Klassifizierung)
  • mentale Repräsentation: trennt Denken vom Handeln, weltumfassende Denkprozesse <-> Sprache, Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft 
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Q:

Entwicklung des Als - Ob - Spiels:

A:
  • geben Objekten und Personen in ihrer Umgebung neue Bedeutungen 
  • entwickelt sich graduell mit dem Alter -> Komplexität 
  • löst sich weiter von realen Umständen 
  • immer weniger Selbstbezogen 
  • komplexere Kombinationen 
  • realistische Gegenstände -> Inszenierung mit weniger realistischen Spielzeugen
Q:

Soziodramatisches Rollenspiel: Als - Ob - Spiel mit anderen:

A:
  • Koordination eines Ablaufs und verschiedenen Rollen für sich und andere 
  • komplexe Umdeutung von Objekten 
  • Bewusstsein -> Als - Ob - Spiel darstellende Aktivität 
Q:

Nutzen des Als - Ob - Spiels:

A:
  • Piaget: reines üben und Festigen neuer Schemata 
  • zeigt kognitive und soziale Fähigkeiten und trägt zu diesen bei 
  •  + Aufmerksamkeit, Gedächtnis, logisches Denken, Sprache und Lesen/Schreiben, Fantasie, Verständnis von Emotionen, Perspektivenübernahme 
Q:

Beziehungen zwischen Symbolen und der realen Welt:

A:

Duale Repräsentation:

  • symbolisches Objekt -> eigenständiges Objekt und Symbol (Bsp.: Straßenkarte)
  • ab 3. Lebensjahr
  • Hilfestellung Erwachsener: Hinweise auf Ähnlichkeiten zwischen Symbol und realer Welt 
  • Snoppy Studie 
  • Verständnis einer bestimmten Beziehung zwischen Symbol und realer Welt 
Q:

Grenzen des präoperationalen Denkens:

A:
  • Grenzen des logischen Denkens
  • Egozentrismus: grundlegende Schwäche des präoperationalen Denkens
  • Unvermögen, die Perspektive anderer von der eigenen zu unterscheiden 
  • verhindert Akkomodation; überdenken und korrigieren von falschen Schlüssen 
  • animistischen Denkens 
  • Drei- Berge - Versuch 


  • Fehlende Konservierung: 
  • erkennen von Invarianz und Konstanz
  • Unverständnis, dass bestimmte physikalische Eigenschaften von Gegenständen gleich bleiben 
  • Verständnis ist zentriert (Konzentration auf einen Aspekt einer Situation und Vernachlässigung anderer wichtiger Umstände)

-> wichtigstes unlogisches Merkmal präoperationalen Denkens -> Irreversibilität ( Unfähigkeit, eine Reihe von Schritten in Gedanken umzudrehen, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren)


-> fehlende hierarchische Klassifizierung: 

Unvermögen der Zuordnung von Gegenständen in Klassen und Unterklassen auf der Basis von Ähnlichkeiten und Unterschiede (Einschachtelung von Klassen) 

Q:

Piagetsche Konservierungsaufgaben:

A:
  • Mengen (Münzreihe)
  • Masse ( Knete -> "Kugel und Wurst")
  • Flüssigkeit (Wasser in Behältnissen)
  • Gewicht (Knetklumpen)
Q:

7.6 Was haben spätere Forschungen über die Richtigkeit Piagets präoperationaler Stufe ergeben?

A:

spätere Studien zum präperationalen Denken:

allgemein: Aufgaben enthalten unbekannte Elemente oder zu viele Informationselemente 

1. Egozentrismus, Animismus, magisches Denken:

  • Drei-Berge- Versuch -> Bewusstsein für Standpunkt anderer Menschen
  • Gespräche mit kleineren Kindern -> nicht-egozentrische Reaktion 
  • kontinuierlich, als diskontinuierlich 
  • Überschätzung animistischer Vorstellung  -> Säugling zwischen unbelebt und belebt 
  • fantasievolle Vorstellungen -> Vorstellung über Magie flexibel und angemessen 

2. (Un)logisches Denken: 

  • Konservierung zeigt sich bei vereinfachten Aufgaben
  • unlogisches Denken -> unbekannte Themen, zu viel Informationen (z.B. Reduzierung Mengen-Konstanz- Aufgaben Objekte reduzieren)
  • physische Veränderungen -> Analogieschlüsse ziehen

3. Kategorisierung:

  • 2. Lebensjahr -> Organisation von Wissen in hierarchische Kategorien
  • 1,5 Jahre -> Vielfalt globaler Kategorien
  • 2.-3. Lebensjahr -> Bildung zahlreicher Grundbegriffe auf mittlerer Ebene der Differenziertheit -> Wechsel zwischen Grundkategorien 
  • noch nicht sonderlich komplex, aber vorhanden 

Wertung der präoperationalen Entwicklungsstufe:

  • Hinweise auf kontinuierliche Zunahme logischen Denkens

Existenz der präoperationalen Stufe: 

  • etliche Experten: nein
  • andere Experten: flexiblere Ansicht -> Kompetenzbündel entwickelt sich über einen längeren Zeitraum in Abhängigkeit der Hirnentwicklung und spezifischen Erfahrungen 
  • -> Herangehensweise ähnlich, stufenkonsistent -> Kontrolle der Komplexität der Aufgaben und Beteiligung der Kinder 
Kapitel 7: Die körperliche & kognitive Entwicklung in der frühen Kindheit

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