Kapitel 6: Die Emotionale & Soziale Entwicklung Des Säuglings & Kleinkindes an der Universität Osnabrück | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Kapitel 6: die emotionale & soziale Entwicklung des Säuglings & Kleinkindes an der Universität Osnabrück

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6.1 Eriksons Theorie zur Persönlichkeit des Säuglings und des Kleinkindes: Wie lösen nach Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung Säugling und Kleinkinder die psychischen Konflikte der ersten beiden Lebensjahre auf?

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Psychosoziale Entwicklungstheorie:

  • individuelle Lebensgeschichte <-> Persönlichkeitsentwicklung
  • Konflikte zwischen biologischen Trieben und sozialen Erwartungen, die gelöst werden müssen 
  • Haltungen und Fertigkeiten erwerben -> Persönlichkeit bestimmen 
  • gemachte Erfahrungen ursächlich für Lösung der weiteren Konflikte 

1. Stufe (1. Lebensjahr): Urvertrauen vs. Misstrauen:

  • wichtige Beziehung mit der Mutter (ansprechbar sein, einfühlsam, liebevoll) -> psychosoziale Tugenden
  • Hoffnung, Vertrauen, positive Einstellung gegenüber der Umwelt vs. Fehlanpassung (Zurückgezogenheit, Misstrauen)

2. Stufe (2. Jahr): Autonomie vs. Scham & Zweifel:

  • positive Konfliktlösung -> Eltern: realistische Erwartungen, angemessene Grenzen, eigener Entwicklungsspielraum, angemessenen Erwartungen an Impulskontrolle
  • Willenskraft & Entschlossenheit vs. Impulsivität & Zwang 
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Grundemotionen: 

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  • Emotionen an sich: grundlegend für Organisation -> soziale Beziehungen, Erkundung der Umwelt, Entdeckung des eigenen Selbst 
  • integraler Bestandteil der dynamischen Handlungssysteme 
  • Grundemotionen: Freude, Furcht (Angst), Ärger (Wut), Traurigkeit -> dienten dem Überleben (+ Interesse, Überraschung, Ekel -> nicht eindeutig zu erkennen)
  • zuerst: 2 Erregungszustände -> hingezogen fühlen zu angenehmen Stimulationen und Rückzug von unangenehmer Stimulation 
  • spezifischere Emotionen entwickeln sich allmählich 
  • Gesichtsausdruck, Stimmen und Körperhaltung -> strukturierte Muster mit dem Alter
  • Mitte 1. Jahr -> emotionale Ausdrucksformen gut organisiert und spezifisch 
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Freude:

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  • lächeln von Geburt an 
  • 1. LW : lächeln (satt, REM-Schlaf, Berührung, Klänge)
  • Ende 1. LM: lächeln (Interesse, bunter Gegenstand,)
  • 6-10 Wo.: soziales Lächeln (Kommunikation mit Eltern) -> Veränderung Art des Lächeln, parallel zur Entwicklung der perzeptionellen Fähigkeiten -> besser organisiert und stabiler 
  • 3-4 Monate: Lachen (schnellere Informationsverarbeitung, sehr aktive Reize)
  • Mitte 1. Jahr: lächeln und Lache (Interaktionen mit Bezugspersonen) 
  • 8-10 Mo.: lächeln (bewusstes soziales Signal) 
  • 10-12 Mo.: verschiedene Arten (Kontextunterscheidung)

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Ärger und Traurigkeit.

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  • allgemein Kummer von Geburt an
  • unangenehme Erlebnisse (Hunger, medizinische Prozeduren, Körpertemperatur, Stimulation)
  • 4/6 Mo.-2.Jahr: Ausdruck von Ärger (höhere Frequenz & Intensität, erweitertes Spektrum) -> kognitive und motorische Entwicklung (will eigene Handlungen und Folgen kontrollieren)
  • älter: bessere Erkennung -> Schmerzen, wegnehmen, verärgerte Reaktionen ist adaptiv 
  • Äußerungen von Traurigkeit -> Reaktion auf Schmerzen, Wegnehmen, Trennung < als Ärger 
  • "Streit" -> Traurigkeit -> beeinträchtigt alle Aspekte der Entwicklung
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Furcht und Angst: 

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  • 2. Hälfte des ersten Lebensjahr 
  • Angst von Unbekannten Erwachsenen 
  • Fremdenangst/-furcht 
  • Interaktionsstil des Fremden -> kann ängstliche Reaktion des Kindes mindern 
  • kulturell abhängig 
  • verlassen aus sichere Ausgangsbasis 
  • Ausdrucksformen dieses adaptiven Systems (Annäherung vs. Scheu) 
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Auf Emotionen anderer Menschen reagieren: 

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  • Reaktion auf Gefühlszustand der Bezugsperson
  • 3-4 Mo, empfänglich für Struktur und Rhythmus von direkten Interaktionen -> erweitertes Spektrum emotionaler Ausdrucksformen 
  • Nachahmen -> Grundlage des Verstehens der Gedanken und Gefühle 
  • 5 Mo. Gesichtsausdruck -< organisierte Muster, emotionale Qualität der Stimme 
  • Fähigkeit der gemeinsamen Aufmerksamkeit 

soziale Bezugnahme:

  • 8-10 Mo. soziale Bezugnahme, aktive Suche nach emotional bewertenden Informationen -> über einfache Reaktionen auf die emotionale Botschaften anderer zu reagieren -> Umgebung beurteilen, Handeln lenken, andere zu verstehen 
  • Stimme > Gesichtsausdruck 
  • Ende 2. Jahr -> emotionale Reaktion von sich selbst 
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Selbstbezogene Emotionen: 

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  • Ende 2. Lebensjahr
  • Schuldbewusstsein, Scham, Verlegenheit, Neid und Stolz -> bei Verletzungen oder Steigerung des Selbstgefühls 
  • Kind benötigt gefestigtes Selbstgefühl -> einzigartiges Individuum + Anleitung durch Erwachsenen 
  • wichtige Rolle in Hinblick auf Leistung und Moral
  • unterschiedliche Prägung in verschiedenen Kulturkreisen
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Emotionale Selbstregulation:

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  • Fähigkeit-> Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulse, Handlungen zu steuern -> Ziele erreichen 
  • freiwillig und nicht ohne Energieaufwand zu leisten 
  • verbessert sich rapide in den ersten Lebensjahren durch die Entwicklung der Hirnrinde und Unterstützung durch Bezugspersonen 
  • 4-6 Mo. Fähigkeit sich abzulenken hilft bei Kontrolle der Emotionen -> weniger innere Anspannungszustände 
  • Ende 1. Jahr: Affekte regulieren
  • Kulturabhängige Vermittlung normierter Ausdrucksweisen 
  • Vorschuljahre -> effektive Strategien zur Bewältigung von Verzögerung und bessere sozialen Fähigkeiten 
  • sensible Unterstützung durch Eltern
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6.4 Temperament und Entwicklung: Was ist Temperament?

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Temperament: 

  • früh auftretende, beständige individuelle Unterschiede im Hinblick auf Reaktivität und Selbstregulation
  • Reaktivität: Schnelligkeit und Intensität von emotionaler Erregung, Aufmerksamkeit und motorischer Aktivität 
  • Selbstregulation: Strategien zur Veränderung der Reaktivität -> Kontrolle 
  • Eckpfeiler für Erwachsene Persönlichkeit 
  • Temperament -> psychische Probleme entwickelt -> vor negativen Auswirkungen eines sehr belastenden Familienlebens schützen 
  • Bedeutung des Erziehungsstils der Eltern

Temeperamentstypen:

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Temperamentstypen:

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Modell Thomas und Chess:

  • neun Dimensionen ->Aktivitätsniveau, Rhythmizität, Ablenkbarkeit, Annäherung/Rückzug, Anpassungsfähigkeit, Aufmerksamkeitsspanne & Beharrlichkeit, Reaktionsintensität, Reaktionsschwelle, Qualität der Stimmung

-> 3 Typen von Kindern:

das problemlose/einfache Kind (40%):

  • rasche Entwicklung
  • fröhlich, gute Anpassung 

das schwierige Kind (10%)

  • Unregelmäßigkeiten in Gewohnheiten 
  • langsame Akzeptanz, irritierte und intensive Reaktionen

das langsam auftauende Kind (15%)

  • passive, schwache, zurückhaltende Reaktionen auf Umweltreize
  • negative Stimmungslage & schwerfällige Anpassung

mehrere Kategorien (35%) nicht klassifiziert 


Mary Rothbart Modell

  • überschneidende Dimensionen
  • "Ablenkbarkeit" und "Aufmerksamkeit/Bemühen in Kontrolle und Ausdauer" -> einander entgegengesetzte Pole derselben Dimension 
  • weitere Dimension: "reizbares Unbehagen" 
  • Dimensionen/ Reaktivität -> Aktivitätsniveau, Aufmerksamkeitsspanne/ Beharrlichkeit, ängstliches Unbehagen, positive Gestimmtheit 
  • aktive Selbstkontrolle -> Selbstregulation (erfolgreiche Anpassung)
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Stabilität des Temperaments:


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  • schwache - moderate Stabilität -> Temperament entwickelt sich erst mit der Zeit 
  • Veränderung Aktivitätsniveau -> Veränderung Verhalten 
  • langfristige Prognose erst ab 3. Lebensjahr 
  • Leichtigkeit für Steuerung von Reaktivität -> Art und Stärke emotionaler Reaktion 
  • viele Faktoren wirken sich auf die Beständigkeit des Temperaments aus 
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Das Passungsmodell (Temperament und Erziehung):

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  • Zusammenwirken von Temperament und Umwelt -> günstige Ergebnisse
  • gute Passung -> Schaffung Erziehungsumfeldes 
  • Zeit und Energie für geduldigen Erziehungsstil -> sonst vielleicht Anpassungsprobleme 
  • positive und sensible Reaktionen 
  • effektiver Erziehungsstil -> gute geistige Gesundheit 
  • kultureller Kontext
  • gute Passung vor ungünstigen Wechselwirkungen 
  • liebevolle, akzeptierende Erziehung, aber angemessene Forderungen zur Bewältigung neuer Aufgaben
  • passive Kinder -> anregendes Verhalten -> zudirektiv und hemmend für sehr aktive Kinder 
  • Passung = Mittelpunkt der Bindung zwischen Säugling und Bezugsperson 
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Q:

6.1 Eriksons Theorie zur Persönlichkeit des Säuglings und des Kleinkindes: Wie lösen nach Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung Säugling und Kleinkinder die psychischen Konflikte der ersten beiden Lebensjahre auf?

A:

Psychosoziale Entwicklungstheorie:

  • individuelle Lebensgeschichte <-> Persönlichkeitsentwicklung
  • Konflikte zwischen biologischen Trieben und sozialen Erwartungen, die gelöst werden müssen 
  • Haltungen und Fertigkeiten erwerben -> Persönlichkeit bestimmen 
  • gemachte Erfahrungen ursächlich für Lösung der weiteren Konflikte 

1. Stufe (1. Lebensjahr): Urvertrauen vs. Misstrauen:

  • wichtige Beziehung mit der Mutter (ansprechbar sein, einfühlsam, liebevoll) -> psychosoziale Tugenden
  • Hoffnung, Vertrauen, positive Einstellung gegenüber der Umwelt vs. Fehlanpassung (Zurückgezogenheit, Misstrauen)

2. Stufe (2. Jahr): Autonomie vs. Scham & Zweifel:

  • positive Konfliktlösung -> Eltern: realistische Erwartungen, angemessene Grenzen, eigener Entwicklungsspielraum, angemessenen Erwartungen an Impulskontrolle
  • Willenskraft & Entschlossenheit vs. Impulsivität & Zwang 
Q:

Grundemotionen: 

A:
  • Emotionen an sich: grundlegend für Organisation -> soziale Beziehungen, Erkundung der Umwelt, Entdeckung des eigenen Selbst 
  • integraler Bestandteil der dynamischen Handlungssysteme 
  • Grundemotionen: Freude, Furcht (Angst), Ärger (Wut), Traurigkeit -> dienten dem Überleben (+ Interesse, Überraschung, Ekel -> nicht eindeutig zu erkennen)
  • zuerst: 2 Erregungszustände -> hingezogen fühlen zu angenehmen Stimulationen und Rückzug von unangenehmer Stimulation 
  • spezifischere Emotionen entwickeln sich allmählich 
  • Gesichtsausdruck, Stimmen und Körperhaltung -> strukturierte Muster mit dem Alter
  • Mitte 1. Jahr -> emotionale Ausdrucksformen gut organisiert und spezifisch 
Q:

Freude:

A:
  • lächeln von Geburt an 
  • 1. LW : lächeln (satt, REM-Schlaf, Berührung, Klänge)
  • Ende 1. LM: lächeln (Interesse, bunter Gegenstand,)
  • 6-10 Wo.: soziales Lächeln (Kommunikation mit Eltern) -> Veränderung Art des Lächeln, parallel zur Entwicklung der perzeptionellen Fähigkeiten -> besser organisiert und stabiler 
  • 3-4 Monate: Lachen (schnellere Informationsverarbeitung, sehr aktive Reize)
  • Mitte 1. Jahr: lächeln und Lache (Interaktionen mit Bezugspersonen) 
  • 8-10 Mo.: lächeln (bewusstes soziales Signal) 
  • 10-12 Mo.: verschiedene Arten (Kontextunterscheidung)

Q:

Ärger und Traurigkeit.

A:
  • allgemein Kummer von Geburt an
  • unangenehme Erlebnisse (Hunger, medizinische Prozeduren, Körpertemperatur, Stimulation)
  • 4/6 Mo.-2.Jahr: Ausdruck von Ärger (höhere Frequenz & Intensität, erweitertes Spektrum) -> kognitive und motorische Entwicklung (will eigene Handlungen und Folgen kontrollieren)
  • älter: bessere Erkennung -> Schmerzen, wegnehmen, verärgerte Reaktionen ist adaptiv 
  • Äußerungen von Traurigkeit -> Reaktion auf Schmerzen, Wegnehmen, Trennung < als Ärger 
  • "Streit" -> Traurigkeit -> beeinträchtigt alle Aspekte der Entwicklung
Q:

Furcht und Angst: 

A:
  • 2. Hälfte des ersten Lebensjahr 
  • Angst von Unbekannten Erwachsenen 
  • Fremdenangst/-furcht 
  • Interaktionsstil des Fremden -> kann ängstliche Reaktion des Kindes mindern 
  • kulturell abhängig 
  • verlassen aus sichere Ausgangsbasis 
  • Ausdrucksformen dieses adaptiven Systems (Annäherung vs. Scheu) 
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Q:

Auf Emotionen anderer Menschen reagieren: 

A:
  • Reaktion auf Gefühlszustand der Bezugsperson
  • 3-4 Mo, empfänglich für Struktur und Rhythmus von direkten Interaktionen -> erweitertes Spektrum emotionaler Ausdrucksformen 
  • Nachahmen -> Grundlage des Verstehens der Gedanken und Gefühle 
  • 5 Mo. Gesichtsausdruck -< organisierte Muster, emotionale Qualität der Stimme 
  • Fähigkeit der gemeinsamen Aufmerksamkeit 

soziale Bezugnahme:

  • 8-10 Mo. soziale Bezugnahme, aktive Suche nach emotional bewertenden Informationen -> über einfache Reaktionen auf die emotionale Botschaften anderer zu reagieren -> Umgebung beurteilen, Handeln lenken, andere zu verstehen 
  • Stimme > Gesichtsausdruck 
  • Ende 2. Jahr -> emotionale Reaktion von sich selbst 
Q:

Selbstbezogene Emotionen: 

A:
  • Ende 2. Lebensjahr
  • Schuldbewusstsein, Scham, Verlegenheit, Neid und Stolz -> bei Verletzungen oder Steigerung des Selbstgefühls 
  • Kind benötigt gefestigtes Selbstgefühl -> einzigartiges Individuum + Anleitung durch Erwachsenen 
  • wichtige Rolle in Hinblick auf Leistung und Moral
  • unterschiedliche Prägung in verschiedenen Kulturkreisen
Q:

Emotionale Selbstregulation:

A:
  • Fähigkeit-> Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulse, Handlungen zu steuern -> Ziele erreichen 
  • freiwillig und nicht ohne Energieaufwand zu leisten 
  • verbessert sich rapide in den ersten Lebensjahren durch die Entwicklung der Hirnrinde und Unterstützung durch Bezugspersonen 
  • 4-6 Mo. Fähigkeit sich abzulenken hilft bei Kontrolle der Emotionen -> weniger innere Anspannungszustände 
  • Ende 1. Jahr: Affekte regulieren
  • Kulturabhängige Vermittlung normierter Ausdrucksweisen 
  • Vorschuljahre -> effektive Strategien zur Bewältigung von Verzögerung und bessere sozialen Fähigkeiten 
  • sensible Unterstützung durch Eltern
Q:

6.4 Temperament und Entwicklung: Was ist Temperament?

A:

Temperament: 

  • früh auftretende, beständige individuelle Unterschiede im Hinblick auf Reaktivität und Selbstregulation
  • Reaktivität: Schnelligkeit und Intensität von emotionaler Erregung, Aufmerksamkeit und motorischer Aktivität 
  • Selbstregulation: Strategien zur Veränderung der Reaktivität -> Kontrolle 
  • Eckpfeiler für Erwachsene Persönlichkeit 
  • Temperament -> psychische Probleme entwickelt -> vor negativen Auswirkungen eines sehr belastenden Familienlebens schützen 
  • Bedeutung des Erziehungsstils der Eltern

Temeperamentstypen:

Q:

Temperamentstypen:

A:

Modell Thomas und Chess:

  • neun Dimensionen ->Aktivitätsniveau, Rhythmizität, Ablenkbarkeit, Annäherung/Rückzug, Anpassungsfähigkeit, Aufmerksamkeitsspanne & Beharrlichkeit, Reaktionsintensität, Reaktionsschwelle, Qualität der Stimmung

-> 3 Typen von Kindern:

das problemlose/einfache Kind (40%):

  • rasche Entwicklung
  • fröhlich, gute Anpassung 

das schwierige Kind (10%)

  • Unregelmäßigkeiten in Gewohnheiten 
  • langsame Akzeptanz, irritierte und intensive Reaktionen

das langsam auftauende Kind (15%)

  • passive, schwache, zurückhaltende Reaktionen auf Umweltreize
  • negative Stimmungslage & schwerfällige Anpassung

mehrere Kategorien (35%) nicht klassifiziert 


Mary Rothbart Modell

  • überschneidende Dimensionen
  • "Ablenkbarkeit" und "Aufmerksamkeit/Bemühen in Kontrolle und Ausdauer" -> einander entgegengesetzte Pole derselben Dimension 
  • weitere Dimension: "reizbares Unbehagen" 
  • Dimensionen/ Reaktivität -> Aktivitätsniveau, Aufmerksamkeitsspanne/ Beharrlichkeit, ängstliches Unbehagen, positive Gestimmtheit 
  • aktive Selbstkontrolle -> Selbstregulation (erfolgreiche Anpassung)
Q:

Stabilität des Temperaments:


A:
  • schwache - moderate Stabilität -> Temperament entwickelt sich erst mit der Zeit 
  • Veränderung Aktivitätsniveau -> Veränderung Verhalten 
  • langfristige Prognose erst ab 3. Lebensjahr 
  • Leichtigkeit für Steuerung von Reaktivität -> Art und Stärke emotionaler Reaktion 
  • viele Faktoren wirken sich auf die Beständigkeit des Temperaments aus 
Q:

Das Passungsmodell (Temperament und Erziehung):

A:
  • Zusammenwirken von Temperament und Umwelt -> günstige Ergebnisse
  • gute Passung -> Schaffung Erziehungsumfeldes 
  • Zeit und Energie für geduldigen Erziehungsstil -> sonst vielleicht Anpassungsprobleme 
  • positive und sensible Reaktionen 
  • effektiver Erziehungsstil -> gute geistige Gesundheit 
  • kultureller Kontext
  • gute Passung vor ungünstigen Wechselwirkungen 
  • liebevolle, akzeptierende Erziehung, aber angemessene Forderungen zur Bewältigung neuer Aufgaben
  • passive Kinder -> anregendes Verhalten -> zudirektiv und hemmend für sehr aktive Kinder 
  • Passung = Mittelpunkt der Bindung zwischen Säugling und Bezugsperson 
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