Kapitel 4, Die Körperliche Entwicklung Von Säugling Und Kleinkind an der Universität Osnabrück | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Kapitel 4, die körperliche Entwicklung von Säugling und Kleinkind an der Universität Osnabrück

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4.1 Körperliches Wachstum: Welche sind die wichtigsten Veränderungen im Körperwachstum in den ersten beiden Lebensjahren?

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  • schnelleres Wachstum als zu jeder anderen Zeit nach der Geburt 
  • Körperwachstum erfolgt in Schüben 
  • Neugeborenes: 49,4 cm 3,3 kg -> Ende des 1. Jahres: 80 cm = 50% größer und verdreifacht auf 10 kg -> Ende des 2.Jahres: 90 cm = 75% größer und vervierfacht auf 14 kg 
  • legen nicht stetig an Größe zu -> wachsen in kleinen Schüben -> Entwicklungsstadien, in denen kein Wachstum zu verzeichnen war (7-63 Tage)
  • Verwandlung in ein rundliches, plump erscheinendes Baby -> Babyspeck im 9. Monat den Höhepunkt-> Körpertemperatur konstant halten -> 2. Jahr wieder schlanker 
  • Aufbau des Muskelgewebes sehr langsam 
  • individuelle und kulturelle Unterschiede 
  • Jungs größer Mädchen, Reifung Mädchen eher Jungen, ethnische Unterschiede -> Wachstumstempo unterscheidet sich -> Normativer Ansatz 
  • beste Methode zur Reifefestellung: Feststellung des Knochenalters -> skelettreife -> Messung der Knochenreifung 
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Veränderung der körperlichen Proportionen:

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1. Cephalocaudale Wachstumsrichtung:

  • von Kopf zum Steiß -> Kopf entwickelt sich schneller als der Rumpf (Geburt: Kopf 1/4 der Gesamtgröße, Beine 1/3 -> 2 Jahre Kopf 1/5, Beine ca. 1/2

2. Proximodistale Wachstumsrichtung:

  • nah nach fern -> von der Mitte des Körpers nach außen (zuerst Kopf, Brustkorb und Rumpf -> Arme, Beine -> Hände, Füße)
  • Arme und Beine schneller als Hände und Füße 
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Neuronen und ihre Verbindungsfasern:

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  • Neuronen: Nervenzellen, die Informationen speichern und übermitteln (übre Neurotransmitter)
  • Synapsen: winzige Lücken, an denen von verschiedenen Neuronen ausgehende Fasern eng zusammenkommen, sich aber nicht berühren 
  • Neurotransmitter: Chemikalien, die von Neuronen freigesetzt werden um Nachrichten über die Synapsen senden 
  • zwei Perspektiven: 

1. die mirkoskopische Ebene der einzelnen Gehirnzellen 

2. die übergeordnete Ebene der Hirnrinde, verantwortlich für die hochentwickelte Intelligenz des Menschen 

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Entwicklung der Neuronen:

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  • besondere Funktionen -> Bildung synaptischer Verbindungen mit benachbarten Zellen (entsteht im Neuralohr) 
  • zwei entscheidende Prozesse:

1. Programmierter Zelltod: Neuronen sterben, um Platz für neue Bindungsstrukturen zu schaffen (20-80% sterben -> in der pränatalen Phase, entstehen Mengen an neuen Neuronen)

Stimulierung entscheidend für das Überleben von Neuronen und Bildung neuer Synapsen -> ausgedehnte Verbindungssysteme -> komplexere Fähigkeiten -> enormer Überfluss von Synapsen -> identische Funktionen -> motorische, kognitive, soziale Fertigkeiten erlernen 

2. Synapsenausdünnung: gibt selten stimulierte Neuronen in einen ungebundenen Zustand zurück (etwa 40% der Synapsen)

  • Entwicklung der Neuronen und ihr komplexes Kommunikationssystem -> machen Hirnwachstum aus 
  • 50% des Gehirnvolumens -> Gliazellen 
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Myelinisierung (warum wird das Gehirn immer größer?)

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  • Gliazellen für die Myelinisierung verantwortlich -> Isolierung der Nervenfasern durch eine mehrlagige Hülle aus Gliazellmembranen (Myelin) -> Verbesserung der Erregungsleitung -> schnellere und effizientere Übermittlung von Botschaften 
  • Wachstum von Nervenfasern + Myelinisierung -> enormer Größenzuwachs des Gehirns (70% von Erwachsenen Gehirn gegen Ende des 2. Lebensjahr) 
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Großhirnrinde und kortikale Regionen:

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1. zerebraler Kortex/ Großhirnrinde 

  • größte Hirnstruktur, umgibt Rest des Gehirns (85% des Gehirngewichts + größte Anzahl von Neuronen und Synapsen) 
  • Regionen der Hirnrinde: Aufnehmen der von Sinnesorganen gelieferten Informationen, Signale geben, Bewegung, Fähigkeit des Denkens 
  • Abfolge der Entwicklung kortikaler Bereiche korreliert mit der Abfolge der Entwicklung von Fähigkeiten  -> 1.Lebensjahr: Hören und Sehen; Bereiche für Körperbewegung -> Vorschulalter: Sprachzentren 

2. Präfrontaler Kortex/Frontallappen:

  • Denken 
  • Bewusstsein, Impulshemmung 
  • Integration von Informationen 
  • Gedächtnis 
  • Logik
  • 2 Monate -> effektivere Leistung besonders im Vorschul- und Schulalter 
  • rasche Synapsenausdünnung und Myelinisierung 


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Lateralisierung der Großhirnrinde:

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Anatomische Unterschiede und funktionale Aufgabenteilung & Spezialisierung der Großhirnhemisphären 

jede Hemisphäre empfängt sensorische Informationen von der gegenüberliegenden Seite des Körpers und Steuerung dieser Seite 

1. linke Hemisphäre:

  • Verarbeitung Informationen sequenziell und analytisch (schrittweise)
  • Verarbeitung kommunikativer Informationen -> verbale Informationen und emotionale Mitteilungen 

2. rechte Hemisphäre 

  • Verarbeitung Informationen ganzheitlich integrativ
  • Zuordnung räumlicher Informationen und Regulierung negativer Emotionen 

Linkshänder: Muster kann sich umkehren oder Hirnrinde ist weniger klar spezialisiert 

Hemisphären kommunizieren untereinander und arbeiten zusammen -> mit Alter effektiver 

Lateralisierung, damit der Mensch wandelnden Umweltbedingungen besser bewältigen kann

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Gehirnplastizität :

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Zeitpunkt der Geburt -> Hemisphären spezialisieren sich 

hoch plastische Hirnrinde während der ersten Lebensjahren 

  • viele Bereiche: keine spezielle Funktion 
  • hohe Lernfähigkeit 
  • frühe Erfahrungen beeinflussen ihre Organisation 
  • Schädigung -> andere Bereiche übernehmen die Aufgabe 
  • 1. Lateralisierung: Schädigung bestimmten Hirnbereich -> Fähigkeiten nicht mehr so vollständig oder einfach wiederhergestellt werden wie vor der Spezialisierung 
  • Erlernen von Sprache und anderen Fähigkeiten -> fördert Lateralisierung 
  • Gehirn in den ersten Lebensjahren weit plastischer 
  • Synapsenverbindungen -> Gehirnplastizität -> Lernfähigkeit eines Kleinkindes 
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Sensible Phasen der Gehirnentwicklung:

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  • angemessene Stimulation ist notwendig für die Gehirnentwicklung -> wirkt negativen Effekten einer stimulusarmen Umwelt entgegen 
  • fehlenden frühe Stimulation kann nicht ausgeglichen werden 
  • frühe, extreme sensorische Deprivation -> bleibende Gehirnschäden und Funktionsverluste
  • überstürztes frühes Lernen -> Überwältigung neuronale Schaltkreise -> Beeinträchtigung Potenzial Gehirn 
  • frühe und vielfältige visuelle Eindrücke -> Entwicklung Sehzentrum 

2 Arten von Gehirnentwicklung:

1. Erfahrungssuchendes Gehirnwachstum:

  • rasche Entwicklung der Organisation des Gehirns -> normale Erfahrungen -> erfolgt früh und natürlich 
  • keine Belege für sensible Phase, die intensives Üben erfordert 

2. Erfahrungsabhängige Gehirnreifung:

  • zusätzliches Wachstum und Verfeinerung bereits vorhandener Gehirnstrukturen -> spezifische Lernerfahrungen
  • Verlauf des ganzen Lebens -> individuelle und kulturelle Unterschiede 
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Lernen:

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überdauernde Verhaltensveränderung aufgrund von Erfahrung, Übung oder Beobachtung 

Lernvermögen durch:

  • klassische Konditionierung 
  • operante Konditionierung 
  • Habituierung (Vorlieben für neue Reize)
  • Beobachtung und Nachahmung 
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Klassische Konditionierung:

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  • Paarung eines neutralen Stimulus mit einem Stimulus, der eine Reaktion bzw. einen angeborenen Reflex hervorruft -> Präsenz des konditionierten Stimulus -> Reaktion 
  • Erkennen, welche Ereignisse gemeinsame auftreten 
  • Umwelt geordneter und vorhersagbarer 
  • gezielt einsetzbar

1. vorm Lernprozess: unkonditionierte Reize -> unkonditionierte Reaktion bzw angeborener Reflex 

2. Lernprozess bewirken: neutraler Reiz (unmittelbar vor oder gleichzeitig mit dem unkonditionierten Reiz) -> neutraler Reiz verknüpft mit unkonditioniertem Reiz 

3. Lernprozess hat stattgefunden: neutraler Reiz -> konditionierter Reiz -> konditionierte Reaktion -> Konditionierter Reiz -> führt nicht zu Konditionierter Reaktion -> Löschung 

Kombination der beiden Reize -> Überleben begünstigt 

nach dem 6. Lebensmonat ist es einfacher Furch zu konditionieren 


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Die ersten zwei Lebensjahre (Einführung)

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  • körperliche Entwicklung ist untrennbar mit motorischen und sensorischen Fähigkeiten 
  • Säuglingsalter (1.Jahr) -> Kleinkindalter (2.Jahr)
  • rapide Veränderungen in Körper und Gehirn -> Kapazitäten in Lernen, Motorik und Wahrnehmung 
  • Entwicklung der körperlich, kognitiven und sozialen/emotionalen Dömane beeinflussen sich gegenseitig 
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Q:

4.1 Körperliches Wachstum: Welche sind die wichtigsten Veränderungen im Körperwachstum in den ersten beiden Lebensjahren?

A:
  • schnelleres Wachstum als zu jeder anderen Zeit nach der Geburt 
  • Körperwachstum erfolgt in Schüben 
  • Neugeborenes: 49,4 cm 3,3 kg -> Ende des 1. Jahres: 80 cm = 50% größer und verdreifacht auf 10 kg -> Ende des 2.Jahres: 90 cm = 75% größer und vervierfacht auf 14 kg 
  • legen nicht stetig an Größe zu -> wachsen in kleinen Schüben -> Entwicklungsstadien, in denen kein Wachstum zu verzeichnen war (7-63 Tage)
  • Verwandlung in ein rundliches, plump erscheinendes Baby -> Babyspeck im 9. Monat den Höhepunkt-> Körpertemperatur konstant halten -> 2. Jahr wieder schlanker 
  • Aufbau des Muskelgewebes sehr langsam 
  • individuelle und kulturelle Unterschiede 
  • Jungs größer Mädchen, Reifung Mädchen eher Jungen, ethnische Unterschiede -> Wachstumstempo unterscheidet sich -> Normativer Ansatz 
  • beste Methode zur Reifefestellung: Feststellung des Knochenalters -> skelettreife -> Messung der Knochenreifung 
Q:

Veränderung der körperlichen Proportionen:

A:

1. Cephalocaudale Wachstumsrichtung:

  • von Kopf zum Steiß -> Kopf entwickelt sich schneller als der Rumpf (Geburt: Kopf 1/4 der Gesamtgröße, Beine 1/3 -> 2 Jahre Kopf 1/5, Beine ca. 1/2

2. Proximodistale Wachstumsrichtung:

  • nah nach fern -> von der Mitte des Körpers nach außen (zuerst Kopf, Brustkorb und Rumpf -> Arme, Beine -> Hände, Füße)
  • Arme und Beine schneller als Hände und Füße 
Q:

Neuronen und ihre Verbindungsfasern:

A:
  • Neuronen: Nervenzellen, die Informationen speichern und übermitteln (übre Neurotransmitter)
  • Synapsen: winzige Lücken, an denen von verschiedenen Neuronen ausgehende Fasern eng zusammenkommen, sich aber nicht berühren 
  • Neurotransmitter: Chemikalien, die von Neuronen freigesetzt werden um Nachrichten über die Synapsen senden 
  • zwei Perspektiven: 

1. die mirkoskopische Ebene der einzelnen Gehirnzellen 

2. die übergeordnete Ebene der Hirnrinde, verantwortlich für die hochentwickelte Intelligenz des Menschen 

Q:

Entwicklung der Neuronen:

A:
  • besondere Funktionen -> Bildung synaptischer Verbindungen mit benachbarten Zellen (entsteht im Neuralohr) 
  • zwei entscheidende Prozesse:

1. Programmierter Zelltod: Neuronen sterben, um Platz für neue Bindungsstrukturen zu schaffen (20-80% sterben -> in der pränatalen Phase, entstehen Mengen an neuen Neuronen)

Stimulierung entscheidend für das Überleben von Neuronen und Bildung neuer Synapsen -> ausgedehnte Verbindungssysteme -> komplexere Fähigkeiten -> enormer Überfluss von Synapsen -> identische Funktionen -> motorische, kognitive, soziale Fertigkeiten erlernen 

2. Synapsenausdünnung: gibt selten stimulierte Neuronen in einen ungebundenen Zustand zurück (etwa 40% der Synapsen)

  • Entwicklung der Neuronen und ihr komplexes Kommunikationssystem -> machen Hirnwachstum aus 
  • 50% des Gehirnvolumens -> Gliazellen 
Q:

Myelinisierung (warum wird das Gehirn immer größer?)

A:
  • Gliazellen für die Myelinisierung verantwortlich -> Isolierung der Nervenfasern durch eine mehrlagige Hülle aus Gliazellmembranen (Myelin) -> Verbesserung der Erregungsleitung -> schnellere und effizientere Übermittlung von Botschaften 
  • Wachstum von Nervenfasern + Myelinisierung -> enormer Größenzuwachs des Gehirns (70% von Erwachsenen Gehirn gegen Ende des 2. Lebensjahr) 
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Q:

Großhirnrinde und kortikale Regionen:

A:

1. zerebraler Kortex/ Großhirnrinde 

  • größte Hirnstruktur, umgibt Rest des Gehirns (85% des Gehirngewichts + größte Anzahl von Neuronen und Synapsen) 
  • Regionen der Hirnrinde: Aufnehmen der von Sinnesorganen gelieferten Informationen, Signale geben, Bewegung, Fähigkeit des Denkens 
  • Abfolge der Entwicklung kortikaler Bereiche korreliert mit der Abfolge der Entwicklung von Fähigkeiten  -> 1.Lebensjahr: Hören und Sehen; Bereiche für Körperbewegung -> Vorschulalter: Sprachzentren 

2. Präfrontaler Kortex/Frontallappen:

  • Denken 
  • Bewusstsein, Impulshemmung 
  • Integration von Informationen 
  • Gedächtnis 
  • Logik
  • 2 Monate -> effektivere Leistung besonders im Vorschul- und Schulalter 
  • rasche Synapsenausdünnung und Myelinisierung 


Q:

Lateralisierung der Großhirnrinde:

A:

Anatomische Unterschiede und funktionale Aufgabenteilung & Spezialisierung der Großhirnhemisphären 

jede Hemisphäre empfängt sensorische Informationen von der gegenüberliegenden Seite des Körpers und Steuerung dieser Seite 

1. linke Hemisphäre:

  • Verarbeitung Informationen sequenziell und analytisch (schrittweise)
  • Verarbeitung kommunikativer Informationen -> verbale Informationen und emotionale Mitteilungen 

2. rechte Hemisphäre 

  • Verarbeitung Informationen ganzheitlich integrativ
  • Zuordnung räumlicher Informationen und Regulierung negativer Emotionen 

Linkshänder: Muster kann sich umkehren oder Hirnrinde ist weniger klar spezialisiert 

Hemisphären kommunizieren untereinander und arbeiten zusammen -> mit Alter effektiver 

Lateralisierung, damit der Mensch wandelnden Umweltbedingungen besser bewältigen kann

Q:

Gehirnplastizität :

A:

Zeitpunkt der Geburt -> Hemisphären spezialisieren sich 

hoch plastische Hirnrinde während der ersten Lebensjahren 

  • viele Bereiche: keine spezielle Funktion 
  • hohe Lernfähigkeit 
  • frühe Erfahrungen beeinflussen ihre Organisation 
  • Schädigung -> andere Bereiche übernehmen die Aufgabe 
  • 1. Lateralisierung: Schädigung bestimmten Hirnbereich -> Fähigkeiten nicht mehr so vollständig oder einfach wiederhergestellt werden wie vor der Spezialisierung 
  • Erlernen von Sprache und anderen Fähigkeiten -> fördert Lateralisierung 
  • Gehirn in den ersten Lebensjahren weit plastischer 
  • Synapsenverbindungen -> Gehirnplastizität -> Lernfähigkeit eines Kleinkindes 
Q:

Sensible Phasen der Gehirnentwicklung:

A:
  • angemessene Stimulation ist notwendig für die Gehirnentwicklung -> wirkt negativen Effekten einer stimulusarmen Umwelt entgegen 
  • fehlenden frühe Stimulation kann nicht ausgeglichen werden 
  • frühe, extreme sensorische Deprivation -> bleibende Gehirnschäden und Funktionsverluste
  • überstürztes frühes Lernen -> Überwältigung neuronale Schaltkreise -> Beeinträchtigung Potenzial Gehirn 
  • frühe und vielfältige visuelle Eindrücke -> Entwicklung Sehzentrum 

2 Arten von Gehirnentwicklung:

1. Erfahrungssuchendes Gehirnwachstum:

  • rasche Entwicklung der Organisation des Gehirns -> normale Erfahrungen -> erfolgt früh und natürlich 
  • keine Belege für sensible Phase, die intensives Üben erfordert 

2. Erfahrungsabhängige Gehirnreifung:

  • zusätzliches Wachstum und Verfeinerung bereits vorhandener Gehirnstrukturen -> spezifische Lernerfahrungen
  • Verlauf des ganzen Lebens -> individuelle und kulturelle Unterschiede 
Q:

Lernen:

A:

überdauernde Verhaltensveränderung aufgrund von Erfahrung, Übung oder Beobachtung 

Lernvermögen durch:

  • klassische Konditionierung 
  • operante Konditionierung 
  • Habituierung (Vorlieben für neue Reize)
  • Beobachtung und Nachahmung 
Q:

Klassische Konditionierung:

A:
  • Paarung eines neutralen Stimulus mit einem Stimulus, der eine Reaktion bzw. einen angeborenen Reflex hervorruft -> Präsenz des konditionierten Stimulus -> Reaktion 
  • Erkennen, welche Ereignisse gemeinsame auftreten 
  • Umwelt geordneter und vorhersagbarer 
  • gezielt einsetzbar

1. vorm Lernprozess: unkonditionierte Reize -> unkonditionierte Reaktion bzw angeborener Reflex 

2. Lernprozess bewirken: neutraler Reiz (unmittelbar vor oder gleichzeitig mit dem unkonditionierten Reiz) -> neutraler Reiz verknüpft mit unkonditioniertem Reiz 

3. Lernprozess hat stattgefunden: neutraler Reiz -> konditionierter Reiz -> konditionierte Reaktion -> Konditionierter Reiz -> führt nicht zu Konditionierter Reaktion -> Löschung 

Kombination der beiden Reize -> Überleben begünstigt 

nach dem 6. Lebensmonat ist es einfacher Furch zu konditionieren 


Q:

Die ersten zwei Lebensjahre (Einführung)

A:
  • körperliche Entwicklung ist untrennbar mit motorischen und sensorischen Fähigkeiten 
  • Säuglingsalter (1.Jahr) -> Kleinkindalter (2.Jahr)
  • rapide Veränderungen in Körper und Gehirn -> Kapazitäten in Lernen, Motorik und Wahrnehmung 
  • Entwicklung der körperlich, kognitiven und sozialen/emotionalen Dömane beeinflussen sich gegenseitig 
Kapitel 4, die körperliche Entwicklung von Säugling und Kleinkind

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