Kapitel 14 Die Emotionale Und Soziale Entwicklung Beim Jungen Erwachsenen an der Universität Osnabrück | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Kapitel 14 die emotionale und soziale Entwicklung beim jungen Erwachsenen an der Universität Osnabrück

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Ein allmählicher Übergang: Die Phase des Erwachsenwerdens 

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  • Emerging Adulthood (Übergangsphase Teenageralter & junges Erwachsenenalter 
  • Ende des Teenager-Jahre bis Mitte 20 -> gekennzeichnet durch 
    • 1. Gefühl zwischen Teenager und Erwachsener zu sein (Übergang, kein abrupter Wechsel)
    • 2. Identitätsexploration (Identitätsfindung geht weiter -> erheblich verlängert heutzutage)
    • 3. Selbstorientiert, Fehlen von Verpflichtungen (kein Egozentrismus -> Freunde und Eltern von Bedeutung -> obwohl man schon Verpflichtungen eingeht, hat man viel mehr Wahlmöglichkeiten
    • 4. Ungewissheit und Möglichkeiten
  • Einstellungen und Werthaltungen erweitern sich 
  • bessere moral. Urteilsfähigkeit 
  • Lebenssinn, Selbstwirksamkeit, Entschlossenheit & Verantwortungsbewusstsein -> Identitätsfindung -> Handlungsselbst 


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Emerging Adulthood

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  • schnelle kulturelle Veränderungen 
  • niedriges SÖS = früheres Arbeiten, Familiengründung -> weniger Zeit für Exploration (frühes Commitment erforderlich)
  • WEIRD Länder = von Identitätssuche und psych. Aspekten geprägt (Selbstständigkeit)
    • kollektivistische Kulturen -> Rücksicht auf andere, Selbstbeherrschung 
    • Kulturen mit niedrigerem SÖS -> kurze Phase des Erwachsenwerdens (WEIRD = längere Phase -> nicht der durchschnitt)
    • Globalisierung stark verbreitet -> Emerging Adulthood ausgeprägt
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Risiken & Resilienz im jungen Erwachsenenalter 

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  • aktivere Rolle als jemals zuvor, kann auch zu Enttäuschungen führen 
  • engagierte Exploration verlängert frühe Risiken 
  • häufige Einsamkeit 

Faktoren, die einen reibungslosen Übergang zum Erwachsenenalter unterstützen (-> Resilienz verbessern)

  • 1. kog. Eigenschaften (Resilienz -> Fähigkeit Herausforderungen zu überwinden, Streben nach Wissen, Wissen über Soft- und Hardskills)
  • 2. emo. und soz. Eigenschaften: bessere Regulation & Kontrolle (zeigen von Emotionen), Selbstwertgefühl, Konfliktlösung, Empathie, sehr individuell 
  • sozialer Rückhalt 
    • (1) Eltern, Gleichaltrige, Mentoren 
    • (2) gute Verbindung zu Schule, Vereine, Arbeitsumfeld, etc.

Faktoren, die zu einer schlechteren Anpassung beitragen 

  • wiederholte negative Ereignisse (dramatisch -> Scheidung, Tod, etc.) -> niedrige Resilienz -> kleine alltägliche Dinge haben keinen dramatischen Einfluss
  • übertriebene elterliche Fürsorge -> "Helikoptereltern" (Eltern weiterhin Einfluss) -> sehr viel Kontrolle = Prädiktor für Depressionen 


-> fast alle junge Menschen -> soz. Rückhalt -> optimistischer Blick in die Zukunft 

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Persönlichkeitsveränderungen im frühen Erwachsenenalter nach Erikson

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Eriksons psychosoziale Entwicklungstheorie: Intimität versus Isolierung 

  • Balance zwischen Selbstbestimmung und Intimität
  • eingehen einer dauerhaften Verpflichtung gegenüber einem intimen Partner 
  • Intimität:
    • etw. Unabhängigkeit abgeben 
    • Identität neu definieren 
    • erfolgreiche Lösung des Konflikts: -> Bereit für die Entwicklungsstufe des mittleren Erwachsenenalters & Generativität 
  • Isolierung:
    • fehlende Bereitschaft für dauerhafte Bindung -> Identitätsmoratorium korreliert negativ mit Treue und Liebe 
    • Befürchtung eigene Identität zu verlieren 
    • Bedrohung durch Nähe (keine Bindungen eingehen)
    • Konkurrenz- anstatt KOoperationsgedanke 
    • Intimität hängt nicht nur von Beziehung an sich ab, sonder auch die Qualität der Beziehung und Eigenschaften des Partners 


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Was ist die soziale Uhr und wie beeinflusst sie die Entwicklung im Erwachsenenalter?

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Der Lebenszyklus: Erwachsenenalter 

  • Stereotypen, wie das Leben aussehen könnte/Meilensteine, die auf fast jede Person Einfluss haben
  • 1. frühes Erwachsenenalter 
    • Auszug aus dem Elternhaus 
    • Karriere 
    • Heirat 
    • Elternschaft
  • 2. Mittleres Erwachsenenalter
    • Karriere
    • Großziehen der Kinder
  • 3. Spätes Erwachsenenalter
    • Rente
    • Altwerden 
    • Tod des (Ehe)Partners
  • -> Stress am höchsten in den Übergagsphasen 

die soziale Uhr 

  • betrifft Kultur- & Generatiosbedingte Einflüsse auf die Entwicklung
  • altersabhängige Erwartungen an wichtige Lebensereignisse 
  • "Musterplan für Lebenszyklus"
  • befolgen des Plans = Selbstwertgefühl und soz. Stabilität <-> Verspätung = psych. Belastung 
  • Erwartungen werden von Generation zu Generation flexibler
  • weiblicher Zeitplan 
    • frühe Heirat, Kinder = Verantwortungsgefühlt. Selbstkontrolle, Fürsorge <-> weniger Selbstwertgefühl, Gefühl der Angreifbarkeit 
  • männlicher Zeitplan 
    • Karriere, Beförderung bis Ende 20 -> dominat, gesellig, unabhängig, intellektuell effektiv <-> Selbstzweifeln, Inkompetenz, Einsamkeit
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die Partnerwahl (romantische Liebe)


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grundsätzlich -> notwendig: langfristige emotionale Verbindung; nicht zwangsweise romantischer Partner (können auch Freunde, Geschwister, Kollegen sein)

Die Partnerwahl:

  • Suche nach Lebenspartner -> einer der wichtigsten Meilensteine im jungen Erwachsenen alter -> Auswirkungen auf das Selbstkonzept, psych. Wohlbefinden 
  • Partnersuche nach Ähnlichkeiten 
    • in Alter, Bildung, Ethnizität, Persönlichkeit, Intelligenz, Körpergröße, körperliche Attraktivität
    • je größer Ähnlichkeit, desto zufriedener ist die Beziehung & desto größer Chance, das die Beziehung länger anhält 
  • unterschied. Schwerpunktssetzung je nach Geschlecht 
    • M:
      •  körperl. Attraktivität 
      • haushälterische Qualitäten 
      • jüngere Partnerin
      • früh physische Intimität -> Fokus auf Fruchtbarkeit
    • W:
      • Intelligenz 
      • Ehrlichkeit
      • finanzieller Status
      • moralische Integrität und psych. Intimität 
      • Männern mindestens genauso groß wie die Frau
      • Wohlergehen des Nachwuschses
  •  soziale Lerntheorie:
    • Lernen früh  Persönlichkeitseigenschaften wertzuschätzen, die zum trad. Familienbild passen 
  • Einfluss des Zeitalters & kult. Unterschied 
    • Anähern (westl. Kultur) hinsichtlich Vorlieben (z.B. beide legen Wert auf finaz. Status)
  • M und W
    • gegenseitige Anziehung
    • Verlässlichkeit
    • emot. reife 
    • befriedigende Beziehung im Fokus
  • Homosexuelle 
    • geschlechtstyp. Vorlieben 
  • andere Einflussfaktoren 
    • Kontext, in dem man sich trifft
    • Timing
    • frühe Eltern-Kind-Bindung/Beziehung
  • Attributation & Zufriedenheit 
    • glückliche Paare:
      • pos: Internal (von innen, aus der Person selbst), Global, Stabil
      • neg: External, spezifisch, instabil
    • unglückliche Paare
      • pos: external (von äußeren Umständen bestimmt), spezifisch, instabil
      • neg: internal, global, stabil
  • fundamentaler Attributionsfehler
    • Neigung zur Annahme -> Verhalten anderer Person internal beeinflusst und unser eher external


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Bowlby's inneres Arbeitsmodell


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1. Bindung zur Bezugsperson 

  • Mutter gibt sicheres Gefühl
  • kümmert sich -> sichere Bindung 

2. inneres Arbeitsmodell

  • Bild von Bindungen aus der Kindheit -> 
  • 3 Erwartungen 
    • 3a eigene Beziehung zu anderen 
    • 3b habe ich Liebe verdient 
    • 3c können andere mich unterstützen (lieben und mir helfen)


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Ausblick auf die Lebensspanne: Bindungsmuster in der Kindheit & Liebesbeziehungen im Erwachsenenalter 


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frühe Bindungen -> inneres Arbeitsmodell: Reihe von Erwartungen an Bindungsfiguren -> "Leitlinien für Beziehunge"

a) sichere Bindung 

  • Selbstkonzept als liebenswerte Menschen 
  • wenig Angst, verlassen zu werden 
  • mitfühlend & unterstützend Partner gegenüber 
  • befriedigende sex. Aktivität

b) Unsicher-vermeidende Bindung

  • Unabhängigkeit
  • Misstrauen & Angst vor Nähe 
  • Eifersucht & emot. Distanz
  • wenig Freude an Körperkontakt 
  • kurzlebige sex. Beziehungen 
  • unrealistische Annahmen über Beziehungen 

c) unsicher-ambivalente Bindung 

  • völlige Verschmelzung mit anderen Menschen 
  • Angst, andere Menschen zu überwältigen 
  • Eifersuch und Hochs & Tiefs
  • Zweifel an Zuneigung der Partners 
  • unangebrachte Informationen über sich selbst 
  • Ausdruck von Wut & Angst 

Bewertung früher Bindungserfahrungen durch Erwachsene 

  • Einfluss auf Erziehungsverhalten 
  • Mitbestimmung der Liebesbeziehungen im Erwachsenenalter 

Kritik:

  • (1) Partnerattribute beeinflussen auch das innere Arbeitsmodell & Liebesbeziehungen 
  • (2) inneres Arbeitsmodell wird kontinuierlich "aktualisiert" (kann sich mit wechselnden Partnern ändern)
  • (3) starke kulturelle Unterschiede


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Meilensteine des Familienlebenszyklus, die im frühen Erwachsenenalter vorherrschen 

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  • Auszug aus dem Elternhaus
  • Übergang in die Ehe 
  • Zufriedenheit in der Ehe
  • die Entscheidun Kinder zu bekommen 
  • der Übergang zur Elternschaft


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Auszug aus dem Elternhaus 

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  • Durchschnittsalter während der letzten 60 Jahre zurückgegangen 
  • finanzielle Unabhängigkeit ist wichtiger geworden 
  • Studium als Grund -> früherer Auszug
  • Heirat, Arbeitsstelle als Grund -> Auszug später
  • Scheidungskinder -> früherer Auszug 
  • Elternhaus als "sichere Ausgangsbasis" -> kein Zeichen von Schwäche
  • Kultur, SÖS, Ethnizität beeinflussen Möglichkeit zu & Interesse an einem Auszug (kollekt. Kulturen -> späterer Auszug)
  • sichere Eltern-Kind-Bindung <-> Auszug und Annahme von erwachsenen Rollen 
  • mögliche neg. Folgen = finanzielle Not, soziale Einsamkeit 
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Übergang in die Ehe 

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  • Ehe = langfristige Beziehungen (ähnlicher Status)
  • weniger Eheschließungen und Heiratsalter steigt
  • zwei Systeme müssen sich zu neuem Subsystem zusammenschließen 
  • eheliche Rollen 
    • individuelle Entscheidungen jetzt gemeinsam 
    • wandelnde Geschlechterrollen -> schwierig eigene Beziehungen zu definieren 
    • heutzutage wenig starker Wendepunkt -> Leben häufig schon vorher zusammen 
  • Traditionelle Ehen
    • trad. Rollen -> M: Oberhaupt, Ernährer -> wirtsch. Fürsorge
    • W: liebevolle Fürsorge für Mann, Kinder & Heim 
  • Egalitäre Ehen:
    • Gleichberechtigung (Macht und Autorität) 
    • gleich viel Bezug zu Beruf und familiären Verpflichtungen -> Vorstellung bei gebildeten Frauen 
    • Realität: Doppelverdienerfamilien (M: mehr Fürsorge für Kinder; W: deutlich mehr Haushalt)
  • -> meist unausgeglichene Arbeitsteilung -> Zwischenform traditionelle und egalitäre Ehen
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Zufriedenheit in der Ehe 

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positive Auswirkungen:

  • -> Zufriedenheit und Stabilität
  • ähnlicher SÖS, Bildung, Religion, Alter
  • höheres Heiratsalter 
  • liebevolle, pos. Beziehungen zu Verwandtschaft (stabile Ehen)
  • geteilte familiäre Verpflichtungen (faire Verteilung)
  • gesicherter finaz. und beruflicher Status 
  • emot. pos. Persönlichkeit -> Konfliktlösungsfähigkeiten 
  • gemeinsame Aktivitäten, Ziele und Werte 
  • "rosarote Brille"
  • M > W: Zufriedenheit (tendenziell)
  • W: Unzufrieden v.a. bei Überforderung 
  • Zufriedenheit beider Seiten (wegen Gleichberechtigung) -> Harmonie 



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Q:

Ein allmählicher Übergang: Die Phase des Erwachsenwerdens 

A:
  • Emerging Adulthood (Übergangsphase Teenageralter & junges Erwachsenenalter 
  • Ende des Teenager-Jahre bis Mitte 20 -> gekennzeichnet durch 
    • 1. Gefühl zwischen Teenager und Erwachsener zu sein (Übergang, kein abrupter Wechsel)
    • 2. Identitätsexploration (Identitätsfindung geht weiter -> erheblich verlängert heutzutage)
    • 3. Selbstorientiert, Fehlen von Verpflichtungen (kein Egozentrismus -> Freunde und Eltern von Bedeutung -> obwohl man schon Verpflichtungen eingeht, hat man viel mehr Wahlmöglichkeiten
    • 4. Ungewissheit und Möglichkeiten
  • Einstellungen und Werthaltungen erweitern sich 
  • bessere moral. Urteilsfähigkeit 
  • Lebenssinn, Selbstwirksamkeit, Entschlossenheit & Verantwortungsbewusstsein -> Identitätsfindung -> Handlungsselbst 


Q:

Emerging Adulthood

A:
  • schnelle kulturelle Veränderungen 
  • niedriges SÖS = früheres Arbeiten, Familiengründung -> weniger Zeit für Exploration (frühes Commitment erforderlich)
  • WEIRD Länder = von Identitätssuche und psych. Aspekten geprägt (Selbstständigkeit)
    • kollektivistische Kulturen -> Rücksicht auf andere, Selbstbeherrschung 
    • Kulturen mit niedrigerem SÖS -> kurze Phase des Erwachsenwerdens (WEIRD = längere Phase -> nicht der durchschnitt)
    • Globalisierung stark verbreitet -> Emerging Adulthood ausgeprägt
Q:

Risiken & Resilienz im jungen Erwachsenenalter 

A:
  • aktivere Rolle als jemals zuvor, kann auch zu Enttäuschungen führen 
  • engagierte Exploration verlängert frühe Risiken 
  • häufige Einsamkeit 

Faktoren, die einen reibungslosen Übergang zum Erwachsenenalter unterstützen (-> Resilienz verbessern)

  • 1. kog. Eigenschaften (Resilienz -> Fähigkeit Herausforderungen zu überwinden, Streben nach Wissen, Wissen über Soft- und Hardskills)
  • 2. emo. und soz. Eigenschaften: bessere Regulation & Kontrolle (zeigen von Emotionen), Selbstwertgefühl, Konfliktlösung, Empathie, sehr individuell 
  • sozialer Rückhalt 
    • (1) Eltern, Gleichaltrige, Mentoren 
    • (2) gute Verbindung zu Schule, Vereine, Arbeitsumfeld, etc.

Faktoren, die zu einer schlechteren Anpassung beitragen 

  • wiederholte negative Ereignisse (dramatisch -> Scheidung, Tod, etc.) -> niedrige Resilienz -> kleine alltägliche Dinge haben keinen dramatischen Einfluss
  • übertriebene elterliche Fürsorge -> "Helikoptereltern" (Eltern weiterhin Einfluss) -> sehr viel Kontrolle = Prädiktor für Depressionen 


-> fast alle junge Menschen -> soz. Rückhalt -> optimistischer Blick in die Zukunft 

Q:

Persönlichkeitsveränderungen im frühen Erwachsenenalter nach Erikson

A:

Eriksons psychosoziale Entwicklungstheorie: Intimität versus Isolierung 

  • Balance zwischen Selbstbestimmung und Intimität
  • eingehen einer dauerhaften Verpflichtung gegenüber einem intimen Partner 
  • Intimität:
    • etw. Unabhängigkeit abgeben 
    • Identität neu definieren 
    • erfolgreiche Lösung des Konflikts: -> Bereit für die Entwicklungsstufe des mittleren Erwachsenenalters & Generativität 
  • Isolierung:
    • fehlende Bereitschaft für dauerhafte Bindung -> Identitätsmoratorium korreliert negativ mit Treue und Liebe 
    • Befürchtung eigene Identität zu verlieren 
    • Bedrohung durch Nähe (keine Bindungen eingehen)
    • Konkurrenz- anstatt KOoperationsgedanke 
    • Intimität hängt nicht nur von Beziehung an sich ab, sonder auch die Qualität der Beziehung und Eigenschaften des Partners 


Q:

Was ist die soziale Uhr und wie beeinflusst sie die Entwicklung im Erwachsenenalter?

A:

Der Lebenszyklus: Erwachsenenalter 

  • Stereotypen, wie das Leben aussehen könnte/Meilensteine, die auf fast jede Person Einfluss haben
  • 1. frühes Erwachsenenalter 
    • Auszug aus dem Elternhaus 
    • Karriere 
    • Heirat 
    • Elternschaft
  • 2. Mittleres Erwachsenenalter
    • Karriere
    • Großziehen der Kinder
  • 3. Spätes Erwachsenenalter
    • Rente
    • Altwerden 
    • Tod des (Ehe)Partners
  • -> Stress am höchsten in den Übergagsphasen 

die soziale Uhr 

  • betrifft Kultur- & Generatiosbedingte Einflüsse auf die Entwicklung
  • altersabhängige Erwartungen an wichtige Lebensereignisse 
  • "Musterplan für Lebenszyklus"
  • befolgen des Plans = Selbstwertgefühl und soz. Stabilität <-> Verspätung = psych. Belastung 
  • Erwartungen werden von Generation zu Generation flexibler
  • weiblicher Zeitplan 
    • frühe Heirat, Kinder = Verantwortungsgefühlt. Selbstkontrolle, Fürsorge <-> weniger Selbstwertgefühl, Gefühl der Angreifbarkeit 
  • männlicher Zeitplan 
    • Karriere, Beförderung bis Ende 20 -> dominat, gesellig, unabhängig, intellektuell effektiv <-> Selbstzweifeln, Inkompetenz, Einsamkeit
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Q:

die Partnerwahl (romantische Liebe)


A:

grundsätzlich -> notwendig: langfristige emotionale Verbindung; nicht zwangsweise romantischer Partner (können auch Freunde, Geschwister, Kollegen sein)

Die Partnerwahl:

  • Suche nach Lebenspartner -> einer der wichtigsten Meilensteine im jungen Erwachsenen alter -> Auswirkungen auf das Selbstkonzept, psych. Wohlbefinden 
  • Partnersuche nach Ähnlichkeiten 
    • in Alter, Bildung, Ethnizität, Persönlichkeit, Intelligenz, Körpergröße, körperliche Attraktivität
    • je größer Ähnlichkeit, desto zufriedener ist die Beziehung & desto größer Chance, das die Beziehung länger anhält 
  • unterschied. Schwerpunktssetzung je nach Geschlecht 
    • M:
      •  körperl. Attraktivität 
      • haushälterische Qualitäten 
      • jüngere Partnerin
      • früh physische Intimität -> Fokus auf Fruchtbarkeit
    • W:
      • Intelligenz 
      • Ehrlichkeit
      • finanzieller Status
      • moralische Integrität und psych. Intimität 
      • Männern mindestens genauso groß wie die Frau
      • Wohlergehen des Nachwuschses
  •  soziale Lerntheorie:
    • Lernen früh  Persönlichkeitseigenschaften wertzuschätzen, die zum trad. Familienbild passen 
  • Einfluss des Zeitalters & kult. Unterschied 
    • Anähern (westl. Kultur) hinsichtlich Vorlieben (z.B. beide legen Wert auf finaz. Status)
  • M und W
    • gegenseitige Anziehung
    • Verlässlichkeit
    • emot. reife 
    • befriedigende Beziehung im Fokus
  • Homosexuelle 
    • geschlechtstyp. Vorlieben 
  • andere Einflussfaktoren 
    • Kontext, in dem man sich trifft
    • Timing
    • frühe Eltern-Kind-Bindung/Beziehung
  • Attributation & Zufriedenheit 
    • glückliche Paare:
      • pos: Internal (von innen, aus der Person selbst), Global, Stabil
      • neg: External, spezifisch, instabil
    • unglückliche Paare
      • pos: external (von äußeren Umständen bestimmt), spezifisch, instabil
      • neg: internal, global, stabil
  • fundamentaler Attributionsfehler
    • Neigung zur Annahme -> Verhalten anderer Person internal beeinflusst und unser eher external


Q:

Bowlby's inneres Arbeitsmodell


A:

1. Bindung zur Bezugsperson 

  • Mutter gibt sicheres Gefühl
  • kümmert sich -> sichere Bindung 

2. inneres Arbeitsmodell

  • Bild von Bindungen aus der Kindheit -> 
  • 3 Erwartungen 
    • 3a eigene Beziehung zu anderen 
    • 3b habe ich Liebe verdient 
    • 3c können andere mich unterstützen (lieben und mir helfen)


Q:

Ausblick auf die Lebensspanne: Bindungsmuster in der Kindheit & Liebesbeziehungen im Erwachsenenalter 


A:

frühe Bindungen -> inneres Arbeitsmodell: Reihe von Erwartungen an Bindungsfiguren -> "Leitlinien für Beziehunge"

a) sichere Bindung 

  • Selbstkonzept als liebenswerte Menschen 
  • wenig Angst, verlassen zu werden 
  • mitfühlend & unterstützend Partner gegenüber 
  • befriedigende sex. Aktivität

b) Unsicher-vermeidende Bindung

  • Unabhängigkeit
  • Misstrauen & Angst vor Nähe 
  • Eifersucht & emot. Distanz
  • wenig Freude an Körperkontakt 
  • kurzlebige sex. Beziehungen 
  • unrealistische Annahmen über Beziehungen 

c) unsicher-ambivalente Bindung 

  • völlige Verschmelzung mit anderen Menschen 
  • Angst, andere Menschen zu überwältigen 
  • Eifersuch und Hochs & Tiefs
  • Zweifel an Zuneigung der Partners 
  • unangebrachte Informationen über sich selbst 
  • Ausdruck von Wut & Angst 

Bewertung früher Bindungserfahrungen durch Erwachsene 

  • Einfluss auf Erziehungsverhalten 
  • Mitbestimmung der Liebesbeziehungen im Erwachsenenalter 

Kritik:

  • (1) Partnerattribute beeinflussen auch das innere Arbeitsmodell & Liebesbeziehungen 
  • (2) inneres Arbeitsmodell wird kontinuierlich "aktualisiert" (kann sich mit wechselnden Partnern ändern)
  • (3) starke kulturelle Unterschiede


Q:

Meilensteine des Familienlebenszyklus, die im frühen Erwachsenenalter vorherrschen 

A:
  • Auszug aus dem Elternhaus
  • Übergang in die Ehe 
  • Zufriedenheit in der Ehe
  • die Entscheidun Kinder zu bekommen 
  • der Übergang zur Elternschaft


Q:

Auszug aus dem Elternhaus 

A:
  • Durchschnittsalter während der letzten 60 Jahre zurückgegangen 
  • finanzielle Unabhängigkeit ist wichtiger geworden 
  • Studium als Grund -> früherer Auszug
  • Heirat, Arbeitsstelle als Grund -> Auszug später
  • Scheidungskinder -> früherer Auszug 
  • Elternhaus als "sichere Ausgangsbasis" -> kein Zeichen von Schwäche
  • Kultur, SÖS, Ethnizität beeinflussen Möglichkeit zu & Interesse an einem Auszug (kollekt. Kulturen -> späterer Auszug)
  • sichere Eltern-Kind-Bindung <-> Auszug und Annahme von erwachsenen Rollen 
  • mögliche neg. Folgen = finanzielle Not, soziale Einsamkeit 
Q:

Übergang in die Ehe 

A:
  • Ehe = langfristige Beziehungen (ähnlicher Status)
  • weniger Eheschließungen und Heiratsalter steigt
  • zwei Systeme müssen sich zu neuem Subsystem zusammenschließen 
  • eheliche Rollen 
    • individuelle Entscheidungen jetzt gemeinsam 
    • wandelnde Geschlechterrollen -> schwierig eigene Beziehungen zu definieren 
    • heutzutage wenig starker Wendepunkt -> Leben häufig schon vorher zusammen 
  • Traditionelle Ehen
    • trad. Rollen -> M: Oberhaupt, Ernährer -> wirtsch. Fürsorge
    • W: liebevolle Fürsorge für Mann, Kinder & Heim 
  • Egalitäre Ehen:
    • Gleichberechtigung (Macht und Autorität) 
    • gleich viel Bezug zu Beruf und familiären Verpflichtungen -> Vorstellung bei gebildeten Frauen 
    • Realität: Doppelverdienerfamilien (M: mehr Fürsorge für Kinder; W: deutlich mehr Haushalt)
  • -> meist unausgeglichene Arbeitsteilung -> Zwischenform traditionelle und egalitäre Ehen
Q:

Zufriedenheit in der Ehe 

A:

positive Auswirkungen:

  • -> Zufriedenheit und Stabilität
  • ähnlicher SÖS, Bildung, Religion, Alter
  • höheres Heiratsalter 
  • liebevolle, pos. Beziehungen zu Verwandtschaft (stabile Ehen)
  • geteilte familiäre Verpflichtungen (faire Verteilung)
  • gesicherter finaz. und beruflicher Status 
  • emot. pos. Persönlichkeit -> Konfliktlösungsfähigkeiten 
  • gemeinsame Aktivitäten, Ziele und Werte 
  • "rosarote Brille"
  • M > W: Zufriedenheit (tendenziell)
  • W: Unzufrieden v.a. bei Überforderung 
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