8. Sucht an der Universität Osnabrück

Karteikarten und Zusammenfassungen für 8. Sucht im Psychologie: Schwerpunkt Klinische Psychologie Studiengang an der Universität Osnabrück in Osnabrück

CitySTADT: Osnabrück

CountryLAND: Deutschland

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Allgemeine neurobiologische Korrelate von Abhängigkeiten

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Sucht nach ICD-10

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Definition Drogen

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Behandlung der Opiatabhängigkeit

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Opium und Bestandteile

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Behandlung von Nikotinabhängigkeit

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Folgeerscheinungen des Nikotinkonsums

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Alkohol und Transmitter

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Delirium

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Wirkung von Alkohol auf physiologische Funktionen

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Alkoholkonsum Deutschland

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intrakrankielle Selbststimulation

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8. Sucht

Allgemeine neurobiologische Korrelate von Abhängigkeiten

Bei allen Suchterzeugenden Substanzen (und auch bei nicht-substanzgebundener Sucht) sind immer ähnliche neurobiologische Strukturen und Transmitter beteiligt

mesotelencephales System

  • nigrostriatales System (von Substantia nigra zu dorsalem Striatum)
    • Einfluss auf Bewegungen
  • Mesocorticolimbisches System (von VTA zum limbischen System, besonders Ncl. accumbens)
    • Belohnungssystem

Dopamin

  • Abhängigkeitsmachende Pharmaka bewirken Dopaminfreisetzung – Triggern die Freisetzung von Dopamin im Ncl. accumbens

8. Sucht

Sucht nach ICD-10

psychische Abhängigkeit (Abhängigkeitssyndrom); min. 3 Symptome gemeinsam über min. 1 Monate; falls nur kurze Zeit gemeinsam: mehrfach innerhalb von 12 Monaten

  • Starkes Verlangen (Craving) oder eine Art Zwang die Substanz zu konsumieren
  • Verminderte Kontrolle über den Substanzgebrauch (Beginn, Beendigung oder Menge)
  • Körperliches Entzugssyndrom bei Reduktion oder absetzen (typische Entzugssymptome oder auch nachweisbar durch den Gebrauch derselben oder ähnlichen Substanz, um Entzugssyndrome zu mildern oder zu vermeiden)
  • Toleranzentwicklung gegenüber den Substanzeffekten
  • Einengung auf den Substanzgebrauch (Aufgabe oder Vernachlässigung andere Vergnügungen oder Interessen; viel Zeit auf Substanzbeschaffung verwandt)
  • Anhaltender Substanzgebrauch trotz eindeutig schädlicher Folgen

Bei min 3 Symptomen:

  • Entzugssymptome müssen nicht zwingend vorliegen
  • Toleranzentwicklung mit gleichzeitiger Dosissteigerung kann fehlen

8. Sucht

Definition Drogen

Stoffe, die eine direkte Wirkung auf das ZNS haben und bei deren Zufuhr sich ein als subjektiv angenehm empfundener Zustand einstellt oder ein als mangelhaft empfundener Zustand gemindert oder zum Verschwinden gebracht wird. Es kann sich dabei um Arzneimittel – häufig Betäubungsmittel – handeln, um legale Drogen wie Nikotin, Koffein und Alkohol oder um illegale Drogen wie Heroin, Kokain etc

8. Sucht

Behandlung der Opiatabhängigkeit

  • Ersatzstoffe (Methadonsubstitution = Gabe von Levomethadon als Morphinagonist)
  • Opiatantagonisten (Naloxon)
  • Abstinenztherapie (ambulant oder stationär)

8. Sucht

Opium und Bestandteile

  • Opium: Gewonnen aus unreifen Fruchtkapseln des Schlafmohns
  • Opiate: schmerzstillende Stoffe, die in Opium enthalten sind

Wichtigste Bestandteile des Opiums

  • 10% Morphium (daraus wird Heroin hergestellt à hat höhere Potenz und daher höheres Suchtpotential)
  • 0.5% Kodein

8. Sucht

Behandlung von Nikotinabhängigkeit

Verschiedene Interventionen:

  • Autogenes Training
  • Akupunktur
  • Aversionstherapie
  • Behandlung mit Antidepressiva
  • Verwendung von nikotinarmen oder nikotinfreien Zigaretten

Abstinenzrate: ca. 20% nach 12 Monaten

VT + Nikotinersatztherapie (Nikotinpflaster): 20-40% Erfolg

Pharmaka

  • Zyban: Bupropin als Wirkstoff
  • Hemmt selektiv die Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin (weniger von Serotonin); unklar warum es therapeutisch wirksam ist, zuvor als Antidepressivum wirksam
  • Nur unter ärztlicher Kontrolle und in Verbindung mit VT (unterstützend und motivierend)

8. Sucht

Folgeerscheinungen des Nikotinkonsums

  • Erkrankungen der Gefäße bei Rauchern 2x häufiger
  • Magen- und Darmerkrankungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Tabak – assoziierte Krebserkrankungen

8. Sucht

Alkohol und Transmitter

Unspezifisch: Alkohol und dopaminerges System – Anstieg dopaminerger Aktivität im Ncl. accumbens

Spezifisch: GABA-A Agonist

  • Akute Effekte: GABA-vermittele Hemmung nimmt zu – anxiolytische Wirkung; (Effekt im Bereich der Amygdala besonders stark)
  • Langfristige Effekte: GABA-Rezeptoren herunterreguliert (daher auch Angstsymptome bei Entzug ohne GABAA – Stimulation)

Alkohol als indirekter NMDA – Antagonist

  • Reduktion der Langzeitpotenzierung (Lern- und Gedächtnisdefizite)
  • Bei langfristigen Alkoholkonsum:
    1. Langzeitunterdrückung der NMDA- Rezeptoren
    2. Hochregulation dieser Rezeptoren
    3. Kompensatorische Steigerung der Sensitivität
    4. Vermehrte Freisetzung von Dopamin in VTA und Ncl. accumbens
  • Auftreten von Krämpfen

Craving:               

  1. Auf erhöhte Anzahl von glutamatergen Rezeptoren zurückgeführt
  2. NMDA-Antagonist kann Craving reduzieren

GABA und NMDA-Aktionen von Alkohol: Zelldegeneration (Apoptose)

8. Sucht

Delirium

Allgemein: Bewusstseinsstörung, die von Änderungen der kognitiven Funktionen begleitet ist

  • Bei Alkoholdelir: Beeinträchtigung der kognitiven auf Gedächtnisstörungen zunächst insbesondere des KZG und Wahrnehmungsstörungen

Delirium tremens (= Entzugsdelir)

  • Starkes Zittern an Extremitäten, ggf. ganzer Körper
  • Ggf. unstillbarer Rededrang bei unklarer Artikulation
  • Psychomotorische Unruhe
  • Kopfschmerz, Herzjagen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Schwitzen
  • Übelkeit, Würgen, Erbrechen
  • Ängstlichkeit, Desorientiertheit
  • Wahrnehmungsstörungen, Beeinträchtigung der Merkfähigkeit und Aufmerksamkeit

Unbehandelt: Tod in ca. 20%

Behandlung: Clomethiazol

8. Sucht

Wirkung von Alkohol auf physiologische Funktionen

  • Verminderte Atemtätigkeit (extrem: Atemlähmung)
  • Herz – Kreislauf – System:
    1. Gefäßerweiternde Wirkung (besonders Blutgefäße der Haut à Wärmeverlust bei subjektiver Wärmeempfindung; Gefahr des Erfrierens)
  • Wasserausscheidung steigt
    1. Antidiuretisches Hormon durch Alkohol vermindert gebildet

8. Sucht

Alkoholkonsum Deutschland

  • Pro-Kopf-Verbrauch reiner Alkohol im Jahr: 9.5L (Spitzengruppe weltweit)
  • Behandlungsbedürftige Alkoholabhängige: 1.77 Millionen (= 3.4% aller Erwachsenen)
  • Zahl der alkoholabhängigen Todesfälle im Jahr: 70.000
  • Alkoholkranke: fehlen 16x häufiger am Arbeitsplatz, 3-5x mehr Arbeitsunfälle
  • Kosten: ca. 40 Milliarden im Jahr

8. Sucht

intrakrankielle Selbststimulation

Erste Beobachtungen: Olds & Milner (1954): zufällige Entdeckung bei Forschung zur Formatio reticularis

  • Elektrode versehentlich im Septum platziert
  • Häufige Rückkehr der Tiere zur Ecke, in der sie die Stimulation erhalten haben

Später: Elektrode absichtlich im Septum platziert + Möglichkeit zur intrakraniellen Selbststimulation

  • Tiere stimulierten sich bis zu 700x selbst + akzeptierten schädigende Reize, vernachlässigten Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme, Paarung, Brutverhalten und Körperpflege
  • Entdeckung weiterer Belohnungszentren
Gradient

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