7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück

Karteikarten und Zusammenfassungen für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück

Arrow Arrow

Komplett kostenfrei

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

Lerne jetzt mit Karteikarten und Zusammenfassungen für den Kurs 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück.

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Gedächtnis vs. Lernen

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Welche Hirnstrukturen sind für welche Gedächtnisformen verantwortlich?

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Arten von Amnesien

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Woher kommen Erkenntnisse zu relevanten Hirnstrukturen bei Gedächtnis?

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Basiskomponenten des Gedächtnisses

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Tests zur Erfassung des expliziten und impliziten Gedächtnisses im Humanbereich und

Hirnstrukturen

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Patient H.M. 

Was wurde gemacht? positive und negative Effekte

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Rückschlüsse durch H.M. auf das Gedächtnis

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Korsakoff-Syndrom

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Bilaterale Schädigungen des PFC

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Acetylcholin und Gedächtnis

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Katecholamine und Gedächtnis

Kommilitonen im Kurs 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück. erstellen und teilen Zusammenfassungen, Karteikarten, Lernpläne und andere Lernmaterialien mit der intelligenten StudySmarter Lernapp. Jetzt mitmachen!

Jetzt mitmachen!

Flashcard Flashcard

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Gedächtnis vs. Lernen

Lernen: wie Erfahrungen das Gehirn

verändern

Gedächtnis: wie die Veränderungen

gespeichert und reaktiviert werden


  • Prozesse, durch die eine erworbene Information

    im Organismus gespeichert, aufrechterhalten und in einer

    relevanten Situation wieder verfügbar gemacht wird



7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Welche Hirnstrukturen sind für welche Gedächtnisformen verantwortlich?

Episodisch: Speicherung im Cortex (rechte frontale und temporale Regionen)


Semantisch: Speicherung im Cortex (Temporallappen)


Motorisch: Basalganglien, Motorcortex und Kleinhirn


Perzeptuelles Priming: Reduzierte Aktivität in bilateralen Okzipitallappen


Konzeptuelles Priming: Reduzierte Aktivität in linkem frontalem Cortex


Einfache Konditionierung: Kleinhirnschaltkreise


Komplexe Konditionierung: Hippocampus und Cortex

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Arten von Amnesien

Retrograd: Erinnerungen an Dinge vor dem Ereignis nicht abrufbar


Anterograd: es lassen sich keine neuen Gedächtnisinhalte bilden (nach dem Ereignis)

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Woher kommen Erkenntnisse zu relevanten Hirnstrukturen bei Gedächtnis?

  • Tierexperimentelle Läsionsstudien
  • Studien mit bildgebenden Verfahren
  • Klinische Einzelfallstudien: Patienten mit definierten Läsionen

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Basiskomponenten des Gedächtnisses

Mensch: 

  • basales Vorderhirn 
  • PFC
  • Amygdala 
  • Hippocampus 
    • cornu ammonis (CA1-CA4)
    • Subiculum
    • Gyrus dentatus 
  • Inferotemporaler Cortex
  • Cerebellum 
  • mediodorsale Kerne 


Ratte: 

  • Amygdala
    • Affekt
  • Ncl. caudatus
    • lokomotorische Antwort 
  • Hippocampus 
    • Raum
    • Zeit
  • Extrastriale Cortex
    • sensorische Wahrnehmung

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Tests zur Erfassung des expliziten und impliziten Gedächtnisses im Humanbereich und

Hirnstrukturen

Explizit:

  • Semantisches Gedächtnis: Faktenwissen, Wortlisten, Geschichten erinnern
  • Episodisches Gedächtnis: biographische Ereignisse

Implizit:

  • Perzeptuelles Priming: Wiedererkennen unfertiger Zeichnungen, Erkennen von Bildern, Gesichtern
  • Motorisches Lernen: Spiegelzeichnen-Aufgabe

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Patient H.M. 

Was wurde gemacht? positive und negative Effekte

Entfernung des medialen Temporallappens (bilaterale mediale temporale Lobektomie, d. h.

Zerstörung u. a. der HC-Formation und benachbarten kortikalen Gewebes) nach schwerer Epilepsie


Positive Effekte:

  • Epilepsie in Qualität und Quantität↓↓
  • keine Veränderungen in der Intelligenzleistung (sogar IQ 104 → 118, wohl aufgrund der positiven Epilepsie-Entwicklung)


negative Effekte:

  • massive anterograde Amnesie v. a. bei deklarativen Inhalten (Problem der Konsolidierung, für die der HC zuständig ist, nicht Speicherung, siehe oben)
  • Kann Informationen im KZG halten, aber kein LZG mehr aufbauen
    • episodisches Gedächtnis besonders betroffen
    • (fast) keine retrograde Amnesie

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Rückschlüsse durch H.M. auf das Gedächtnis

  • Ansicht, dass Gedächtnisfunktionen gleichermaßen im Gehirn verteilt sind widerlegt
  • Bedeutung des Hippocampus für die Konsolidierung
  • Zwei unterschiedliche Speicher für KZG und LZG
  • Medialer Temporallappen spielt eine Rolle bei der Konsolidierung

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Korsakoff-Syndrom

Schädigung des dorsomedialen Diencephalons


  • Häufig bei Menschen mit starkem Alkoholkonsum
    • Degeneration aufgrund Thiamin (B1) – Mangel (tritt bei starkem Alkoholkonsum auf
    • schlechtere Ernährung, Magen-Darm nimmt B1 schlechter auf)
    • → Vitamin B1-Mangel (wichtig für Metabolismus)

Symptome:

  • anterograde + retrograde Gedächtnisstörungen
  • Konfabulation (u. U. aufgrund von Schädigungen des Frontallappens)
  • → im fortgeschrittenen Stadium sensorische und motorische Störungen, starke Verwirrung, Persönlichkeitsveränderungen, lebensbedrohliche Leber-/Magen-Darm-/Herzschädigungen


Strukturen:

  • Mammillarkörper (gehören zum limbischen System)
  • Mediodorsale Kerne des Thalamus
  • Temporallappen inkl. HC in Ordnung!

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Bilaterale Schädigungen des PFC

nicht besonders amnestisch, aber spezifische Gedächtnisprobleme:

  • Beim Erinnern der zeitlichen Abfolge von Ereignissen
  • Behalten von Handlungsabfolgen (welche Tätigkeiten bereits ausgeführt,welche nicht?)

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Acetylcholin und Gedächtnis

  • am häufigsten im Zusammenhang mit Gedächtnis benannt 

Hohe cholinerge Dichte (ACh und cholinerge Neurone) in 

  • HC
  • Amygdala  
  • frontalem Kortex 
  • → erhalten cholinerge Innervation aus dem basalen Vorderhirn


ACh-Blockade (Atropin oder Scopalamin, die an msukarinerge Rezeptoren binden) → Lern-

und Gedächtnisdefiziten

  • Agonisten (bspw. Physostigmin) können die Lern- und Gedächtnisfähigkeit verbessern


  • Altersbedingte Gedächtnisdefizite werden auf den Verlust cholinerger Neurone zurückgeführt
  • → Alzheimer-Demenz: Verlust cholinerger Neurone im Vorderhirn

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Katecholamine und Gedächtnis

Adrenalin: Verbesserung der Behaltensleistung

  • Gabe einer natürlichen Dosis (= Anstieg bei Stress) unmittelbar nach dem Lernen 


Dopamin: Relevanz für die Enkodierung

  • Forschung zu Aufmerksamkeit, sensumotorische Kontrolle und instrumenteller Verstärkung
  • Verhaltensstörungen, nicht speziell Lern- und Gedächtnisstörungen
  • Enkodierung. Beziehung Stimuli und Verstärker herstellen und Verhaltens-Verstärkerkontingenz


Noradrenalin: modulatorische Rolle

  • Hauptwirkort Amygdala
  • Gabe nach dem Training verbessert die Behaltensleistung
  • Wirkung von Agonisten und Antagonisten vor allem bei alternden Organismen

Melde dich jetzt kostenfrei an um alle Karteikarten und Zusammenfassungen für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück zu sehen

Singup Image Singup Image
Wave

Andere Kurse aus deinem Studiengang

Für deinen Studiengang 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück gibt es bereits viele Kurse auf StudySmarter, denen du beitreten kannst. Karteikarten, Zusammenfassungen und vieles mehr warten auf dich.

Zurück zur Universität Osnabrück Übersichtsseite

Biopsychologie

2. Immunsystem (Biopsychologie)

3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

4. Schizophrenie

Einführung - Diagnostik

Auftrag und Theorie - Diagnostik

Stichprobenplanung - Diagnostik

Design - Diagnostik

Verfahren

6. Depressionen (Biopsychologie)

Auswertung, Interpretation, Entscheidung und Kommunikation der Ergebnisse

Altklausur Bio

8. Sucht

Psychosomatik

Psychotherapie und Beratung

Was ist StudySmarter?

Was ist StudySmarter?

StudySmarter ist eine intelligente Lernapp für Studenten. Mit StudySmarter kannst du dir effizient und spielerisch Karteikarten, Zusammenfassungen, Mind-Maps, Lernpläne und mehr erstellen. Erstelle deine eigenen Karteikarten z.B. für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück oder greife auf tausende Lernmaterialien deiner Kommilitonen zu. Egal, ob an deiner Uni oder an anderen Universitäten. Hunderttausende Studierende bereiten sich mit StudySmarter effizient auf ihre Klausuren vor. Erhältlich auf Web, Android & iOS. Komplett kostenfrei. Keine Haken.

Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards

So funktioniert's

Top-Image

Individueller Lernplan

StudySmarter erstellt dir einen individuellen Lernplan, abgestimmt auf deinen Lerntyp.

Top-Image

Erstelle Karteikarten

Erstelle dir Karteikarten mit Hilfe der Screenshot-, und Markierfunktion, direkt aus deinen Inhalten.

Top-Image

Erstelle Zusammenfassungen

Markiere die wichtigsten Passagen in deinen Dokumenten und bekomme deine Zusammenfassung.

Top-Image

Lerne alleine oder im Team

StudySmarter findet deine Lerngruppe automatisch. Teile deine Lerninhalte mit Freunden und erhalte Antworten auf deine Fragen.

Top-Image

Statistiken und Feedback

Behalte immer den Überblick über deinen Lernfortschritt. StudySmarter führt dich zur Traumnote.

1

Lernplan

2

Karteikarten

3

Zusammenfassungen

4

Teamwork

5

Feedback