7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück

Karteikarten und Zusammenfassungen für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) im Psychologie: Schwerpunkt Klinische Psychologie Studiengang an der Universität Osnabrück in Osnabrück

CitySTADT: Osnabrück

CountryLAND: Deutschland

Kommilitonen im Kurs 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück erstellen und teilen Zusammenfassungen, Karteikarten, Lernpläne und andere Lernmaterialien mit der intelligenten StudySmarter Lernapp.

Schaue jetzt auf StudySmarter nach, welche Lernmaterialien bereits für deine Kurse von deinen Kommilitonen erstellt wurden. Los geht’s!

Kommilitonen im Kurs 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück erstellen und teilen Zusammenfassungen, Karteikarten, Lernpläne und andere Lernmaterialien mit der intelligenten StudySmarter Lernapp.

Schaue jetzt auf StudySmarter nach, welche Lernmaterialien bereits für deine Kurse von deinen Kommilitonen erstellt wurden. Los geht’s!

Lerne jetzt mit Karteikarten und Zusammenfassungen für den Kurs 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück.

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Basiskomponenten des Gedächtnisses

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Veränderungen bei Alzheimer: Neurochemisch – und -endokrinologisch

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Intrakrankielle Blutungen  bei vaskulärer Demenz

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Impfungs-ähnliche“ Interventionen bei AD

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Therapeutische Interventionen bei AD allgemein

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Komorbidität AD und Typ-2 Diabetes: Rolle von zentralem Insulin?

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Insulin und Alzheimer

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

intrazelluläre Aß- Oligomere

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Neuropathologische Korrelate von Alzheimer

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Risiko- und Schutzfaktoren für Alzheimer

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Gedächtnisdefizite bei Alzheimer:

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

Korsakoff-Syndrom

Beispielhafte Karteikarten für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück auf StudySmarter:

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Basiskomponenten des Gedächtnisses

Mensch: 

  • basales Vorderhirn 
  • PFC
  • Amygdala 
  • Hippocampus 
    • cornu ammonis (CA1-CA4)
    • Subiculum
    • Gyrus dentatus 
  • Inferotemporaler Cortex
  • Cerebellum 
  • mediodorsale Kerne 

Ratte: 

  • Amygdala
    • Affekt
  • Ncl. caudatus
    • lokomotorische Antwort 
  • Hippocampus 
    • Raum
    • Zeit
  • Extrastriale Cortex
    • sensorische Wahrnehmung

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Veränderungen bei Alzheimer: Neurochemisch – und -endokrinologisch

  • Starke Abnahme der cholinergen Aktivität 
    1. Weniger Acetylcholin
    2. Weniger Cholin-Acetyltransferase
    3. Höhere Acetyl-Cholinesterase-Aktivität
  • Abnahme von zentralem Noradrenalin und Serotonin
  • Defizitäre Insulinrezeptoren im ZNS, besonders im Hippocampus

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Intrakrankielle Blutungen  bei vaskulärer Demenz

Extrazerebrale Blutungen:

  • Einblutungen zwischen Schädeldecke und Gehirn
    • Epidurales Hämatom
    • Akutes subdurales Hämatom
    • Subarachnoidalblutung
  • Blutungsquelle kann operativ gestillt werden

Intrazerebrale Blutung (hämorrhargischer Infarkt)

  • Einblutung in die Substanz des Gehirns, Hirninfarkt
  • Blutungsquelle kann operativ nicht gestillt werden
  • Gefäßruptur durch zu hohen Blutdruck

Zerebrale Durchblutungsstörung (Ischämien)

  • Durchblutungsstörung des Gehirns – Sauerstoffzufuhr gestört
    • Häufigste Ursache zentraler neurologischer Ausfälle
    • Schwerste Komplikation: Schlaganfall (stroke)

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Impfungs-ähnliche“ Interventionen bei AD

(noch komplett im experimentellen Stadium; Versuche beim Menschen abgesetzt)

  • Sensitivierung gegen Aß; Ziel:  Antikörper gegen diese Proteine ausbildenà Aß- vermittelte Anteil des Krankheitsprozesses reduzieren
    1. Im Mausmodell erfolgreich
  • Klinische Trails (30Ad Patienten, mild – moderat)
    1. 20 entwickelten Antikörper
    2. Effekt: langsamere Degeneration
    3. Nebenwirkungen: eine Patientin starb an Lungenembolie; inflammatorische Reaktion in den Gehirnen einiger Patienten
    4. Aducanumab: Nachbildung eines natürlich vorkommenden protektiven Antikörpers, der Aß Oligomere erkennt 

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Therapeutische Interventionen bei AD allgemein

bisher keine kausale Therapie – nur Symptome bekämpfen

  • Acetylcholinesterase-Hemmer (Donepezil, Rivastigmin, Galantamin)
  • NMDA-Rezeptor-Antagonisten (Memantin: nicht-kompetitiver NMDA-Blocker)
  • „Impfungs-ähnliche“ Interventionen (noch komplett im experimentellen Stadium; Versuche beim Menschen abgesetzt)

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Komorbidität AD und Typ-2 Diabetes: Rolle von zentralem Insulin?

  • Typ 2-Diabetes: 65% erhöhtes Risiko für AD
  • Pathomechanismus:
    1. Neurofibrilläre Verknäulenden durch hyperphosphorylisiertes Tau
    2. ß-Amyloide
  • durch Insulin moduliert:
    1. Tierexperimente: Typ2- diabetische Ratten (vs. gesunde Ratten) zeigen mehr hyperphosphorylisiertes Tau im Hippocampus

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Insulin und Alzheimer

Defizitäre Insulinrezeptoren im ZNS, besonders im Hippocampus

Insulinrezeptoren im Gehirn:

  • Bulbus olfactorius – höchste Dichte an Insulinrezeptoren; schnellste Transporte
  • Hypothalamus – Glukoregulation; Nahrungsaufnahme; Körpergewicht; Hunger
  • Amygdala – Emotionen, Befinden
  • VTA und Substantia nigra – Verstärkerwert von Nahrung; Hungermotivation; Sucht
  • Cerebraler Cortex – Aufmerksamkeit

Reduktion von Signalisierung von Insulin im ZNS bei…

  • Alzheimer Demenz (AD als Typ-3- Diabetes des Gehirns bezeichnet)
  • Typ-2 Diabetes
  • Übergewicht

Insulinvorkommen bei AD

  1. Insulin in CSF (= zentral) reduziert im Vergleich zum Vorkommen im peripheren Blut
  2. Zentrale Insulinrezeptoren bei AD vermindert und defizitär
  • Therapeutisch:  
    1. Verbesserung der deklarativen Gedächtnisleistung durch intranasales Insulin
      • Akute Gabe bei APOE4-; eher niedrige Dosis; Anfangsstadium
      • 3-wöchige Gabe (bei mild cognitive impairmant und AD im Anfangsstadium)

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

intrazelluläre Aß- Oligomere

= Anhäufung von Aß Molekülen in der Zelle

Effekte: 

  • Aktivierung der Mikroglia, welche für eine entzündliche Reaktion und Freisetzung toxischer Zytokine verantwortlich ist
  • Übermäßige Glutamatfreisetzung durch Gliazellen
    • Ca2+ Einstrom am NMDA-Rezeptor zu stark 
    • Enxitotoxität 
  • Synaptische Dysfunktion und Unterdrückung der Bildung von Langzeitpotenzierung möglicherweise durch Störung der Transportmechanismen von Axonen und Dendriten

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Neuropathologische Korrelate von Alzheimer

Senile (amyloide) Plaques

  • = Knäule von Narbengewebe aus degenerierten Neuronen, von einer entarteten Variation des Proteins ß-Amyloid durchsetzt
  • Verbreitung im frontalen, temporalen Cortex, Hippocampus und assoziierten limbischen Strukturen (Amygdala, entorhinaler Cortex)

Neurofibrilläre Verknäulungen („tangels) 

  1. Hyperphosphorylisiertes Tau in Mikrotubuli des Zellkerns

Transmitterveränderungen 

  1. Verlust nikotinerger Acetylcholinrezeptoren im Frontallappen
  2. Glutamat-Inbalance
  3. Defizite von zentralen Insulinrezeptoren (vor allem im Hippocampus)

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Risiko- und Schutzfaktoren für Alzheimer

Risiko:

  • Alter
  • Hirnverletzungen
  • Übergewicht, Bluthochdruck, Typ-2 Diabetes

Protektiv:

  • Ausbildungsstand; Dauer der formalen Ausbildung
  • Tierexperimentell: Bedeutung des Trainings (für hippocampal vermittelte Leistung)
    1. Genetisch modifizierte Mäuse mit mutierten APP-Gen – früher Beginn mit Training „Morris water maze“ führt zur verzögerten Akkumulation von Amoyloid-ß und geringere Abnahme der Leistung

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Gedächtnisdefizite bei Alzheimer:

  • Ings. generalisierter als bei Störungen im medialen Temporallappen und medialen Zwischenhirn
  • Störung im deklarativen LZG mit anterograder und retrograde Amnesie 
  • Häufig auch KZG-Störung
  • Implizites Gedächtnis (sensumotorisches Lernen) bleibt erhalten

7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie)

Korsakoff-Syndrom

Schädigung des dorsomedialen Diencephalons

  • Häufig bei Menschen mit starkem Alkoholkonsum
    • Degeneration aufgrund Thiamin (B1) – Mangel (tritt bei starkem Alkoholkonsum auf
    • schlechtere Ernährung, Magen-Darm nimmt B1 schlechter auf)
    • → Vitamin B1-Mangel (wichtig für Metabolismus)

Symptome:

  • anterograde + retrograde Gedächtnisstörungen
  • Konfabulation (u. U. aufgrund von Schädigungen des Frontallappens)
  • → im fortgeschrittenen Stadium sensorische und motorische Störungen, starke Verwirrung, Persönlichkeitsveränderungen, lebensbedrohliche Leber-/Magen-Darm-/Herzschädigungen

Strukturen:

  • Mammillarkörper (gehören zum limbischen System)
  • Mediodorsale Kerne des Thalamus
  • Temporallappen inkl. HC in Ordnung!
Gradient

Melde dich jetzt kostenfrei an um alle Karteikarten und Zusammenfassungen für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück zu sehen

Singup Image Singup Image

Andere Kurse aus deinem Studiengang

Für deinen Studiengang Psychologie: Schwerpunkt Klinische Psychologie an der Universität Osnabrück gibt es bereits viele Kurse auf StudySmarter, denen du beitreten kannst. Karteikarten, Zusammenfassungen und vieles mehr warten auf dich.

Zurück zur Universität Osnabrück Übersichtsseite

Biopsychologie

2. Immunsystem (Biopsychologie)

3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

4. Schizophrenie

Verfahren

6. Depressionen (Biopsychologie)

Altklausur Bio

8. Sucht

Was ist StudySmarter?

Was ist StudySmarter?

StudySmarter ist eine intelligente Lernapp für Studenten. Mit StudySmarter kannst du dir effizient und spielerisch Karteikarten, Zusammenfassungen, Mind-Maps, Lernpläne und mehr erstellen. Erstelle deine eigenen Karteikarten z.B. für 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück oder greife auf tausende Lernmaterialien deiner Kommilitonen zu. Egal, ob an deiner Uni oder an anderen Universitäten. Hunderttausende Studierende bereiten sich mit StudySmarter effizient auf ihre Klausuren vor. Erhältlich auf Web, Android & iOS. Komplett kostenfrei. Keine Haken.

d

4.5 /5

d

4.8 /5

So funktioniert's

Individueller Lernplan

StudySmarter erstellt dir einen individuellen Lernplan, abgestimmt auf deinen Lerntyp.

Erstelle Karteikarten

Erstelle dir Karteikarten mit Hilfe der Screenshot-, und Markierfunktion, direkt aus dem Skript.

Erstelle Zusammenfassungen

Markiere die wichtigsten Passagen in deinen Dokumenten und bekomme deine Zusammenfassung.

Lerne alleine oder im Team

StudySmarter findet deine Lerngruppe automatisch. Teile deine Lerninhalte mit Freunden und erhalte Antworten auf deine Fragen.

Statistiken und Feedback

Behalte immer den Überblick über deinen Lernfortschritt. StudySmarter führt dich zur Traumnote.

1

Lernplan

2

Karteikarten

3

Zusammenfassungen

4

Teamwork

5

Feedback

Nichts für dich dabei?

Kein Problem! Melde dich kostenfrei auf StudySmarter an und erstelle deine individuellen Karteikarten und Zusammenfassungen für deinen Kurs 7. Gedächtnis und Demenz (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück - so schnell und effizient wie noch nie zuvor.