4. Schizophrenie an der Universität Osnabrück

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Begriff der Schizophrenie

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Prävalenz von Schizophrenie

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Heterogenität der Krankheitsverläufe

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Seasonality Effekt:

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Symptome der Schizophrenie

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zeitliche Entwicklung der Symptome

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Auffälligkeiten im Gespräch

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Umwelt-Faktoren als Risikofaktoren – epidemiologische Studien

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Hirnstrukturen und Hirnfunktionen: Problem allgemein

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funktionelle Besonderheiten im Rahmen einer Schizophrenie

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(geringfügige) physische Auffälligkeiten bei Schizophrenie

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biochemische Korrelate der Schizophrenie

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4. Schizophrenie

Begriff der Schizophrenie

Begriff:

  • Schizo = gespalten, phren = Geist à gespaltener Geist
  • Begriff von Eugen Bleuler (1901) als Oberbegriff für Erkrankungen mit dem Hauptmerkmal dissoziatives Denken

Gemeinsame Merkmale verschiedener schizophrener Erkrankungen: Auflösung der Integration von Fühlen, Denken und Handeln

4. Schizophrenie

Prävalenz von Schizophrenie

  • 21 Millionen erkranke weltweite (Frauen : Männer = 0.75:1)
  • 50% ohne adäquate Behandlung (90% davon in Ländern mit geringem/ mittlerem Einkommen)
  • Lebenszeitprävalenz ca. 0.6-1% (je nach Literatur)
  • Erstdiagnose: zwischen 18-25 Jahren
    1. Männer: Peak bei 18-25 Jahren
    2. Frauen: erster Peak 18-25 Jahre, zweiter Peak 25-55 Jahre

4. Schizophrenie

Heterogenität der Krankheitsverläufe

  • Nur eine Episode, keine Verschlechterung (12.2%)
  • Mehrere Episoden, geringe/ keine Verschlechterung (14.6%)
  • Verschlechterung nach der ersten Episode, Symptome von Angst und Depression (17.1%)
  • Mehrere Episoden, Verschlechterung nach jeder Episode, gefolgt von Negativsymptomen (33%)
  • Verschlechterung ohne jede Verbesserung nach der ersten Episode (11%)
  • Andere (12.9%)

àFormen die einmalig auftreten und sich nicht verschlechtern; Häufiger auftreten und sich verschlechtern; kontinuierliche Verschlechterung 

4. Schizophrenie

Seasonality Effekt:

  • Personen, die im Winter oder Frühjahr geboren werden, haben eine höhere Prävalenz
  • Mediatoren:
    1. Im Winter haben Mütter häufiger virale Infektionen (Städte mehr)
    2. Vitamin-D Defizite

4. Schizophrenie

Symptome der Schizophrenie

Positivsymptome (kommen additiv dazu)

  • Denkstörungen (irrationales/ desorganisiertes Denken, Halluzinationen, Wahnsymptome, motorische Unruhe)

Negative Symptome (Wegfall von Fähigkeiten)

  • Abflachung emotionaler Reaktionen
  • Verarmung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit
  • Mangel an Initiative und Ausdauer
  • Anhedonie
  • Sozialer Rückzug
  • Stupor

Kognitive Störungen (nicht schizophrenie-spezifisch)

  • Schwierigkeiten der Aufmerksamkeitserhaltung
  • Geringe psychomotorische Geschwindigkeit
  • Schlechtes abstraktes Denken
  • Schlechte Problemlösung

4. Schizophrenie

zeitliche Entwicklung der Symptome

Zeitliche Entwicklung: graduelle Entwicklung der Symptome (über 3-5 Jahre)

  • Zuerst Negativsymptome
  • Dann kognitive Symptome
  • Positivsymptome entstehen weitere Jahre später

4. Schizophrenie

Auffälligkeiten im Gespräch

  • Zerfahrenheit des Denkens und Redens
  • Sprunghaftigkeit in Themen
  • Neologismen zur Ideenbeschreibung
  • Keine Unterscheidung von Realität und Fiktion

4. Schizophrenie

Umwelt-Faktoren als Risikofaktoren – epidemiologische Studien

Umwelteinflüsse zur Manifestation (Daten epidemiologischer Studien)

  • Jahreszeiten
  • Geburts- und Wohnort (Städte mehr als Land)
    1. Armut in Städten häufiger (in unteren Schichten ist die Wahrscheinlichkeit 5x höher als in Mittel- und Oberschicht)
    2. Gebrauch von Marihuana in Städten höher
  • Virale Epidemien (Einfluss zu Jahreszeiteneffekt)
  • Besonderheiten in der Schwangerschaft
    1. Substanzgebrauch & -abuses
    2. Schwangerschaftskomplikationen
    3. Geringes Geburtsgewicht und Kopfumfang
    4. Geburtskomplikationen (Sauerstoffmangel, Not-Kaiserschnitt)
    5. Hungerperiode
    6. V
  • Vitamin D-Mangel (Vitamin D-Gabe im ersten Lbsj. bei Jungen mit geringem Risiko assoziiert)

4. Schizophrenie

Hirnstrukturen und Hirnfunktionen: Problem allgemein

Problem allgemein: Schwierigkeit die Veränderungen (im Rahmen der Schizophrenie) von denen von Medikation und des Altersverlaufs zu trennen

4. Schizophrenie

funktionelle Besonderheiten im Rahmen einer Schizophrenie

Hypofrontalität in frontalen Cortexarealen (besonders dlPFC) + erhöhte Aktivität in mesolimbischen Arealen 

Übersicht: dopaminerge Aktivität und Schizophrenie

Mesolimbisches System

  • Erhöhte DA-Aktivität 
    1. Ventrales tegmentales Areal VTA
    2. Nucleus accumbens

à fördert Positivsymptome

Mesocorticales System 

  • Reduzierte DA-Aktivität (Hypofrontalität)
    1. Striatum
    2. dlPFC

àfördert negative und kognitive Symptome

  • verminderte hemmende Effekte auf mesolimbisches System (dlPFC hemmt dieses normalerweise)
  • gesteigerte Positivsymptome

4. Schizophrenie

(geringfügige) physische Auffälligkeiten bei Schizophrenie

  • Kopf: mehr als zwei Halswirbel; Kopfumfang außerhalb der Norm
  • Augen: Hautfalte an der inneren Stelle des Auges; weit auseinander liegende Augen
  • Ohren: tief ansitzende Ohren; asymmetrisch
  • Mund: hoher und spitzer Gaumen; gefurchte Zunge
  • Hände: gebogener kleiner Finger; nur eine transversale Handlinie
  • Füße: dritter Zeh länger als der zweite

4. Schizophrenie

biochemische Korrelate der Schizophrenie

(müssen keine primären/ kausalen Faktoren sein; auch sekundäre Folge möglich)

  • Erhöhte Dopaminbildung im N. accumbens (ventrales Stratum, mesolimbisches System)

àDopaminhypothese

  • Verminderte Dopaminausbildung im PFC (mesocorticales System)
  • Verminderte Glutamat-Aktivität 

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