3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie) an der Universität Osnabrück

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Einteilung Angststörungen im DSM 5

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Def. Furcht + Gemeinsamkeiten Angst und Furcht

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frühe neurobiologische Beobachtungen zu Korrelation von Angst und Angststörungen

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neuroanatomische Korrelate: involvierte Areale

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Angriff von dämpfenden Psychopharmaka am GABAA-Rezeptor

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weitere Effekte von GABA

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Def. Angst 

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Panikstörungen Symptome und Prävalenzen 

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generalisierte Angststörungen

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Zwangststörungen Symptome und neurobiologische Korrelate

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Tourette und Zwangsstörungen

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Phobien

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3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

Einteilung Angststörungen im DSM 5

  • Angststörungen
  • Trauma- und Belastungensbezogene Störungen 
  • Zwangsstörungen und verwandte Störungen 
  • Dissoziative Störungen 

3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

Def. Furcht + Gemeinsamkeiten Angst und Furcht

Furcht: emotionale Reaktion auf eine spezifische, wahrgenommene Gefahr


Gemeinsamkeiten Angst und Furcht: 

  • Antizipation von Gefahr/ Unannehmlichkeit
  • Anspannung
  • Erhöhtes Arousal
  • Negativer Affekt
  • Unangenehmheit
  • Zukunftsorientiert
  • Begleitet von körperlichen Empfindungen

3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

frühe neurobiologische Beobachtungen zu Korrelation von Angst und Angststörungen

  • Reduzierte Angst/ Furcht nach Zerstörung von Teilen des Frontallappens (bei Schimpansen)
  • Präfrontale Lobotomie bei Menschen als chirurgische Methode zur Angstreduktion
    1. „Nebenwirkungen“ auch noch nach Jahren (Persönlichkeitsveränderungen, Defizite in exekutiven Funktionen etc.)



Lobotomie: Durchtrennung von bestimmten Fasern; Beibehaltung der Substanz

Lobektomie: Entnahme von Substanz



3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

neuroanatomische Korrelate: involvierte Areale

  • Amygdala (erhöhte Aktivität
    1. Einzelfallstudien bei Panikattacken im Scanner
  • Gyrus cinguli (primär der dorsale Anteil)
    1. Dorsaler anteriore cinguläre Cortex à für Furchtexpression relevant
  • PFC
    1. Ventromedialer PFC à fördert Furchtextinktion und erleichtert den Extinktionsabruf, regulative Effekte
    2. Aktivierung des vmPFC hemmt die Aktivation der Amygdala
  • Insulärer Cortex (eigentlich besonders für Ekel verantwortlich)



Viele dieser Areale auch bei Stress involviert à neuronale Netzwerke, die eigentlich bei allen aversiven Emotionen aktiv sind 


3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

Angriff von dämpfenden Psychopharmaka am GABAA-Rezeptor

  • Benzodiazepine 
    1. Anxiolytische Therapie (Agonisten am GABAA-Rezeptor): Diazepam (Valium), Alprazolam (Tafil), Chlordiazepoxid (Librium)
    2. Lokalisation der Benzo.-Rezeptoren: weit verbreitet; cerebraler Cortex, limbisches System (besonders Amygdala, Hippocampus), Hypothalamus
    3. Nebenwirkungen:
      • Sedierung
      • Ataxie, Tremor
      • Übelkeit, Abhängigkeit, Entzugserscheinungen
      • Inkl. Wiederauftreten der Angst (Herunterregulierung der Rezeptoren à Wirkstoff kann weniger wirken, da weniger Bindungsstellen)
      • Lern- und Gedächtnisdefizite (Wirkung im Hippocampus in Interaktion mit dem glutamatergen System)
  • Tranquilantien
  • Barbiturate 
  • Alkohol (wirkt anxiolytisch, ist als GABA-Agonist wirksam)

à haben alle eine dämpfende Wirkung, da sie den CL-Einstrom in das Neuron verstärken

3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

weitere Effekte von GABA

  • Senken der Konzentration von CRH (Corticotropin-Releasing-Hormon)
  • Muskelrelaxation
  • Krampflösend (Anitkonvulsiv) à Einsatz bei Epilepsie

GABAA-Antagonisten bei Menschen mit Panikattacken à Erhöhung der Angst 


3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

Def. Angst 

:Gefühl der angespannten Erwartung eines bedrohlichen, aber vagen Ereignisses. Angst ist zunächst eine angemessene Reaktion bei bedrohlichen Reizen.


  • affektiver Zustand des Organismus
  • erhöhte Aktivität des autonomen NS
  • Selbstwahrnehmung von Erregung
  • Gefühl des Angespanntseins
  • Erleben des Bedrohtwerdens
  • Verstärkte Besorgnis


State vs. Trait anxiety  (Verknüpfung im State-trait-anxiety-Modell, Spielberger 1972)

  • State: emotionale Reaktion auf eine Situation
  • Trait: überdauernde Disposition einer Person in einer Mehrzahl von Situationen ängstlich zu reagieren

3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

Panikstörungen Symptome und Prävalenzen 

Symptome: 

  • Wiederholte Panikattacken
  • Plötzliches Auftreten physiologischer Symptome (Schwindel, Herzschlag, Zitten)
  • Panische Angst und dem Gefühl drohenden Unheils
  • Gelegentlich von Agoraphobie begleitet

Prävalenz: 2% Männer, 5% Frauen

3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

generalisierte Angststörungen

Symptome:

  • anhaltende unkontrollierbare Besorgnis (über belanglose Dinge)
  • Hauptmerkmal: persistierende Ängstlichkeit in vielen Lebenssituationen (oft wegen Geringfügigkeiten)
  • Oft: unkontrollierbare Sorge um alles Mögliche

Lebenszeitprävalenz: 5% (Frauen häufiger als Männer)

3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

Zwangststörungen Symptome und neurobiologische Korrelate

Symptome:

  • Unkontrollierbare Gedanken, Impulse oder Bilder
    1. Zwangsgedanken vs. Zwangshandlungen
  • Erkennen die Sinnlosigkeit und möchten die Symptomatik gerne ablegen
  • bei schizophrenen Störungen


Neurobiologische Korrelate:

  • Heriditäre (erbliche) Komponente
    1. Große Konkordanz bei eineiigen im Vergleich zu zweieiigen Zwillingen
    2. o   Oft gemeinsam mit Tourette-Syndrom
      • Muskuläre und vokale Tics (Grimassen, Schnaufen, Bellen, Beleidigungen)
  • Hirntraumatische Ereignisse
    1. Hirnhautentzündungen
    2. Infektionen (β-hämolytische Streptokokken-Infektion) - danach oft Autoimmunerkrankungen
    3. Geburtstraumata
  • Schädigung der Basalkerne
    1. Vergrößerung der Basalkerne (voraussichtlich nach Autoimmun-Prozessen; entzündetes Gewebe)
    2. Erhöhte neuronale Aktivität im orbitofrontalen Cortex und im N. caudatus
    3. Imbalance zwischen direktem (motorikfördernd) und indirektem Pfad (motorikhemmend) der Basalkerne mit Hyperaktivität des direkten Pfades

3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

Tourette und Zwangsstörungen

Erhöhte Bindung von D2-Rezeptoren im N. caudatus (=Basalkern im Endhirn, für Bewegung zuständig) à ist sehr stark aktiv

  • Neurologische Ähnlichkeiten der beiden Erkrankungen

3. Angst und Angststörungen (Biopsychologie)

Phobien

Angst vor und Vermeidung von Gegenständen, Situation oder Plätzen (die objektiv keine Gefahr darstellen)

Unterscheidung: spezifische und soziale Phobie

3.3.3.1 spezifische Phobie

  • Unbegründete Angst vor spezifischen Gegenständen/ Situationen bzw. deren Antizipation
  • Einteilung nach Ursachen
  • Lebenszeitprävalenz: 7% Männer, 16% Frauen

3.3.3.2 soziale Phobie

àanhaltende, irrationale Angstzustände, die im Allgemeinen an die Anwesenheit anderer Menschen gebunden sind (Reden vor Publikum, Essen, öffentliche Toiletten, etc.)

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