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Lernmaterialien für Religionspädagogik Basis an der Universität Oldenburg

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TESTE DEIN WISSEN

ἡ γραφή

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TESTE DEIN WISSEN

Schrift, Buch, Schriftstelle

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Gib Art. 141 GG in eigenen Worten wieder. Wie verhält sich somit der RU nach Art. 7 GG?

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Die Erteilung des Religionsunterrichts geschieht nicht nach Art. 7 GG. (für Bundesländer, die vor 1949 eine andere landesrechtliche Regelung für den RU hatten)

Beispiel: 

  • Hamburg: Religionsunterricht passiert für alle
  • Berlin: RU in Verantwortung der Religionsgemeinschaft
  • Brandenburg: LER => Lebensgestaltung, Ethik, Religionskunde (nur staatl. organisiert)
  • Bremen: BGU => Unterricht der biblischen Geschichte


Der RU wird nach Art. 7 GG als res mixta bezeichnet:


Zwischen Staat und der Religionsgemeinschaft existiert eine Kooperation

Der Staat gewährleistet, dass der RU als ordentliches Lehrfach stattfindet und trägt Verantwortung für die Erteilung des RUs. 

Die Religionsgemeinschaft (in diesem Falle die EKD) legt wichtige Inhalte, bzw. Grundsätze der evangelischen Kirche in Deutschland für den RU fest. 


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Welches Anliegen hatte die "Religionsgeschichtliche Schule", woher kommt sie und wer waren ihre führenden Vertreter? (4 Punkte)
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Die "Religionsgeschichtliche Schule" ist eine Methode zur historisch-kritischen Bibelexegese. Ihren Ursprung findet sie, im Zuge der Methodenforschung zur historisch-kritischen Bibelexegese, im späten 19. Jh. in Göttingen, Deutschland. Vertreter dieser Methode waren: Bernhard Duhm, Alber Eihhorn, Herman Gunkel, Johannes Weiß, Wilhelm Bousset, Alfred Rahlfs, Ernst Troeltsch, William Wrede, Heinrich Hackmann, Rudolf Otto, Hugo Greßmann und Wilhelm Heitmüller. 

Die "Religionsgeschichtliche Schule" bildet einen Gegenpol zur dogmatisch ausgerichteten Exegese. Sie versucht nicht urchristliche Werte aus Schriften zu filtern, sondern legt ihren Fokus auf die Frage, wie es zu einer bestimmten literarischen Stimmung überhaupt erst gekommen ist. Um diese Frage zu beantworten legt die "Religionsgeschichtliche Schule" der Bibel einen Historismus zugrunde und versucht von da aus durch das Heranziehen nicht-christlicher Schriften aus bspw. hellenistischen, babylonischen oder persischen Quellen zu erklären, in welchem Kontext die Schriften zueinander stehen und welche Einflüsse die nicht-christlichen Schriften auf die christliche Religionsgeschichte genommen haben. 

Ähnlich der Traditionskritik, macht es sich die "Religionsgeschichtliche Schule" zur Aufgabe, die Ursprünge eines Texte nachvollziehen zu können. Im Unterschied jedoch zur Traditionskritik, sucht die "Religionsgeschichtliche Schule" ihre Vergleichsquellen außerhalb des Christentums. Dies hat den Vorteil, dass ausgemacht werden kann, aus welchen nicht-christlichen Einflüssen eine "christliche" Denkweise entstanden ist. 

Als Maßstab, ob eine nicht-christliche Quelle einen eventuellen Einfluss auf einen Bibeltext genommen hat, wird die "Nähe" der Texte zueinander untersucht. Faktoren der Textnähe sind insbesondere Verfassungsort, Textsprache und Textalter. 
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ὁ ζήλος, ζήλου

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Eifer

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ὁ ἄγγελος

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Bote, Engel

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ὁ ἐπισκοπος

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Aufseher, Vorsteher, Bischof

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ὑπακούω

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hören auf, gehorchen, untertan sein

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Gib Art. 7 GG in eigenen Worten wieder. (4 Punkte)
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  • Das gesamte Schulwesen in Deutschland steht unter der Aufsicht des Staats. (1)
  • Die Erziehungsberechtigen verfügen über (2) das Recht, die Teilnahme der SuS am RU zu bestimmen. 
  • Religion ist in den öffentlichen Schulen ein ordentliches Lehrfach, genauso wie Deutsch oder Mathematik. Dieser wird in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaft erteilt. (3)
  • Kein Lehrer darf verpflichtet werden, Religion zu unterrichten. (4)
=> Anteil von positiver Religionsfreiheit
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ὁ οὐρανός

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Himmel

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ὁ πρεσβύτερος

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Ältester (Presbyter)

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ό θεος
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Gott (Theo-logie)
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ἡ ἔρημος

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Wüste, Steppe, Einöde (Eremit)

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  • 4 Lernmaterialien

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Q:

ἡ γραφή

A:

Schrift, Buch, Schriftstelle

Q:

Gib Art. 141 GG in eigenen Worten wieder. Wie verhält sich somit der RU nach Art. 7 GG?

A:

Die Erteilung des Religionsunterrichts geschieht nicht nach Art. 7 GG. (für Bundesländer, die vor 1949 eine andere landesrechtliche Regelung für den RU hatten)

Beispiel: 

  • Hamburg: Religionsunterricht passiert für alle
  • Berlin: RU in Verantwortung der Religionsgemeinschaft
  • Brandenburg: LER => Lebensgestaltung, Ethik, Religionskunde (nur staatl. organisiert)
  • Bremen: BGU => Unterricht der biblischen Geschichte


Der RU wird nach Art. 7 GG als res mixta bezeichnet:


Zwischen Staat und der Religionsgemeinschaft existiert eine Kooperation

Der Staat gewährleistet, dass der RU als ordentliches Lehrfach stattfindet und trägt Verantwortung für die Erteilung des RUs. 

Die Religionsgemeinschaft (in diesem Falle die EKD) legt wichtige Inhalte, bzw. Grundsätze der evangelischen Kirche in Deutschland für den RU fest. 


Q:
Welches Anliegen hatte die "Religionsgeschichtliche Schule", woher kommt sie und wer waren ihre führenden Vertreter? (4 Punkte)
A:
Die "Religionsgeschichtliche Schule" ist eine Methode zur historisch-kritischen Bibelexegese. Ihren Ursprung findet sie, im Zuge der Methodenforschung zur historisch-kritischen Bibelexegese, im späten 19. Jh. in Göttingen, Deutschland. Vertreter dieser Methode waren: Bernhard Duhm, Alber Eihhorn, Herman Gunkel, Johannes Weiß, Wilhelm Bousset, Alfred Rahlfs, Ernst Troeltsch, William Wrede, Heinrich Hackmann, Rudolf Otto, Hugo Greßmann und Wilhelm Heitmüller. 

Die "Religionsgeschichtliche Schule" bildet einen Gegenpol zur dogmatisch ausgerichteten Exegese. Sie versucht nicht urchristliche Werte aus Schriften zu filtern, sondern legt ihren Fokus auf die Frage, wie es zu einer bestimmten literarischen Stimmung überhaupt erst gekommen ist. Um diese Frage zu beantworten legt die "Religionsgeschichtliche Schule" der Bibel einen Historismus zugrunde und versucht von da aus durch das Heranziehen nicht-christlicher Schriften aus bspw. hellenistischen, babylonischen oder persischen Quellen zu erklären, in welchem Kontext die Schriften zueinander stehen und welche Einflüsse die nicht-christlichen Schriften auf die christliche Religionsgeschichte genommen haben. 

Ähnlich der Traditionskritik, macht es sich die "Religionsgeschichtliche Schule" zur Aufgabe, die Ursprünge eines Texte nachvollziehen zu können. Im Unterschied jedoch zur Traditionskritik, sucht die "Religionsgeschichtliche Schule" ihre Vergleichsquellen außerhalb des Christentums. Dies hat den Vorteil, dass ausgemacht werden kann, aus welchen nicht-christlichen Einflüssen eine "christliche" Denkweise entstanden ist. 

Als Maßstab, ob eine nicht-christliche Quelle einen eventuellen Einfluss auf einen Bibeltext genommen hat, wird die "Nähe" der Texte zueinander untersucht. Faktoren der Textnähe sind insbesondere Verfassungsort, Textsprache und Textalter. 
Q:

ὁ ζήλος, ζήλου

A:

Eifer

Q:

ὁ ἄγγελος

A:

Bote, Engel

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Q:

ὁ ἐπισκοπος

A:

Aufseher, Vorsteher, Bischof

Q:

ὑπακούω

A:

hören auf, gehorchen, untertan sein

Q:
Gib Art. 7 GG in eigenen Worten wieder. (4 Punkte)
A:
  • Das gesamte Schulwesen in Deutschland steht unter der Aufsicht des Staats. (1)
  • Die Erziehungsberechtigen verfügen über (2) das Recht, die Teilnahme der SuS am RU zu bestimmen. 
  • Religion ist in den öffentlichen Schulen ein ordentliches Lehrfach, genauso wie Deutsch oder Mathematik. Dieser wird in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaft erteilt. (3)
  • Kein Lehrer darf verpflichtet werden, Religion zu unterrichten. (4)
=> Anteil von positiver Religionsfreiheit
Q:

ὁ οὐρανός

A:

Himmel

Q:

ὁ πρεσβύτερος

A:

Ältester (Presbyter)

Q:
ό θεος
A:
Gott (Theo-logie)
Q:

ἡ ἔρημος

A:

Wüste, Steppe, Einöde (Eremit)

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