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Lernmaterialien für 1. VL an der Universität Oldenburg

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist pädagogisches Handeln?

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„Der Terminus bezeichnet (…) dasjenige Erziehen, das, genötigt durch epochal entstandene Umstände, sich fortwährend zu verständigen hat und seine Grenzen im Hinblick auf die Entwicklungsmöglichkeiten der Educandi selbst bedenkt“ (Hörster 1996)

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Nenne die 4 Bildungsdimensionen nach Lenzen 1999

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1. Aktivitäten "bildender Institutionen oder Personen“ ‒ Rahmung von Konzeptionen und Programmatiken in erziehender und lehrender Absicht [PROGRMMATIK und BEZIEHUNG = PROZESSSTEUERUNG ] 


2. Individueller B-Bestand ‒ erworbenes fachliches Wissen und Techniken, die zur Verfügung gestellt/vermittelt werden 


3. Individuelles B-Vermögen ‒ Aneignungsfähigkeiten im Verhältnis zu lebensweltlich bedingten „Bewältigungsstrategien“ 


4. Individueller B-Prozess 

- sich emanzipierendes Subjekt, das in gesellschaftlichen Bezügen selbständig und verantwortungsvoll Handeln kann – ist von Subjektivierungserfahrung durch Vermittlungsverfahren/Erziehungsmethoden (= Aktivitäten verantwortlicher Personen ) und deren Haltungen begleitet

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Nenne Probleme des selbstinstruierenden Materials

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- Selbstbildungspädagogik, die keine Bildungsprozesse anregen kann

- Es fehlen pädagogische Handlungs- und Interventionsbegriffe

--> keine pädagogische Wirkung

- "Mit dieser Ideologie wird das, wodurch man Erziehung fördern kann, deprofessionalisiert.“ 

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Welche Normen pädagogischen Handelns gibt es? Was bedeuten sie?

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- Sinnnormen → erzieherische Absichten („Individuum“) 

Sachnormen → vermittelnde Absichten („Kanon“) 

Konditionalnormen → steuernde Absichten: „Gesellschaft“: §§§ €€€ @@@ (Rechtsnormen, ökologische Normen, mediale Normen...)


Normenkonflikte müssen gegeneinander abgewogen werden:

- Konsequenzen der Konditionalnormen auf die Schule (Bsp. Ganztagsschulen)

- Welche Maßstäbe wandeln sich?

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Welche demokratischen Normen sollen Lehrkräfte vermitteln?

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Rechtsstaatlichkeit, Partizipation, Menschenwürde und Solidarität; Ausgrenzung und Diskriminierung vermindern.

Diskriminierende Handlungen sollen erkannt, entdeckt, beobachtet und benannt werden können.

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Was ist mit der schulrechtlich verbrieften Verantwortung der Lehrkräfte gemeint?

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TESTE DEIN WISSEN

In allen Handlungen (fachbezogen, überfachlich, interaktiv-erziehend, organisationale) sollen demokratische Normen wie Rechtsstaatlichkeit, Partizipation, Menschenwürde und Solidarität vermittelt werden, um Ausgrenzungen und Diskriminierung zu reduzieren --> Konditionalnormen

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Wie kann man die geforderte Beobachtung des pädagogischen Handelns als Lehrkraft umsetzen?

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‒ Welche Inhalte/Gesten/Blicke/Worte der „Anrufungen“ lösen welche Gefühle aus? 

‒ Welche sprachlichen Abstraktionsmöglichkeiten für die damit verbundenen Gefühle haben Kinder (6-10) zur Verfügung?

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Warum ist die Positionsklärung für das pädagogische Handeln erforderlich?

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- Die Lehrkraft ist Teil der Gruppe

- eigene Stereotype Orientierungen der Lehrkraft müssen geklärt werden, da Kinder diese übernehmen

- Gruppendynamik der Kinder muss verstanden werden, um Diskriminierung zu erkennen --> Wer hat welche Rolle in der Interaktion?

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Wie kann man gegen Diskriminierung schützen?

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- verlangt nach organisationalen und professionellen Maßnahmen

- Abwertungshandeln sichtbar machen

- Abwehrhaltungen sollen wahrgenommen werden

- Einsicht: unbequeme aber nötige professionsethische Fragen stellen

--> auf wessen Seite kann/muss die Beschämung verkraftet werden?

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Wozu führt fehlender Diskriminierungsschutz?

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TESTE DEIN WISSEN

- tiefgreifende Auswirkungen auf den Schulalltag

- SuS und Lehrkräfte werden ohne unterstützende Maßnahmen alleine gelassen

-fehlende Hilfe führt dazu, dass nicht alle SuS wie beabsichtigt Bildungserfolge erreichen

-Durch Schulpflicht können sich Betroffene den Diskriminierungen nicht entziehen ohne negative Konsequenzen

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Welche Normen wirken auf die Schule ein?

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TESTE DEIN WISSEN

Rechtsgrundlagen und Ausführungsbestimmungen 

a) Verbindlichkeit der Festlegungen = Konditionalnormen [Bildungs- und Sozialpolitik] 

b) Umsetzung des Erziehungs- und Bildungsauftrags = Sinnnormen ‒ 

z.B. Curriucula 

a) Verbindlichkeit der Festlegungen = Konditionalnormen [Bildungspolitik] 

b) Inhalte (Wissenskanon; Fertigkeiten) = Sachnormen 

‒ z.B. Ausstattung/Ressourcen = Konditionalnormen [Bildungspolitik & Ökonomie €]

‒ z.B. Struktur allgemeinbildendes öffentliches Schulsystem und Teilhabezertifikate ‒ … 

‒ z.B. öffentliche Diskurse = Konditionalnormen [und Sinnnormen]

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Nenne die Schritte des pädagogischen Handelns.

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1. Beobachten (z.B. Korczak 1878-1942; Henningsen 1933-1983) 

2. Perspektive [der Anrufung] prüfen (professionelle Selbstreflexion) 

3. Schutzauftrag wahrnehmen = Konzeptbedarf + Konzeptentwicklung + Prüfung (u.a. Bundeskinderschutzgesetz; Diskriminierungsschutz) 

4. Ziele prüfen und klären 

5. Material prüfen 

6. Methode prüfen 

7. Wechselwirkungen/Normenkonflikte prüfen 

8. Verfahrenswege reflektieren 

9. …

Interaktion 

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  • 4 Lernmaterialien

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Q:

Was ist pädagogisches Handeln?

A:

„Der Terminus bezeichnet (…) dasjenige Erziehen, das, genötigt durch epochal entstandene Umstände, sich fortwährend zu verständigen hat und seine Grenzen im Hinblick auf die Entwicklungsmöglichkeiten der Educandi selbst bedenkt“ (Hörster 1996)

Q:

Nenne die 4 Bildungsdimensionen nach Lenzen 1999

A:

1. Aktivitäten "bildender Institutionen oder Personen“ ‒ Rahmung von Konzeptionen und Programmatiken in erziehender und lehrender Absicht [PROGRMMATIK und BEZIEHUNG = PROZESSSTEUERUNG ] 


2. Individueller B-Bestand ‒ erworbenes fachliches Wissen und Techniken, die zur Verfügung gestellt/vermittelt werden 


3. Individuelles B-Vermögen ‒ Aneignungsfähigkeiten im Verhältnis zu lebensweltlich bedingten „Bewältigungsstrategien“ 


4. Individueller B-Prozess 

- sich emanzipierendes Subjekt, das in gesellschaftlichen Bezügen selbständig und verantwortungsvoll Handeln kann – ist von Subjektivierungserfahrung durch Vermittlungsverfahren/Erziehungsmethoden (= Aktivitäten verantwortlicher Personen ) und deren Haltungen begleitet

Q:

Nenne Probleme des selbstinstruierenden Materials

A:

- Selbstbildungspädagogik, die keine Bildungsprozesse anregen kann

- Es fehlen pädagogische Handlungs- und Interventionsbegriffe

--> keine pädagogische Wirkung

- "Mit dieser Ideologie wird das, wodurch man Erziehung fördern kann, deprofessionalisiert.“ 

Q:

Welche Normen pädagogischen Handelns gibt es? Was bedeuten sie?

A:

- Sinnnormen → erzieherische Absichten („Individuum“) 

Sachnormen → vermittelnde Absichten („Kanon“) 

Konditionalnormen → steuernde Absichten: „Gesellschaft“: §§§ €€€ @@@ (Rechtsnormen, ökologische Normen, mediale Normen...)


Normenkonflikte müssen gegeneinander abgewogen werden:

- Konsequenzen der Konditionalnormen auf die Schule (Bsp. Ganztagsschulen)

- Welche Maßstäbe wandeln sich?

Q:

Welche demokratischen Normen sollen Lehrkräfte vermitteln?

A:

Rechtsstaatlichkeit, Partizipation, Menschenwürde und Solidarität; Ausgrenzung und Diskriminierung vermindern.

Diskriminierende Handlungen sollen erkannt, entdeckt, beobachtet und benannt werden können.

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Q:

Was ist mit der schulrechtlich verbrieften Verantwortung der Lehrkräfte gemeint?

A:

In allen Handlungen (fachbezogen, überfachlich, interaktiv-erziehend, organisationale) sollen demokratische Normen wie Rechtsstaatlichkeit, Partizipation, Menschenwürde und Solidarität vermittelt werden, um Ausgrenzungen und Diskriminierung zu reduzieren --> Konditionalnormen

Q:

Wie kann man die geforderte Beobachtung des pädagogischen Handelns als Lehrkraft umsetzen?

A:

‒ Welche Inhalte/Gesten/Blicke/Worte der „Anrufungen“ lösen welche Gefühle aus? 

‒ Welche sprachlichen Abstraktionsmöglichkeiten für die damit verbundenen Gefühle haben Kinder (6-10) zur Verfügung?

Q:

Warum ist die Positionsklärung für das pädagogische Handeln erforderlich?

A:

- Die Lehrkraft ist Teil der Gruppe

- eigene Stereotype Orientierungen der Lehrkraft müssen geklärt werden, da Kinder diese übernehmen

- Gruppendynamik der Kinder muss verstanden werden, um Diskriminierung zu erkennen --> Wer hat welche Rolle in der Interaktion?

Q:

Wie kann man gegen Diskriminierung schützen?

A:

- verlangt nach organisationalen und professionellen Maßnahmen

- Abwertungshandeln sichtbar machen

- Abwehrhaltungen sollen wahrgenommen werden

- Einsicht: unbequeme aber nötige professionsethische Fragen stellen

--> auf wessen Seite kann/muss die Beschämung verkraftet werden?

Q:

Wozu führt fehlender Diskriminierungsschutz?

A:

- tiefgreifende Auswirkungen auf den Schulalltag

- SuS und Lehrkräfte werden ohne unterstützende Maßnahmen alleine gelassen

-fehlende Hilfe führt dazu, dass nicht alle SuS wie beabsichtigt Bildungserfolge erreichen

-Durch Schulpflicht können sich Betroffene den Diskriminierungen nicht entziehen ohne negative Konsequenzen

Q:

Welche Normen wirken auf die Schule ein?

A:

Rechtsgrundlagen und Ausführungsbestimmungen 

a) Verbindlichkeit der Festlegungen = Konditionalnormen [Bildungs- und Sozialpolitik] 

b) Umsetzung des Erziehungs- und Bildungsauftrags = Sinnnormen ‒ 

z.B. Curriucula 

a) Verbindlichkeit der Festlegungen = Konditionalnormen [Bildungspolitik] 

b) Inhalte (Wissenskanon; Fertigkeiten) = Sachnormen 

‒ z.B. Ausstattung/Ressourcen = Konditionalnormen [Bildungspolitik & Ökonomie €]

‒ z.B. Struktur allgemeinbildendes öffentliches Schulsystem und Teilhabezertifikate ‒ … 

‒ z.B. öffentliche Diskurse = Konditionalnormen [und Sinnnormen]

Q:

Nenne die Schritte des pädagogischen Handelns.

A:

1. Beobachten (z.B. Korczak 1878-1942; Henningsen 1933-1983) 

2. Perspektive [der Anrufung] prüfen (professionelle Selbstreflexion) 

3. Schutzauftrag wahrnehmen = Konzeptbedarf + Konzeptentwicklung + Prüfung (u.a. Bundeskinderschutzgesetz; Diskriminierungsschutz) 

4. Ziele prüfen und klären 

5. Material prüfen 

6. Methode prüfen 

7. Wechselwirkungen/Normenkonflikte prüfen 

8. Verfahrenswege reflektieren 

9. …

Interaktion 

1. VL

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