StrafR BT - Definitionen Und Schemata an der Universität Münster | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Wie sind § 267, § 268 und § 269 voneinander abzugrenzen?

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  1. § 267 = verkörperte menschliche Gedankenerklärung
  2. § 268 = verkörperte nicht menschliche Gedankenerklärung
  3. § 269 = nicht verkörperte Gedankenerklärung
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Welche Voraussetzungen hat eine Urkunde nach § 267?

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TESTE DEIN WISSEN

Menschliche verkörperte Gedankenerklärung, die

1. verkörpert ist (Perpetuierungsfunktion)

2. zum Beweis geeignet und bestimmt ist (Beweisfunktion)

3. einen Garanten/Aussteller erkennen lässt (Garantiefunktion)

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Welches Schema hat § 267 StGB?

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A. TBM

I. Obj. TB

1. Tathandlungen

a. Herstellen einer unechten Urkunde

b. Verfälschen einer echten Urkunde

c. Gebrauchen einer unechten/verfälschten Urkunde


II. Subjektiver TB

1. Vorsatz

2. Absicht zur Täuschung im Rechtsverkehr

B. RWK

C. Schuld

D. Strafzumessung: besonders schwerer Fall, § 267 III

E. Qualifikation, § 267 IV

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TESTE DEIN WISSEN

Wann liegt das Herstellen einer unechten Urkunde vor, § 267 I 1. Var.?

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TESTE DEIN WISSEN

= jede zurechenbare Verursachung der Existenz einer unechten Urkunde durch Identitätstäuschung. 

Unecht = wenn tatsächlicher Aussteller und Aussteller nach objektivem EH auseinander fallen.

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Wer ist der tatsächliche Aussteller einer Urkunde iSd § 267 I 1. Var.?

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= derjenige, der sich den Inhalt denkt und sich den Inhalt zurechnen lassen muss.

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TESTE DEIN WISSEN

Wann liegt das Verfälschen einer echten Urkunde nach § 267 I 2. Var. vor?

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Echte Urkunde = tatsächlicher Aussteller und Aussteller nach obj. EH stimmen überein.


Verfälschen = nachträgliche Veränderung des beweisrelevanten Inhalts

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Welche Funktion hat § 268 StGB?

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§ 268 = Lückenfüller, wenn keine menschliche Gedankenerklärung + Schutz des Verkehrs mit technischen Aufzeichnungen

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Welches Schema hat § 268?

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A. TBM

I. Objektiver TB

1. Technische Aufzeichnung

(Leg.Def. § 268 II)


2. Tathandlungen:

a. I Nr. 1 1. Var. Herstellen einer unechten technischen Aufzeichnung

b. I Nr. 1 2. Var.: Verfälschen einer technischen Aufzeichnung

c. I Nr. 2: Gebrauchen einer unechten/verfälschten technischen Aufzeichnung


II. Subjektiver TB

1. Vorsatz

2. Absicht zur Täuschung im RV

dolus directus 2. Grades


B. RWK & Schuld

C. Strafzumessung § 268 V i.V.m. § 267 III

D. Qualifikation (§ 268 V i.V.m. § 267 IV)

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Welche wesentlichen Merkmale hat eine technische Aufzeichnung?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Keine menschliche Gedankenerklärung

2. Lässt keinen Aussteller erkennen

3. Darstellung = Dauerhafte Verkörperung + Abtrennbar

4. II Selbstständige Bewirkung der Darstellung = Gerät muss selbstständige Leistung erbringen, also nicht nur eingegebene Informationen reproduzieren.

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TESTE DEIN WISSEN

Wann liegt das Herstellen einer unechten technischen Aufzeichnung § 268 I Nr. 1 1. Var. vor?

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TESTE DEIN WISSEN

Abgrenzung § 267 = keine Identitätsstörung, sondern Erweckung d. falschen Eindrucks eines störfreien Aufzeichnungsvorgangs


Erforderlich ist Einwirkung auf den Vorgang des Ergebnisses, § 268 III

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TESTE DEIN WISSEN

Wann liegt ein Verfälschen vor, § 268 I Nr. 1 2. Var.?

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TESTE DEIN WISSEN

= wie § 267 I 2. Var.: nachträgliche Änderung des beweiserheblichen Inhalts.

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Was schützen die einzelnen Urkundendelikte?

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TESTE DEIN WISSEN

§§ 267-269 = Echtheit der Urkunde (Identität) + Rechtsverkehr


§ 274 = Äußerliche Unversehrtheit + Beweisführungsrecht des Einzelnen (einwilligungsfähig)


§ 271 = Inhaltliche Wahrheit

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Q:

Wie sind § 267, § 268 und § 269 voneinander abzugrenzen?

A:
  1. § 267 = verkörperte menschliche Gedankenerklärung
  2. § 268 = verkörperte nicht menschliche Gedankenerklärung
  3. § 269 = nicht verkörperte Gedankenerklärung
Q:

Welche Voraussetzungen hat eine Urkunde nach § 267?

A:

Menschliche verkörperte Gedankenerklärung, die

1. verkörpert ist (Perpetuierungsfunktion)

2. zum Beweis geeignet und bestimmt ist (Beweisfunktion)

3. einen Garanten/Aussteller erkennen lässt (Garantiefunktion)

Q:

Welches Schema hat § 267 StGB?

A:

A. TBM

I. Obj. TB

1. Tathandlungen

a. Herstellen einer unechten Urkunde

b. Verfälschen einer echten Urkunde

c. Gebrauchen einer unechten/verfälschten Urkunde


II. Subjektiver TB

1. Vorsatz

2. Absicht zur Täuschung im Rechtsverkehr

B. RWK

C. Schuld

D. Strafzumessung: besonders schwerer Fall, § 267 III

E. Qualifikation, § 267 IV

Q:

Wann liegt das Herstellen einer unechten Urkunde vor, § 267 I 1. Var.?

A:

= jede zurechenbare Verursachung der Existenz einer unechten Urkunde durch Identitätstäuschung. 

Unecht = wenn tatsächlicher Aussteller und Aussteller nach objektivem EH auseinander fallen.

Q:

Wer ist der tatsächliche Aussteller einer Urkunde iSd § 267 I 1. Var.?

A:

= derjenige, der sich den Inhalt denkt und sich den Inhalt zurechnen lassen muss.

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Q:

Wann liegt das Verfälschen einer echten Urkunde nach § 267 I 2. Var. vor?

A:

Echte Urkunde = tatsächlicher Aussteller und Aussteller nach obj. EH stimmen überein.


Verfälschen = nachträgliche Veränderung des beweisrelevanten Inhalts

Q:

Welche Funktion hat § 268 StGB?

A:

§ 268 = Lückenfüller, wenn keine menschliche Gedankenerklärung + Schutz des Verkehrs mit technischen Aufzeichnungen

Q:

Welches Schema hat § 268?

A:

A. TBM

I. Objektiver TB

1. Technische Aufzeichnung

(Leg.Def. § 268 II)


2. Tathandlungen:

a. I Nr. 1 1. Var. Herstellen einer unechten technischen Aufzeichnung

b. I Nr. 1 2. Var.: Verfälschen einer technischen Aufzeichnung

c. I Nr. 2: Gebrauchen einer unechten/verfälschten technischen Aufzeichnung


II. Subjektiver TB

1. Vorsatz

2. Absicht zur Täuschung im RV

dolus directus 2. Grades


B. RWK & Schuld

C. Strafzumessung § 268 V i.V.m. § 267 III

D. Qualifikation (§ 268 V i.V.m. § 267 IV)

Q:

Welche wesentlichen Merkmale hat eine technische Aufzeichnung?

A:

1. Keine menschliche Gedankenerklärung

2. Lässt keinen Aussteller erkennen

3. Darstellung = Dauerhafte Verkörperung + Abtrennbar

4. II Selbstständige Bewirkung der Darstellung = Gerät muss selbstständige Leistung erbringen, also nicht nur eingegebene Informationen reproduzieren.

Q:

Wann liegt das Herstellen einer unechten technischen Aufzeichnung § 268 I Nr. 1 1. Var. vor?

A:

Abgrenzung § 267 = keine Identitätsstörung, sondern Erweckung d. falschen Eindrucks eines störfreien Aufzeichnungsvorgangs


Erforderlich ist Einwirkung auf den Vorgang des Ergebnisses, § 268 III

Q:

Wann liegt ein Verfälschen vor, § 268 I Nr. 1 2. Var.?

A:

= wie § 267 I 2. Var.: nachträgliche Änderung des beweiserheblichen Inhalts.

Q:

Was schützen die einzelnen Urkundendelikte?

A:

§§ 267-269 = Echtheit der Urkunde (Identität) + Rechtsverkehr


§ 274 = Äußerliche Unversehrtheit + Beweisführungsrecht des Einzelnen (einwilligungsfähig)


§ 271 = Inhaltliche Wahrheit

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