Geschichtsdidaktik an der Universität Münster | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Welche Funktionen hat Geschichte?

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  • Analyse zum Zweck der Erkenntnis
  • Geschichte ist nicht statisch, sondern ein Prozess
  • Antinomie von Fremdartigkeit und Vertrautheit begreifen, historische Erinnerung
  • Untersuchung zeitlicher, kultureller, religiöser, politischer oder geografischer Aspekte
  • „Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben.“ (Goethe)
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Wer setzte sich zuerst mit Geschichtsbewusstsein auseinander?

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die ehemalige DDR

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Was ist Helmholtz' Wahrnehmungsvorstellung?

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Wahrnehmung ist ein Prozess der unbewussten Rückschlüsse.

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Was sind die Quintessenzen der Wahrnehmungsvorstellungen?

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  • Unsere Wahrnehmungswelt besteht aus kontrollierten Halluzinationen mit denen das Gehirn Vermutungen über die letztlich unergründlichen Ursachen der sensorischen Signale aufstellt.
  • Wenn wir Dinge als real erleben, können wir schlecht einschätzen, ob unsere wahrgenommene Welt von den Welten anderer abweicht.
  • Die Realität, die wir wahrnehmen, ist kein unmittelbares Abbild der objektiven Außenwelt.
  • Wahrnehmung beruht auf Vorhersagen, die das Gehirn über die Ursachen eintreffender Sinneswahrnehmung anstellt.
  • Durch Abweichungen von diesen Prognosen korrigieren wir laufend unser Weltbild, sodass Wahrnehmung auf einer kontrollierten Halluzination beruht.
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Welche Aufgaben hat die Geschichtswissenschaft und welche Grenzen sind dem Erkenntnisprozess gesetzt?

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  • Kultur- und Geisteswissenschaft mit oftmals anthropologischer Ausrichtung
  • Versuch der Objektivität
  • Grundlage sind historische Quellen verschiedener Art
  • Wissen über Geschichte soll nicht bewahrt oder verbreitet, sondern vermehrt werden
  • Rekonstruktion und Interpretation von Geschichte/Quellen
  • Grenzen: Kann etwas jemals objektiv sein? Können Quellen objektiv eingeordnet werden? Kann man neues Wissen schaffen? Kann man Geschichte sinnvoll interpretieren?
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Was sagt Kant zur Wahrnehmung?

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Chaos von uneingeschränkten sensorischen Eindrücken bleibt sinnlos, wenn es nicht durch bereits vorhandene Vorstellungen eine Struktur erhält.

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Wie könnte eine mögliche Definition von Geschichte lauten?

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Geschichte behandelt verschiedene Aspekte von Vergangenheit, die von Menschen interpretiert werden. Durch diese Interpretation gibt es starke Spielräume, wie Geschichte gedeutet werden kann, da jeder Mensch sie subjektiv wahrnimmt. Besonders Kommunikation in der Geschichte ist dabei hervorzuheben, da sie eine unbekannte Variabel ist, wenn man von Zeiten vor der starken Schriftlichkeit spricht. Im Endeffekt lässt sich nie genau sagen, wie Geschichte tatsächlich stattfand, sogar, wenn man selbst Teilnehmer war, denn die Wahrnehmung bleibt stets subjektiv.

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Entkräftige diese Aussage: Wer sich für Geschichte interessiert, kann sich auch in der Freizeit damit auseinandersetzen.

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Ohne Geschichtsunterricht fehlt Basiswissen, um sich mit Geschichte reflektiert auseinanderzusetzen. Bestimmte „Freizeitaktivitäten“, die mit Geschichte zusammenhängen, sind ohne elementares Wissen überhaupt nicht möglich. (Beispiel: Ahnenforschung)

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Nach welcher Annahme arbeitet die Vorstellung Bostroms?

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Wir könnten in einer Computersimulation leben, die aus einem postmenschlichen Zeitalter stammt.

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Entkräftige diese Aussage: Aus Geschichte lernt man nichts, weil sie „tot“ ist.

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Geschichte ist nicht gleich Vergangenheit. Es sollten Gegenwartsbezüge hergestellt werden. (Beispiel: Corona-Pandemie, Tendenz zu rechter Politik)

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Welche Unterschiede bestehen zwischen Geschichts-  und Naturwissenschaft?

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  • Naturwissenschaftler nehmen rationale Rekonstruktionen vor, Geschichtswissenschaftler lesen zeitgenössische Texte und stellen dort Probleme fest
  • Wirklichkeitsbezug ist genauso wichtig wie der Bezug auf den Text, wir reden nicht über Wirklichkeit, sondern über bestimmte Sätze, die Wissenschaftler über Wirklichkeit produzieren
  • Solange etwas Wissenschaft ist, ist es auch umstritten
  • Es gibt keine ewigen Wahrheiten, wenn man damit Aussagen meint, die in keiner Weise mehr verbesserbar sind.
  • Forschung will Aussagen formulieren, die notwendigerweise wahr sind, weil sie einen Teil des Regelwerks beschreiben, nach dem alle physikalischen Prozesse ablaufen → Will Geschichtsforschung dies auch?
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Wer war der wichtigste Forscher der DDR zum Thema Geschichtsbewusstsein, was waren seine Hauptaussagen und wann forschte er?

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  • Walter Schmidt, 1967
  • diskutierte über das sozialistische Bewusstsein nicht als nachgeordnetes Produkt, sondern gleichgeordneter Faktor der gesellschaftlichen Wirklichkeit
  • richtiges Geschichtsbild als Grundlage für ausgeprägtes Geschichtsbewusstsein - Aufgabe des historischen Materialismus und marxistisch-leninistischen Geschichtswissenschaft
  • Geschichtsbewusstsein als subjektives Konstrukt

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  • 89 Lernmaterialien

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Q:

Welche Funktionen hat Geschichte?

A:
  • Analyse zum Zweck der Erkenntnis
  • Geschichte ist nicht statisch, sondern ein Prozess
  • Antinomie von Fremdartigkeit und Vertrautheit begreifen, historische Erinnerung
  • Untersuchung zeitlicher, kultureller, religiöser, politischer oder geografischer Aspekte
  • „Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben.“ (Goethe)
Q:

Wer setzte sich zuerst mit Geschichtsbewusstsein auseinander?

A:

die ehemalige DDR

Q:

Was ist Helmholtz' Wahrnehmungsvorstellung?

A:

Wahrnehmung ist ein Prozess der unbewussten Rückschlüsse.

Q:

Was sind die Quintessenzen der Wahrnehmungsvorstellungen?

A:
  • Unsere Wahrnehmungswelt besteht aus kontrollierten Halluzinationen mit denen das Gehirn Vermutungen über die letztlich unergründlichen Ursachen der sensorischen Signale aufstellt.
  • Wenn wir Dinge als real erleben, können wir schlecht einschätzen, ob unsere wahrgenommene Welt von den Welten anderer abweicht.
  • Die Realität, die wir wahrnehmen, ist kein unmittelbares Abbild der objektiven Außenwelt.
  • Wahrnehmung beruht auf Vorhersagen, die das Gehirn über die Ursachen eintreffender Sinneswahrnehmung anstellt.
  • Durch Abweichungen von diesen Prognosen korrigieren wir laufend unser Weltbild, sodass Wahrnehmung auf einer kontrollierten Halluzination beruht.
Q:

Welche Aufgaben hat die Geschichtswissenschaft und welche Grenzen sind dem Erkenntnisprozess gesetzt?

A:
  • Kultur- und Geisteswissenschaft mit oftmals anthropologischer Ausrichtung
  • Versuch der Objektivität
  • Grundlage sind historische Quellen verschiedener Art
  • Wissen über Geschichte soll nicht bewahrt oder verbreitet, sondern vermehrt werden
  • Rekonstruktion und Interpretation von Geschichte/Quellen
  • Grenzen: Kann etwas jemals objektiv sein? Können Quellen objektiv eingeordnet werden? Kann man neues Wissen schaffen? Kann man Geschichte sinnvoll interpretieren?
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Q:

Was sagt Kant zur Wahrnehmung?

A:

Chaos von uneingeschränkten sensorischen Eindrücken bleibt sinnlos, wenn es nicht durch bereits vorhandene Vorstellungen eine Struktur erhält.

Q:

Wie könnte eine mögliche Definition von Geschichte lauten?

A:

Geschichte behandelt verschiedene Aspekte von Vergangenheit, die von Menschen interpretiert werden. Durch diese Interpretation gibt es starke Spielräume, wie Geschichte gedeutet werden kann, da jeder Mensch sie subjektiv wahrnimmt. Besonders Kommunikation in der Geschichte ist dabei hervorzuheben, da sie eine unbekannte Variabel ist, wenn man von Zeiten vor der starken Schriftlichkeit spricht. Im Endeffekt lässt sich nie genau sagen, wie Geschichte tatsächlich stattfand, sogar, wenn man selbst Teilnehmer war, denn die Wahrnehmung bleibt stets subjektiv.

Q:

Entkräftige diese Aussage: Wer sich für Geschichte interessiert, kann sich auch in der Freizeit damit auseinandersetzen.

A:

Ohne Geschichtsunterricht fehlt Basiswissen, um sich mit Geschichte reflektiert auseinanderzusetzen. Bestimmte „Freizeitaktivitäten“, die mit Geschichte zusammenhängen, sind ohne elementares Wissen überhaupt nicht möglich. (Beispiel: Ahnenforschung)

Q:

Nach welcher Annahme arbeitet die Vorstellung Bostroms?

A:

Wir könnten in einer Computersimulation leben, die aus einem postmenschlichen Zeitalter stammt.

Q:

Entkräftige diese Aussage: Aus Geschichte lernt man nichts, weil sie „tot“ ist.

A:

Geschichte ist nicht gleich Vergangenheit. Es sollten Gegenwartsbezüge hergestellt werden. (Beispiel: Corona-Pandemie, Tendenz zu rechter Politik)

Q:

Welche Unterschiede bestehen zwischen Geschichts-  und Naturwissenschaft?

A:
  • Naturwissenschaftler nehmen rationale Rekonstruktionen vor, Geschichtswissenschaftler lesen zeitgenössische Texte und stellen dort Probleme fest
  • Wirklichkeitsbezug ist genauso wichtig wie der Bezug auf den Text, wir reden nicht über Wirklichkeit, sondern über bestimmte Sätze, die Wissenschaftler über Wirklichkeit produzieren
  • Solange etwas Wissenschaft ist, ist es auch umstritten
  • Es gibt keine ewigen Wahrheiten, wenn man damit Aussagen meint, die in keiner Weise mehr verbesserbar sind.
  • Forschung will Aussagen formulieren, die notwendigerweise wahr sind, weil sie einen Teil des Regelwerks beschreiben, nach dem alle physikalischen Prozesse ablaufen → Will Geschichtsforschung dies auch?
Q:

Wer war der wichtigste Forscher der DDR zum Thema Geschichtsbewusstsein, was waren seine Hauptaussagen und wann forschte er?

A:
  • Walter Schmidt, 1967
  • diskutierte über das sozialistische Bewusstsein nicht als nachgeordnetes Produkt, sondern gleichgeordneter Faktor der gesellschaftlichen Wirklichkeit
  • richtiges Geschichtsbild als Grundlage für ausgeprägtes Geschichtsbewusstsein - Aufgabe des historischen Materialismus und marxistisch-leninistischen Geschichtswissenschaft
  • Geschichtsbewusstsein als subjektives Konstrukt

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