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Lernmaterialien für Bilanzanalyse an der Universität Münster

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Bilanzanalyse Kurs an der Universität Münster zu.

TESTE DEIN WISSEN

FA: HGB-Strukturbilanz


Goodwill / GoF 

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TESTE DEIN WISSEN

Motivation:

  • Natur ist mehrdeutig, daher im Einzelnen zu untersuchen 
  • Akquisitionsprämien berechtigt oder unberechtigt? 
  • Bilanzanalyst hat keine Infos aus welchen werthaltigen Faktoren der Goodwill besteht
  • Fragliche Substanz und keine Veräußerbarkeit 
  • mangelnde Vergleichbarkeit wegen Bewertungsspielräumen 


Vorgehensweise:

  • ergebnisneutrale Verrechnung des bilanzierten Goodwill gegen das EK
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TESTE DEIN WISSEN

FA: IFRS-Strukturbilanz


selbsterstelltes immaterielles AV

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TESTE DEIN WISSEN

Motivation:

  • Präzisierung der F&E Phase nach IAS 38 nicht trennscharf
  • Ansatzkriterien bieten Raum für bilanzpolitische Sachverhaltsgestaltungen
  • Sowohl die Präzisierung als auch die Auslegung der Ansatzkriterien offerieren dem Bilanzierenden ein faktisches/praktisches Ansatzwahlrecht.
  • Unterschiede in Aktivierungsquoten zwischen Unternehmen sind nur schwer mit fundamentalen Unterschieden zu erklären
  • Inhärente Unsicherheit bzw. Zweifel an der Werthaltigkeit, vor allem im Insolvenzfall
  • Bessere Vergleichbarkeit von Abschlüssen


Vorgehensweise: 

  • Analog zur HGB-Strukturbilanz
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TESTE DEIN WISSEN

2. Schritt: 


Sammlung allgemeiner Daten

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TESTE DEIN WISSEN

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen:

  • makroökonomische Entwicklung (Zinsen, Inflation, Konjunktur) 
  • Konkurrenz- und Branchenverhältnisse 
  • Kundenstruktur
  • Alter und Größe des Unternehmens 
  • Beschaffungs- und Absatzmärkte
  • MA-Zahl und Produktionsprogramm


Rechtliche Rahmenbedingungen:

  • Rechtsform der Gesellschaft 
  • Kapitalgeberstruktur 
  • Zusammensetzung der Gesellschaftsorgane 
  • Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 
  • rechtliche Verhältnisse auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten
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FA: HGB-Strukturbilanz


Erhaltene Anzahlungen

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Motivation:

  • Wahlrecht, erhaltene Anzahlungen von den Vorräten offen abzusetzen ODER unter den Vbl gesondert auszuweisen (wenn Wahlrecht dann Vergleichbarkeit eingeschränkt) 
  • im Falle der Nichterfüllung sind die Anzahlungen an der Auftraggeber zurückzuzahlen 
  • Finanzielle Verpflichtung mit Schuldcharakter 


Vorgehensweise:

  • in Strukturbilanz Ausweis unter VBL (Umgliederung bei offenem Absetzen auf der Aktivseite) 
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FA: HGB-Strukturbilanz


Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensrechnung 

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Motivation:

  • die in die Saldierung einzubeziehenden VGG sind handelsrechtlich mit dem BZW (statt AK) zu bewerten 
  • damit gehen Unsicherheit und Volatilität einher 


Vorgehensweise:

  • Aufrechnung des Unterschiedsbetrags gegen das EK (Reduzierung der Gewinnrücklagen) 
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Begriff und Ziele der Bilanzanalyse

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TESTE DEIN WISSEN

Definition

  • methodische Untersuchung von JA und Lagebericht mit dem Ziel, ein Urteil über die gegenwärtige und künftige Lage zu gewinnen


Ziele (zwei wesentliche Informationsziele):

  • Infos über die Ertragslage (Geld verdienen) 
  • Infos über die Vermögens- und Finanzlage (Verdienstquelle sichern)
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FA: HGB-Strukturbilanz


Aktiver RAP

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Motivation:

  • Wahlrecht für Disagio zur Bildung eines aktiven RAP oder zur sofortigen erfolgswirksamen Erfassung 
  • Wahlrecht schränkt Vergleichbarkeit ein 


Vorgehensweise:

  • Verrechnung mit dem EK
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TESTE DEIN WISSEN

Datenbasis 


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TESTE DEIN WISSEN
  • JA und Lagebericht nach HGB
  • Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach HGB
  • Konzernabschluss nach IFRS 
  • ergänzende Pflichtpublikationen
  • freiwillige Publikationen


(wenn Einzel- und Konzernabschluss vorhanden dann KA vorzugswürdig)

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3. Schritt: 


Erfassung und Aufbereitung der Daten

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TESTE DEIN WISSEN

Vorgehen:

Erfassung und Aufbereitung der Posten der Bilanz und GuV vor der eigentlichen Kennzahlenbildung 

  • mit Infos aus Anhang, Lagebericht, Geschäftsbericht
  • unter Beachtung der Vollständigkeit und der Ursprünglichkeit der Daten


Qualität wird beeinträchtigt durch:

  • Bilanzielle Ansatz- und Bewertungswahlrechte 
  • Ermessensspielräume 
  • Sachverhaltsgestaltungen 


Neutralisierung der Bilanzpolitik!


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FA: HGB-Strukturbilanz


Anteile an einem herrschenden/mit Mehrheit beteiligten Unternehmen

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Motivation:

  • entspricht wirtschaftlich dem Erwerb eigener Anteile durch das herrschende Unternehmen 


Vorgehensweise:

  • Anteile sollten mit dem EK (den dafür gebildeten Rücklagen) verrechnet werden 
  • Interne Umwidmung (Auflösung des Unterposten zugunsten der Gewinnrücklagen)
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Adressaten

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TESTE DEIN WISSEN

Externe Bilanzanalytiker:

  1. Mit Beschränkung auf publizierte Informationen
    - kein Zugang zu weiteren Infos
    - Bspw: Aktionäre, Kreditgeber, Lieferanten, Kunden 
  2. Zugang zu weiteren Informationen
    - Zugang zu Infos über die Publizität hinaus (Finanzpläne)
    - bspw: Großkreditgeber, Rating-Agenturen, Finanzanalysten


Interne Bilanzanalytiker:

  • Unternehmensleitung
  • Gesellschafter PersG oder GmbH 
  • Kontrollorgane (Aufsichtsrat, Beirat, JA Prüfer) 
  • Finanzverwaltung
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FA: IFRS-Strukturbilanz 


Latente Steuern

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Motivation: 

  • Für aktive latente Steuern besteht nach IFRS ein Pflichtansatz, wenn ein künftiger Nutzenzufluss aus dem Aktivposten wahrscheinlich ist (ausreichendes künftiges zu versteuerndes Einkommen)
  • Während passive latente Steuern stets zu einer Steuerschuld gegenüber dem Finanzamt führen, begründen aktive latente Steuern also nicht zwangsläufig, sondern erst bei ausreichenden künftigen Gewinnen einen wirtschaftlichen Vorteil.
  • Ermessensspielräume für den Bilanzierenden


Vorgehensweise:

  • analoges Vorgehen wie bei HGB 
  • Aufrechnung 
  • Verrechnung eines verbleibenden Aktivüberhangs
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Bilanzanalyse Kurs an der Universität Münster - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

FA: HGB-Strukturbilanz


Goodwill / GoF 

A:

Motivation:

  • Natur ist mehrdeutig, daher im Einzelnen zu untersuchen 
  • Akquisitionsprämien berechtigt oder unberechtigt? 
  • Bilanzanalyst hat keine Infos aus welchen werthaltigen Faktoren der Goodwill besteht
  • Fragliche Substanz und keine Veräußerbarkeit 
  • mangelnde Vergleichbarkeit wegen Bewertungsspielräumen 


Vorgehensweise:

  • ergebnisneutrale Verrechnung des bilanzierten Goodwill gegen das EK
Q:

FA: IFRS-Strukturbilanz


selbsterstelltes immaterielles AV

A:

Motivation:

  • Präzisierung der F&E Phase nach IAS 38 nicht trennscharf
  • Ansatzkriterien bieten Raum für bilanzpolitische Sachverhaltsgestaltungen
  • Sowohl die Präzisierung als auch die Auslegung der Ansatzkriterien offerieren dem Bilanzierenden ein faktisches/praktisches Ansatzwahlrecht.
  • Unterschiede in Aktivierungsquoten zwischen Unternehmen sind nur schwer mit fundamentalen Unterschieden zu erklären
  • Inhärente Unsicherheit bzw. Zweifel an der Werthaltigkeit, vor allem im Insolvenzfall
  • Bessere Vergleichbarkeit von Abschlüssen


Vorgehensweise: 

  • Analog zur HGB-Strukturbilanz
Q:

2. Schritt: 


Sammlung allgemeiner Daten

A:

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen:

  • makroökonomische Entwicklung (Zinsen, Inflation, Konjunktur) 
  • Konkurrenz- und Branchenverhältnisse 
  • Kundenstruktur
  • Alter und Größe des Unternehmens 
  • Beschaffungs- und Absatzmärkte
  • MA-Zahl und Produktionsprogramm


Rechtliche Rahmenbedingungen:

  • Rechtsform der Gesellschaft 
  • Kapitalgeberstruktur 
  • Zusammensetzung der Gesellschaftsorgane 
  • Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 
  • rechtliche Verhältnisse auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten
Q:

FA: HGB-Strukturbilanz


Erhaltene Anzahlungen

A:

Motivation:

  • Wahlrecht, erhaltene Anzahlungen von den Vorräten offen abzusetzen ODER unter den Vbl gesondert auszuweisen (wenn Wahlrecht dann Vergleichbarkeit eingeschränkt) 
  • im Falle der Nichterfüllung sind die Anzahlungen an der Auftraggeber zurückzuzahlen 
  • Finanzielle Verpflichtung mit Schuldcharakter 


Vorgehensweise:

  • in Strukturbilanz Ausweis unter VBL (Umgliederung bei offenem Absetzen auf der Aktivseite) 
Q:

FA: HGB-Strukturbilanz


Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensrechnung 

A:

Motivation:

  • die in die Saldierung einzubeziehenden VGG sind handelsrechtlich mit dem BZW (statt AK) zu bewerten 
  • damit gehen Unsicherheit und Volatilität einher 


Vorgehensweise:

  • Aufrechnung des Unterschiedsbetrags gegen das EK (Reduzierung der Gewinnrücklagen) 
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Q:

Begriff und Ziele der Bilanzanalyse

A:

Definition

  • methodische Untersuchung von JA und Lagebericht mit dem Ziel, ein Urteil über die gegenwärtige und künftige Lage zu gewinnen


Ziele (zwei wesentliche Informationsziele):

  • Infos über die Ertragslage (Geld verdienen) 
  • Infos über die Vermögens- und Finanzlage (Verdienstquelle sichern)
Q:

FA: HGB-Strukturbilanz


Aktiver RAP

A:

Motivation:

  • Wahlrecht für Disagio zur Bildung eines aktiven RAP oder zur sofortigen erfolgswirksamen Erfassung 
  • Wahlrecht schränkt Vergleichbarkeit ein 


Vorgehensweise:

  • Verrechnung mit dem EK
Q:

Datenbasis 


A:
  • JA und Lagebericht nach HGB
  • Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach HGB
  • Konzernabschluss nach IFRS 
  • ergänzende Pflichtpublikationen
  • freiwillige Publikationen


(wenn Einzel- und Konzernabschluss vorhanden dann KA vorzugswürdig)

Q:

3. Schritt: 


Erfassung und Aufbereitung der Daten

A:

Vorgehen:

Erfassung und Aufbereitung der Posten der Bilanz und GuV vor der eigentlichen Kennzahlenbildung 

  • mit Infos aus Anhang, Lagebericht, Geschäftsbericht
  • unter Beachtung der Vollständigkeit und der Ursprünglichkeit der Daten


Qualität wird beeinträchtigt durch:

  • Bilanzielle Ansatz- und Bewertungswahlrechte 
  • Ermessensspielräume 
  • Sachverhaltsgestaltungen 


Neutralisierung der Bilanzpolitik!


Q:

FA: HGB-Strukturbilanz


Anteile an einem herrschenden/mit Mehrheit beteiligten Unternehmen

A:

Motivation:

  • entspricht wirtschaftlich dem Erwerb eigener Anteile durch das herrschende Unternehmen 


Vorgehensweise:

  • Anteile sollten mit dem EK (den dafür gebildeten Rücklagen) verrechnet werden 
  • Interne Umwidmung (Auflösung des Unterposten zugunsten der Gewinnrücklagen)
Q:

Adressaten

A:

Externe Bilanzanalytiker:

  1. Mit Beschränkung auf publizierte Informationen
    - kein Zugang zu weiteren Infos
    - Bspw: Aktionäre, Kreditgeber, Lieferanten, Kunden 
  2. Zugang zu weiteren Informationen
    - Zugang zu Infos über die Publizität hinaus (Finanzpläne)
    - bspw: Großkreditgeber, Rating-Agenturen, Finanzanalysten


Interne Bilanzanalytiker:

  • Unternehmensleitung
  • Gesellschafter PersG oder GmbH 
  • Kontrollorgane (Aufsichtsrat, Beirat, JA Prüfer) 
  • Finanzverwaltung
Q:

FA: IFRS-Strukturbilanz 


Latente Steuern

A:

Motivation: 

  • Für aktive latente Steuern besteht nach IFRS ein Pflichtansatz, wenn ein künftiger Nutzenzufluss aus dem Aktivposten wahrscheinlich ist (ausreichendes künftiges zu versteuerndes Einkommen)
  • Während passive latente Steuern stets zu einer Steuerschuld gegenüber dem Finanzamt führen, begründen aktive latente Steuern also nicht zwangsläufig, sondern erst bei ausreichenden künftigen Gewinnen einen wirtschaftlichen Vorteil.
  • Ermessensspielräume für den Bilanzierenden


Vorgehensweise:

  • analoges Vorgehen wie bei HGB 
  • Aufrechnung 
  • Verrechnung eines verbleibenden Aktivüberhangs
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