Weltreligionen VL an der Universität Marburg

Karteikarten und Zusammenfassungen für Weltreligionen VL an der Universität Marburg

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Beispielhafte Karteikarten für Weltreligionen VL an der Universität Marburg auf StudySmarter:

. Gemeinsamkeiten der (meisten) Hindu-Religionen

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3. Historische Epochen

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Klassischer Hinduismus (200 v. Chr. – 1100 n. Chr.)
Schriften (3)

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Glaubensgrundlagen hinduistischer Religionen

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Varna (Kasten)

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Ashrama (Lebensstadien)

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Dharma (Lebensziele)

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Glaubensgrundlagen hinduistischer
Religionen und ihre Bedeutung für Frauen

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Glaubensgrundlagen hinduistischer Religionen
Erlösungswege:


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Shiva

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Ganesha

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6. Hochzeit als zentrales Ritual des Lebens


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Weltreligionen VL

. Gemeinsamkeiten der (meisten) Hindu-Religionen

1. Herkunft bzw. Abstammungslinie
„In den Hindu-Religionen ist die soziale Ordnung maßgeblich
durch ursprünglich opferrituelle, dann auf die Abstammung
übertragene und damit das Verwandtschaftssystem und das
Gemeinschaftsleben kennzeichnende Identifikationen bestimmt.“
(Axel Michaels 2012)
2. Bezug auf die Veden (Sanskrit: „Wissen“): gelten als Offenbarung
göttlicher Weisheit, älteste Schriften des Hinduismus

3. Einheit von atman (Selbst, in jedem Wesen) und brahman (absolutes,
höchstes Sein).
4. Vorstellung von karma / karman („Tat“, „Handlung“) Auswirkungen
des eigenen Handelns auf spätere Wiedergeburten. ("alles, was wir tun, hinterlässt Spuren", -> Anhanftung -> Wiedergeburt)
5. Der Wiedergeburtenkreislauf samsara
atman durchläuft diverse Geburten bis kein karma mehr gesammelt
wird und nichts mehr anhaften kann. Es existieren verschiedene
(Erlösungs-)Wege, diesen idealen Zustand zu erreichen.

6. moksha (Erlösung, Befreiung)
Der Austritt aus samsara, Einheit von atman und
brahman wird erkannt.
7. sanatana dharma
„ewiger, unveränderlicher dharma“, d. h.
allumfassende, göttliche Ordnung; kosmische Ordnung, ("Harmonie") ,auch
Selbstbezeichnung der Hindus für ihre „Religion“

Weltreligionen VL

3. Historische Epochen

1. Vorvedische Phase (bis 1750 v. Chr.)
2. Vedische Religion (1750 v. Chr. – 500 v. Chr.)

       schriften entstehen
3. Asketischer Reformismus (500 v. Chr. – 200 v. Chr.)

      Buddhismus entsteht, Jainismus
4. Klassischer Hinduismus (200 v. Chr. – 1100 n. Chr.)

     Epen entstehen, Tantrismus
5. Sekten-Hinduismus (1100 - 1850 n. Chr.)

   Sisk (1600) - > ganz andere Ausrichtung, keine Askese, "gesichtslose Schüpfermacht" (-> keine / wenig Bilder), Buch (als Guru) im Zentrum, Gesellschaftswohl sehr wichtig
6. Moderner Hinduismus (ab 1850 n. Chr.)

    Ghandi

    Weltparlament der Religionen 1893, Verbreitung des Hinduismus nach Amerika (Vivekananda), Rama Krishna Mission

spirituelle Lehrer verbreiten im Westen, v.a. 1980er

Weltreligionen VL

Klassischer Hinduismus (200 v. Chr. – 1100 n. Chr.)
Schriften (3)

Schriften (3)
• SMRITI (= von Menschen erinnertes und weiter gegebenes Wissen,
keine absolute Wahrheit; ab 2. Jh. v. Chr.)
• EPEN
– Mahabharata (= „großes Indien“, verschiedene
Göttergeschichten, enthält die Bhagavadgita)
– Bhagavadgita (Gesang des Erhabenen, in dem Krishna den Krieger
Arjuna belehrt)
– Ramayana (Lebenslauf Ramas und seiner Frau Sita)
– Sutras (Lehrsprüche zur Lebensführung, zu dharma, yoga usw.)
– Puranas (Mythologische Texte, Geschichten von Gottheiten)

Weltreligionen VL

Glaubensgrundlagen hinduistischer Religionen

Varna-ashrama-dharma:
4 Kasten, 4 Lebensstadien, 4 Lebensziele



Weltreligionen VL

Varna (Kasten)

"Varna" bedeutet soviel wie "Farbe", meint Klasse / soziales Milieu


1. Brahmanen: Lehrstand – Priester, Intellektuelle
2. Kshatriyas: Wehrstand – Krieger, Adlige
3. Vaishyas:Nährstand – Kaufleute, freie Bauern
4. Shudras: Diener, Arbeiter
Parias/Harijas: sog. Kastenlose, Unberührbare


Frauen dürfen "hoch heiraten"

Weltreligionen VL

Ashrama (Lebensstadien)

1. Brahmacharya: Schüler
2. Grihasta: Haus- oder Familienvater
3. Vanaprastha: Waldeinsiedler (mit Unterhalt des Herdfeuers)
4. Samnyasin: Entsager (kein Herdfeuer, kein fester Wohnsitz)

Weltreligionen VL

Dharma (Lebensziele)

Dharma (Lebensziele)

1. kama: das Streben nach dem Angenehmen, Sinnengenuß
2. artha: das Streben nach Nützlichem - Wohlstand, Wissen, Macht
3. dharma: Erfüllung von Pflichten, Gutes tun
4. moksha: Ziel nach Befreiung und Erlösung zu streben

Weltreligionen VL

Glaubensgrundlagen hinduistischer
Religionen und ihre Bedeutung für Frauen

• Brahmanische Lehre der ashramas gilt nur für Männer!
• Rolle der Frau ist es, dem Mann zur Erfüllung seiner religiösen Pflichten zu
verhelfen (stridharma).
• Nur das Leben nach dem stridharma kann zu einer besseren Geburt (als
Mann) und letztlich der Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten
führen.
• Trotz der brahmanischen Orthodoxie gibt es Hinweise auf Frauen, die als
Asketinnen/samnyasa lebten (z.B. Yoginis oder in der tantrischen
Tradition) – sie sind aber Ausnahmen!


durch Witwenverbrennung kann Frau direkt moksha erlangen

wenn Mann vor Frau stirbt, gilt als spirituelles Versagen der Frau

Frauen gelten als triebhaft & unwissend, daher männlicher Kontrolle unterworfen
geringer spirituell entwickelt & stärker in der Bezihungswelt verhaftet

Weltreligionen VL

Glaubensgrundlagen hinduistischer Religionen
Erlösungswege:


1. Weg der Tat und des Opfers / karma-marga 

       (nur eine selbstlose Tat ist eine gute Tat)

         moderne praxis: karma- Yoga


2. Weg des Wissens / jnana-marga


3. Weg der Gottesliebe / bhakti-marga



→ zwei Grundhaltungen im Erlösungsstreben:
• Affenweg (Askese, Weg der Tat, Weg des Wissens, auch Yoga)

      wie Affenbaby muss selbst festhalten


• Katzenweg (Weg der Gottesliebe),

    wie Katzenbaby wird getragen

     göttliche Gnade, bhakti-Tradition unterwerfen

Krishna / Shivaismus, Mensch als Braut, Gott als Bräutigam, ganz hingeben

Weltreligionen VL

Shiva

• Gott der Extreme, Zerstörer (Tod)
• Hat beide Aspekte: furchtbar, zerstörerisch
und freundlich und gnädig

steht für Vereinigung von Gegensätzen
• facettenreichste Gottheit im Hinduismus
• Naturhafter Charakter: Gott der Stürme,
des Todes, der Krankheiten, aber auch
Helfer und Heiler

• Bekannt auch als König des kosmischen
Tanzes: Nataraja
• Personifiziert das Ende aller Dinge:
tanzt so lange, bis die Welt zerbricht, doch
aus der Zerstörung geht auch neues Leben
hervor: also auch Leben spendend
• Sowohl maskuline als auch feminine Züge,
zuweilen zweigeschlechtlich

gilt als Erfinder des yoga


Darstellung: Tigerfell steht für Askese
Feuerkranz Wechsel von Leben & Sterben
Feuer der Erkenntnis & Erleuchtung in der hand
drittes Auge steht für Erleuchtung & Erkenntnis
Trommel in der hand: Ton der Schöpfung
oft als Phallus dargestellt, Lingam (&yoni auch oft dabei)


Krishna / Shivaismus: viel Liebeslyrik

Mensch als Braut, Gott als Bräutigam

ganz hingeben, unterwerfen bis hin zur Selbstkasteiung

Weltreligionen VL

Ganesha

• Der elefantenköpfige Sohn
Shivas und Parvatis
• als Reittier Ganeshas gilt die
Maus bzw. Ratte
• Elefant versinnbildlicht Kraft
und Beständigkeit, die Maus
dagegen Schnelligkeit und
Geschicklichkeit

- Vereinigung von Gegensätzen

• Ganesha hat ein besonders offenes Ohr
für die Bitten der Gläubigen; er kann
Hindernisse beseitigen

wird oft bei Prüfungen angerufen

sehr nahrbar, Menschen zugewendet   -- zerstörerische Aspekt "fehlt"
• Wird rund und dick dargestellt und hat auf
Hausaltären meist einen Teller Süßes vor
sich.




• Ganesha geht auf Reisen und besucht die
Projekte des Forschungsverbunds
„Dynamiken religiöser Dinge im Museum“

Weltreligionen VL

6. Hochzeit als zentrales Ritual des Lebens


•Stabilisierung der sozialen
Identität (vollwertiges Mitglied
der Gemeinschaft durch Heirat)
•Arrangierte Hochzeiten
•Beginn der Lebensphase des
materiellen Wohlstands und der
Lusterfüllung
•Erfüllung der Ehe durch
Nachkommenschaft

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