Jahresabschluss an der Universität Marburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Jahresabschluss an der Universität Marburg

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Ausschüttungssperren

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Grundsätzlich steht der Jahresüberschuss einer Kapitalgesellschaft zur Ausschüttung zur Verfügung, dies wird durch Ausschüttungssperren in wenigen Ausnahmen relativiert.


Laut §268 (8) HGB gibt es drei Sachverhalte für eine Ausschüttungssperre.


Liegt mindestens einer der drei genannten Sachverhalte in einem Geschäftsjahr vor, ist eine 

Ausschüttung nur möglich, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags

den insgesamt angesetzten Beträgen abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern mindestens 

entsprechen.


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Stichtagsprinzip

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Die Bilanzierung und Bewertung hat auf Grundlage der am Abschlussstichtag tatsächlich bestehenden Verhältnisse und nach dem Informationsstand des Bilanzierenden zu erfolgen.


Rechtliche Grundlage §252 (1) Nr.3, Nr.4 HGB

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Rückstellungen

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Nach Grund und/oder Höhe ungewisse Schulden, die sich aber ausreichend quantifizieren lassen. 


Rechtliche Grundlage §249 HGB


  • Passivposten für Vermögensänderungen 
  • stellen Aufand vergangener Rechnungsperioden dar 
  • entstehen durch zukünftige Handlungen der Unternehmung 
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Zuschreibungen 

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Stellen, als Gegenstück zu den Abschreibungen, eine Wertmäßige Erhöhung eines Bilanzansatzes dar.


Rechtliche Grundlage §253 (5) HGB

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Gewinnermittlungsarten

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1. Gewinnermittlung durch Überschussrechnung: Überschuss der Betriebseinahmen über die Betriebsausgaben,  Vorschriften für Abschreibungen sind zu befolgen


2. Betriebsvermögensvergleich: Gewinne bzw. Verluste werden als Eigenkapitalveränderungen definiert, die nicht durch Ausgaben und Einnahmen, sondern durch Erträge und Aufwendungen verursacht werden 


3. Gewinnermittlung durch Schätzung: Sofern die Buchführung vollständig ist oder unzureichende Aufzeichnungen vorliegen


4. Gewinnermittlung nach Durchschinttssätzen: Nicht buchführende Land- und Forstwirte nach § 13a EStG, sofern diese nicht auf Antrag eine andere Gewinnermittlung durchführen

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Wirtschaftliche Zugehörigkeit

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Die tatsächliche Herrschaft hat, wer den Gegenstand oder das Recht wirtschaftlich nutzt oder besitzt und die damit verbundenen Risiken trägt.

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Going-Concern-Prinzip

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Bei der Bewertung von Bilanzposten ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit auszugehen.


Rechtliche Grundlage §252 (1) Nr.2 HGB


Unternehmensfortführung bedeutet:

  • Vermögen wird auf Grundlage anschaffungspreisorientierter Werte bewertet
  • planmäßige Abschreibung des abnutzbaren AV über zu erwartende Nutzungsdauer 
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Operate Leasing 

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  • Kurzfristiges Leasing 
  • keine Grundmietzeit
  • Investitionsrisiko sowie sämtliche mit dem Leasingobjekt verbundenen Kosten trägt der Leasinggeber
  • Bilanzierung beim Leasinggeber 
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Betriebsvermögen (gewillkürt)

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Wirtschaftsgut ist nicht eindeutig dem privaten oder betrieblichen Bereich zuzuordnen.

Eine einmal getroffene Entscheidung ist bindend.

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Disagio

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Bezeichnet die Differenz aus Nennwert eines Kredits und demjenigen Betrag, der an den Kreditnehmer tatsächlich ausgezahlt wird, er entspricht demnach einem vorab festgehaltenen Zins bei Kreditvergabe.


Rechtliche Grundlage §250 (3) 1 HGB


Jahresüberschuss gering halten: Zinsaufwand sofort in voller Höhe buchen


Jahresüberschuss hoch halten: aRAP bilden und Disagio über die Laufzeit abschreiben

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Beizulegender Wert

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Hilfsmittel als Wertmaßstab zur näheren Bestimmung von Wiederbeschaffungswert, Einzelveräußerungswert etc.


Wert, der für die Beschaffung eines VG gleichen Zustands am Bilanzstichtag aufzuwenden wäre.

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Anlagevermögen 

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Alles Gegenstände sie dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. 


z.B. Sachanlagen, Finanzanlagen, immaterielle VG

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Q:

Ausschüttungssperren

A:

Grundsätzlich steht der Jahresüberschuss einer Kapitalgesellschaft zur Ausschüttung zur Verfügung, dies wird durch Ausschüttungssperren in wenigen Ausnahmen relativiert.


Laut §268 (8) HGB gibt es drei Sachverhalte für eine Ausschüttungssperre.


Liegt mindestens einer der drei genannten Sachverhalte in einem Geschäftsjahr vor, ist eine 

Ausschüttung nur möglich, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags

den insgesamt angesetzten Beträgen abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern mindestens 

entsprechen.


Q:

Stichtagsprinzip

A:

Die Bilanzierung und Bewertung hat auf Grundlage der am Abschlussstichtag tatsächlich bestehenden Verhältnisse und nach dem Informationsstand des Bilanzierenden zu erfolgen.


Rechtliche Grundlage §252 (1) Nr.3, Nr.4 HGB

Q:

Rückstellungen

A:

Nach Grund und/oder Höhe ungewisse Schulden, die sich aber ausreichend quantifizieren lassen. 


Rechtliche Grundlage §249 HGB


  • Passivposten für Vermögensänderungen 
  • stellen Aufand vergangener Rechnungsperioden dar 
  • entstehen durch zukünftige Handlungen der Unternehmung 
Q:

Zuschreibungen 

A:

Stellen, als Gegenstück zu den Abschreibungen, eine Wertmäßige Erhöhung eines Bilanzansatzes dar.


Rechtliche Grundlage §253 (5) HGB

Q:

Gewinnermittlungsarten

A:

1. Gewinnermittlung durch Überschussrechnung: Überschuss der Betriebseinahmen über die Betriebsausgaben,  Vorschriften für Abschreibungen sind zu befolgen


2. Betriebsvermögensvergleich: Gewinne bzw. Verluste werden als Eigenkapitalveränderungen definiert, die nicht durch Ausgaben und Einnahmen, sondern durch Erträge und Aufwendungen verursacht werden 


3. Gewinnermittlung durch Schätzung: Sofern die Buchführung vollständig ist oder unzureichende Aufzeichnungen vorliegen


4. Gewinnermittlung nach Durchschinttssätzen: Nicht buchführende Land- und Forstwirte nach § 13a EStG, sofern diese nicht auf Antrag eine andere Gewinnermittlung durchführen

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Q:

Wirtschaftliche Zugehörigkeit

A:

Die tatsächliche Herrschaft hat, wer den Gegenstand oder das Recht wirtschaftlich nutzt oder besitzt und die damit verbundenen Risiken trägt.

Q:

Going-Concern-Prinzip

A:

Bei der Bewertung von Bilanzposten ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit auszugehen.


Rechtliche Grundlage §252 (1) Nr.2 HGB


Unternehmensfortführung bedeutet:

  • Vermögen wird auf Grundlage anschaffungspreisorientierter Werte bewertet
  • planmäßige Abschreibung des abnutzbaren AV über zu erwartende Nutzungsdauer 
Q:

Operate Leasing 

A:
  • Kurzfristiges Leasing 
  • keine Grundmietzeit
  • Investitionsrisiko sowie sämtliche mit dem Leasingobjekt verbundenen Kosten trägt der Leasinggeber
  • Bilanzierung beim Leasinggeber 
Q:

Betriebsvermögen (gewillkürt)

A:

Wirtschaftsgut ist nicht eindeutig dem privaten oder betrieblichen Bereich zuzuordnen.

Eine einmal getroffene Entscheidung ist bindend.

Q:

Disagio

A:

Bezeichnet die Differenz aus Nennwert eines Kredits und demjenigen Betrag, der an den Kreditnehmer tatsächlich ausgezahlt wird, er entspricht demnach einem vorab festgehaltenen Zins bei Kreditvergabe.


Rechtliche Grundlage §250 (3) 1 HGB


Jahresüberschuss gering halten: Zinsaufwand sofort in voller Höhe buchen


Jahresüberschuss hoch halten: aRAP bilden und Disagio über die Laufzeit abschreiben

Q:

Beizulegender Wert

A:

Hilfsmittel als Wertmaßstab zur näheren Bestimmung von Wiederbeschaffungswert, Einzelveräußerungswert etc.


Wert, der für die Beschaffung eines VG gleichen Zustands am Bilanzstichtag aufzuwenden wäre.

Q:

Anlagevermögen 

A:

Alles Gegenstände sie dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. 


z.B. Sachanlagen, Finanzanlagen, immaterielle VG

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