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Lernmaterialien für Grundlagen (2): Institutionelle Rahmenbedingungen des Innovationsmanagements an der Universität Marburg

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Definition (nationale) Innov.systeme

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  • unternehmerische Innovationsmanagement ist eingebettet in das (nationale) Innovationssystem
  • Nationale Innovationssysteme als Set von Institutionen, deren Interaktionen die Performance von (nationalen) UN bestimmen (Definition Nelson/Rosenberg 1993)
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Elemente des nationalen Innovationssystems

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  1. Akteure u. Institutionen eines Landes: Institutionelle Strukturen, welche durch private u. öff. Einrichtungen zur Förderung und Regulierung von Innov. dienen
  2. Anreizsysteme eines Landes: z.B. Schutzrechtsysteme für Technologietransfer
  3. Fähigkeiten und Kreativität der Innovations- und Wirtschaftsakteure eines Landes: stellt die Vielfalt und Qualität der Produkte und DL innerhalb eines Landes dar
  4. Kulturelle Besonderheiten eines Landes: schlagen sich in der Akzeptanz und dem unterschiedlichen Nutzungsverhältnis zu Technik nieder
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Regionale Innovationssysteme

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  • NIS bestehen aus vielen regio. Innovationssystemen (RIS)
  • auch grenzüberschreitend
  • Begriff „Region“ im RIS: eigenverantwortliche Handlungsspielräume, Fähigkeit zur Politikimplementation
  • Nicht jede Region = Innovationssystem! --> gewisse Größe der Region notwendig
  • In D Regionen häufig durch Verwaltungsgrenzen definiert (z.B. Bundesländer)
  • erfüllen spezialisierte Funktionen innerhalb des nationalen Inno.-Systems
  • Räumliche Nähe der Akteure in Region erleichtert Infoaustausch
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Vgl. der techn. Wettbewerbsfähigkeit zw. Volkswirtschaften – Indikatoren zur Erfassung von Innovationskapazitäten

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Auswahl an direkten Indikatoren

  • Bildung und Qualifikation
  • Forschung und Entwicklung
  • Innovationsverhalten der Wirtschaft
  • Unternehmensgründungen
  • Patente
  • Fachpublikationen

Auswahl an indirekten Indikatoren (Indikatoren zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit)

  • Wirtschaftswachstum
  • Wechselkursraten
  • Arbeitslosigkeit
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Legitimation staatlicher Innovationspolitik

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1. Klass. Begründung: Marktversagen im Innovationswettbewerb

  • Grundlagenforschungsprojekte langfristig u. kostenintensiv --> übersteigt Planungshorizont und Budget
  • hohes Risiko bei radikalen Innov.
  • UN nicht bereit, Grundlagen für Wettbewerber zu finanzieren
  • mangelnder Patentschutz

Folge: „Underinvestment“ in F&E 


2. Systemische Begründung: Systemversagen (Mängel im Innovationssystem)!

  • Infrastrukturdefizite
  • Anpassungsprobleme und Lock-in/Pfadabhängigkeiten: Systeme nicht geeignet auf Veränderungen angemessen zu reagieren
  • Barrieren durch de jure Institutionen: Innovationsfeindliche Ausgestaltung Rechtssystems
  • Barrieren durch de facto Institutionen: Innovationsfeindliche soz. Institutionen 
  • Verkrustung durch ‚Incumbents‘: Abschottung der Etablierten ggü. Entwicklungen außerhalb des Netzwerks
  • Mangelnde Vernetzung: Unfähigkeit, Verbundpotentiale zu nutzen
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Wichtige Teilbereiche der Innovationspolitik (Politikfelder)

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  • Staatl. Forschungs- u. Technologiepolitik
  • Bildungspolitik
  • Wettbewerbspolitik
  • Steuerpolitik
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Grundlegende Typen Innovationspolitischer Steuerung

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Steuerungsart

  • Überzeugung: Appelle, Werbung, Argumentation
  • Strukturierung/prozedurale Steuerung: institutionellen Teilhabemöglichkeiten, Entscheidungsverfahren
  • Finanzierung / (Re-)Distribution: Gebühren, Steuern, Subventionen, Zuschüsse, Kredite
  • Regulierung: Ge- u. Verbote, Genehmigungen, Anerkennung, Lizenzierung
  • Vollzug durch staatl. Organe: Öff. DL, Dienstanweisungen, Auftragsvergabe/Beschaffungswesen, Vertragsbeziehungen, Kooperation
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Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung

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  • Status Quo: direkte Projektförderung
  • Kritik: wirkt nachweislich selektiv + oft innovationspolitische Fehlanreize
  • deshalb zusätzlich eine steuerliche Innovationsförderung

Zwei Ansätze:

  • Inputorientiert: Steuergutschriften für F&E-Investitionen
  • Outputorientiert: „Intellectual Property-Boxen“, z.B. für Patente (Einkünfte aus Verwertung von IP)


Kritische Bewertung der Inputorientierten Förderung:

  • pos. Spillover-Effekt durch F&E-orientierte Steuergutschriften --> Steuerausfälle, aber fördert BIP und Steuermehreinnahmen

Kritische Bewertung der output orientierten Förderung:

  • IP-Boxen --> Verlegung an attraktivere Steuerstandorte, Gewinnverlagerung u. Steuervermeidung, Wettbewerbsverzerrung
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Ursachen für Defizite staatlicher Steuerung

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Mehrere Ursachenkomplexe für nat. Steuerungsdefizite:

1. Internationalisierung der Innovationsaktivitäten (Steg 2005).

2. Komplexität u. Vielfalt des Innovationsgeschehens

3. Intransparenz u. Unsicherheit des Innovationsgeschehens

4. Entwicklungsdynamik von Techn. u. Industrien


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Effizienz u. Intensität der Innov.tätigkeit von UN abhängig von

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  • Management-Entscheidungen
  • institutionellen Rahmenbed.;
  • der öff. Forschungslandschaft;
  • den Transferinstitutionen;
  • Zugang zu Kapital u. qualifizierten Arbeitskräften
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Unterscheidung von Innovationssystemen nach der geographischen Reichweite

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  • supranationale Innovationssysteme (SNSI);
  • nationale Innovationssysteme (NSI);
  • regionale Innovationssysteme (RIS);
  • sektorale Innovationssysteme
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Wettbewerbsfähigkeit - Forschung, Entwicklung und Innovationen als entscheidende Faktoren im globalen Wettbewerb

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Innovationswettbewerb zw. UN und Standorten

  • Alle Länder oder Regionen wollen in der Spitzengruppe der ‚Global Player‘ ihren Platz behaupten oder erringen --> alle ähnliche F&E-Strategien
  • Aber: Wirksamkeit erst nach Jahrzehnten sichtbar – der Weg von Grundlagenforschung zur marktreifen Innov. ist lang und unsicher
  • Spitzenrolle Deutschlands als ‚Exportweltmeister‘ beruht in vielem auf ‚reifen‘ Technologien, deren Entwicklung schon Jahre zurückliegt
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Grundlagen (2): Institutionelle Rahmenbedingungen des Innovationsmanagements Kurs an der Universität Marburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Definition (nationale) Innov.systeme

A:
  • unternehmerische Innovationsmanagement ist eingebettet in das (nationale) Innovationssystem
  • Nationale Innovationssysteme als Set von Institutionen, deren Interaktionen die Performance von (nationalen) UN bestimmen (Definition Nelson/Rosenberg 1993)
Q:

Elemente des nationalen Innovationssystems

A:
  1. Akteure u. Institutionen eines Landes: Institutionelle Strukturen, welche durch private u. öff. Einrichtungen zur Förderung und Regulierung von Innov. dienen
  2. Anreizsysteme eines Landes: z.B. Schutzrechtsysteme für Technologietransfer
  3. Fähigkeiten und Kreativität der Innovations- und Wirtschaftsakteure eines Landes: stellt die Vielfalt und Qualität der Produkte und DL innerhalb eines Landes dar
  4. Kulturelle Besonderheiten eines Landes: schlagen sich in der Akzeptanz und dem unterschiedlichen Nutzungsverhältnis zu Technik nieder
Q:

Regionale Innovationssysteme

A:
  • NIS bestehen aus vielen regio. Innovationssystemen (RIS)
  • auch grenzüberschreitend
  • Begriff „Region“ im RIS: eigenverantwortliche Handlungsspielräume, Fähigkeit zur Politikimplementation
  • Nicht jede Region = Innovationssystem! --> gewisse Größe der Region notwendig
  • In D Regionen häufig durch Verwaltungsgrenzen definiert (z.B. Bundesländer)
  • erfüllen spezialisierte Funktionen innerhalb des nationalen Inno.-Systems
  • Räumliche Nähe der Akteure in Region erleichtert Infoaustausch
Q:

Vgl. der techn. Wettbewerbsfähigkeit zw. Volkswirtschaften – Indikatoren zur Erfassung von Innovationskapazitäten

A:

Auswahl an direkten Indikatoren

  • Bildung und Qualifikation
  • Forschung und Entwicklung
  • Innovationsverhalten der Wirtschaft
  • Unternehmensgründungen
  • Patente
  • Fachpublikationen

Auswahl an indirekten Indikatoren (Indikatoren zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit)

  • Wirtschaftswachstum
  • Wechselkursraten
  • Arbeitslosigkeit
Q:

Legitimation staatlicher Innovationspolitik

A:

1. Klass. Begründung: Marktversagen im Innovationswettbewerb

  • Grundlagenforschungsprojekte langfristig u. kostenintensiv --> übersteigt Planungshorizont und Budget
  • hohes Risiko bei radikalen Innov.
  • UN nicht bereit, Grundlagen für Wettbewerber zu finanzieren
  • mangelnder Patentschutz

Folge: „Underinvestment“ in F&E 


2. Systemische Begründung: Systemversagen (Mängel im Innovationssystem)!

  • Infrastrukturdefizite
  • Anpassungsprobleme und Lock-in/Pfadabhängigkeiten: Systeme nicht geeignet auf Veränderungen angemessen zu reagieren
  • Barrieren durch de jure Institutionen: Innovationsfeindliche Ausgestaltung Rechtssystems
  • Barrieren durch de facto Institutionen: Innovationsfeindliche soz. Institutionen 
  • Verkrustung durch ‚Incumbents‘: Abschottung der Etablierten ggü. Entwicklungen außerhalb des Netzwerks
  • Mangelnde Vernetzung: Unfähigkeit, Verbundpotentiale zu nutzen
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Q:

Wichtige Teilbereiche der Innovationspolitik (Politikfelder)

A:
  • Staatl. Forschungs- u. Technologiepolitik
  • Bildungspolitik
  • Wettbewerbspolitik
  • Steuerpolitik
Q:

Grundlegende Typen Innovationspolitischer Steuerung

A:

Steuerungsart

  • Überzeugung: Appelle, Werbung, Argumentation
  • Strukturierung/prozedurale Steuerung: institutionellen Teilhabemöglichkeiten, Entscheidungsverfahren
  • Finanzierung / (Re-)Distribution: Gebühren, Steuern, Subventionen, Zuschüsse, Kredite
  • Regulierung: Ge- u. Verbote, Genehmigungen, Anerkennung, Lizenzierung
  • Vollzug durch staatl. Organe: Öff. DL, Dienstanweisungen, Auftragsvergabe/Beschaffungswesen, Vertragsbeziehungen, Kooperation
Q:

Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung

A:
  • Status Quo: direkte Projektförderung
  • Kritik: wirkt nachweislich selektiv + oft innovationspolitische Fehlanreize
  • deshalb zusätzlich eine steuerliche Innovationsförderung

Zwei Ansätze:

  • Inputorientiert: Steuergutschriften für F&E-Investitionen
  • Outputorientiert: „Intellectual Property-Boxen“, z.B. für Patente (Einkünfte aus Verwertung von IP)


Kritische Bewertung der Inputorientierten Förderung:

  • pos. Spillover-Effekt durch F&E-orientierte Steuergutschriften --> Steuerausfälle, aber fördert BIP und Steuermehreinnahmen

Kritische Bewertung der output orientierten Förderung:

  • IP-Boxen --> Verlegung an attraktivere Steuerstandorte, Gewinnverlagerung u. Steuervermeidung, Wettbewerbsverzerrung
Q:

Ursachen für Defizite staatlicher Steuerung

A:

Mehrere Ursachenkomplexe für nat. Steuerungsdefizite:

1. Internationalisierung der Innovationsaktivitäten (Steg 2005).

2. Komplexität u. Vielfalt des Innovationsgeschehens

3. Intransparenz u. Unsicherheit des Innovationsgeschehens

4. Entwicklungsdynamik von Techn. u. Industrien


Q:

Effizienz u. Intensität der Innov.tätigkeit von UN abhängig von

A:
  • Management-Entscheidungen
  • institutionellen Rahmenbed.;
  • der öff. Forschungslandschaft;
  • den Transferinstitutionen;
  • Zugang zu Kapital u. qualifizierten Arbeitskräften
Q:

Unterscheidung von Innovationssystemen nach der geographischen Reichweite

A:
  • supranationale Innovationssysteme (SNSI);
  • nationale Innovationssysteme (NSI);
  • regionale Innovationssysteme (RIS);
  • sektorale Innovationssysteme
Q:


Wettbewerbsfähigkeit - Forschung, Entwicklung und Innovationen als entscheidende Faktoren im globalen Wettbewerb

A:

Innovationswettbewerb zw. UN und Standorten

  • Alle Länder oder Regionen wollen in der Spitzengruppe der ‚Global Player‘ ihren Platz behaupten oder erringen --> alle ähnliche F&E-Strategien
  • Aber: Wirksamkeit erst nach Jahrzehnten sichtbar – der Weg von Grundlagenforschung zur marktreifen Innov. ist lang und unsicher
  • Spitzenrolle Deutschlands als ‚Exportweltmeister‘ beruht in vielem auf ‚reifen‘ Technologien, deren Entwicklung schon Jahre zurückliegt
Grundlagen (2): Institutionelle Rahmenbedingungen des Innovationsmanagements

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