Erstsemester Erziehungswissenschaften an der Universität Marburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Erstsemester Erziehungswissenschaften an der Universität Marburg

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TESTE DEIN WISSEN
Was bedeutet: Bildung als Aufklärung?
und zu welchem Text gehört das?
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TESTE DEIN WISSEN
Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (Vorlesung vom 09.11.20)

• Selbstschutz durch Macht des Wissens.
• wissen von Wissen zweiter Ordnung oder Aberglaube unterscheiden können.
• „Wissen ist Macht!“ –> was aber nicht bedeutet, dass er mit seinem Wissen über andere herrschen kann/darf!
• Schärft die Wahrnehmung bilden Gewohnheiten und Reden, gegenüber modischen Trends und jeglichen Mitläufertum -> gedankliche Unbestechlichkeit!

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Was versteht man unter: Bildung als historisches Bewusstsein?
Und zu welchem Text gehört das?
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Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (Vorlesung vom 09.11.20)

• Aufgeklärtes Bewusstsein ist ein Bewusstsein der historischen Zufälligkeit.
• die kulturelle Identität ist geprägt durch die Sprache.
• Akzeptanz gegenüber der Lebensweise anderer.  -> metaphysische Zwangsläufigkeit!
•  Von naiven Urteil Abkommen –> die eigene Lebensform sei den Menschen angemessener als jede anderen.
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Was versteht man unter: Bildung als Artikuliertheit?
und zu welchem Text gehört das?
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Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (Vorlesung vom 09.11.20)

• Das Lesen eines Buches verändert einen Menschen.
• die innere Veränderung und Erweiterung kann neue Handlungsweisen hervorrufen.
• durch das Lesen kann die „Sprache der Seele“ erworben werden d.h. Der Mensch lernt über das Denken, wollen und fühlen zu sprechen.
• wissen –> ist nicht bloß eine Ansammlung von Informationen => als innere Veränderung und Erweiterung sehen!


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Was versteht man unter: Bildung als Selbstbestimmung?
und aus welchem Text stammt dies?
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Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (09.11.20)

• stetiger Prozess der Selbstbewertung (Selbstbild).
• die Erkenntnis über sich selbst wird vergrößert.
• Von einem Teil seiner selbst distanzieren, mit einem anderen Teil identifizieren. (Schaffen eine seelische Identität).
• gestützt auf wachsende Einsicht –> Gedanken, Wünsche, Gefühle – können bearbeitet und verändert werden.
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Was versteht man unter: Bildung als moralische Sensibilität?
und aus welchem Text kommt das?
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Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (09.11.20)

• Empathie
•. Entwicklung moralischer Sensibilität.
• Respekt und Akzeptanz gegenüber anderen Lebensweisen.
   -> Ballons zwischen Anerkennung der anderen und dem bestehen auf eigene moralische Visionen.
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Was versteht man unter: Bildung als poetische Erfahrung?
Und aus welchem Text stammt dies?
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Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (Vorlesung vom 09.11.20)

• Bildung kann auch als Werte wie „Liebe“ verstanden werden.
• die Leuchtkraft von Worten, Bildern und Melodien, erschließen sich nur denjenigen ganz, der ihren Ort in der Kultur kennt.
• Glück wird intensiver erlebt.
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Was versteht man unter: leidenschaftliche Bildung?
und aus welchem Text stimmt dies?
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Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (Vorlesung vom 09.11.20)

• gegen Bildungsbehindernde Dinge soll man sich stark machen.
   -> gebildete – heftige Reaktion, auf alles, was Bildung verhindert.
• nichts sollte bezüglich Bildung verharmlost etc. Werden.
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Welchen pädagogischen Handlungsansatz vertritt Hermann Giesecke?
Und um welchen Text handelt es sich?
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Uwe Hericks „ich glaube, die Schüler tragen Unterricht“ (Vorlesung vom 17. 11.20)
Nicole Rosenbaum (Mathe und Physik)


• Professionalität statt Multifunktionalität.
• Unterricht im Fokus.
• rollen völlig begrenzt.
  -> Wissensvermittlung
 
+ Fokus auf fachlichen Unterricht (fachliche Ebene).
- fachidiot
- keine gute Lernatmosphäre.
- klinisch und wirklichkeitsfremd.
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Was sind die Gründe und damit aufkommenden Probleme der Theorie und Praxis in der Lehrerbildung?
Und zu welchem Text gehört dies?
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Otto Friedrich Bollnow -Theorie und Praxis in der Lehrerbildung (Vorlesung vom 24. 11.20)

• Unplanbarkeit des Unterrichts.
• Theorie entspringt NICHT aus der Praxis – (eigentlich sollte es umgekehrt sein!)
• Technik als Anwendung eines erlernten Wissens.

>  Der Unterricht ist strukturierbar, jedoch nicht vom Ablauf her planbar!
> Disponibilität = Offenheit, Flexibilität, Nutzung der Möglichkeiten, die der Unterricht und die lernenden bieten.
> finde in der Mitte zwischen Planung und Zufall.

#Resilienz!
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was versteht man unter: crowd, praise & power?
Und zu welchem Text gehört das?
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Felicitas Thiel – Rahmenbedingungen der Unterrichts Interaktion (Vorlesung vom 08.12. 2020)
- die Institutionalisierung des Unterrichts:

• crowd = kaum eine andere Institution hat eine so große Anzahl an Menschen auf so einem Raum zusammen.
- in diesem Setting ist jede/r dauerhaft für jede/n Sichtbar und kann Interaktionen nicht mehr ausweichen.
- keinen Rückzugsraum innerhalb des Klassenzimmers.
- Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung.
- Subgruppen Bildung wird möglich.
- soziales „Netz“: Entlastung des Individuums.
- Meinungsvielfalt: Diskussionsmöglichkeiten.
- arbeitsteiliges arbeiten. (Teamwork)

• Praise = nahezu jede Aktivität von SchülerInnen Wird mit einem Feedback beantwortet.
wird mit einem Feedback beantwortet.
- in der Summe sind die Feedbecks von hoher Relevanz für wenige Bildungs Karriere und damit für den individuellen Lebenslauf.
- Kinder vergleichen sich gerne –> bei schlechteren Zensuren entsteht ein emotionaler Druck.

• Power = Asymmetrie formaler Macht.
- Sozialisatorische Wirkung entfalten, die auch durchpädagogische Reformen Experimente nicht infrage gestellt werden können, weil die > Ökonomisch-soziale Struktur der Gesellschaft<  immer Dinge im Rahmen für die institutionelle Ordnung ihre Erziehungsverhältnisse definieren.
- Der Gesellschaftsreformerischen Emphase Der Reformpädagogik aus diesem Grund eine grenzenlose Naivität.
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Was sind die generellen Rahmenbedingungen der Unterrichtsinteraktion?
was versteht man unter: Qualifikationsfunktion, Selektionsfunktion und Integrationsfunktion?
Und zu welchem Text gehört das?
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Felicitas Thiel – Schule als Organisation und Institutionalisierung des Unterrichts (Vorlesung vom 08.12.20)

• Lehrer-Schülerrollen sind vergleichsweise stark durch „muss – Erfahrungen“ definiert.
- Auch „soll –“ und „kann – Erfahrungen“ werden bei der Durchsetzung und Sanktionierung von erwarteten Verhalten in der Schule eine große Bedeutung angerechnet.

Qualifikationsfunktion = 

- Vermittlung von Wissen

- Vorbereitung auf die Arbeitswelt 

- Grundlegende Informationen für die Arbeitswelt

Grundlegende Fertigkeiten sollen vermittelt werden.
Basale Kompetenz, Information und Konzept, die für die Aneignung spezifischer Fähigkeiten eine unverzichtbare Grundlage darstellt und die für den Austausch zwischen den Mitgliedern einer Gesellschaft und für die Partizipation der einzelnen an Entscheidungen in einer Gesellschaft notwendig sind.
> die sozial – räumliche Segregation der Bevölkerung und die Existenz von Privatschulen schränkt diese Vielfalt ein.

Selektionsfunktion = 

- Beurteilung von Leistungen 

-> Ausstellung von Zertifikaten.

-> Sozi. Status ist von Leistungen abhängig

Leistung entscheidet über Karrieremöglichkeiten/ Leistung entscheidet über die soziale Position.
Beurteilung von Leistung und deren Dokumentation in Noten werden Karriere relevante Anschlussperspektiven für die Schüler/innen eröffnet.
> Meritokastisches Prinzip = soziale Platzierung der Gesellschaftsmitglieder nicht von deren Herkunft oder von der Ayrton Besitz, sondern allein von ihrer Leistung abhängig gemacht werden darf.

Integrationsfunktion = 

- Schule erzieht zu vollständigen Mitgliedern der Gesellschaft. 

-> Zentrale Kernwertvermittlung der Gesellschaft. 

- Das Lernen über die Funktion der Gesellschaft.

Auseinandersetzung/ Konfrontation mit unterschiedlichen Meinungen/
Lebensentwürfen.
Schulpflicht für alle.
-> Normativer Grundkonsens wird hier vermittelt.
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Was versteht man unter: Bildung als Weltorientierung?
Und zu welchem Text gehört das?
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Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (Vorlesung vom 09.11.20)
• Bildung beginnt mit Neugierde.
• Bildung ist ein doppeltes lernen, d.h. Welt wird kennengelernt und das Lernen wird gelernt.
• sinn für Proportionen –> Man muss nicht (Z. B.: Alle Sprachen der Welt lernen oder kennen), Aber wissen, dass es sehr viele gibt oder, dass Das Universum Milliarden Jahre alt ist.
• sinn für Genauigkeit –> ein Verständnis davon, was ist heißt etwas genau zu kennen und zu verstehen => eine Vorstellung davon haben, was Genauigkeit bedeutet und dass sie auch verschiedene Dinge bedeuten kann.
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Q:
Was bedeutet: Bildung als Aufklärung?
und zu welchem Text gehört das?
A:
Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (Vorlesung vom 09.11.20)

• Selbstschutz durch Macht des Wissens.
• wissen von Wissen zweiter Ordnung oder Aberglaube unterscheiden können.
• „Wissen ist Macht!“ –> was aber nicht bedeutet, dass er mit seinem Wissen über andere herrschen kann/darf!
• Schärft die Wahrnehmung bilden Gewohnheiten und Reden, gegenüber modischen Trends und jeglichen Mitläufertum -> gedankliche Unbestechlichkeit!

Q:
Was versteht man unter: Bildung als historisches Bewusstsein?
Und zu welchem Text gehört das?
A:
Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (Vorlesung vom 09.11.20)

• Aufgeklärtes Bewusstsein ist ein Bewusstsein der historischen Zufälligkeit.
• die kulturelle Identität ist geprägt durch die Sprache.
• Akzeptanz gegenüber der Lebensweise anderer.  -> metaphysische Zwangsläufigkeit!
•  Von naiven Urteil Abkommen –> die eigene Lebensform sei den Menschen angemessener als jede anderen.
Q:
Was versteht man unter: Bildung als Artikuliertheit?
und zu welchem Text gehört das?
A:
Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (Vorlesung vom 09.11.20)

• Das Lesen eines Buches verändert einen Menschen.
• die innere Veränderung und Erweiterung kann neue Handlungsweisen hervorrufen.
• durch das Lesen kann die „Sprache der Seele“ erworben werden d.h. Der Mensch lernt über das Denken, wollen und fühlen zu sprechen.
• wissen –> ist nicht bloß eine Ansammlung von Informationen => als innere Veränderung und Erweiterung sehen!


Q:
Was versteht man unter: Bildung als Selbstbestimmung?
und aus welchem Text stammt dies?
A:
Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (09.11.20)

• stetiger Prozess der Selbstbewertung (Selbstbild).
• die Erkenntnis über sich selbst wird vergrößert.
• Von einem Teil seiner selbst distanzieren, mit einem anderen Teil identifizieren. (Schaffen eine seelische Identität).
• gestützt auf wachsende Einsicht –> Gedanken, Wünsche, Gefühle – können bearbeitet und verändert werden.
Q:
Was versteht man unter: Bildung als moralische Sensibilität?
und aus welchem Text kommt das?
A:
Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (09.11.20)

• Empathie
•. Entwicklung moralischer Sensibilität.
• Respekt und Akzeptanz gegenüber anderen Lebensweisen.
   -> Ballons zwischen Anerkennung der anderen und dem bestehen auf eigene moralische Visionen.
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Q:
Was versteht man unter: Bildung als poetische Erfahrung?
Und aus welchem Text stammt dies?
A:
Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (Vorlesung vom 09.11.20)

• Bildung kann auch als Werte wie „Liebe“ verstanden werden.
• die Leuchtkraft von Worten, Bildern und Melodien, erschließen sich nur denjenigen ganz, der ihren Ort in der Kultur kennt.
• Glück wird intensiver erlebt.
Q:
Was versteht man unter: leidenschaftliche Bildung?
und aus welchem Text stimmt dies?
A:
Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (Vorlesung vom 09.11.20)

• gegen Bildungsbehindernde Dinge soll man sich stark machen.
   -> gebildete – heftige Reaktion, auf alles, was Bildung verhindert.
• nichts sollte bezüglich Bildung verharmlost etc. Werden.
Q:
Welchen pädagogischen Handlungsansatz vertritt Hermann Giesecke?
Und um welchen Text handelt es sich?
A:
Uwe Hericks „ich glaube, die Schüler tragen Unterricht“ (Vorlesung vom 17. 11.20)
Nicole Rosenbaum (Mathe und Physik)


• Professionalität statt Multifunktionalität.
• Unterricht im Fokus.
• rollen völlig begrenzt.
  -> Wissensvermittlung
 
+ Fokus auf fachlichen Unterricht (fachliche Ebene).
- fachidiot
- keine gute Lernatmosphäre.
- klinisch und wirklichkeitsfremd.
Q:
Was sind die Gründe und damit aufkommenden Probleme der Theorie und Praxis in der Lehrerbildung?
Und zu welchem Text gehört dies?
A:
Otto Friedrich Bollnow -Theorie und Praxis in der Lehrerbildung (Vorlesung vom 24. 11.20)

• Unplanbarkeit des Unterrichts.
• Theorie entspringt NICHT aus der Praxis – (eigentlich sollte es umgekehrt sein!)
• Technik als Anwendung eines erlernten Wissens.

>  Der Unterricht ist strukturierbar, jedoch nicht vom Ablauf her planbar!
> Disponibilität = Offenheit, Flexibilität, Nutzung der Möglichkeiten, die der Unterricht und die lernenden bieten.
> finde in der Mitte zwischen Planung und Zufall.

#Resilienz!
Q:
was versteht man unter: crowd, praise & power?
Und zu welchem Text gehört das?
A:
Felicitas Thiel – Rahmenbedingungen der Unterrichts Interaktion (Vorlesung vom 08.12. 2020)
- die Institutionalisierung des Unterrichts:

• crowd = kaum eine andere Institution hat eine so große Anzahl an Menschen auf so einem Raum zusammen.
- in diesem Setting ist jede/r dauerhaft für jede/n Sichtbar und kann Interaktionen nicht mehr ausweichen.
- keinen Rückzugsraum innerhalb des Klassenzimmers.
- Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung.
- Subgruppen Bildung wird möglich.
- soziales „Netz“: Entlastung des Individuums.
- Meinungsvielfalt: Diskussionsmöglichkeiten.
- arbeitsteiliges arbeiten. (Teamwork)

• Praise = nahezu jede Aktivität von SchülerInnen Wird mit einem Feedback beantwortet.
wird mit einem Feedback beantwortet.
- in der Summe sind die Feedbecks von hoher Relevanz für wenige Bildungs Karriere und damit für den individuellen Lebenslauf.
- Kinder vergleichen sich gerne –> bei schlechteren Zensuren entsteht ein emotionaler Druck.

• Power = Asymmetrie formaler Macht.
- Sozialisatorische Wirkung entfalten, die auch durchpädagogische Reformen Experimente nicht infrage gestellt werden können, weil die > Ökonomisch-soziale Struktur der Gesellschaft<  immer Dinge im Rahmen für die institutionelle Ordnung ihre Erziehungsverhältnisse definieren.
- Der Gesellschaftsreformerischen Emphase Der Reformpädagogik aus diesem Grund eine grenzenlose Naivität.
Q:
Was sind die generellen Rahmenbedingungen der Unterrichtsinteraktion?
was versteht man unter: Qualifikationsfunktion, Selektionsfunktion und Integrationsfunktion?
Und zu welchem Text gehört das?
A:
Felicitas Thiel – Schule als Organisation und Institutionalisierung des Unterrichts (Vorlesung vom 08.12.20)

• Lehrer-Schülerrollen sind vergleichsweise stark durch „muss – Erfahrungen“ definiert.
- Auch „soll –“ und „kann – Erfahrungen“ werden bei der Durchsetzung und Sanktionierung von erwarteten Verhalten in der Schule eine große Bedeutung angerechnet.

Qualifikationsfunktion = 

- Vermittlung von Wissen

- Vorbereitung auf die Arbeitswelt 

- Grundlegende Informationen für die Arbeitswelt

Grundlegende Fertigkeiten sollen vermittelt werden.
Basale Kompetenz, Information und Konzept, die für die Aneignung spezifischer Fähigkeiten eine unverzichtbare Grundlage darstellt und die für den Austausch zwischen den Mitgliedern einer Gesellschaft und für die Partizipation der einzelnen an Entscheidungen in einer Gesellschaft notwendig sind.
> die sozial – räumliche Segregation der Bevölkerung und die Existenz von Privatschulen schränkt diese Vielfalt ein.

Selektionsfunktion = 

- Beurteilung von Leistungen 

-> Ausstellung von Zertifikaten.

-> Sozi. Status ist von Leistungen abhängig

Leistung entscheidet über Karrieremöglichkeiten/ Leistung entscheidet über die soziale Position.
Beurteilung von Leistung und deren Dokumentation in Noten werden Karriere relevante Anschlussperspektiven für die Schüler/innen eröffnet.
> Meritokastisches Prinzip = soziale Platzierung der Gesellschaftsmitglieder nicht von deren Herkunft oder von der Ayrton Besitz, sondern allein von ihrer Leistung abhängig gemacht werden darf.

Integrationsfunktion = 

- Schule erzieht zu vollständigen Mitgliedern der Gesellschaft. 

-> Zentrale Kernwertvermittlung der Gesellschaft. 

- Das Lernen über die Funktion der Gesellschaft.

Auseinandersetzung/ Konfrontation mit unterschiedlichen Meinungen/
Lebensentwürfen.
Schulpflicht für alle.
-> Normativer Grundkonsens wird hier vermittelt.
Q:
Was versteht man unter: Bildung als Weltorientierung?
Und zu welchem Text gehört das?
A:
Peter Bieri – wie wäre es, gebildet zu sein? (Vorlesung vom 09.11.20)
• Bildung beginnt mit Neugierde.
• Bildung ist ein doppeltes lernen, d.h. Welt wird kennengelernt und das Lernen wird gelernt.
• sinn für Proportionen –> Man muss nicht (Z. B.: Alle Sprachen der Welt lernen oder kennen), Aber wissen, dass es sehr viele gibt oder, dass Das Universum Milliarden Jahre alt ist.
• sinn für Genauigkeit –> ein Verständnis davon, was ist heißt etwas genau zu kennen und zu verstehen => eine Vorstellung davon haben, was Genauigkeit bedeutet und dass sie auch verschiedene Dinge bedeuten kann.
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