Entwicklungspsychologie an der Universität Marburg

Karteikarten und Zusammenfassungen für Entwicklungspsychologie an der Universität Marburg

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Beispielhafte Karteikarten für Entwicklungspsychologie an der Universität Marburg auf StudySmarter:

Was versteht man unter psychischer Entwicklung? Was bedeutet dies, wie kann man es definieren, welche Bestimmungsstücke sind Teil?

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Was sind Aufgaben der Entwicklungspsychologie?

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In welchen Zeitintervallen kann man Entwicklungsprozesse untersuchen? (3 Zeitintervalle – doch meist nur mit 1/3 intensiv beschäftigt)

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Was ist mit der Metapher der Orchideen Löwenzahn Kinder gemeint?

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Warum schaffen es Kinder trotz begrenzter kognitiver Fähigkeiten schnell, einen Wortschatz zu erlernen?

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Mit welchen 3 Verhaltensweisen fördern Eltern den Spracherwerb?

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Wann sollten Kinder mit dem Zweitsprachenerwerb beginnen, damit sie Wortschatz und Grammatik perfekt können?

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Warum macht man zur Erfassung des Selbstbildes den Rouge-Test?

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Inwieweit kann man aus Temperamentsmerkmalen im jungen Alter erfahren, wie die Persönlichkeit im Alter aussehen wird?

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Beschreibe das Zyklen-Modell von Luyckx

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Was sind Quellen der Diskontinuität der Persönlichkeit?

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Was sind wünschenswerte Entwicklungsziele in Bezug auf Geschlecht und Geschlechtsunterschiede? Welche Komponenten und Verhaltensweisen sollten Kinder und Jugendliche entwickeln in Bezug auf Geschlechtsunterschiede

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Entwicklungspsychologie

Was versteht man unter psychischer Entwicklung? Was bedeutet dies, wie kann man es definieren, welche Bestimmungsstücke sind Teil?

Geordnete (regelhafte), gerichtete & längerfristige Veränderung des Erlebens und Verhaltens über die gesamte Lebensspanne


Entwicklung =

  • Veränderung, die auf die Zeitdimension Lebensalter bezogen ist.

  • gerichtet & nachhaltig.

  • enthält Elemente der Kontinuität (die bisherige Entwicklung beeinflusst die zukünftige Entwicklung).

  • lebenslanger Prozess

  • differentieller Prozess

Weitere relevante Begriffe:

  • Reifung (biologisch bedingte Entwicklung)

  • Sensible Phasen (Zeit erhöhter Beeinflussbarkeit)

  • Kritische Phasen (bestimmte Umweltangebote müssen vorhanden sein, damit typischer Entwicklungsablauf eintritt)

  • Sozialisation

  • Kontinuität


Entwicklungspsychologie

Was sind Aufgaben der Entwicklungspsychologie?

Menschliche Entwicklung:

  1. Beschreiben

  2. Erklären

  3. Vorhersagen (Prognose)

  4. Beeinflussen (Förderung – Modifikation und Optimierung)

Entwicklungspsychologie

In welchen Zeitintervallen kann man Entwicklungsprozesse untersuchen? (3 Zeitintervalle – doch meist nur mit 1/3 intensiv beschäftigt)

  1. Ontogenese: Individualentwicklung (Was „ist“? … das „Seiende“)

  2. Phylogenese: Entstehung des Psychischen im Tierreich (Gibt es prosoziales Verhalten auch schon bei Menschenaffen?; Stammesentwicklung)

  3. Aktualgenese: Entwicklung eines psychischen Prozesses (Bsp: „Wie spät ist es jetzt“ —> Denkprozess/Prozess auf die Uhr zu schauen = psychischer Prozess)

Entwicklungspsychologie

Was ist mit der Metapher der Orchideen Löwenzahn Kinder gemeint?

Löwenzahnkinder: resistenter ggü. der Umwelt & entwickeln sich in jeder Umwelt relativ gut

Orchideenkinder: von der Umwelt abhängig & entwickeln sich daher bei guter Umwelt gut, bei schlechter eher schlecht

  • Genetisch bedingt

  • unterschiedl. Sensibilität

Entwicklungspsychologie

Warum schaffen es Kinder trotz begrenzter kognitiver Fähigkeiten schnell, einen Wortschatz zu erlernen?

Anwendung von komplexitätsreduzierenden Regeln (constraints):

  • Ganzheitsannahme: Worte beziehen sich auf ganze Objekte und nicht auf Teile davon oder auf Eigenschaften des Objekts
  • Taxonomieannahme: Wörter beziehen sich auf Dinge gleicher Art (können damit auf weitere gleiche Objekte ausgedehnt werden)
  • Disjunktivitätsannahme: Ein Objekt kann nur einen Namen haben

Entwicklungspsychologie

Mit welchen 3 Verhaltensweisen fördern Eltern den Spracherwerb?

Kindzentrierte Sprache:

  • Baby Talk (Ammensprache, kindgerechtes Niveau) erleichtert Spracherwerb
  • Stützende Sprache (scaffolding)  einführen neuer Wörter
  • Lehrende Sprache (mit Korrekturen und Sprachanregungen)

Entwicklungspsychologie

Wann sollten Kinder mit dem Zweitsprachenerwerb beginnen, damit sie Wortschatz und Grammatik perfekt können?

Wortschatz (Semantik): bis 13 Jahre

Grammatik (Syntax): die ersten 3 Lj. (danach stetig abnehmend)

Entwicklungspsychologie

Warum macht man zur Erfassung des Selbstbildes den Rouge-Test?

Verfahren, um Fähigkeit sich selbst im Spiegel zu erkennen nachzuweisen  Fähigkeit notwendig/nicht hinreichend für das Vorliegen einer Selbstwahrnehmung Durchführung: roter Fleck appliziert  Kind versucht, Fleck auf Nase zu beseitigen/ist irritiert  hat sich im Spiegel erkannt (ab ca. 18 Monaten)

WARUM?: Selbstbeschreibung im Kindergartenalter über konkrete anschauungsgebundene physische Merkmal erst später innere Merkmale/soziale Vergleiche etc.

Entwicklungspsychologie

Inwieweit kann man aus Temperamentsmerkmalen im jungen Alter erfahren, wie die Persönlichkeit im Alter aussehen wird?

Früh in Kindheit beobachtete Temperamentsunterschiede beeinflussen die spätere Persönlichkeitsentwicklung

 Temperamentsunterschiede sind relativ stabil und haben genetische und neurophysiologische Korrelate (22-40% genetischer Faktor auf Varianz der Big5) 

 dazu kommen zufällige Einflüsse auf die Persönlichkeitsentwicklung

Zusammenhang mit den späteren Big 5 und Temperament in der Kindheit:

Negativer Affekt  Neurotizismus; Begeisterungsfähigkeit  Extraversion; Selbstkontrolle  Gewissenhaftigkeit; affiliativeness (Affiliation und Sensitivität für Freude)  Verträglichkeit

Kumulative Konsequenzen: Folgen des Temperaments häufen sich an (z.B. Einfluss auf den Bildungsweg)

Aktuelle Konsequenzen: direkte Verbindung zwischen Temperament und Verhalten (z.B. schwache Impulskontrolle  erhöhte Wahrscheinlichkeit für Wutausbrüche)

Entwicklungspsychologie

Beschreibe das Zyklen-Modell von Luyckx

Unterscheidung von 2 Zyklen der Identitätsentwicklung (Luyckx et al., 2006):

  • Exploration in der Breite und Eingehen von Festlegungen
  • Exploration in der Tiefe der bereits eingegangenen Festlegung und Identifikation mit dieser (oder Infragestellen dieser) 
  • Zusätzlich: Ruminative Exploration: Exzessives Explorieren ohne sich festlegen zu können.
  • Unterscheidung von 2 Arten der diffusen Identität: sorgenfreie Diffusion (sich nicht festlegen wollen) und bedrängte Diffusion (sich nicht festlegen können)

Entwicklungspsychologie

Was sind Quellen der Diskontinuität der Persönlichkeit?

  •     Biologische Reifungsprozesse
  • Neue Anforderungen und Verantwortlichkeiten (z.B. neue soziale Rollen)
  • Traumatische Umstände (kritische Lebensereignisse)
  • Sozialer Wandel
  • Ausmaß der (Nicht-)Passung von Person und Umwelt

Entwicklungspsychologie

Was sind wünschenswerte Entwicklungsziele in Bezug auf Geschlecht und Geschlechtsunterschiede? Welche Komponenten und Verhaltensweisen sollten Kinder und Jugendliche entwickeln in Bezug auf Geschlechtsunterschiede

  •     Erkennen des eigenen Geschlechts
  • Wissen über Geschlechtsunterschiede und -gemeinsamkeiten
  • Verbundenheit mit dem eigenen Geschlecht/ akzeptierende Haltung
  • Flexible statt rigide geschlechtsbezogene Einstellung/ Verhaltensweisen
  • Quellen von Geschlechtsunterschieden kritisch hinterfragen

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