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Lernmaterialien für R1: Päda an der Universität Mannheim

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Vier Bereiche, in denen sich gute von schlechten selbstregulierten Lernern unterscheiden
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1) gute Zielsetzung 2) Angemessener Strategieeinsatz 3) gelingende Lernzielkontrolle 4) Gute Kontrolle von Umgebungsbedingungen
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Zusammenhang zwischen Zielorientierung und Bezugsnorm im Bezug auf Erfolg
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Bei Lernzielorientierung (= neue Kompetenzen gewinnen) muss die jetzige Leistung mit früheren Leistungen verglichen werden => Präferenz von individuellen bzw. temporalen Bezugsnorm Bei Leistungszielorientierung (= Stärken zeigen und Schwächen verbergen) muss die eigene Leistung mit der Leistung anderer Personen verglichen werden, um zu wissen, ob das Ziel erreicht wurde => Präferenz von sozialen Bezugsnormen
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Was sind Arbeitsberiche der Pädagogischen Psychologie? (5 Bereiche)
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- Beratung und Förderung (z.B. Beratungsstellen) - Instruktionsgestaltung/ Design (z.B. Verlage für Lehrbücher und Lernmedien - Weiterbildung und Training (z.B. Wirtschaftsunternehmen v.a. Personalentwicklung) - Evaluation und Qualitätssicherung (z.B. Bildungseinrichungen) - Lehre und Forschung (z.B. Fachschulen, Universitäten...)
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Modelle von Hochbegabung (unidimensional vs. mehrdimensional)
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Unidimensional: Schwerpunkt auf allgemeiner Intelligenz "g", da hohe Korrelation mit externen Kriterien wie Berufserfolg, Schulerfolg, Einkommen etc. und auch fachspezifischen Fähigkeitstests Mehrdimensional: 1) Renzullis "Drei-Ringe-Modell" Drei Bestandteile von Hochbegabung - Intelligenz, Kreativität und leistungsorientierte Arbeitshaltung, aber: Kein Begabungs-, sondern Leistungsmodell und Kreativität nicht klar umschrieben 2)Mönks Erweiterung von Renzullis Modell: zusätzlich auch Beachtung der Sozialbereiche Familie, Schule und Peers => Hochbegabung nur dann, wenn alle 6 Bereiche überdurchschnittlich sind, aber damit wäre Schnittmenge sehr klein und es gäbe praktisch keine Hochbegabung
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Woher kommen laut Dweck die Unterschiede von Personen bei der Zielorientierung?
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Nach Dwecks impliziter Intelligenztheorie nehmen wir andere Personen und unsere Umwelt eher als stabil oder als veränderbar war. Das gilt auch für unsere Fähigkeiten (fixed vs. growth mindset) Allgemeine Veränderbarkeit von Fähigkeiten wahrgenommen => in der Leistungssituation ginge es dann eher darum diese auch zu verändern/ zu verbessern => Lernzielorientierung Allgemeine Stabilität von Fähigkeiten angenommen => in Leistungssituationen würde eher das gezeigt werden, dass bereits da ist => Leistungszielorientierung Aber auch Einfluss der Situation: Betonung des Übungs- und Lerncharakters => Lernzielorientierung Betonung des Bewertungsaspekts => Leistungszielorientierung
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Wie hängen verschiedene Ziele der Zielorientierung zusammen?
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können im Lernkontext mehr oder weniger unabhängig voneinander verfolgt werden. Lernzielorientierung korreliert mit .36 mit Annähungs-Leistungszielen Die beiden Varianten der Leistungsziele (Annähungs- und Vermeidungs-Lernziele) interkorrelieren mit .52, haben aber einen sehr großen Unterschied im anschließenden Erleben und Verhalten. Ein hohes Ausmaß an Lernzielorientierung ist für Lernkontexte erstrebenswert. Dies kann gefördert werden, wenn auch besonders der Umgang mit Misserfolgen trainiert wird (Misserfolg = Aufzeigen von Schwierigkeiten beim Lernen als Information für den Lernenden)
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Wie definiert Wechsler Intelligenz?
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Intelligenz = zusammengesetzte Fähigkeit zum zweckvollen Handeln, vernünftigen Denkens und der wirkungsvollen Auseinandersetzung mit der Umgebung => Intelligenz als Fähigkeit!
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Wie entstehen Selbstkonzepte? Und welche Quellen für Fähigkeitsselbstkonzepte gibt es?
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entstehen aus der Interaktion mit der Umwelt (auch mit anderen Personen) und der Wahrnehmung von eigenen Handlungen in diesen Situationen (vgl Betrachtung des eigenen Spiegelbildes). Eine Quellen für das Fähigkeitsselbstkonzept: 1) Direkte Mitteilungen relevanter Personen 2) Indirekte Mitteilungen: Saktionen (Scheinbar paradoxe Effekte von Lob und Tadel) emotionale Reaktionen (Ärger, Überraschung, ungebetene Hilfeleistungen) Zuweisung leichter oder schwerer Aufgaben
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Wie wird Erziehung von Sozialisation abgegrenzt?
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Erziehung: primär gekennzeichnet durch Intention nicht durch Effekt Sozialisation: primär gekennzeichnet für Effekt, nicht Intention
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Erziehung, Lernen und Entwicklung: Entwicklung als Ergebnis von Erziehung
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Entwicklung als aufeinander aufbauender Prozess/ Lernvorgang --> Entwicklung stellt sich ein, wenn Leute lernen/ Lernprozesse als Motor für Entwicklung Zu jedem Zeitpunkt ist jede Art von Veränderung möglich, wenn die Person die notwendigen Voraussetzungen mitbringt. Die Vorkenntnisse bauen hierarchisch aufeinander auf.
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Welche Werte wurden in einer allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften von ALLBUS 1996 als die 5 wichtigsten herausgefunden?
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1. Selbstständig denken 2. anderen helfen, wenn sie Hilfe benötigen 3. zu gehorchen 4. beliebt zu sein 5. hart zu arbeiten
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Welche Logik steht hinter der Unterscheidung von Grundlagen- und Anwendungsfächern?
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Grundlagenfächer kümmern sich nicht um Anwendungsfragen, und Anwendungsfächer nicht um Grundlagen => Aber zu kurz gedacht
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Q:
Vier Bereiche, in denen sich gute von schlechten selbstregulierten Lernern unterscheiden
A:
1) gute Zielsetzung 2) Angemessener Strategieeinsatz 3) gelingende Lernzielkontrolle 4) Gute Kontrolle von Umgebungsbedingungen
Q:
Zusammenhang zwischen Zielorientierung und Bezugsnorm im Bezug auf Erfolg
A:
Bei Lernzielorientierung (= neue Kompetenzen gewinnen) muss die jetzige Leistung mit früheren Leistungen verglichen werden => Präferenz von individuellen bzw. temporalen Bezugsnorm Bei Leistungszielorientierung (= Stärken zeigen und Schwächen verbergen) muss die eigene Leistung mit der Leistung anderer Personen verglichen werden, um zu wissen, ob das Ziel erreicht wurde => Präferenz von sozialen Bezugsnormen
Q:
Was sind Arbeitsberiche der Pädagogischen Psychologie? (5 Bereiche)
A:
- Beratung und Förderung (z.B. Beratungsstellen) - Instruktionsgestaltung/ Design (z.B. Verlage für Lehrbücher und Lernmedien - Weiterbildung und Training (z.B. Wirtschaftsunternehmen v.a. Personalentwicklung) - Evaluation und Qualitätssicherung (z.B. Bildungseinrichungen) - Lehre und Forschung (z.B. Fachschulen, Universitäten...)
Q:
Modelle von Hochbegabung (unidimensional vs. mehrdimensional)
A:
Unidimensional: Schwerpunkt auf allgemeiner Intelligenz "g", da hohe Korrelation mit externen Kriterien wie Berufserfolg, Schulerfolg, Einkommen etc. und auch fachspezifischen Fähigkeitstests Mehrdimensional: 1) Renzullis "Drei-Ringe-Modell" Drei Bestandteile von Hochbegabung - Intelligenz, Kreativität und leistungsorientierte Arbeitshaltung, aber: Kein Begabungs-, sondern Leistungsmodell und Kreativität nicht klar umschrieben 2)Mönks Erweiterung von Renzullis Modell: zusätzlich auch Beachtung der Sozialbereiche Familie, Schule und Peers => Hochbegabung nur dann, wenn alle 6 Bereiche überdurchschnittlich sind, aber damit wäre Schnittmenge sehr klein und es gäbe praktisch keine Hochbegabung
Q:
Woher kommen laut Dweck die Unterschiede von Personen bei der Zielorientierung?
A:
Nach Dwecks impliziter Intelligenztheorie nehmen wir andere Personen und unsere Umwelt eher als stabil oder als veränderbar war. Das gilt auch für unsere Fähigkeiten (fixed vs. growth mindset) Allgemeine Veränderbarkeit von Fähigkeiten wahrgenommen => in der Leistungssituation ginge es dann eher darum diese auch zu verändern/ zu verbessern => Lernzielorientierung Allgemeine Stabilität von Fähigkeiten angenommen => in Leistungssituationen würde eher das gezeigt werden, dass bereits da ist => Leistungszielorientierung Aber auch Einfluss der Situation: Betonung des Übungs- und Lerncharakters => Lernzielorientierung Betonung des Bewertungsaspekts => Leistungszielorientierung
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Q:
Wie hängen verschiedene Ziele der Zielorientierung zusammen?
A:
können im Lernkontext mehr oder weniger unabhängig voneinander verfolgt werden. Lernzielorientierung korreliert mit .36 mit Annähungs-Leistungszielen Die beiden Varianten der Leistungsziele (Annähungs- und Vermeidungs-Lernziele) interkorrelieren mit .52, haben aber einen sehr großen Unterschied im anschließenden Erleben und Verhalten. Ein hohes Ausmaß an Lernzielorientierung ist für Lernkontexte erstrebenswert. Dies kann gefördert werden, wenn auch besonders der Umgang mit Misserfolgen trainiert wird (Misserfolg = Aufzeigen von Schwierigkeiten beim Lernen als Information für den Lernenden)
Q:
Wie definiert Wechsler Intelligenz?
A:
Intelligenz = zusammengesetzte Fähigkeit zum zweckvollen Handeln, vernünftigen Denkens und der wirkungsvollen Auseinandersetzung mit der Umgebung => Intelligenz als Fähigkeit!
Q:
Wie entstehen Selbstkonzepte? Und welche Quellen für Fähigkeitsselbstkonzepte gibt es?
A:
entstehen aus der Interaktion mit der Umwelt (auch mit anderen Personen) und der Wahrnehmung von eigenen Handlungen in diesen Situationen (vgl Betrachtung des eigenen Spiegelbildes). Eine Quellen für das Fähigkeitsselbstkonzept: 1) Direkte Mitteilungen relevanter Personen 2) Indirekte Mitteilungen: Saktionen (Scheinbar paradoxe Effekte von Lob und Tadel) emotionale Reaktionen (Ärger, Überraschung, ungebetene Hilfeleistungen) Zuweisung leichter oder schwerer Aufgaben
Q:
Wie wird Erziehung von Sozialisation abgegrenzt?
A:
Erziehung: primär gekennzeichnet durch Intention nicht durch Effekt Sozialisation: primär gekennzeichnet für Effekt, nicht Intention
Q:
Erziehung, Lernen und Entwicklung: Entwicklung als Ergebnis von Erziehung
A:
Entwicklung als aufeinander aufbauender Prozess/ Lernvorgang --> Entwicklung stellt sich ein, wenn Leute lernen/ Lernprozesse als Motor für Entwicklung Zu jedem Zeitpunkt ist jede Art von Veränderung möglich, wenn die Person die notwendigen Voraussetzungen mitbringt. Die Vorkenntnisse bauen hierarchisch aufeinander auf.
Q:
Welche Werte wurden in einer allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften von ALLBUS 1996 als die 5 wichtigsten herausgefunden?
A:
1. Selbstständig denken 2. anderen helfen, wenn sie Hilfe benötigen 3. zu gehorchen 4. beliebt zu sein 5. hart zu arbeiten
Q:
Welche Logik steht hinter der Unterscheidung von Grundlagen- und Anwendungsfächern?
A:
Grundlagenfächer kümmern sich nicht um Anwendungsfragen, und Anwendungsfächer nicht um Grundlagen => Aber zu kurz gedacht
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