R1: Päda an der Universität Mannheim

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Vier Bereiche, in denen sich gute von schlechten selbstregulierten Lernern unterscheiden

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Wie hängen verschiedene Ziele der Zielorientierung zusammen?

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Was sind Arbeitsberiche der Pädagogischen Psychologie? (5 Bereiche)
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Wie definiert Wechsler Intelligenz?

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Wie entstehen Selbstkonzepte? Und welche Quellen für Fähigkeitsselbstkonzepte gibt es?

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Woher kommen laut Dweck die Unterschiede von Personen bei der Zielorientierung?

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Zusammenhang von IQ und Umwelterfahrung am Beispiel der Schifferkinder
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Erziehung, Lernen und Entwicklung: Entwicklung als Ergebnis von Erziehung

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Zusammenhang von Lernstrategien und Leistung und drei mögliche Ursachen

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Modelle von Hochbegabung (unidimensional vs. mehrdimensional)

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Welche Werte wurden in einer allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften von ALLBUS 1996 als die 5 wichtigsten herausgefunden?
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Zusammenhang zwischen Zielorientierung und Bezugsnorm im Bezug auf Erfolg

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R1: Päda

Vier Bereiche, in denen sich gute von schlechten selbstregulierten Lernern unterscheiden
1) gute Zielsetzung 2) Angemessener Strategieeinsatz 3) gelingende Lernzielkontrolle 4) Gute Kontrolle von Umgebungsbedingungen

R1: Päda

Wie hängen verschiedene Ziele der Zielorientierung zusammen?
können im Lernkontext mehr oder weniger unabhängig voneinander verfolgt werden. Lernzielorientierung korreliert mit .36 mit Annähungs-Leistungszielen Die beiden Varianten der Leistungsziele (Annähungs- und Vermeidungs-Lernziele) interkorrelieren mit .52, haben aber einen sehr großen Unterschied im anschließenden Erleben und Verhalten. Ein hohes Ausmaß an Lernzielorientierung ist für Lernkontexte erstrebenswert. Dies kann gefördert werden, wenn auch besonders der Umgang mit Misserfolgen trainiert wird (Misserfolg = Aufzeigen von Schwierigkeiten beim Lernen als Information für den Lernenden)

R1: Päda

Was sind Arbeitsberiche der Pädagogischen Psychologie? (5 Bereiche)
- Beratung und Förderung (z.B. Beratungsstellen) - Instruktionsgestaltung/ Design (z.B. Verlage für Lehrbücher und Lernmedien - Weiterbildung und Training (z.B. Wirtschaftsunternehmen v.a. Personalentwicklung) - Evaluation und Qualitätssicherung (z.B. Bildungseinrichungen) - Lehre und Forschung (z.B. Fachschulen, Universitäten...)

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Wie definiert Wechsler Intelligenz?
Intelligenz = zusammengesetzte Fähigkeit zum zweckvollen Handeln, vernünftigen Denkens und der wirkungsvollen Auseinandersetzung mit der Umgebung => Intelligenz als Fähigkeit!

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Wie entstehen Selbstkonzepte? Und welche Quellen für Fähigkeitsselbstkonzepte gibt es?
entstehen aus der Interaktion mit der Umwelt (auch mit anderen Personen) und der Wahrnehmung von eigenen Handlungen in diesen Situationen (vgl Betrachtung des eigenen Spiegelbildes). Eine Quellen für das Fähigkeitsselbstkonzept: 1) Direkte Mitteilungen relevanter Personen 2) Indirekte Mitteilungen: Saktionen (Scheinbar paradoxe Effekte von Lob und Tadel) emotionale Reaktionen (Ärger, Überraschung, ungebetene Hilfeleistungen) Zuweisung leichter oder schwerer Aufgaben

R1: Päda

Woher kommen laut Dweck die Unterschiede von Personen bei der Zielorientierung?
Nach Dwecks impliziter Intelligenztheorie nehmen wir andere Personen und unsere Umwelt eher als stabil oder als veränderbar war. Das gilt auch für unsere Fähigkeiten (fixed vs. growth mindset) Allgemeine Veränderbarkeit von Fähigkeiten wahrgenommen => in der Leistungssituation ginge es dann eher darum diese auch zu verändern/ zu verbessern => Lernzielorientierung Allgemeine Stabilität von Fähigkeiten angenommen => in Leistungssituationen würde eher das gezeigt werden, dass bereits da ist => Leistungszielorientierung Aber auch Einfluss der Situation: Betonung des Übungs- und Lerncharakters => Lernzielorientierung Betonung des Bewertungsaspekts => Leistungszielorientierung

R1: Päda

Zusammenhang von IQ und Umwelterfahrung am Beispiel der Schifferkinder
Frühe Kindheit an Bord eines Schiffes --> stark eingeschränkte Umwelt (z.B. durch Lärm nur kurze Wortsignal ähnlichen den Einwortsätzen bei Kleinkindern) Schifferkinder in fast allen Test - außer sprachfreien Tests - schlechter, sehr rückständig im Verbalteil (allgemeines Wissen, Wortschatz...) Von der 1. bis zur 4. Klasse finden Angleichungsprozesse statt und die Unterschiede werden geringer - auch ohne gezielte pädagogische Maßnahmen

R1: Päda

Erziehung, Lernen und Entwicklung: Entwicklung als Ergebnis von Erziehung
Entwicklung als aufeinander aufbauender Prozess/ Lernvorgang --> Entwicklung stellt sich ein, wenn Leute lernen/ Lernprozesse als Motor für Entwicklung Zu jedem Zeitpunkt ist jede Art von Veränderung möglich, wenn die Person die notwendigen Voraussetzungen mitbringt. Die Vorkenntnisse bauen hierarchisch aufeinander auf.

R1: Päda

Zusammenhang von Lernstrategien und Leistung und drei mögliche Ursachen
erstaunlich geringe Zusammenhänge vllt. auch durch Art der Erfassung der Lernstrategien verantwortlich (keine Erfassung der Qualität der Anwendung) vllt. Kombination aus versch. Strategien wichtig (z.B. Wiederholung und Organisation) Vllt. gibt es je nach Leistungsabfrage keinen großen Einfluss der Lernstrategien (z.B. Auswendiglernen bei Multiple-Choice)

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Modelle von Hochbegabung (unidimensional vs. mehrdimensional)
Unidimensional: Schwerpunkt auf allgemeiner Intelligenz "g", da hohe Korrelation mit externen Kriterien wie Berufserfolg, Schulerfolg, Einkommen etc. und auch fachspezifischen Fähigkeitstests Mehrdimensional: 1) Renzullis "Drei-Ringe-Modell" Drei Bestandteile von Hochbegabung - Intelligenz, Kreativität und leistungsorientierte Arbeitshaltung, aber: Kein Begabungs-, sondern Leistungsmodell und Kreativität nicht klar umschrieben 2)Mönks Erweiterung von Renzullis Modell: zusätzlich auch Beachtung der Sozialbereiche Familie, Schule und Peers => Hochbegabung nur dann, wenn alle 6 Bereiche überdurchschnittlich sind, aber damit wäre Schnittmenge sehr klein und es gäbe praktisch keine Hochbegabung

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Welche Werte wurden in einer allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften von ALLBUS 1996 als die 5 wichtigsten herausgefunden?
1. Selbstständig denken 2. anderen helfen, wenn sie Hilfe benötigen 3. zu gehorchen 4. beliebt zu sein 5. hart zu arbeiten

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Zusammenhang zwischen Zielorientierung und Bezugsnorm im Bezug auf Erfolg
Bei Lernzielorientierung (= neue Kompetenzen gewinnen) muss die jetzige Leistung mit früheren Leistungen verglichen werden => Präferenz von individuellen bzw. temporalen Bezugsnorm Bei Leistungszielorientierung (= Stärken zeigen und Schwächen verbergen) muss die eigene Leistung mit der Leistung anderer Personen verglichen werden, um zu wissen, ob das Ziel erreicht wurde => Präferenz von sozialen Bezugsnormen

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