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Lernmaterialien für Heterogenität an der Universität Mannheim

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TESTE DEIN WISSEN

KMK ( www.kmk.org )

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TESTE DEIN WISSEN

•Aufgaben –„Angelegenheiten der Kulturpolitik von überregionaler Bedeutung mit dem Ziel der gemeinsamen Willensbildung und zur Vertretung gemeinsamer Anliegen“ –Kooperation & Koordinierung im föderalen Bundesstaat –Überregional aber nicht übergeordnet –Grundstruktur der organisatorischen und curricularen Ausgestaltung des BiSy aller Bundesländer

•Ziele: –Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in ganz Deutschland (Mobilität sicherstellen) –Für das notwendige Maß an Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit von Zeugnissen + Abschlüssen sorgen; als Voraussetzung für gegenseitige Anerkennung •Zentralabitur: gemeinsamer Aufgabenpool ( https :// www.iqb.hu - berlin.de/abitur/pools2018/englisch ) –Hinwirken auf die Sicherung von Qualitätsstandards in Schule, Berufsbildung und Hochschule –Kooperationen fördern von Einrichtungen der Bildung, Wissenschaft und Kultur

•Zentrale Themen (Beispiele): –Bildungsberichterstattung –Förderstrategie für leistungsschwache / leistungsstarke Schüler*innen –Bildungsstandards –Standards für die Lehrerbildung

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Differenzierung auf der Makroebene –negative Folgen

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•Verselbstständigungseffekte organisatorischer Differenzierung •Kumulation von Problemen am unteren Ende •Soziale Selektion bei Übergangsentscheidungen

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Wie kommt die Ungleichheit zustande?

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•Unterrichtliche Praktiken –Monokultureller/ -lingualer Habitus: Stichwort Alltagssprache vs. Bildungssprache –Implizite Einstellungen/ Stereotype von LK •Familiäres Wissen über Schule •Überzeugung der LK: Schüler*in ist selbst für den Erwerb der Bildungssprache verantwortlich FSS

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Fazit: Doppelte Benachteiligung

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•Kinder aus sozial weniger begünstigten Familien im Vergleich zu kindern aus sozial privilegierten Familien –Niedrigere schulische Kompetenz –Werden bei gleicher Leistung von LK schlechter bewertet –Haben unter Kontrolle von Leistung und Noten eine geringere Chance für Gymnasialempfehlung –Werden unter Kontrolle von Leistung von den Eltern seltener auf ein Gymnasium geschickt

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Framing

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•Differenzierungsthematik besitzt im Heterogenitätsdiskurs einen bedeutsamen Stellenwert •Fokus heute liegt auf organisatorischer Differenzierung

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Homogenisierungsmaßnahmen am Übergang

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•KMK Grundsatzbeschluss: Jedes Kind soll den Bildungsweg gehen, der seiner Bildungsfähigkeit entspricht •Wer trifft die Entscheidung? 

BaWü •Eltern entscheiden , welche weiterführende Schulart ihr Kind besuchen soll (Lernstand und Entwicklungspotenzial berücksichtigen) •Informationsveranstaltung für Eltern der 4. Klasse

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Geschlecht als soziale Konstruktion

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Zentrales gesellschaftliches Strukturierungsprinzip •Sozial und kulturell konstruiert •Horizontale und vertikale Gliederung der Gesellschaft

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Ausblick: reflexive Koedukation & heterogenitätssensible Pädagogik

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•Reflexion pädagogischer Maßnahmen dahingehend, ob sie –Geschlechterverhältnisse stabilisieren –Eine kritische Auseinandersetzung mit Gender fördern •Balance zwischen Dramatisierung und Enddramatisierung von Geschlecht –Gezielter Wechsel zwischen beiden •Kritik: bleibt zweigeschlechtlicher Optik verhaftet •Heterogenitätssensible Pädagogik (Thon, 2017) –Muss Geschlechternormen für Mädchen und Jungen aufbrechen –Muss das Zwei -Geschlechter System hinterfragen –Gender -reflektierte Betrachtung der geschlechterbezogenen Vorstellungen

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Bildungssprache vs. Alltagssprache

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•Sprachliche Gestaltung von Bildungsprozesse kann zu Nachteilen für die Lernenden führen, die einen Migrationshintergrund aufweisen •Problem ist nämlich die Divergenz zwischen Bildungssprache und Alltagssprache

•Anforderungen an Lehrkräfte/ Lehramtsstudierende –Wissen, dass Sprache als Transportmittel von Bildungsinhalten dient –Kennen Wege zur Aneignung von Sprache –Können sprachliche Anforderungen und Schwierigkeiten von Unterrichtsinhalten ermitteln –Können sprachliche Bildungsvoraussetzungen diagnostizieren, die zur Bearbeitung von Lernaufgaben durch Lernenden bedeutsam sind „...Um mit passenden Mitteln dafür zu sorgen, dass die Chance auf Aneignung des Registers „Bildungssprache“ auch denen offensteht, die sie sich außerhalb von Bildungsinstitutionen, speziell im familialen Kontext, nicht aneignen können.“ ( Gogolin , 2010, S.122).

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Seiz , Decristan, Kunter , & Baumert (2016)

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•Thema: Bedeutung der Prozessqualität von Unterricht (Tiefenstruktur) und der Umgang mit Heterogenität im Klassenzimmer •Unterrichtsfach: Mathematik •Stichprobe: 3483 SuS aus 155 Klassen der 9. Jahrgangsstufe •Design: –Längsschnitt (T1: Ende K9; T2: Ende K10) –Einschätzung zur Klassenführung aus Schüler -und LK -Perspektive –Einschätzung zur konstruktiven Unterstützung aus Schülerperspektive

•Ergebnisse: –Lernende in Klassen mit effektiver Klassenführung erbringen bessere Leistungen –Insbesondere Schüler*innen mit Migrationshintergrund profitieren in Bezug auf ihre Leistung stärker von effektiver Klassenführung und konstruktiver Unterstützung als diejenigen ohne Migrationshintergrund •Diskussion: –Tiefenstrukturen im Unterricht können kompensatorisch und protektiv wirken für Schüler*innen aus Risikogruppen –Qualitativ hochwertiger Unterricht ist wichtig

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Spezifischer Blick auf die Allokationsfunktion

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•Die Ausgangslage: Güter und Positionen sind knapp -> Verteilungsfrage •Verteilungsfrage folgt dem Leistungsprinzip/ meritokratisches Prinzip •Folge –Schule als Dirigierungsstelle und bürokratischer Zuteilungsapparat –Ungleichheit ist ein notwendiges Strukturierungsprinzip –Das Leistungsprinzip muss legitimiert sein


•Ungleichheit als Ziel -& Strukturierungsprinzip –Unterschiede anerkennen und konstruktiv behandeln; horizontale Differenz –Spannungsfeld zur Allokationsfunktion –Unterschiede zwischen Schüler*innen sind aus Perspektive der Allokationsfunktion nicht gleichwertig –Folge: •Ambivalente Aufgabenstruktur der LK (Richter und Anwalt) •Differenzierung? Ist das aus Perspektive der Allokationsfunktion gerecht?

•Absicherung & Verinnerlichung des Leistungsprinzips –Die festgestellten Unterschiede dürfen nicht als privilegierend oder diskriminierend erscheinen, –Sondern als Ergebnis selbstverantworteter ungleicher Leistungsfähigkeit. –Strukturelle Bedingungen der Schule beeinflussen dieses soziale Lernen

•Fazit: Homogenisierung und Gleichbehandlung haben vor diesem Hintergrund eine wichtige Funktion -> dennoch ist eine pädagogische Kritik begründet •Frage: Könnte das Allokationsprinzip ausgesetzt werden?

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Binnendifferenzierung/ Innere Differenzierung

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•Fünf Formen der Differenzierung (Bräu & Schwerdt, 2005; Brüning & Saum, 2010) –Methodisch –Medial –Quantitativ –Qualitativ –Inhaltlich

•Fünf Formen der Differenzierung (Bräu & Schwerdt, 2005; Brüning & Saum, 2010) –Methodisch –Medial –Quantitativ –Qualitativ –Inhaltlich

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Q:

KMK ( www.kmk.org )

A:

•Aufgaben –„Angelegenheiten der Kulturpolitik von überregionaler Bedeutung mit dem Ziel der gemeinsamen Willensbildung und zur Vertretung gemeinsamer Anliegen“ –Kooperation & Koordinierung im föderalen Bundesstaat –Überregional aber nicht übergeordnet –Grundstruktur der organisatorischen und curricularen Ausgestaltung des BiSy aller Bundesländer

•Ziele: –Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in ganz Deutschland (Mobilität sicherstellen) –Für das notwendige Maß an Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit von Zeugnissen + Abschlüssen sorgen; als Voraussetzung für gegenseitige Anerkennung •Zentralabitur: gemeinsamer Aufgabenpool ( https :// www.iqb.hu - berlin.de/abitur/pools2018/englisch ) –Hinwirken auf die Sicherung von Qualitätsstandards in Schule, Berufsbildung und Hochschule –Kooperationen fördern von Einrichtungen der Bildung, Wissenschaft und Kultur

•Zentrale Themen (Beispiele): –Bildungsberichterstattung –Förderstrategie für leistungsschwache / leistungsstarke Schüler*innen –Bildungsstandards –Standards für die Lehrerbildung

Q:

Differenzierung auf der Makroebene –negative Folgen

A:

•Verselbstständigungseffekte organisatorischer Differenzierung •Kumulation von Problemen am unteren Ende •Soziale Selektion bei Übergangsentscheidungen

Q:

Wie kommt die Ungleichheit zustande?

A:

•Unterrichtliche Praktiken –Monokultureller/ -lingualer Habitus: Stichwort Alltagssprache vs. Bildungssprache –Implizite Einstellungen/ Stereotype von LK •Familiäres Wissen über Schule •Überzeugung der LK: Schüler*in ist selbst für den Erwerb der Bildungssprache verantwortlich FSS

Q:

Fazit: Doppelte Benachteiligung

A:

•Kinder aus sozial weniger begünstigten Familien im Vergleich zu kindern aus sozial privilegierten Familien –Niedrigere schulische Kompetenz –Werden bei gleicher Leistung von LK schlechter bewertet –Haben unter Kontrolle von Leistung und Noten eine geringere Chance für Gymnasialempfehlung –Werden unter Kontrolle von Leistung von den Eltern seltener auf ein Gymnasium geschickt

Q:

Framing

A:

•Differenzierungsthematik besitzt im Heterogenitätsdiskurs einen bedeutsamen Stellenwert •Fokus heute liegt auf organisatorischer Differenzierung

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Q:

Homogenisierungsmaßnahmen am Übergang

A:

•KMK Grundsatzbeschluss: Jedes Kind soll den Bildungsweg gehen, der seiner Bildungsfähigkeit entspricht •Wer trifft die Entscheidung? 

BaWü •Eltern entscheiden , welche weiterführende Schulart ihr Kind besuchen soll (Lernstand und Entwicklungspotenzial berücksichtigen) •Informationsveranstaltung für Eltern der 4. Klasse

Q:

Geschlecht als soziale Konstruktion

A:

Zentrales gesellschaftliches Strukturierungsprinzip •Sozial und kulturell konstruiert •Horizontale und vertikale Gliederung der Gesellschaft

Q:

Ausblick: reflexive Koedukation & heterogenitätssensible Pädagogik

A:

•Reflexion pädagogischer Maßnahmen dahingehend, ob sie –Geschlechterverhältnisse stabilisieren –Eine kritische Auseinandersetzung mit Gender fördern •Balance zwischen Dramatisierung und Enddramatisierung von Geschlecht –Gezielter Wechsel zwischen beiden •Kritik: bleibt zweigeschlechtlicher Optik verhaftet •Heterogenitätssensible Pädagogik (Thon, 2017) –Muss Geschlechternormen für Mädchen und Jungen aufbrechen –Muss das Zwei -Geschlechter System hinterfragen –Gender -reflektierte Betrachtung der geschlechterbezogenen Vorstellungen

Q:

Bildungssprache vs. Alltagssprache

A:

•Sprachliche Gestaltung von Bildungsprozesse kann zu Nachteilen für die Lernenden führen, die einen Migrationshintergrund aufweisen •Problem ist nämlich die Divergenz zwischen Bildungssprache und Alltagssprache

•Anforderungen an Lehrkräfte/ Lehramtsstudierende –Wissen, dass Sprache als Transportmittel von Bildungsinhalten dient –Kennen Wege zur Aneignung von Sprache –Können sprachliche Anforderungen und Schwierigkeiten von Unterrichtsinhalten ermitteln –Können sprachliche Bildungsvoraussetzungen diagnostizieren, die zur Bearbeitung von Lernaufgaben durch Lernenden bedeutsam sind „...Um mit passenden Mitteln dafür zu sorgen, dass die Chance auf Aneignung des Registers „Bildungssprache“ auch denen offensteht, die sie sich außerhalb von Bildungsinstitutionen, speziell im familialen Kontext, nicht aneignen können.“ ( Gogolin , 2010, S.122).

Q:

Seiz , Decristan, Kunter , & Baumert (2016)

A:

•Thema: Bedeutung der Prozessqualität von Unterricht (Tiefenstruktur) und der Umgang mit Heterogenität im Klassenzimmer •Unterrichtsfach: Mathematik •Stichprobe: 3483 SuS aus 155 Klassen der 9. Jahrgangsstufe •Design: –Längsschnitt (T1: Ende K9; T2: Ende K10) –Einschätzung zur Klassenführung aus Schüler -und LK -Perspektive –Einschätzung zur konstruktiven Unterstützung aus Schülerperspektive

•Ergebnisse: –Lernende in Klassen mit effektiver Klassenführung erbringen bessere Leistungen –Insbesondere Schüler*innen mit Migrationshintergrund profitieren in Bezug auf ihre Leistung stärker von effektiver Klassenführung und konstruktiver Unterstützung als diejenigen ohne Migrationshintergrund •Diskussion: –Tiefenstrukturen im Unterricht können kompensatorisch und protektiv wirken für Schüler*innen aus Risikogruppen –Qualitativ hochwertiger Unterricht ist wichtig

Q:

Spezifischer Blick auf die Allokationsfunktion

A:

•Die Ausgangslage: Güter und Positionen sind knapp -> Verteilungsfrage •Verteilungsfrage folgt dem Leistungsprinzip/ meritokratisches Prinzip •Folge –Schule als Dirigierungsstelle und bürokratischer Zuteilungsapparat –Ungleichheit ist ein notwendiges Strukturierungsprinzip –Das Leistungsprinzip muss legitimiert sein


•Ungleichheit als Ziel -& Strukturierungsprinzip –Unterschiede anerkennen und konstruktiv behandeln; horizontale Differenz –Spannungsfeld zur Allokationsfunktion –Unterschiede zwischen Schüler*innen sind aus Perspektive der Allokationsfunktion nicht gleichwertig –Folge: •Ambivalente Aufgabenstruktur der LK (Richter und Anwalt) •Differenzierung? Ist das aus Perspektive der Allokationsfunktion gerecht?

•Absicherung & Verinnerlichung des Leistungsprinzips –Die festgestellten Unterschiede dürfen nicht als privilegierend oder diskriminierend erscheinen, –Sondern als Ergebnis selbstverantworteter ungleicher Leistungsfähigkeit. –Strukturelle Bedingungen der Schule beeinflussen dieses soziale Lernen

•Fazit: Homogenisierung und Gleichbehandlung haben vor diesem Hintergrund eine wichtige Funktion -> dennoch ist eine pädagogische Kritik begründet •Frage: Könnte das Allokationsprinzip ausgesetzt werden?

Q:

Binnendifferenzierung/ Innere Differenzierung

A:

•Fünf Formen der Differenzierung (Bräu & Schwerdt, 2005; Brüning & Saum, 2010) –Methodisch –Medial –Quantitativ –Qualitativ –Inhaltlich

•Fünf Formen der Differenzierung (Bräu & Schwerdt, 2005; Brüning & Saum, 2010) –Methodisch –Medial –Quantitativ –Qualitativ –Inhaltlich

Heterogenität

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