ZNS an der Universität Mainz

CitySTADT: Germersheim

CountryLAND: Deutschland

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Was sind späte ereigniskorrelierte Potentiale und Bereitschaftspotenziale? 

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Benennen Sie für den non-REM-Schlaf die EEG-Wellen, den Thalamus-Modus und die Hinstammneurone mit dem ARAS!

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Beschreiben Sie das Stadium I des non-REM-Schlafes !

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Beschreiben Sie Gamma-Wellen!

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Nennen Sie für den Zirkadianen Rhytmus die endogenen und exogenen Taktgeber sowie deren wichtigster Transmitter !

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Wie verändert sich der REM-Schlaf und die Phase IV altersabhänig betrachtet?

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Beschreiben Sie die Potentialsalven des Synchonisationsmechanismus des non-REM-Schlafes!

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Welche Symptomtrias kennzeichnet den Morbus Méniére und wie lautet die Pathologie dahinter ? 

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Beschreiben Sie den Vestibulookulären Reflex und Nystagmus ?

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Was passiert bei einem akuten Ausfall eine Labyrinths? 

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Beschreiben Sie den Schlafverlauf mit den 2 wichtigen Anteilen !

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Welche Transmitter gehören zum ARAS und wo wirken diese ? 

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ZNS

Was sind späte ereigniskorrelierte Potentiale und Bereitschaftspotenziale? 

Späte ereigniskorrelierte Potenziale
—> kortikale Verarbeitung des Reizes

Bereitschaftspotenziale
—> kortikaler Bewegungsentwurf
—> treten kurz vor einer Bewegung auf 

ZNS

Benennen Sie für den non-REM-Schlaf die EEG-Wellen, den Thalamus-Modus und die Hinstammneurone mit dem ARAS!

EEG-Wellen = synchronisiert
— Frequenz sinkt; Amplitude steigt

Thalamus-Modus = Burst-Mode (Hyperpolarsiert)

Hirnstammneurone mit ARAS:
cholinerge Neurone —> sehr gering aktiv
aminerge  Neurone —> sehr gering aktiv

— Konzentration der Transmitter ist nahezu gleich
Parasympathicus dominiert

ZNS

Beschreiben Sie das Stadium I des non-REM-Schlafes !

Dauer wenige Minuten und enthält Alpha / Theta Wellen mit einer geringen Weckschwelle und langsam rollenden Augenbewegungen 

ZNS

Beschreiben Sie Gamma-Wellen!

Frequenz = 50 Hz
—> niedrige Amplitude
—> treten bei starker Aufmerksamkeit auf 

ZNS

Nennen Sie für den Zirkadianen Rhytmus die endogenen und exogenen Taktgeber sowie deren wichtigster Transmitter !

Endogener Taktgeber
— Nucleus suprachiasmaticus
— Transskriptiosreger u.a. CLOCK (ciradian locomotor output cycles kaput)

Exogener Taktgeber 
— Tractus retinohypothalamicus —> projizieren zum Ncl. Suprachiasmaticus 
— leitet Helligkeitsinformationen aus der Retina

wichtigste Transmitter:
Melatonin
—> Synthese in der Epiphyse
—> höchste Konzentration im Schlaf

Werden Erregt aus den photosensitiven Ganglienzellen der Retina

ZNS

Wie verändert sich der REM-Schlaf und die Phase IV altersabhänig betrachtet?

Es gibt eine kontinuierliche Abnahme der Anteile von REM-Schlaf und Stadium IV

Fetus = 100 % REM
Neugeborenes = 50 % REM
Erwachsener = 20 % REM

Erwachsener ab 60 LJ. = Stadium IV fasst nicht mehr vorhanden

ZNS

Beschreiben Sie die Potentialsalven des Synchonisationsmechanismus des non-REM-Schlafes!

1. Thalamus-Hyperpolarisation
2. Aktivierung HCN-Kanal (Funny-Channel)
3. Aktivierung T-Typ-Ca2+ und Na+ Kanal
4. Depolarisation
5. Inaktivierung T-Typ-Ca2+ kanal
6. Aktivierung Ca2+ abhängiger K+ Kanäle
7. Hyperpolarisation
8. Aktivierung HCN Kanäle (Funny-Channel)

ZNS

Welche Symptomtrias kennzeichnet den Morbus Méniére und wie lautet die Pathologie dahinter ? 

Ist gekennzeichnet durch:
gestörte Endolymph-Rückresorption mit
—> Verformung des Labyrinths
—> Auslenkung der Stereozilien

Symptomtrias:
— Schwindel
— Hörstörung
— Tinnitus 

ZNS

Beschreiben Sie den Vestibulookulären Reflex und Nystagmus ?

Während der Drehung
— Augenfolgebewegung —> gegen Drehrichtung
— Rückstellsakkade —> in Drehrichtung
—> per-rotatorischer Nystagmus in Drehrichtung

Abbremsung = wirkt wie eine Drehung in Gegenrichtung
— Augenfolgebewegung —> in ursprünglicher Drehrichtung
— Rückstellsakkade —> gegen ursprüngliche Drehrichtung
— post-rotatorischer Nystagmus —> gegen die ursprüngliche Drehrichtung 

ZNS

Was passiert bei einem akuten Ausfall eine Labyrinths? 

Es  fehlenden Aktionspotentiale die dann als starke Bogengangshemmung interpretiert werden. Dadurch kommt es zu:
— Drehempfindung
— Spontannystagmus
— Fallneigung zur erkrankten Seite
— Ocular-Tilt-Reaction —> Kopfneigung
zur kranken Seite = Schielstellung der Augen zur der Seite

ZNS

Beschreiben Sie den Schlafverlauf mit den 2 wichtigen Anteilen !

— besteht aus 5—7 non-REM und REM-Schlaf Perioden
— im Verlauf zunehmende Dauer des REM-Schlafen
— Aufwachen erfolgt meistens aus einer REM-Schlaf-Phase

Kernschlaf
— essentiell
— erste 2 — 3 Perioden des non-REM und REM-Schlafes

Füllschlaf
— optional
— letzte 2–3 Stunden 

ZNS

Welche Transmitter gehören zum ARAS und wo wirken diese ? 

Acetylcholin —> v.a. Nucleus tegmentalis und parabrachialis
Noradrenalin —> v.a. Locus coeruleus
Serotonin —> Nucleoli raphé
Histamin —> Nucleus tuberomammil

Noradrenalin + Serotonin = aminerges System

Gradient

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