Soziologie an der Universität Mainz

Karteikarten und Zusammenfassungen für Soziologie an der Universität Mainz

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Habitus - Definition

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Rolle der Bildung

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Was ist der Sinn im soziologischem Sinne?

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Theorie - Pierre Bourdieu

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Merkmale der Modernisierung

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Kapitalbegriff

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Arten des Kapitals

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Kapitalformen der Felder

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Der soziale Raum

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Einige Merkmale sozialer Felder

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Habitus

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Habitus 2 

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Soziologie

Habitus - Definition

erworbenes System von Denken-, Wahrnehmen-, und Handelnschemata 

Soziologie

Rolle der Bildung

Bildung und Stoff wird an der Gesellschafft angepasst, was momentan für sie wichtig ist, Bsp.: Früher Handwerk jetzt Fremdsprachen, Wirtschaft

Schule ist Verpflichtung und die Möglichkeit zur fremd- und selbstinitiierten Bildung 

Soziologie

Was ist der Sinn im soziologischem Sinne?

--> M. Weber à von Individuum abhängig und ihre Handlungsintention 

Kritik: A. Schütz – Unterschied: laufende vs. Abgeschlossene Handlung, starke Vereinfachung

--> Goffman à von sozialen Einheiten oder Systemen abhängig

--> Bourdieu à vom Habitus (Inkorporierung) abhängig durch die Sozialisation erworben 

Soziologie

Theorie - Pierre Bourdieu

Pierre Bourdieu – These: Schule reproduziert und stabilisiert die soziale Ungleichheit, unterstützt, (sichert die Macht der) die Machgruppe

Soziologie

Merkmale der Modernisierung

1. Domestizierung: Menschen unterwerfen die Natur z.B. Energie, Wohnplätze schaffen              

2. Rationalisierung: alles ist berechenbar, beherrschbar, bezieht sich auf die Kultur

3. Differenzierung: bezieht sich auf Struktur, verschiedene Bereiche, Wirtschaft, Kunst

4. Individualisierung: Größere Möglichkeiten, größere Differenzierung

Soziologie

Kapitalbegriff


  • Kapital ist Arbeit in materialer und inkorporierter Form
  • Kapital kann angeeignet werden
  • Kapital prägt soziale Strukturen
  • Kapital kann sich reproduzieren und wachsten 

Soziologie

Arten des Kapitals

  • Ökonomisches Kapital (Geld, Güter,…)

  • Kulturelles Kapital: inkorporiertes kulturelles Kapital (praktisches Wissen, abhängig von einer Person, primäre Sozialisation in der Familie, wie Leute reagieren, lachen usw. Lebensgeschichte), 

  • objektiviertes kulturelles Kapital (Kunstobjekte, Musik, Antike, Möbel usw. kann übertragen werden, symbolische Aneignung, können sie so benutzen wie sie wollen), 

  • institutionalisiertes kulturelles Kapital (Schulische, akademische Titel, Abitur usw. auch Bildungskapital genannt) 

  • Soziales Kapital (soziale Netzwerke, Beziehungen)

  • Symbolisches Kapital (Ehre, Anerkennung) – kennen – anerkennen – verkennen (Picasso Gemälde)

--> Alles hängt zusammen, jemand passt zur Schule, wenn das Kapital passt 

Soziologie

Kapitalformen der Felder

  • Feld der Kunst (künstlerisches Kapital)
  • Feld des Rechts (juristisches Kapital)
  • Feld der Wissenschaft (wissenschaftliches Kapital) 
  • Feld der Politik (politisches Kapital)
  • ….. usw
  • --> können unabhängig agieren, Ausnahme: Verwaltung + Recht 

Soziologie

Der soziale Raum

1. Ausgangspunkt 

  • Gesellschaft als räumliches Gebilde darstellen, sodass soziale Bewegungen abbildbar sind (Soziale Gruppe nur als Gewerkschaft, mobilisiert) 

 

2.  Methode: Konstruktion der objektiven/sozialen Klasse (Gruppe von Akteuren mit): 

  • Homogenen Lebensbedingungen (Wohnverhältnisse, Lohn, Wohnort, Arbeitsbedingungen)
  • Objektivierten Merkmalen (Vermögen)
  • Inkorporieren Merkmalen (klassenspezifische Habitusformen)

    3. Grundprinzipien des sozialen Raumes

  • Kapitalvolumen
  • Kapitalstruktur
  • Zeit (Welche Generation hat z b Abitur gemacht)

--> Wirkung von Merkmalen auf das Leben, andere Merkmale --> ---> anderer Lebensstil, Homologie --> Position --> sozialer Praxis

Soziologie

Einige Merkmale sozialer Felder

Jedes Feld

  • ist ein Netz objektiver Beziehungen
  • verfügt über eine relative Autonomie

In jedem Feld:

  • teilen die Akteure grundlegende Interessen
  • glauben die Akteure an den Sinn des Spiels
  • kämpfen die Akteure um die legitime Definition des Feldes 
  • kämpften die Jungen gegen die Alten/Etablierten

Felder unterscheiden sich nach ihrer Institutionalisierung: 

  • hoher Grad der Institutionalisierung (Medizin, Bildungswesen)
  • niedriger Grad der Institutionalisierung (Kunst)

Soziologie

Habitus

Definition: 

  • Strukturiert selbst und wird strukturiert
  • Klassifiziert und wird klassifiziert
  • Vermittelt zw. Struktur und Praxis 

Praktiken: 


  • Regelmäßig, objektiv (an ihre Chancen angepasst), kollektiv


System: 


  • Wahrnehmung und Handeln begrenzt, erlaubt Kreativität innerhalb seiner Grenzen


Formen: 

  • Strukturierte Strukturen können als strukturierende Strukturen wirken
  • Objektiv geregelt, ohne gehorsame Erfüllung von Regeln
  • Objektiv an Zweck angepasst, ohne Ziele und Zwecke bewusst anzuvisieren
  • Kollektiv abgestimmt, kein Werk eines Einzelnen

Soziologie

Habitus 2 

Grundlagen: 


  • Kapitalformen, das Umfeld (Familie, Wohnviertel, Umgangsweisen, Körper)


Erzeungsformen des Habitus


  • Modus der Einschärfung (Training) vs. Modus der Inkorperierung („einkörpern“ – verkörpern)


Dynamiken: 

  • Transversal: Übergang von einem Bereich des Raumes in ein anderes Bereich Bsp. V: Handwerker S: Führungskraft
  • Vertikal: innerhalb des selben raumes V: Volkslehrer S: Gymnasiallehrer

Ziel: wie werden Sie handeln, soziale Stellung vs sozialer Praxis

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