Pharmakotherapie - Epilepsie an der Universität Mainz

Karteikarten und Zusammenfassungen für Pharmakotherapie - Epilepsie an der Universität Mainz

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Was ist bei der Therapie mit Antikovulsiva zu achten?

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1. Wahl primär Generalisierte Anfälle

und 1. Wahl Absencen? 

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Epilepsie und Kontrazeption

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Symptome eines epileptischen Anfalls

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Welche Einsatzgebiete von Antikonvulsiva neben den üblichen Indikationen?

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Epilepsie bei Kinderwunsch und Schwangerschaft

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Welche Hirnbereiche sind bei der generalisierten Epilepise betroffen? Ursachen? Medikamentöse Behandlung? Welche Arten von generalisierten Anfällen gibt es, Details dazu!

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Allgemeine NBW von Antikonvulsiva

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Welche Risiken birgt ein epileptischer Anfall?

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Was bedeuten EPSP und IPSP?

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Fokale Epilepsie, wo trifft sie auf, wie erworben, welche Medikamente zur Behandlung?
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Wie erfolgt die Diagnose von Epilepsie?

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Pharmakotherapie - Epilepsie

Was ist bei der Therapie mit Antikovulsiva zu achten?

  • Langsam einschleichen, um starke NW zu vermeiden (wenn möglich)
  • Langsam ausschleichen, um Rebound zu vermeiden
  • Wirksamkeit = 50% Abnahme der Anfallsfrequenz
  • Neue Wirkstoffe sollten im Gegensatz zu älteren nicht als Monotherapie eingesetzt werden – sie sind aber verträglicher und weniger von CYP abhängig
  • TDM bei älteren AM wichtig: Phenytoin, Carbamazepin, Valproat
  • Therapieende:
    1. Nach 2-5 Jahren Anfallsfreiheit möglich, aber individuell abzuwägen
    2. Wenn die Ursache nicht behoben ist, kann es immer wieder zu Anfällen kommen

Pharmakotherapie - Epilepsie

1. Wahl primär Generalisierte Anfälle

und 1. Wahl Absencen? 

Valproinsäure

Pharmakotherapie - Epilepsie

Epilepsie und Kontrazeption

  • Kontrazeption (gebärfähiges Alter):
    1. Pille verschlechtert die Erkrankung nicht
    2. Abbau der Kontrazeptiva kann bei alten AK beschleunigt sein 

Pharmakotherapie - Epilepsie

Symptome eines epileptischen Anfalls
 Symptome: Bewusstseinsstörung, Motorik, Sprache, Denken, Erinnerung und Emotionen

Im Laufe der Krankheit auch Verhalten und kognitive Fähigkeiten


Pharmakotherapie - Epilepsie

Welche Einsatzgebiete von Antikonvulsiva neben den üblichen Indikationen?

  1. Depressionen
  2. Als Co-Analgetikum (Neuropathische Schmerzen)
  3. Bipolare Störung

Pharmakotherapie - Epilepsie

Epilepsie bei Kinderwunsch und Schwangerschaft

  1. Monotherapie gewünscht
  2. Unbedingt Anfälle behandeln, unbehandelte Epilepsie vermindert die Fertilität
  3. Behandelt nur ein geringfügig erhöhtes teratogenes Risiko
  4. Schwangerschaft erhöht die Gefahr für Krampfanfälle (beta-HCG und andere Hormone wirken prokonvulsiv), kann sie aber auch erniedrigen
  5. Ältere AK, vor allem in Kombitherapie haben mäßiges embryotoxisches Potential
  6. AK wahrscheinlich ohne erhöhte Teratogenität:
    • Levetiracetam
    • Gabapentin
    • Oxcarbazepin
    • Lamotrigin
  7. Höchstes Risiko:
    • Valproinsäure (wenn nötig, dann unter 1000 mg)
    • Phenobarbital
    • Phenytoin
  8. Erhöhte Clearance in der Schwangerschaft erfordert genau Kontrolle der Blutspiegel
  9. Wenn möglich: Monotherapie, so niedrig wie möglich, Retard vorteilhaft, keine Blutspitzen
  10. Prophylaktische VitK-Gabe und durch Induktion einen Mangel beim Kind zu vermeiden
  11. Bei Schwangeren Gefahr des Neuralrohrdefektes durch Folsäuremangel (stark bei Valproinsäure, schwach bei Carbamazepin) -> Folsäure vor der SS bis mind, zur 10. Woche

Pharmakotherapie - Epilepsie

Welche Hirnbereiche sind bei der generalisierten Epilepise betroffen? Ursachen? Medikamentöse Behandlung? Welche Arten von generalisierten Anfällen gibt es, Details dazu!

  • Generalisiert: beide Hemisphären betroffen
  • → häufig genetische Ursache
  • Monotherapie:
    1. Valproat, Lamotrigin, Topiramat
  • Arten der generalisierten Anfälle:
    1. Absencen:
      • Bewusstseinsverlust ohne weitere Phänomene, max 30 sec
      • Nachfolgende Amnesie
      • Meist im Kindesalter
      • Pyknolepsie = Aufeinanderfolge vieler Absencen
      • Valproat, Lamotrigin, Ethosuximid (weil vor allem T-Typ-Ca-Kanäle eine Rolle spielen)
    2. Juvenile myoklonische Anfälle:
      •  Impulsiv Petit-Mal
      •  Bei Übermüdung
      • Hochwerfen der Arme, Einknicken der Beine
      •  Mit oder ohne Bewusstsein
    3. Tonisch-klonische Anfälle
      •  Grand-mal
      •  vorher Unwohlsein
      • Aura direkt vor Beginn
      • Tonische Phase mit Initialschrei – Bewusstseinsverlust, Sturz
      • Klonische Phase – Schaum vor Mund, Urinabgang möglich
      •  Tiefer Terminalschlaf
      • Je nach Form nur morgens, nur nachts oder beides
    4. Tonisch
    5. Atonisch

Tonisch = angespannte Muskeln, hoher Muskeltonus
Atonisch = erschlaffende Muskeln
Klonisch = länger aufeinander folgende, rhythmische Muskelzuckungen
Myoklonisch = sehr kurze, unwillkürliche Muskelzuckungen
Postiktal = Terminalschlaf und Verwirrtheit nach Anfall

Pharmakotherapie - Epilepsie

Allgemeine NBW von Antikonvulsiva

  1. Zentralnervöse Dämpfung
    -Sedierung und Müdigkeit sind direkte Folgen der neuronalen Hemmung
    -Benzos und Barbiturate starke Hypnotika
  2. Paradoxe Wirkung wie Unruhe und Schlaflosigkeit
    -bei alten Patienten und Kindern
  3. Konzentrationsschwäche und kognitive Defizite
    -Vor allem bei Kindern
  4. Wesensveränderungen
  5. Schwindel und Ataxie
    -Folge von Benommenheit, Sedierung und Konzentrationsschwäche
    -Sturzgefahr steigt
  6. Exantheme (häufig reversibel)
  7. Übelkeit und Erbrechen vor allem in der Initialphase
  8. Osteoporose
    -Durch beschleunigten Abbau von Vitamin D vor allem ältere Antikonvulsiva
    -5-fach erhöhtes Frakturrisiko
  9. Kardiale Rhythmusstörungen
    -Die Blockade erregender Ionenkanäle (v. a. Natrium-Kanäle) ist nicht nur auf das Gehirn beschränkt, sondern betrifft auch das Herz, wo es zum AV-Block und anderen Überleitungsstörungen kommen kann
  10. Depressionen
    -: Besonders kurz vor oder zwischen den Anfällen werden depressive Stimmungen und Stimmungslabilität mit erhöhtem Suizidrisiko beobachtet, diese können durch AK gesteigert werden

Pharmakotherapie - Epilepsie

Welche Risiken birgt ein epileptischer Anfall?

  1. Unfälle (Ertrinken, Verkehr)
  2. Status epilepticus:
    •  Entweder  > 5 min langer Grand-mal oder > 20 min langer fokaler Anfall oder Absence oder  Rezidivierender Anfälle kurz hintereinander ohne vollständige Remission
    • Als Grand-mal lebensbedrohlich mit sich vertiefendem Koma mit jedem Anfall
    • Fokal nicht lebensbedrohlich, aber bleibende Hirnschäden möglich
    • mit hohen Dosen an Diazepam oder Lorazepam behandeln i.v. 
  3. Ohne adequate Therapie erhöhte Suizidalität und plötzlicher Tod während eines Anfalls
  4. Hirnschädigung, vor allem bei Kindern

Pharmakotherapie - Epilepsie

Was bedeuten EPSP und IPSP?

Erregende Synapsen sorgen für eine Depolarisierung am Folgendendrit und damit für die Weiterleitung eines Impulses (EPSP) = Exzitatorisches postsynaptisches Potential 


Hemmende Synapsen sorgen für eine Hyperpolarisation am Folgedendrit und damit für eine Hinderung des Impulses (IPSP)= Inhibitorisches postsynaptisches Potential 



Pharmakotherapie - Epilepsie

Fokale Epilepsie, wo trifft sie auf, wie erworben, welche Medikamente zur Behandlung?

    >Nur eine Cortexregion (Großhirnrinde) betroffen, maximal eine Hemisphäre

      -Einfach: Bewusstsein erhalten

      -Komplex: Bewusstsein verändert oder aufgehoben

    >Häufig durch erworbene Hirnschädigung

    >Können sekundär generalisiert werden

    >Medikamentöse Behandlung: Carbamazepin! , Gabapentin, Lamotrigin!, Valproat, Topiramat, Levetiracetam

    >Einfache Fokale Anfälle unterteilt in Parietallappen-Epilespie (abnorme motorische Aktionen) und Frontallappen-Epilepsie (v.a. Augen, Kopf, Extremitäten)

    >Komplexe fokale Anfälle: Temporallappen-Epilepsie am häufigsten

        -Dämmerattacken mit Aura

Pharmakotherapie - Epilepsie

Wie erfolgt die Diagnose von Epilepsie?

  • Akut auftretender Krampfanfall:
    1. Blutentnahme: Elektrolytentgleisung, Hypoglykämie oder Entzündung ausschließen
    2. Lumbalpunktion bei Meningitis-Verdacht
  • Fokaler Anfall:
    1. Bildgebung: Blutung und Tumor ausschließen
  • Anamnese
  • EEG (Elektroenzephalographie) – schließt aber eine Epilepsie nie aus oder beweist sie, damit kann sie nur live beobachtet werden
  • MRT zum Ausschluss symptomatischer Formen
  • MEG (Magnetenzephalographie) zur visuellen Lokalisierung
  • PET (Positronenemissionstomographie) zur Lokalisierung

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