Pharmako GIT Erkrankungen - Nihan an der Universität Mainz

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Allgemeine Informationen und Definition Obstipation

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Akute Obstipation

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Was ist der Defäkationsreflex?

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Chronische Obstipation

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Klinische Unterteilung der Obstipation

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Peristaltischer Reflex

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Diagnostik der chronischen Obstipation

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Zuckerstoffe

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Anthrachinone

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Therapie durch Biofeedback und Probiotika

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Diarrhoe Definition und Einteilung

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Osmotische Diarrhoe

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Pharmako GIT Erkrankungen - Nihan

Allgemeine Informationen und Definition Obstipation

  • Prävalenz: 15% Europa; 
  • vermehrt wenn älter als 65 Jahren
  • Frauen> Männer
  • Lebensqualität ist vermindert


Definition: Die Obstipation ist eine akute oder chronische Stuhlverstopfung des Darms. Generell spricht man von einem gesunden Stuhlgang, wenn er zwischen 3 Mal am Tag bis 3 Mal in der Woche stattfindet, sollte die Frequenz eben weniger als 3 Mal in der Woche betragen, so ist dies als Obstipation zu betrachten. Bei der akuten bzw. passageren Obstipation kommt es zu einem kurzfristig veränderten Stuhlgang, härterer Konsistenz des Stuhls oder geringerer Häufigkeit. Bei einer chronischen Obstipation kommt es zu einer unbefriedigenden Stuhlentleerung seit mindestens 3 Monaten, einhergehend mit starkem Pressen, einem klumpigen Stuhl, subjektiv einer unvollständigen Entleerung und einer Frequenz von unter 3 Mal pro Woche.

Pharmako GIT Erkrankungen - Nihan

Akute Obstipation

  • Ernährungsbedingt (Ernährungsumstellung bei Reisen, wenig Ballaststoffe/ pflanzliche Kost)
  • Psychosozial (Bewegungsmangel, Stress, Unterdrückung des Defäkationsreflexes
  • WICHTIG: bei akuter Obstipation insbesondere mit Begletsymptomem wie Blut im Stuhl, Gewichtsverlust etc.) muss ein Arzt hinzugezogen werden -> Abgrenzung zum Ileus (Darmverschluss)

Pharmako GIT Erkrankungen - Nihan

Was ist der Defäkationsreflex?

  • Reflex der aktiviert wird, sobald eine Portion Stuhl in das Rektum gelangt
  • Musculus sphincter ani internus wird reflektorisch entspannt
  • Wird die Defäkation willkürlich zugelassen so kommt es weiters zur Entspannung des Musculus sphincter ani externus und die Darmmuskulatur des Sigmoides und des Rektums kontrahiert sich
  • Defäkationsreflex wird durch die Bauchpresse unterstützt
  • Wird der Defäkationsreflex nicht für die Darmentleerung benutzt sondern unterdrückt, so kommt es zur Eindickung des Stuhles, zu einer Dehnung des Rektums und zu Funktionsstörungen der Sphinkteren. Die Folge davon sind Obstipation, und bei starkem Pressen Hämorrhoiden und Prolaps.

Pharmako GIT Erkrankungen - Nihan

Chronische Obstipation

Eine chronische Obstipation nach ROM IV

Kriterien liegt vor, wenn :

  • Symptome mindestens 3 Monaten bestehen
  • mindestens 2 der folgenden Leitsymptome präsent sind:
  • starkes Pressen,
  • klumpiger oder harter Stuhl,
  • Gefühl der unvollständigen Entleerung,
  • Gefühl der anorektalen Blockade und/oder manuelle Manöver zur Erleichterung der Stuhlentleerungen, jeweils bei ≥ 25% der Defäkation
  • < 3 Stühle pro Woche

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Klinische Unterteilung der Obstipation

Prim. Funktionelle Obstipation (keine org. oder biochem. Ursache)

  1. Normal-transit O. (normale Darmpassagezeit)
  2. slow-transit (erhöhte Darmpassagezeit, mangelnde Beweglichkeit des Darms) 
    • Gestörte Regulation: Gl. Darmwandmuskulatur, intestinale Cajal-Zellen (kommen im Gehirn vor oder der glatten Muskulatur, sind Schrittmacherzellen) und sensomotorische Darmfunktion
    • Verringerte Anzahl und veränderte Morphologie der Caja-Zellen
    • Wirksamkeit und Verträglichkeit von Ballaststoffen oft nicht gegeben, regelmäßige Behandlung mit Laxantien indiziert 
  3. Outlet-O (Stuhlentleerungsstörung)


Sek. Obstipation ( Ursache identifizierbar)

  1. AM (Opiate, Neuroleptika (Carbamazepin); Diuretika (Thiazide, Sulfonamide); Chemotherapeutika (Vincristin, Vinblastin)
  2. Neurologischen/psychatrische (Parkinson.; MS; Depression)
  3. Endokirne/Elektrolytveränderungen (Diabetes; Hyperthyreose, Hypokalziämie, Hypokaliämie)

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Peristaltischer Reflex

  • reflektorische Kontraktion und Relaxation bestimmter Muskeln im Darm, die zum Weitertransport des Darmsinhalts dienen
  • Normal: Stimulation Mechanosensoren -> Aktivierung erregender und hemmender Motoneurone -> Transit
  • Störung des neuromuskulären Apparates: → langsamer Transit durch Fehlfunktionen
  • Mechanosensoren reagieren auf Fülldruck → geben Impulse→ kinetischer Effekt

--> Volumenerhöhenden Laxantien, wie z.B. Leinsamen oder Flohsamenschalen

Prokinetika: Wirken aktiv auf ENS (enterisches Nervensystem); Anregung unabh. von Füllgrad

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Diagnostik der chronischen Obstipation

  1. Erfassung Stuhlverhalten und Symptome (Tagebuch)
    • Bristol Stuhlform Skala
  2. Ausschluss sek. Obstipation (durch Medikamente, Begleiterkrankungen)
  3. Ausschluss organ. Ursache (Endoskopie)
  4. Rektal-digitale Untersuchungen (Ansusinspektion, Sphinterruhtonus, Kneifdruck)
  5. Spezialdiagnostik
    • Beckenbodenelektromyografie
      -> durch eine dünne Nadelelektrode, die perkutan in die jeweiligen Muskeln eingeführt wird, die Aktivität derwillkürlichen Beckenbodenmuskulatur in Ruhe sowie beim Kneifen und Pressen bestimmt
    • Perzeptionsmessung
    • Ballonexpulsionstest
      • 50 mL Wasserballon aus dem Rektum pressen
    • Transitzeitbestimmung (Hinton-Test)
      • Lange Anamnesedauer
      • Transitzeit >72 h → pathologisch

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Zuckerstoffe

Mittel zweiter Wahl:

z.B. Lactulose


  • Osmotische Wasserretention
  • Volumen des Koloninhalts nimmt zu
  • Darmperistaltik wird indirekt angeregt
  • Bei Dauergebrauch lässt die Wirkung nach. Es kommt zu Dosiserhöhung! -> Gewöhnungseffekt
  • Macrogole besser wirksam und verträglicher als Lactulose (Toleranzentwicklung und Blähungen)
  • Blähungen und Bauchschmerzen durch Abbau von Lactulose in Milch- und Essigsäure über bakterielle Enzyme im Dickdarm  (Glykosidasen)
    • Glykosidasen befinden sich NICHT in der Dünndarmschleimahaut, weswegen Lactulose unverdaut in den Dickdarm gelangt

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Anthrachinone

Anthrachinone (Senna, Aloe)


  • Anthrachinonglykoside gelangen unverändert in den Dick bzw. Enddarm
  • Beta Glukosidasen -> spalten  zu Aglykone ab -> laxierend wirkenden Monoanthrachinone gebildet
  • ist nicht mutagen, nicht kanzerogen, nicht toxisch und führt nicht zur Gewöhnung

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Therapie durch Biofeedback und Probiotika

Biofeedback


  • Wirksamkeit bei Erwachsenen gut, bei Kindern und Senioren geringer
  • Durchführung : Patient übt, den Sphinkter zum richtigen Zeitpunkt zu entspannen und so die funktionelle Blockade zu verhindern


Probiotika

  • lebende Mikroorganismen besiedeln den Darm
  • es kommt zur Änderung der Zusammensetzung der intestinalen Mikroflora und die Motilität wird verstärkt
  • Verabreichung verschiedener Lactobazillen (Nicht bei Immunsuppremierten)

Pharmako GIT Erkrankungen - Nihan

Diarrhoe Definition und Einteilung

Definition: Eine Diarrhö besteht bei mehr als 3 Entleerungen eines zu flüssigen Stuhls pro Tag, wobei das Stuhlgewicht über 250 Gramm liegt. Die Diarrhö ist ein Symptom und keine eigenständige Krankheit an sich, sie kann ausgelöst werden durch Infektionen, Medikamente, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder durch Tumore. Es herrscht ein Ungleichgewicht zwischen Sekretion und Resorption der produzierenden Flüssigkeiten im Darm (normale Ausscheidung 100mL, bei Diarrhoe bis zu 1L). Sie wird eingeteilt in osmotische, entzündliche und sekretorische Diarrhoe.


Einteilung 

  • Osmotische D
  • Entzündliche D 
  • Sekretorische D.

Pharmako GIT Erkrankungen - Nihan

Osmotische Diarrhoe

Ursache: 

  • konzentrierte niedermolekulare Kohlenhydrate führen zu verminderter Wasserresorption
  1. Wasser kann nicht vollständig rückresorbiert werden -> Zunahme an osmotisch aktiven Substanzen im Darmlumen
  2. bsp. Malabsorption (Mangel B12, Fe, Folsäure)
  3. bsp. Maldigestion → Substanzmangel aufgrund Enzymmangel (Lactoseintoleranz)

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