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Lernmaterialien für Handball an der Universität Mainz

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TESTE DEIN WISSEN
Schlagwurf (Rechtshänder)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Anlaufbewegung
    • Linke Schulter vor (1), Ball nach oben führen (2)
    • Flacher, vorletzter Schritt (als Überkreuzschritt) (3) 
    • Geradlinige Ausholbewegung
  2. Wurfauslage
    • Wurfarm leicht gebeugt (1)
    • Hand hinter dem Ball (2), Fußspitze Richtung Tor (3)
    • Linke Schulter und linke Hüfte zeigen in Wurfrichtung (4)
    • Stemmbein leicht gebeugt (5) 
  3. Wurfbewegung
    • Gewichtsverlagerung auf Stemmbein (1)
    • Hüfte und Schulter der Wurfarmseite nach vorn (2)
    • Ellenbogen ist vor dem Ball auf Schulterhöhe (3)
    • Peitschenartiger Armzug
    • Körperstreckung
  4. Ausklang
    • Vorwärtsbewegung abbremsen und Wurfarm ausschwingen

 
Wichtige Merkmale
  • Hand hinter Ball, Ellenbogen auf Schulterhohe (ansonsten eher ein Stoßen)
  • Impulsübertragung: Hüfte🡪Schulter🡪Ellenbogen🡪Handgelenk
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TESTE DEIN WISSEN
Methodik Schlagwurf (Methodische Übungsreihe)
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TESTE DEIN WISSEN
Beginn mit der letzten Teilbewegung, dann die vorherige usw. Jeder TN steht mit Blickrichtung zur Wand

1. Füße parallel, Wurfarm gehoben (mindestens auf Schulterhöhe). Werfen des Balles durch Abklappen des Handgelenks

2.Ein Schritt zurück, Füße parallel. Bevor das Handgelenk bewegt wird, beschleunigt der Ellenbogen

3.Ein Schritt zurück. Zuerst beschleunigt die Schulter, dann der Ellenbogen und zum Schluss das Handgelenk

4.Linke Fuß in Schrittstellung nach vorne. Kurz bevor Schulter beschleunigt wird Hüfte beschleunigt

5.Gleiche Übung wie in Schritt 4 nur mit Partner. Dieser korrigiert die ggf. die Reihenfolge der einzelnen Teilimpulse

6.Hinzunahme des Stemmschrittes

Einsatz in der Schule?
  • Bei älteren Klassen geeignet, da diese Übungsreihe wenig spaßbringend und monoton ist (erfordert dennoch viel Konzentration)
Alternative Vermittlung: Differentielles Lernen 
  • TN denken sich Variationen (Winkel, Handseite, Intensität, …) aus
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TESTE DEIN WISSEN
Sprungwurf (Rechtshänder)
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TESTE DEIN WISSEN

1. Anlauf- und Absprungbewegung

· Flacher, verkürzter vorletzter Schritt (1)

· Größerer letzter Schritt (2)

· Aktiver Fußaufsatz (5)

· Linke Schulter vor (3), Ball hochführen (4)

· Absprung vom linken Bein (5)

· Geradlinige Ausholbewegung


2. Wurfauslage

· Wurfarm angewinkelt (1)

· Hand hinter Ball (2), Sprung in die Höhe (3)

· Schwungbein angewinkelt (ca.45°) (4)

· Verwringung des Oberkörpers (5)

- Bogenspannung


3. Wurfbewegung

· Hüfte und Schulter der Wurfarmseite nach vorn (1)

· Ellenbogen vor dem Ball auf Schulterhöhe

· Aufrechte Abwurfposition im höchsten Punkt (3)

· Körperstreckung (4) und peitschenartiger Armzug


4. Ausklang

· Landung auf beiden Beinen/ Links-Rechts-Schritt

· Ausschwingen des Wurfarms


Wichtige Merkmale:

  • Schwungbeineinsatz nicht gerade nach vorne (verletzungsgefahr und Regelverstoß?
  • lange Flugphase
  • Hüfte im Sprung geöffnet und zeigt frontal in Wurfrichtung

  - - > Impulsübertragung kommt aus Verwringung der Schulter

--> Werfen am höchsten Punkt


Häufige Fehlerbilder

  • zu lange Schritte, Ellebogen zu tief, Schwungbein eher frontal statt zu Seite
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TESTE DEIN WISSEN
Methodik Sprungwurf 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Das Oberteil eines großen Kastens ca. 8m vor das Tor quer stellen, einen kleinen Kasten längs dahinter (rechts für Rechtshänder)


1. Spieler A führt 3 Schritte vor dem Absprung aus, den letzten lang auf dem Kastenoberteil (über Ferse abrollen). Schwungbein aktiv nach außen drehen. Spieler B steht auf kleinem Kasten und streckt Hand aus. Spieler A muss mit seinem Oberschenkel diese „abschlagen“


2. Gleiche Übung mit besonderem Augenmerk auf Schwungbeineinsatz und Verwringung


3. Abwurf möglichst spät


4. Abwurf möglichst früh


5. Ausführung ohne Objekthilfe

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TESTE DEIN WISSEN
Die 7 Grundregeln
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TESTE DEIN WISSEN

  1. Jeder Abwehrspieler hat einen bestimmten Abwehrraum – in ihm ist er für seinen Gegenspieler verantwortlich
  2. Aktiv decken! – Der Gegenspieler wird frühzeitig bekämpft
  3. Pressdeckung spielen, wenn ein Angreifer den Ball prellt!
  4. Pass- und Kombinationsspiel stören – lange Pässe provozieren!
  5. Angreifer, die in die Nahwurfzone einlaufen, werden begleitet
  6. Angreifer, die vor der Abwehr ihre Position wechseln, werden übergeben/übernommen
  7. Dem Mitspieler aushelfen, wenn dieser von seinem Gegenspieler überlaufen wird
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TESTE DEIN WISSEN
Die 4 Grundprinzipien der Abwehr
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Grundposition zwischen Tor und Angreifer
  2. Ball und Gegner gleichzeitig im Blick 
  3. Zuordnung herstellen
  4. Aushelfen
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TESTE DEIN WISSEN
Abwehrstellung
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TESTE DEIN WISSEN
  • KSP absenken
  • Arme mit lockerem Ellenbogen nach vorn halten (Stoßdämpfer)
  • Bewegung des Gegenspielers aufnehmen und begleiten
  • Nasenspitze auf Ball gerichtet, Gegenspieler Rechtshänder🡪 Block des Verteidigers leicht nach links
  • Antizipatives Abwehrverhalten
    • Passweg zustellen
    • Enge Pressdeckung erzwingt lange Bälle 🡪 Erhöht Chance diese abzufangen

Spiele zur Einführung des Körperkontaktes
  • Fußtreten, Hahnenkampf, Pfützentreten, Schenkelklopen
Spiel zur Einführung in die richtige Grundstellung
  • 2er Gruppe, jede Gruppe ein Hütchen
  • Angreifer muss Hütchen berühren, Verteidiger dies verhindern
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TESTE DEIN WISSEN
Die vier Grundprinzipien des Angriffs
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TESTE DEIN WISSEN
  1. Vorfahrt für den Ballführer (Niemand befindet sich im gleichen Raum)
  2. Ballführer nach hinten absichern (Sichere Passstation anbieten)
  3. Zentralen Spielraum öffnen
  4. Schnelle seitliche Verlagerung (Räumliches Vorteil schaffen)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Der Doppelpass (Give & Go) (Kooperation in der Tiefe)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

· Kreisspieler bietet sich im Rücken der vorgezogenen Abwehr an -> löst sich explosiv von HM und wird anspielbar (Stellungsvorteil)

· Kreisspieler verharrt mit Ball und wartet, bis ein Mitspieler in freien Raum vordringt


Übungen

· Aufwärmspiel

o 2 Mannschaften (á 4 Spieler), Basketballfeld

o 1 Kasten vor jedem Korb

o Punkterzielung: Letzte Pass vor Wurf auf Korb muss von einem Spieler auf dem Kasten kommen (darf maximal 3sek dort stehen)


· Vertiefung

o 2 Angreifer, 2 Verteidiger, 1 freier Spieler (A) (steht an 6m Linie)

o Die 2 Angreifer spielen sich den Ball hin und her (Wichtig: Breite Aufstellung um Angreifer auseinander zu ziehen)

o A löst sich explosiv und bietet sich am 9 Meter Raum an. Ist er frei wird ein Doppelpass gespielt

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TESTE DEIN WISSEN
Der Parallelstoß (Kooperation in der Breite)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

· Gruppentaktisches Element

· Angriffsspieler mit Ball stößt in die Lücke von 2 Abwehrspielern

-> Beide werden gezwungen diesen zu verteidigen -> Lücke in

der Verteidigung

· Benachbarte Angreifer läuft parallel, bekommt den Pass und kann

in diese Lücke vordringen

· 2 Optionen:

o Torabschluss

o Erneuter Parallelstoß mit benachbartem Mitspieler


Übungen

· Endlinienball

o 2 Mannschaften, Basketballfeld

o Balltransport nach Handballregeln

o Wurfrichtung nur nach hinten oder gleiche Höhe

o Punkterzielung: Ball hinter Endlinie ablegen


· Vertiefung

o Zwei Hütchen auf 9m Linie, Abstand ca. 3m

o An jedem Hütchen 1 Zuspieler

o Angreifer versucht an Verteidiger vorbei zu kommen

§ Glaubhafte Täuschungen

§ Angreifen von Nahtstellen

§ Rechtzeitiges Treffen von Entscheidungen

o Verteidiger muss nach jedem Pass des Angreifers, das entsprechende Hütchen berühren bevor er verteidigen darf


· Vertiefung 2

o Spieler B löse sich vom Hütchen und läuft um hinteres Hütchen herum

o Spieler A passt B den Ball zu

o Ist Spieler B auf Höhe des hinteren Hütchens, läuft Spieler C los

o Spieler B wirft Spieler C den Ball horizontal zu

o Ist Spieler C auf Höhe des hinteren Hütchens, läuft Spieler D los

o usw

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Handballspezifische Probleme im Schulsport
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

  • Sehr heterogene Leistungsgruppen
  • Handball Vollkontaktsport 🡪 Verletzungsgefahr, kann unangenehme Gefühle verursachen
  • Grundlegenden Techniken wie Fangen und Werfen keine Alltagstechniken
  • Schwierig Torwart zu finden
  • Komplexes Regelwerk
  • Platzmangel
Lösung: Alternative Spiele als Zielspiel (Spielidee bleibt erhalten)
  • Wandball
    • 2 Mannschaften (á 4-5 Spieler)
    • Mit Ball nur 3 Schritte laufen, dribbeln nicht erlaubt
    • Punkterzielung: Ball muss gegnerischen Boden, Wand, Boden berühren
  • Spielbar auf kleinem Raum
  • Teilhabe der SuS steigt durch Schrittregel
  • Reifenball
    • 2 Mannschaften, gleich viele Reifen wie Spieler
    • Punkterzielung: Ball in Reifen werfen und anschließendes Fangen 
    • Fuß im Reifen 🡪 Dieser Reifen gesperrt
  • Aufsetzerball
    • 2 Mannschaften, Tabuzone entlang der Wand und 5m davor
    • Punkterzielung: Ball muss gegnerischen Boden, dann Wand berühren
    • 2 Verteidiger dürfen Tabuzone betreten und Punkteversuch verhindern
  • Teilhabe aller Spieler
  • Spielbar auf kleinem Raum
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TESTE DEIN WISSEN
Handballspezifische Probleme im Schulsport
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TESTE DEIN WISSEN

1. Sehr heterogene Leistungsgruppen

2. Handball Vollkontaktsport -> Verletzungsgefahr, kann unangenehme Gefühle verursachen

3. Grundlegenden Techniken wie Fangen und Werfen keine Alltagstechniken

4. Schwierig Torwart zu finden

5. Komplexes Regelwerk

6. Platzmangel


Lösung: Alternative Spiele als Zielspiel (Spielidee bleibt erhalten)


· Wandball

o 2 Mannschaften (á 4-5 Spieler)

o Mit Ball nur 3 Schritte laufen, dribbeln nicht erlaubt

o Punkterzielung: Ball muss gegnerischen Boden, Wand, Boden berühren

-> Spielbar auf kleinem Raum

-> Teilhabe der SuS steigt durch Schrittregel


· Reifenball

o 2 Mannschaften, gleich viele Reifen wie Spieler

o Punkterzielung: Ball in Reifen werfen und anschließendes Fangen

o Fuß im Reifen à Dieser Reifen gesperrt


· Aufsetzerball

o 2 Mannschaften, Tabuzone entlang der Wand und 5m davor

o Punkterzielung: Ball muss gegnerischen Boden, dann Wand berühren

o 2 Verteidiger dürfen Tabuzone betreten und Punkteversuch verhindern

 ->Teilhabe aller Spieler

 -> Spielbar auf kleinem Raum

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  • 203946 Karteikarten
  • 3415 Studierende
  • 131 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Handball Kurs an der Universität Mainz - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Schlagwurf (Rechtshänder)
A:
  1. Anlaufbewegung
    • Linke Schulter vor (1), Ball nach oben führen (2)
    • Flacher, vorletzter Schritt (als Überkreuzschritt) (3) 
    • Geradlinige Ausholbewegung
  2. Wurfauslage
    • Wurfarm leicht gebeugt (1)
    • Hand hinter dem Ball (2), Fußspitze Richtung Tor (3)
    • Linke Schulter und linke Hüfte zeigen in Wurfrichtung (4)
    • Stemmbein leicht gebeugt (5) 
  3. Wurfbewegung
    • Gewichtsverlagerung auf Stemmbein (1)
    • Hüfte und Schulter der Wurfarmseite nach vorn (2)
    • Ellenbogen ist vor dem Ball auf Schulterhöhe (3)
    • Peitschenartiger Armzug
    • Körperstreckung
  4. Ausklang
    • Vorwärtsbewegung abbremsen und Wurfarm ausschwingen

 
Wichtige Merkmale
  • Hand hinter Ball, Ellenbogen auf Schulterhohe (ansonsten eher ein Stoßen)
  • Impulsübertragung: Hüfte🡪Schulter🡪Ellenbogen🡪Handgelenk
Q:
Methodik Schlagwurf (Methodische Übungsreihe)
A:
Beginn mit der letzten Teilbewegung, dann die vorherige usw. Jeder TN steht mit Blickrichtung zur Wand

1. Füße parallel, Wurfarm gehoben (mindestens auf Schulterhöhe). Werfen des Balles durch Abklappen des Handgelenks

2.Ein Schritt zurück, Füße parallel. Bevor das Handgelenk bewegt wird, beschleunigt der Ellenbogen

3.Ein Schritt zurück. Zuerst beschleunigt die Schulter, dann der Ellenbogen und zum Schluss das Handgelenk

4.Linke Fuß in Schrittstellung nach vorne. Kurz bevor Schulter beschleunigt wird Hüfte beschleunigt

5.Gleiche Übung wie in Schritt 4 nur mit Partner. Dieser korrigiert die ggf. die Reihenfolge der einzelnen Teilimpulse

6.Hinzunahme des Stemmschrittes

Einsatz in der Schule?
  • Bei älteren Klassen geeignet, da diese Übungsreihe wenig spaßbringend und monoton ist (erfordert dennoch viel Konzentration)
Alternative Vermittlung: Differentielles Lernen 
  • TN denken sich Variationen (Winkel, Handseite, Intensität, …) aus
Q:
Sprungwurf (Rechtshänder)
A:

1. Anlauf- und Absprungbewegung

· Flacher, verkürzter vorletzter Schritt (1)

· Größerer letzter Schritt (2)

· Aktiver Fußaufsatz (5)

· Linke Schulter vor (3), Ball hochführen (4)

· Absprung vom linken Bein (5)

· Geradlinige Ausholbewegung


2. Wurfauslage

· Wurfarm angewinkelt (1)

· Hand hinter Ball (2), Sprung in die Höhe (3)

· Schwungbein angewinkelt (ca.45°) (4)

· Verwringung des Oberkörpers (5)

- Bogenspannung


3. Wurfbewegung

· Hüfte und Schulter der Wurfarmseite nach vorn (1)

· Ellenbogen vor dem Ball auf Schulterhöhe

· Aufrechte Abwurfposition im höchsten Punkt (3)

· Körperstreckung (4) und peitschenartiger Armzug


4. Ausklang

· Landung auf beiden Beinen/ Links-Rechts-Schritt

· Ausschwingen des Wurfarms


Wichtige Merkmale:

  • Schwungbeineinsatz nicht gerade nach vorne (verletzungsgefahr und Regelverstoß?
  • lange Flugphase
  • Hüfte im Sprung geöffnet und zeigt frontal in Wurfrichtung

  - - > Impulsübertragung kommt aus Verwringung der Schulter

--> Werfen am höchsten Punkt


Häufige Fehlerbilder

  • zu lange Schritte, Ellebogen zu tief, Schwungbein eher frontal statt zu Seite
Q:
Methodik Sprungwurf 
A:
  • Das Oberteil eines großen Kastens ca. 8m vor das Tor quer stellen, einen kleinen Kasten längs dahinter (rechts für Rechtshänder)


1. Spieler A führt 3 Schritte vor dem Absprung aus, den letzten lang auf dem Kastenoberteil (über Ferse abrollen). Schwungbein aktiv nach außen drehen. Spieler B steht auf kleinem Kasten und streckt Hand aus. Spieler A muss mit seinem Oberschenkel diese „abschlagen“


2. Gleiche Übung mit besonderem Augenmerk auf Schwungbeineinsatz und Verwringung


3. Abwurf möglichst spät


4. Abwurf möglichst früh


5. Ausführung ohne Objekthilfe

Q:
Die 7 Grundregeln
A:

  1. Jeder Abwehrspieler hat einen bestimmten Abwehrraum – in ihm ist er für seinen Gegenspieler verantwortlich
  2. Aktiv decken! – Der Gegenspieler wird frühzeitig bekämpft
  3. Pressdeckung spielen, wenn ein Angreifer den Ball prellt!
  4. Pass- und Kombinationsspiel stören – lange Pässe provozieren!
  5. Angreifer, die in die Nahwurfzone einlaufen, werden begleitet
  6. Angreifer, die vor der Abwehr ihre Position wechseln, werden übergeben/übernommen
  7. Dem Mitspieler aushelfen, wenn dieser von seinem Gegenspieler überlaufen wird
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Q:
Die 4 Grundprinzipien der Abwehr
A:
  1. Grundposition zwischen Tor und Angreifer
  2. Ball und Gegner gleichzeitig im Blick 
  3. Zuordnung herstellen
  4. Aushelfen
Q:
Abwehrstellung
A:
  • KSP absenken
  • Arme mit lockerem Ellenbogen nach vorn halten (Stoßdämpfer)
  • Bewegung des Gegenspielers aufnehmen und begleiten
  • Nasenspitze auf Ball gerichtet, Gegenspieler Rechtshänder🡪 Block des Verteidigers leicht nach links
  • Antizipatives Abwehrverhalten
    • Passweg zustellen
    • Enge Pressdeckung erzwingt lange Bälle 🡪 Erhöht Chance diese abzufangen

Spiele zur Einführung des Körperkontaktes
  • Fußtreten, Hahnenkampf, Pfützentreten, Schenkelklopen
Spiel zur Einführung in die richtige Grundstellung
  • 2er Gruppe, jede Gruppe ein Hütchen
  • Angreifer muss Hütchen berühren, Verteidiger dies verhindern
Q:
Die vier Grundprinzipien des Angriffs
A:
  1. Vorfahrt für den Ballführer (Niemand befindet sich im gleichen Raum)
  2. Ballführer nach hinten absichern (Sichere Passstation anbieten)
  3. Zentralen Spielraum öffnen
  4. Schnelle seitliche Verlagerung (Räumliches Vorteil schaffen)
Q:
Der Doppelpass (Give & Go) (Kooperation in der Tiefe)
A:

· Kreisspieler bietet sich im Rücken der vorgezogenen Abwehr an -> löst sich explosiv von HM und wird anspielbar (Stellungsvorteil)

· Kreisspieler verharrt mit Ball und wartet, bis ein Mitspieler in freien Raum vordringt


Übungen

· Aufwärmspiel

o 2 Mannschaften (á 4 Spieler), Basketballfeld

o 1 Kasten vor jedem Korb

o Punkterzielung: Letzte Pass vor Wurf auf Korb muss von einem Spieler auf dem Kasten kommen (darf maximal 3sek dort stehen)


· Vertiefung

o 2 Angreifer, 2 Verteidiger, 1 freier Spieler (A) (steht an 6m Linie)

o Die 2 Angreifer spielen sich den Ball hin und her (Wichtig: Breite Aufstellung um Angreifer auseinander zu ziehen)

o A löst sich explosiv und bietet sich am 9 Meter Raum an. Ist er frei wird ein Doppelpass gespielt

Q:
Der Parallelstoß (Kooperation in der Breite)
A:

· Gruppentaktisches Element

· Angriffsspieler mit Ball stößt in die Lücke von 2 Abwehrspielern

-> Beide werden gezwungen diesen zu verteidigen -> Lücke in

der Verteidigung

· Benachbarte Angreifer läuft parallel, bekommt den Pass und kann

in diese Lücke vordringen

· 2 Optionen:

o Torabschluss

o Erneuter Parallelstoß mit benachbartem Mitspieler


Übungen

· Endlinienball

o 2 Mannschaften, Basketballfeld

o Balltransport nach Handballregeln

o Wurfrichtung nur nach hinten oder gleiche Höhe

o Punkterzielung: Ball hinter Endlinie ablegen


· Vertiefung

o Zwei Hütchen auf 9m Linie, Abstand ca. 3m

o An jedem Hütchen 1 Zuspieler

o Angreifer versucht an Verteidiger vorbei zu kommen

§ Glaubhafte Täuschungen

§ Angreifen von Nahtstellen

§ Rechtzeitiges Treffen von Entscheidungen

o Verteidiger muss nach jedem Pass des Angreifers, das entsprechende Hütchen berühren bevor er verteidigen darf


· Vertiefung 2

o Spieler B löse sich vom Hütchen und läuft um hinteres Hütchen herum

o Spieler A passt B den Ball zu

o Ist Spieler B auf Höhe des hinteren Hütchens, läuft Spieler C los

o Spieler B wirft Spieler C den Ball horizontal zu

o Ist Spieler C auf Höhe des hinteren Hütchens, läuft Spieler D los

o usw

Q:
Handballspezifische Probleme im Schulsport
A:

  • Sehr heterogene Leistungsgruppen
  • Handball Vollkontaktsport 🡪 Verletzungsgefahr, kann unangenehme Gefühle verursachen
  • Grundlegenden Techniken wie Fangen und Werfen keine Alltagstechniken
  • Schwierig Torwart zu finden
  • Komplexes Regelwerk
  • Platzmangel
Lösung: Alternative Spiele als Zielspiel (Spielidee bleibt erhalten)
  • Wandball
    • 2 Mannschaften (á 4-5 Spieler)
    • Mit Ball nur 3 Schritte laufen, dribbeln nicht erlaubt
    • Punkterzielung: Ball muss gegnerischen Boden, Wand, Boden berühren
  • Spielbar auf kleinem Raum
  • Teilhabe der SuS steigt durch Schrittregel
  • Reifenball
    • 2 Mannschaften, gleich viele Reifen wie Spieler
    • Punkterzielung: Ball in Reifen werfen und anschließendes Fangen 
    • Fuß im Reifen 🡪 Dieser Reifen gesperrt
  • Aufsetzerball
    • 2 Mannschaften, Tabuzone entlang der Wand und 5m davor
    • Punkterzielung: Ball muss gegnerischen Boden, dann Wand berühren
    • 2 Verteidiger dürfen Tabuzone betreten und Punkteversuch verhindern
  • Teilhabe aller Spieler
  • Spielbar auf kleinem Raum
Q:
Handballspezifische Probleme im Schulsport
A:

1. Sehr heterogene Leistungsgruppen

2. Handball Vollkontaktsport -> Verletzungsgefahr, kann unangenehme Gefühle verursachen

3. Grundlegenden Techniken wie Fangen und Werfen keine Alltagstechniken

4. Schwierig Torwart zu finden

5. Komplexes Regelwerk

6. Platzmangel


Lösung: Alternative Spiele als Zielspiel (Spielidee bleibt erhalten)


· Wandball

o 2 Mannschaften (á 4-5 Spieler)

o Mit Ball nur 3 Schritte laufen, dribbeln nicht erlaubt

o Punkterzielung: Ball muss gegnerischen Boden, Wand, Boden berühren

-> Spielbar auf kleinem Raum

-> Teilhabe der SuS steigt durch Schrittregel


· Reifenball

o 2 Mannschaften, gleich viele Reifen wie Spieler

o Punkterzielung: Ball in Reifen werfen und anschließendes Fangen

o Fuß im Reifen à Dieser Reifen gesperrt


· Aufsetzerball

o 2 Mannschaften, Tabuzone entlang der Wand und 5m davor

o Punkterzielung: Ball muss gegnerischen Boden, dann Wand berühren

o 2 Verteidiger dürfen Tabuzone betreten und Punkteversuch verhindern

 ->Teilhabe aller Spieler

 -> Spielbar auf kleinem Raum

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