Anatomie T4 an der Universität Mainz

Karteikarten und Zusammenfassungen für Anatomie T4 an der Universität Mainz

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M. biceps brachii

Gruppe: Ventrale Oberarmmuskulatur


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M. flexor carpi ulnaris

Gruppe: Ventrale Unterarmmuskeln; Speziell: Oberflächliche Flexoren


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M. triceps brachii 

Gruppe: Dorsale Oberarmmuskulatur


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Mm. interossei dorsales I - IV

Gruppe: Kurze Handmuskeln

 Speziell: Mittelhandmuskeln


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M. palmaris brevis

Gruppe: Kurze Handmuskeln

Speziell: Hypothenarmuskeln


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M. flexor digitorum profundus

Gruppe: Ventrale Unterarmmuskeln;

 Speziell: Tiefe Flexoren


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M. extensor pollicis longus

Gruppe: Dorsale Unterarmmuskeln; Speziell: tiefe Extensoren


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M. supinator

Gruppe: Dorsale Unterarmmuskeln;

Speziell: tiefe Extensoren


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M. extensor indicis

Gruppe: Dorsale Unterarmmuskeln;

Speziell: tiefe Extensoren


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M. brachioradialis

Gruppe: Radiale Unterarmmuskeln; Speziell: Radialisgruppe


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M. abductor digiti minimi

Gruppe: Kurze Handmuskeln Speziell:

Hypothenarmuskeln


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Mm. interossei palmares I - III

Gruppe: Kurze Handmuskeln

Speziell: Mittelhandmuskeln


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Beispielhafte Karteikarten für Anatomie T4 an der Universität Mainz auf StudySmarter:

Anatomie T4


M. biceps brachii

Gruppe: Ventrale Oberarmmuskulatur



U.: Caput longum: Tuberculum supraglenoidale 

     Caput breve: Processus coracoideus

A.: Tuberositas radii; Lacertus fibros. (Aponeurosis bicipitalis) 

I.: N. musculocutaneus (C5-7, infraklav. aus Fasc. lateralis)

F.: Ellenbogengelenk: Flexion; Supination bei gebeugt. Arm

Schultergelenk: Abduktion u. Innenrotat. (Caput longum) Anteversion (beide Köpfe)


Stärkster Supinator im Ellenbogengelenk. Sehne des Caput longum läuft intraartikulär mit eigener Sehnenscheide undextraartikulär durch Sulcus intertubercularis am Humerus. Die Rotatorenintervallschlinge aus Lig. coracohumerale und Lig. glenohumerale sup. verhindert Dislokation der Sehne nach ventral/medial. Lacertus fibrosus strahlt ulnarwärts in die Fascia antebrachii ein  Kraftübertragung auch auf Ulna.


Anatomie T4


M. flexor carpi ulnaris

Gruppe: Ventrale Unterarmmuskeln; Speziell: Oberflächliche Flexoren



U.: Caput humerale: Epicondylus medialis humeri 

      Caput ulnare: Olecranon der Ulna

A.: Hamulus ossis hamati; Basis des Os metacarpi V; Os pisiforme (Sesambein)

I.: N. ulnaris (C8-Th1, infraklav. aus Fasc. med.)
F.: Alle Handgelenke: Flexion; 

    zusätzlich proximales Handgelenk: Ulnarabduktion.


Achtung beim Lernen: obwohl dieser Muskel auch mit einem Caput humerale am Epicondylus medialis humeri entspringt, hat er im Gegensatz zu den anderen Unterarmbeugern keine Beugewirkung am Ellenbogengelenk: Er läuft ganz seitlich am Arm und daher nicht auf der Beugeseite des Ellenbogengelenks. Er ist der am weitesten ulnar liegende Beugemuskel.

Anatomie T4

M. triceps brachii 

Gruppe: Dorsale Oberarmmuskulatur



U.: Caput longum: Tuberculum infraglenoidale
     Caput mediale: dorsale Humerusfläche distal des Sulcus

                                n. radialis; Septum intermusculare mediale
     Caput laterale: dorsale Humerusfläche proximal des Sulcus 

                                n. radialis; Septum intermusculare laterale

A.: Olecranon der Ulna
I.: N. radialis (C6-8, infraklav. aus Fasc. posterior)

 F.: Ellenbogengelenk: Extension

Schultergelenk: Retroversion u. Adduktion(Caput longum)


Topografischer Hinweis: das Caput longum begrenzt

  •   die mediale Achsellücke nach lateral

  •   die laterale Achsellücke nach medial

  • den Tricepsschlitz nach medial


     Caput laterale ist länger als Caput mediale


Anatomie T4

Mm. interossei dorsales I - IV

Gruppe: Kurze Handmuskeln

 Speziell: Mittelhandmuskeln



U.: zweiköpfig von einander zugekehrten Seiten der Ossa metacarpi I - V

A.: Dorsalaponeurosen: Finger 2 – 4; Basis der Grundphalanx, und zwar

I und II an der radialen Seite von Finger 2 und 3

III und IV an der ulnaren Seite von Finger 3 und 4 

I.: N. ulnaris (C8 – Th1, infraklav. aus Fasc. med.)

F.: Fingergrundgelenke Finger 2 - 4: Flexion

Mittel- und Endgelenke Finger 2 - 4: Extension; Spreizen der Finger = Abduktion der Finger 2 und 4 von Finger 3


Anatomie T4

M. palmaris brevis

Gruppe: Kurze Handmuskeln

Speziell: Hypothenarmuskeln


U.: ulnarer Rand der Palmaraponeurose
A.: Subcutis am Kleinfingerballen
I.: N. ulnaris (C8 – Th1, infraklav. aus Fasc. med.) 

F.: Strafft Palmaraponeurose


Anatomie T4

M. flexor digitorum profundus

Gruppe: Ventrale Unterarmmuskeln;

 Speziell: Tiefe Flexoren



U.: proximale 2/3 der Beugeseite der Ulna; Membrana inter- ossea

A.: Palmarseite Endphalanx der Finger 2-5
I.: radiale 2 Finger 2 und 3: N. medianus (C7-Th1, infraklav.

aus Fasc. med. u. lat.)
ulnare Finger 4 und 5: N. ulnaris, (C8 – Th1; infraklav. aus Fasc. medialis).

F.: Alle Handgelenke und alle Fingergelenke der Finger 2 -5: Flexion



Die Sehne dieses Muskels „durchbohrt“ die ansatznah gespal- tenen Sehnen des M. flexor digitorum superficialis.
Zieht durch Canalis carpi.


Anatomie T4

M. extensor pollicis longus

Gruppe: Dorsale Unterarmmuskeln; Speziell: tiefe Extensoren



U.: Dorsalfläche der Ulna und Membrana interossea
A.: Basis der Endphalanx des Daumens
I.: N. radialis (C6 – 8, infraklav. aus Fasc. post.)
F.: Handgelenke: Dorsalextension; speziell im proximalen

Handgelenk auch Radialabduktion Daumensattelgelenk: Adduktion Daumengrund- und Endgelenk: Extension



Beachten Sie: Kann aufgrund des „schrägen“ Verlaufs von proximal ulnar nach distal radial bei der Supination helfen.


Anatomie T4

M. supinator

Gruppe: Dorsale Unterarmmuskeln;

Speziell: tiefe Extensoren



U.: Epicondylus lateralis humeri; Olecranon der Ulna; Lig. collaterale radiale; Lig. anulare radii

A.: Radius (zwischen Tuberositas radii und Ansatz des M. pro- nator teres

I.: N. radialis (C5 – 6, infraklav. aus Fasc. post.)
F.: Proximales und distales Radioulnargelenk: Supination



Beachten Sie: Der M. supinator wird vom Ramus profundus des N. radialis durchbohrt. Der Ramus profundus läuft im sog. „Supinatorkanal“.


Anatomie T4

M. extensor indicis

Gruppe: Dorsale Unterarmmuskeln;

Speziell: tiefe Extensoren



U.: Dorsalfläche der Ulna; Membrana interossea 

A.: Dorsalaponeurose Finger 2
I.: N. radialis (C6 – 8, infraklav. aus Fasc. post.) 

F.: Handgelenke: Dorsalextension

Grund-, Mittel- und Endgelenk Finger 2: Dorsalextension



Beachten Sie: Kann aufgrund des „schrägen“ Verlaufs von proximal ulnar nach distal radial bei der Supination helfen.


Anatomie T4

M. brachioradialis

Gruppe: Radiale Unterarmmuskeln; Speziell: Radialisgruppe



U.: laterale Seite des distalen Humerus, Septum intermus- culare laterale

A.: Proc. styloideus radii
I.: N. radialis (C5 – 7, infraklav. aus Fasc. post.) 

F.: Ellenbogengelenk: Flexion

Proximales und distales Radioulnargelenk: Semipronation



Beachten Sie: Hauptaufgabe dieses Muskels ist die Semi- pronation: er dreht den Unterarm in eine Mittelstellung zw. Pronation und Supination, kann also supinieren oder pronie- ren je nach Ausgangsstellung. Im Ellenbogengelenk kann er beugen und ist damit wie seine beiden Partner der Radialis- gruppe ein „Beuger“, der vom N. radialis innerviert wird.


Anatomie T4

M. abductor digiti minimi

Gruppe: Kurze Handmuskeln Speziell:

Hypothenarmuskeln



U.: Os pisiforme
A.: ulnare Basis der Grundphalanx Finger 5 und Dorsalapo-

neurose Finger 5
I.: N. ulnaris (C8 – Th1, infraklav. aus Fasc. med.)
F.: Kleinfingergrundgelenk: Flexion und Abduktion des 5.

Fingers
Kleinfingermittel- und endgelenk: Extension des 5. Fingers



Beachten Sie: Die Extension im Mittel- und Endgelenk ge- schieht über den Ansatz an der Dorsalaponeurose.


Anatomie T4

Mm. interossei palmares I - III

Gruppe: Kurze Handmuskeln

Speziell: Mittelhandmuskeln



U.: I: ulnare Seite des Os metacarpi II II: radiale Seite des Os metacarpi IV III: radiale Seite des Os metacarpi V

A.: Dorsalaponeurose und Basis der Grundphalanx der Fingers 2, 4 und 5

I.: N. ulnaris (C8 – Th1, infraklav. aus Fasc. med.) 

F.: Fingergrundgelenke Finger 2 , 4 und 5: Flexion

Mittel- und Endgelenke Finger 2, 4 und 5: Extension; Schließen der gespreizten Finger = Adduktion der Finger 2, 4und5zuFinger3


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