Klinische Psychologie an der Universität Magdeburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Klinische Psychologie an der Universität Magdeburg

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sonstige Therapie

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  • Kommunikationstraining, Stressbewältigung, Verarbeitung von Missbrauchserfahrungen
  • Wenn keine Partnerschaft: Arbeit an Versagensängsten (mentals Training oder Hypnotherapie), Masturbationsübungen, Hegarstift Training, Training sexueller Fantasien
  • Medikamentös:
    • Wirksamkeit bei Erektionsproblemen der Therapie überlegen (Bei anderen Störungsbildern eher Therapie)
    • Aber Behandlung von Symptomen anstelle von zugrundeliegenden Problemen
  • Systemische Intervention: geht eher um "wollen" als "können"
  • Phantasieorientiertes Arbeiten (ideale Szenarien)
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F52.1 Sexuelle Aversion und mangelnde Befriedigung

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F52.10 sexuelle Aversion

  • A. allg. Kriterien müssen erfüllt sein
  • B. Sexuelle Interaktion ruft Aversion & Furcht hervor --> Vermeidung; falls keine Vermeidung: negative Gefühle, Unfähigkeit sexuelles Vergnügen zu empfinden
  • C. Aversion nicht Ausdruck einer Erwartungsangst


F52.11 Mangelnde sexuelle Befriedigung (keine Furcht und Angst)

  • A. allg. Kriterien müssen erfüllt sein
  • B. Genitale Reaktionen treten auf, rufen aber keine angenehmen Empfindungen hervor
  • C. Keine anhaltende Furcht/Angst während sexueller Aktivität
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Ätiologie (unmittelbare, tieferliegende Ursachen)

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Unmittelbare:

  • destruktive erotische Atmosphäre (unzureichende Stimulation, übertriebene Leistungsmythen)
  • Selbstverstärkungsmechanismen (Versagensangst, Leistungsdruck, Vermeidung)
  • Sensorische und kognitive Barrieren (Selbstbeobachtung, übermäßige Kontrolle der Sexualität)
  • Kommunikationsprobleme


Tieferliegende:

  • Intrapsychische Konflikte (restiktive Erziehung, trauma, neurotische Prozesse, Geschlechtsidentitätsängste, Beziehungsängste, Angst vor Kontrollverlust)
  • Patnerschaftfaktoren (Feindseligkeit, machtkampf, Misstrauen, unbewusstes Interesse an Störung des Partners)
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Schizoide Persönlichkeitsstörung

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  • emotionale Distanziertheit und wenig Empfindung von Freude
  • gleichgültig gegenüber Lob/Kritik
  • Bevorzugung von Aktivitäten, die alleine durchführbar sind
  • wenig Interesse an Sexualität
  • haben oder wünschen keine engen Freunde/Beziehungen
  • übermäßige Inanspruchnahme durch Phantasien und Introvertiertheit
  • mangelhaftes Gespür für soziale Konventionen und Normen
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Aufrechterhaltende Bedingungen und unspezifische Risikofaktoren

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Aufrechterhaltend: mangelnde sexuelle Kommunikation, eingeschränkte Zärtlichkeit, überzogene Erwartungen


unspezifische Risikofaktoren: Stress, psychische Störungen, Probleme mit der eigenen Körperlichkeit, Beziehungskonflikte

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Schizotypische Persönlichkeitsstörung (F21)

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mind. 2 Jahre, mind. 4 Symptome

  • unangepasster/eingeschränkter Affekt
  • exzentrisches Verhalten und Erscheinung
  • sozialer Rückzug
  • sonderbare Ansichten, magisches Denken
  • Misstrauen und paranoide Vorstellungen
  • ungewöhnlich Wahrnehmungen; Depersonalisation-Derealisation
  • Denken vage, umständlich, gekünstelt, stereotyp
  • gelegentlich quasi-psychotische Episoden
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Ätiologie spezifischer Phobien: 2-Faktoren-Theorie & Kritik (3 Kritikpunkte)


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1. Faktor klassische Konditionierung: 

  • Assoziation eines traumatischen Ereignis (US) und einer Situation (NS) mit der folgenden Schmerzreaktion (UR)
  • NS wird CS (Situation alleine löst Furchtreaktion aus)

2. Faktor operante Konditionierung: 

  • Verlassen der CS-Situation wird durch Ausbleiben der CR negativ Verstärkt = Vermeidungsverhalten -> dieses Verhindert Löschung

Kritik:

  • experimentell schwer nachweisbar
  • bei Patienten nicht immer Auslöser (US) feststellbar
  • man müsste laut Theorie jeden Stimulus zum CS machen können, ist in Praxis aber nicht so
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Dissoziale Persönlichkeitsstörung

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mind. 3 Symptome

  • mangelnde Empathie
  • Missachtung sozialer Normen
  • Unfähigkeit, Beziehungen aufrechtzuerhalten
  • geringe Frustrationstoleranz, aggressives Verhalten
  • fehlendes Schuldbewusstsein


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ICD-10-Kriterien für Persönlichkeitsstörung (5)

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  1. Erfahrungs- und Verhaltensmuster weichen deutlich von der Norm ab --> Abweichung zeigt sich in folgenden Bereichen: Affekt, Kognition, Impulskontrolle, Bedürfnisbefriedigung, Beziehungen
  2. Verhalten unflexibel, unangepasst, unzweckmäßig
  3. führt zu Leidensdruck oder negativen Folgen für soziale Umwelt
  4. zeitlich stabil, Beginn in Kindheit/Jugend
  5. andere psychische Störung oder organische Erkrankung ausschließen
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Wann macht Stress krank? (Allostatic Overload)

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  • Stress als Bedrohung der Homöostase
  • Allostase: Bemühungen des Organismus um Gleichgewicht beizubehalten (Antwort auf Stressor)
  • Lang anhaltender Stress oder mangelnde Bewältigungsmöglichkeiten --> Allostatic Load --> Schädigung körperlicher Systeme und Entstehen von Symptomen
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Wie ist das F6-Kapitel des ICD-10 aufgebaut? Was ist Unterschied zu DSM?

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  • keine hierarchisierung (Störungsklassen nebeneinander)
  • Gemeinsamkeiten aller F6 --> Allgemeine Kriterien
  • im DSM werden Persönlichkeitsstörungen in symptomähnliche Cluster geteilt: A = Odd, B = Dramatic, C = Anxious
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Trichotillomanie und Dermatillomanie

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Trichotillomanie: zwanghaftes Haareausreißen


Dermatillomanie: zwanghaftes verletzen der Haut

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Q:

sonstige Therapie

A:
  • Kommunikationstraining, Stressbewältigung, Verarbeitung von Missbrauchserfahrungen
  • Wenn keine Partnerschaft: Arbeit an Versagensängsten (mentals Training oder Hypnotherapie), Masturbationsübungen, Hegarstift Training, Training sexueller Fantasien
  • Medikamentös:
    • Wirksamkeit bei Erektionsproblemen der Therapie überlegen (Bei anderen Störungsbildern eher Therapie)
    • Aber Behandlung von Symptomen anstelle von zugrundeliegenden Problemen
  • Systemische Intervention: geht eher um "wollen" als "können"
  • Phantasieorientiertes Arbeiten (ideale Szenarien)
Q:

F52.1 Sexuelle Aversion und mangelnde Befriedigung

A:

F52.10 sexuelle Aversion

  • A. allg. Kriterien müssen erfüllt sein
  • B. Sexuelle Interaktion ruft Aversion & Furcht hervor --> Vermeidung; falls keine Vermeidung: negative Gefühle, Unfähigkeit sexuelles Vergnügen zu empfinden
  • C. Aversion nicht Ausdruck einer Erwartungsangst


F52.11 Mangelnde sexuelle Befriedigung (keine Furcht und Angst)

  • A. allg. Kriterien müssen erfüllt sein
  • B. Genitale Reaktionen treten auf, rufen aber keine angenehmen Empfindungen hervor
  • C. Keine anhaltende Furcht/Angst während sexueller Aktivität
Q:

Ätiologie (unmittelbare, tieferliegende Ursachen)

A:

Unmittelbare:

  • destruktive erotische Atmosphäre (unzureichende Stimulation, übertriebene Leistungsmythen)
  • Selbstverstärkungsmechanismen (Versagensangst, Leistungsdruck, Vermeidung)
  • Sensorische und kognitive Barrieren (Selbstbeobachtung, übermäßige Kontrolle der Sexualität)
  • Kommunikationsprobleme


Tieferliegende:

  • Intrapsychische Konflikte (restiktive Erziehung, trauma, neurotische Prozesse, Geschlechtsidentitätsängste, Beziehungsängste, Angst vor Kontrollverlust)
  • Patnerschaftfaktoren (Feindseligkeit, machtkampf, Misstrauen, unbewusstes Interesse an Störung des Partners)
Q:

Schizoide Persönlichkeitsstörung

A:
  • emotionale Distanziertheit und wenig Empfindung von Freude
  • gleichgültig gegenüber Lob/Kritik
  • Bevorzugung von Aktivitäten, die alleine durchführbar sind
  • wenig Interesse an Sexualität
  • haben oder wünschen keine engen Freunde/Beziehungen
  • übermäßige Inanspruchnahme durch Phantasien und Introvertiertheit
  • mangelhaftes Gespür für soziale Konventionen und Normen
Q:

Aufrechterhaltende Bedingungen und unspezifische Risikofaktoren

A:

Aufrechterhaltend: mangelnde sexuelle Kommunikation, eingeschränkte Zärtlichkeit, überzogene Erwartungen


unspezifische Risikofaktoren: Stress, psychische Störungen, Probleme mit der eigenen Körperlichkeit, Beziehungskonflikte

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Q:

Schizotypische Persönlichkeitsstörung (F21)

A:

mind. 2 Jahre, mind. 4 Symptome

  • unangepasster/eingeschränkter Affekt
  • exzentrisches Verhalten und Erscheinung
  • sozialer Rückzug
  • sonderbare Ansichten, magisches Denken
  • Misstrauen und paranoide Vorstellungen
  • ungewöhnlich Wahrnehmungen; Depersonalisation-Derealisation
  • Denken vage, umständlich, gekünstelt, stereotyp
  • gelegentlich quasi-psychotische Episoden
Q:

Ätiologie spezifischer Phobien: 2-Faktoren-Theorie & Kritik (3 Kritikpunkte)


A:

1. Faktor klassische Konditionierung: 

  • Assoziation eines traumatischen Ereignis (US) und einer Situation (NS) mit der folgenden Schmerzreaktion (UR)
  • NS wird CS (Situation alleine löst Furchtreaktion aus)

2. Faktor operante Konditionierung: 

  • Verlassen der CS-Situation wird durch Ausbleiben der CR negativ Verstärkt = Vermeidungsverhalten -> dieses Verhindert Löschung

Kritik:

  • experimentell schwer nachweisbar
  • bei Patienten nicht immer Auslöser (US) feststellbar
  • man müsste laut Theorie jeden Stimulus zum CS machen können, ist in Praxis aber nicht so
Q:

Dissoziale Persönlichkeitsstörung

A:

mind. 3 Symptome

  • mangelnde Empathie
  • Missachtung sozialer Normen
  • Unfähigkeit, Beziehungen aufrechtzuerhalten
  • geringe Frustrationstoleranz, aggressives Verhalten
  • fehlendes Schuldbewusstsein


Q:

ICD-10-Kriterien für Persönlichkeitsstörung (5)

A:
  1. Erfahrungs- und Verhaltensmuster weichen deutlich von der Norm ab --> Abweichung zeigt sich in folgenden Bereichen: Affekt, Kognition, Impulskontrolle, Bedürfnisbefriedigung, Beziehungen
  2. Verhalten unflexibel, unangepasst, unzweckmäßig
  3. führt zu Leidensdruck oder negativen Folgen für soziale Umwelt
  4. zeitlich stabil, Beginn in Kindheit/Jugend
  5. andere psychische Störung oder organische Erkrankung ausschließen
Q:

Wann macht Stress krank? (Allostatic Overload)

A:
  • Stress als Bedrohung der Homöostase
  • Allostase: Bemühungen des Organismus um Gleichgewicht beizubehalten (Antwort auf Stressor)
  • Lang anhaltender Stress oder mangelnde Bewältigungsmöglichkeiten --> Allostatic Load --> Schädigung körperlicher Systeme und Entstehen von Symptomen
Q:

Wie ist das F6-Kapitel des ICD-10 aufgebaut? Was ist Unterschied zu DSM?

A:
  • keine hierarchisierung (Störungsklassen nebeneinander)
  • Gemeinsamkeiten aller F6 --> Allgemeine Kriterien
  • im DSM werden Persönlichkeitsstörungen in symptomähnliche Cluster geteilt: A = Odd, B = Dramatic, C = Anxious
Q:

Trichotillomanie und Dermatillomanie

A:

Trichotillomanie: zwanghaftes Haareausreißen


Dermatillomanie: zwanghaftes verletzen der Haut

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