Klinische Psychologie an der Universität Magdeburg

Karteikarten und Zusammenfassungen für Klinische Psychologie an der Universität Magdeburg

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Was macht Psychotherapie aus?

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Meilensteine in klinischer Psychologie

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Gegenstandbereiche klinische Psychologie (3)

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Störungsmodell vs. medizinisches Krankheitsmodell (3)

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Arten von Normen (um psychische Störungen zu definieren) und jeweilige Einschränkungen

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Psychische Störung: DSM-IV-Kriterien (3 Haupt- und 3 Zusatz)

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Labelling Approach (nach Scheff) + Kritik

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Epidemiologie: Unterdisziplinen

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Prävalenz

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Datengewinnung Epidemiologie (4)

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Wie viele Patienten erhalten Behandlung? (4)

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Relation von Geschlecht und Prävalenz psychischer Störung (analytische Epidemiologie) (4)

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Beispielhafte Karteikarten für Klinische Psychologie an der Universität Magdeburg auf StudySmarter:

Klinische Psychologie

Was macht Psychotherapie aus?
  • bewusst
  • auf Basis von Interaktion
  • um Leiden zu mindern
  • Konsens, was behandlungsbedürftig ist
  • mit psychologischen (nicht psychiatrischen) Mitteln
  • theoretische Basis was gesund/gestört ist
  • guter Kontakt zu Pat

Klinische Psychologie

Meilensteine in klinischer Psychologie
  • Lighnter Witmer: erste psychologische Klinik
  • Emil Kraepelin: Klassifikation, Schizophrenie
  • Freud: Therapietechnik
  • Rogers, Eysenck: klientenzentrierte & VT
  • 1999 geschützter Begriff Psychotherapeut*in

Klinische Psychologie

Gegenstandbereiche klinische Psychologie (3)
  • Psychische Störungen
  • Psychische Krisen (akut)
  • Psychische Aspekte körperlicher Erkrankungen

Klinische Psychologie

Störungsmodell vs. medizinisches Krankheitsmodell (3)
  • in Medizin: eindeutige Ursache; in Psychologie multikausal, biopsychosozial, Umweltfaktoren schwer nachvollziehbar
  • Vorteile eindeutiger Feststellbarkeit und Klarheit bzgl. Behandlung und für Pat
  • da Ätiologie meist unklar, hier kein Krankheitsbegriff

Klinische Psychologie

Arten von Normen (um psychische Störungen zu definieren) und jeweilige Einschränkungen
statistische Norm: gestört ist, was an den Extremen der Verteilung auftritt
  • aber: Hochbegabung z.B. keine psychische Störung
soziale Norm: gestört ist, was gesellschaftliche Regeln und Erwartungen verletzt
  •  aber: z.B. Diebstahl keine psychische Störung; starke kulturelle Unterschiede
d.h. nicht aufgrund von Normabweichung definierbar



Klinische Psychologie

Psychische Störung: DSM-IV-Kriterien (3 Haupt- und 3 Zusatz)
  • aktuelles Leiden (z.B. Schmerzen)
  • Beeinträchtigung (z.B. Arbeitsfähigkeit)
  • erhöhtes Risiko für Tod, Schmerzen, Beeinträchtigung oder Freiheitsverlust 
    • darf nicht nur eine verständliche & kulturell sanktionierte Reaktion sein
    • muss unabhängig vom ursprünglichen Auslöser weiterbestehen
    • normabweichendes Verhalten ist keine psychische Störung, solange keine Funktionsstörung vorliegt

Klinische Psychologie

Labelling Approach (nach Scheff) + Kritik
  • Diagnosenzuweisung führt zu Manifestation der Auffälligkeit, da Störungen an sich vorübergehend, aber Krankenrolle positiv verstärkt (öffentliches Stereotyp; sekundärer Krankheitsgewinn)
  • Kritik: Verharmlosung; verhindert Ursachenforschung; unklare Implikationen
  • empirisch kein Beleg für Labeling als Einfluss auf klinischen Verlauf!

Klinische Psychologie

Epidemiologie: Unterdisziplinen
Deskriptiv: Häufigkeit, Bedarf an Versorgung, age of onset und Verlauf
Analytisch: Risikofaktoren, Ätiologie

Klinische Psychologie

Prävalenz
Pozentsatz der Störungsfälle in bestimmter Population zu bestimmtem Zeitpunkt (Punktprävalenz) oder Zeitraum (Periodenprävalenz, z.B. Lebenszeitprävalenz)
Lebenszeitprävalenz: nicht das Auftreten des Ereignisses in der gesamten Lebensdauer, sondern  das Auftreten in der bis zum Erhebungszeitpunkt verstrichenen Lebenszeit

Klinische Psychologie

Datengewinnung Epidemiologie (4)
  • Stichprobe: repräsentativ, hohe response rate, keine selektiven Ausfälle
  • angemessene Stichprobengröße auch für seltene Störungen
  • exakte Definitionen, Diagnosetools standardisiert, reliable Kriterien, trainierte Interviewer
  • Beispiel: Epidemiological Catchment Area

Klinische Psychologie

Wie viele Patienten erhalten Behandlung? (4)
  • insgesamt ca 62% ohne Intervention in irgendeiner Form
  • bei Depressionen 50/50
  • Anzahl Psychotherapeut*innen im Land uneinheitlich
  • Wartezeiten z.T. >5 Monate ;_;

Klinische Psychologie

Relation von Geschlecht und Prävalenz psychischer Störung (analytische Epidemiologie) (4)
  • Frauen fast immer mehr betroffen
  • Männer bei Substanzmissbrauch mehr betroffen
  • bei Psychosen gleich
  • evtl. Verzerrunge durch verschiedene Affinität, sich diagnostizieren zu lassen

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