Betriebliches Rechnungswesen an der Universität Magdeburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Betriebliches Rechnungswesen an der Universität Magdeburg

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Mindestangaben

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Belegnummer (durchgehende Nummerierung) und Datum (Buchungsstempel), Bezeichnung des Vorgangs, Betrag, Festhalten der Konten auf dem Beleg die durch den Geschäftsvorfall berührt werden

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Defintion des Betriebsvermögensvergleich

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  • Anstelle der GuV kann Bilanzgewinn auch aus Differenz des RV in Eröffnungsbilanz und dem RV in Schlussbilanz berechnet werden
  • da RV durch private Einlagen & Entnahmen beeinflusst wird, die den Gewinn nicht verändern sollen, ist die Differenz der RV um Einlagen & Entnahmen zu bereinigen 
  • RV = Vermögensgegenstände - Schulden
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Grundregel der Buchführung

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  • Jede Buchung erfordert eine Dokumentation durch einen entsprechenden Beleg (keine Buchung ohne Beleg)
  • Hintergrund: Absicherung der Buchführung gegenüber Fehlern oder Betrug -> Buchungen müssen klar dokumentiert und nachträglich überprüfbar sein
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Interne Belege 

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Sind durch den Unternehmer selbst zu erstellen (z.B. Ausgangsrechnung (Durchschnitt), Lohn- & Gehaltslisten, Belege für die Entnahme von Vorräten, Privatentnahmen, etc. )

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Externe Belge 

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Entstehung durch Geschäftsvorfälle mit fremden Dritten (z.B. Bankauszug, Eingangsrechnung, Frachtbrief, Steuerbescheid)

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Arten und Merkmale von Belegen

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  • Externe Belege
  • Interne Belege 
  • Mindestangaben
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3.5 Herstellungsprozesse


Verbuchung von Materialbeschaffung & -verbrauch

  • Beispiel: Meister Eder erwirbt Rohstoffe für 10.000 € zzgl. USt zahlt diese per Lastschrift (Bank). Im Anschluss werden diese verbraucht
  • Buchung der Materialbeschaffung als Aktivtausch(hier Banküberweisung)
  • Verbrauch der Rohstoffe als Aufwand(körperlicher Verzehr der Rohstoffe)
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  • RHB-Stoffe 10.000 €     an           Bank11.900  € Vorsteuer1.900 € 
  • Materialaufwand  10.000 €      an        RHB-Stoffe   10.000 €
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3.5 Herstellungsprozesse


Probleme bei Verbuchung von Umsatzerlösen

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  • Was geschieht mit fertigen Erzeugnissen, die noch nicht veräußert wurden und damit noch nicht als Umsatzerlöse verbucht werden können?
  • Wie sind die damit verbundenen Materialaufwendungen zu behandeln? Sollten diese den Erfolg mindern?
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3.5 Herstellungsprozesse


Verbuchung von Umsatzerlösen

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  • Das Realisationsprinzip besagt, dass Gewinne erst dann zu berücksichtigen sind, wenn diese zum Abschlusszeitpunkt realisiert sind. Dies ist dann der Fall, wenn das Unternehmen seine Verpflichtungen an den Kunden erbracht hat (§252 Abs. 1 Nr. 4 HS 2 HGB; vgl. auch Vorsichtsprinzip sowie Gläubigerschutz und Kapitalerhaltung).
  •  Demnach können Umsatzerlöse erst verbucht werden, wenn
  • –die Herstellung der Produkte erfolgt ist und
  • –die Lieferung der Produkte vereinbart und durchgeführt worden ist. 
  • Buchungssatz (hier Zahlung per Bank + USt-Pflicht)
  • -> Bank an Umsatzerlöse/ USt
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3.5 Herstellungsprozesse

definiere Skontrationsmethode

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  • Erfassung jedes einzelnen Abgangs durch die laufende LagerbuchhaltungVerbrauch = Abgang 1 + Abgang 2 + ... + Abgang n 
  • Erforderlich für permanente Inventur oder verlegte Inventur (§241 Abs. 2, 3 HGB); ermöglicht Kontrolleder Buchführung
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Problematik bei Anzahlungen
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  • Umsatzerlöse sollen erst bei Realisation (= Leistungserbringung durch den Unternehmer) & nicht bereits bei Zahlung des Kunden verbucht werden (Vorsichtsprinzip; Realisationsprinzip, § 252 Abs. 1 Nr. 4 HS 2 HGB)!
  • Warenzuflüsse sollten erst bei Lieferung ausgewiesen werden (zeitlich geordnete Buchführung, § 238 Abs. 1 S. 3 HGB)
  • Zufluss und Abfluss liquider Mittel ist dennoch auszuweisen (Vollständigkeitsgebot, § 246 Abs. 1 HGB)
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Verbuchung von Anzahlungen
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  • Einrichtung von eigenständigen Bestandskonten für die Buchung von Anzahlungen
-> Aktivkonto „Geleistete Anzahlungen“ für Anzahlungen an Lieferanten
-> Passivkonto „Erhaltene Anzahlungen“ für Anzahlungen von Kunden
  • Anzahlungen werden zunächst auf den jeweiligen Konten verbucht.
  • Sobald das reguläre Warengeschäft korrekt abgewickelt wurde, werden die Anzahlungen wieder aus den Anzahlungskonten ausgebucht.
  • Umsatzsteuerverbindlichkeiten (Umsatzsteuer) entstehen bereits bei Anzahlungen:
-> § 13 Abs. 1 Nr. 1 a) S. 4 UStG: Wird das Entgelt oder ein Teil des Entgelts vereinnahmt, bevor die Leistung oder die Teilleistung ausgeführt worden ist, so entsteht insoweit die Steuer mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem das Entgelt oder das Teilentgelt vereinnahmt worden ist.

-> Anzahlungen führen damit auch zu einem Ausweis von USt bzw. VSt (Annahme: für den Vorsteuerabzug liegt eine ordnungsgemäße Rechnung gem. § 14 UStG über den Teilzahlungsbetrag vor).
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Q:

Mindestangaben

A:

Belegnummer (durchgehende Nummerierung) und Datum (Buchungsstempel), Bezeichnung des Vorgangs, Betrag, Festhalten der Konten auf dem Beleg die durch den Geschäftsvorfall berührt werden

Q:

Defintion des Betriebsvermögensvergleich

A:
  • Anstelle der GuV kann Bilanzgewinn auch aus Differenz des RV in Eröffnungsbilanz und dem RV in Schlussbilanz berechnet werden
  • da RV durch private Einlagen & Entnahmen beeinflusst wird, die den Gewinn nicht verändern sollen, ist die Differenz der RV um Einlagen & Entnahmen zu bereinigen 
  • RV = Vermögensgegenstände - Schulden
Q:

Grundregel der Buchführung

A:
  • Jede Buchung erfordert eine Dokumentation durch einen entsprechenden Beleg (keine Buchung ohne Beleg)
  • Hintergrund: Absicherung der Buchführung gegenüber Fehlern oder Betrug -> Buchungen müssen klar dokumentiert und nachträglich überprüfbar sein
Q:

Interne Belege 

A:

Sind durch den Unternehmer selbst zu erstellen (z.B. Ausgangsrechnung (Durchschnitt), Lohn- & Gehaltslisten, Belege für die Entnahme von Vorräten, Privatentnahmen, etc. )

Q:

Externe Belge 

A:

Entstehung durch Geschäftsvorfälle mit fremden Dritten (z.B. Bankauszug, Eingangsrechnung, Frachtbrief, Steuerbescheid)

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Q:

Arten und Merkmale von Belegen

A:
  • Externe Belege
  • Interne Belege 
  • Mindestangaben
Q:

3.5 Herstellungsprozesse


Verbuchung von Materialbeschaffung & -verbrauch

  • Beispiel: Meister Eder erwirbt Rohstoffe für 10.000 € zzgl. USt zahlt diese per Lastschrift (Bank). Im Anschluss werden diese verbraucht
  • Buchung der Materialbeschaffung als Aktivtausch(hier Banküberweisung)
  • Verbrauch der Rohstoffe als Aufwand(körperlicher Verzehr der Rohstoffe)
A:
  • RHB-Stoffe 10.000 €     an           Bank11.900  € Vorsteuer1.900 € 
  • Materialaufwand  10.000 €      an        RHB-Stoffe   10.000 €
Q:

3.5 Herstellungsprozesse


Probleme bei Verbuchung von Umsatzerlösen

A:
  • Was geschieht mit fertigen Erzeugnissen, die noch nicht veräußert wurden und damit noch nicht als Umsatzerlöse verbucht werden können?
  • Wie sind die damit verbundenen Materialaufwendungen zu behandeln? Sollten diese den Erfolg mindern?
Q:

3.5 Herstellungsprozesse


Verbuchung von Umsatzerlösen

A:
  • Das Realisationsprinzip besagt, dass Gewinne erst dann zu berücksichtigen sind, wenn diese zum Abschlusszeitpunkt realisiert sind. Dies ist dann der Fall, wenn das Unternehmen seine Verpflichtungen an den Kunden erbracht hat (§252 Abs. 1 Nr. 4 HS 2 HGB; vgl. auch Vorsichtsprinzip sowie Gläubigerschutz und Kapitalerhaltung).
  •  Demnach können Umsatzerlöse erst verbucht werden, wenn
  • –die Herstellung der Produkte erfolgt ist und
  • –die Lieferung der Produkte vereinbart und durchgeführt worden ist. 
  • Buchungssatz (hier Zahlung per Bank + USt-Pflicht)
  • -> Bank an Umsatzerlöse/ USt
Q:

3.5 Herstellungsprozesse

definiere Skontrationsmethode

A:
  • Erfassung jedes einzelnen Abgangs durch die laufende LagerbuchhaltungVerbrauch = Abgang 1 + Abgang 2 + ... + Abgang n 
  • Erforderlich für permanente Inventur oder verlegte Inventur (§241 Abs. 2, 3 HGB); ermöglicht Kontrolleder Buchführung
Q:
Problematik bei Anzahlungen
A:
  • Umsatzerlöse sollen erst bei Realisation (= Leistungserbringung durch den Unternehmer) & nicht bereits bei Zahlung des Kunden verbucht werden (Vorsichtsprinzip; Realisationsprinzip, § 252 Abs. 1 Nr. 4 HS 2 HGB)!
  • Warenzuflüsse sollten erst bei Lieferung ausgewiesen werden (zeitlich geordnete Buchführung, § 238 Abs. 1 S. 3 HGB)
  • Zufluss und Abfluss liquider Mittel ist dennoch auszuweisen (Vollständigkeitsgebot, § 246 Abs. 1 HGB)
Q:
Verbuchung von Anzahlungen
A:
  • Einrichtung von eigenständigen Bestandskonten für die Buchung von Anzahlungen
-> Aktivkonto „Geleistete Anzahlungen“ für Anzahlungen an Lieferanten
-> Passivkonto „Erhaltene Anzahlungen“ für Anzahlungen von Kunden
  • Anzahlungen werden zunächst auf den jeweiligen Konten verbucht.
  • Sobald das reguläre Warengeschäft korrekt abgewickelt wurde, werden die Anzahlungen wieder aus den Anzahlungskonten ausgebucht.
  • Umsatzsteuerverbindlichkeiten (Umsatzsteuer) entstehen bereits bei Anzahlungen:
-> § 13 Abs. 1 Nr. 1 a) S. 4 UStG: Wird das Entgelt oder ein Teil des Entgelts vereinnahmt, bevor die Leistung oder die Teilleistung ausgeführt worden ist, so entsteht insoweit die Steuer mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem das Entgelt oder das Teilentgelt vereinnahmt worden ist.

-> Anzahlungen führen damit auch zu einem Ausweis von USt bzw. VSt (Annahme: für den Vorsteuerabzug liegt eine ordnungsgemäße Rechnung gem. § 14 UStG über den Teilzahlungsbetrag vor).
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