Unternehmensführung an der Universität Leipzig | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN
Klassische Unterscheidung der Unternehmensführung 
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-UF als Funktion
        Aufgaben- und Tätigkeitsinhalte, z.B. Planung, Organisatio,        
        Entscheidung, Kontrolle 
-UF als Institution 
        Träger, Organe, Personen zur Durchführung der 
        Unternehmensleitung (z.B. Vorstand, Geschäftsführung, 
        Stab, etc)
-UF als Prozess
        Folge von Vorgängen, die sich zwischen Individuen, 
        Gruppen im Zeitablauf durch Handlungen ergeben 
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Mitbestimmung 

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Mitwirkung von Arbeitnehmenden an unternehmerischen

und/oder betrieblichen Entscheidungs- bzw. Kontrollprozessen

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Inhalt des Mitbestimungsgesetzes von 1976

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o paritätische Besetzung des Aufsichtsrats von großen

Kapitalgesellschaften (> 2.000 Arbeitnehmende)

d. h.: gleiche Anzahl von Eigenkapitalgebenden und

Arbeitnehmenden


o Vorsitzender hat zweite Stimme, d. h. entscheidet bei einer

Patt-Situation

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Was versteht man unter der Unternehmensverfassung und der Betriebsverfassung?

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o Mitbestimmung im Unternehmen:

Unternehmensverfassung


o Mitbestimmung im Betrieb:

Betriebsverfassung

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Was versteht man unter der Unternehmensverfassung?

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- Regelungen über die wichtigsten Organe, deren

institutionelle Einbindung, deren Zusammensetzung und

Legitimation sowie Aufgaben, Befugnisse, Verantwortung

der Organe


o dazu Regelungen über Willens- und Durchsetzungsprozesse

und Außenbeziehungen zur Umwelt


o verankert, welche Interessen vertreten werden und

welche institutionellen Vorkehrungen dazu getroffen sind


o Begrenzung strategischer oder willkürlicher

Verhaltensspielräume

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Was heißt Mitbestimmung auf Unternehmensebene?

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o Mitbestimmung im Aufsichtsrat (ggf. im Vorstand) von

Kapitalgesellschaften


o in wirtschaftlichen, unternehmensbezogenen

Fragestellungen


o Vorstand: Arbeitsdirektor nach dem MontanMG von 1951

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Was verseht man unter der monistischen und pluralistischen Unternehmensführung?

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o monistisch: nur eine Interessengruppe im Unternehmen

erhält alle Entscheidungs- und Kontrollrechte, z. B.

Eigentümer*innen


o pluralistisch: mindestens zwei Interessengruppen

erhalten diese Rechte, z. B. Eigentümer*in und

Arbeitnehmende

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Was sind die Aufgaben des Aufsichtsrats (nach § 111 AktG)?

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TESTE DEIN WISSEN

-Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung zu überwachen

-Aufsichtsrat kann die Bücher und Schriften der Gesellschafter sowie Vermögensgegenstände einsehen und prüfen


-Maßnahmen der Geschäftsführung können Aufsichtsrat nicht übertragen werden. ABER es gibt eine Zustimmungspflicht bei wichtigen Angelegenheiten


-keine Vertretung des gewählten Aufsichtsrates durch andere

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Was versteht man unter der Betriebsverfassung?

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o (gesetzliche) Regelungen für strittige Fragen zwischen

den Interessengruppen Arbeitnehmenden und

Arbeitgebenden auf Unternehmens- und Betriebsebene

o eine Art "Spielregeln" der Interaktion zwischen

Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden


-regeln, welche formalen Entscheidungsrechte

Arbeitnehmende haben, in welcher Weise Arbeitnehmende

in Gremien oder als Kollektiv vertreten sind,

wie bei Meinungsverschiedenheiten zu verfahren ist usw.


-Ziel: Interessenharmonisierung
-Belegschaft als rechtliche Zusammenfassung der gebündelten

Arbeitsverhältnisse aller Arbeitnehmenden

des Betriebs


-Schafft Schuldverhältnis zwischen Betriebsrat und Betriebsleitung


-legt kollektive, aber auch individuelle Rechte fest

-gilt nur für Arbeitnehmende, nicht für leitende Angestellte


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Was ist bei der Gründung eines Betriebsrates zu beachten?

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o freie Entscheidung der Belegschaft, ob ein

Betriebsrat eingerichtet wird oder nicht

(Betriebsversammlung entscheidet, kann dazu von

drei Arbeitnehmenden einberufen werden)

o Geltung des BetrVG herbeiführen

o ein Unternehmen muss keinen Betriebsrat haben!

o gesetzlicher Treuhänder der Arbeitnehmendeninteressen

o unabhängig von Gewerkschaftsinteressen

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Ab wann wir ein Betriebsrat freigestellt?

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TESTE DEIN WISSEN

Freistellung (§ 38 BetrVG)

o von der eigentlichen Arbeitsaufgabe (Job) befreit

o wiederum abhängig von Betriebsgröße bzw.

Arbeitnehmendenzahl

o seit 2001: ab 200 AN

o unter 200 AN: BR-Tätigkeit in der "Freizeit"

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Unternehmensziel: identische Ziele
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Zwei oder mehr Ziele drücken den gleichen Zielzustand aus und unterscheiden sich nur in der Wortwahl z.B. Preisstabilität und Kaufkrafterhaltung
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Q:
Klassische Unterscheidung der Unternehmensführung 
A:
-UF als Funktion
        Aufgaben- und Tätigkeitsinhalte, z.B. Planung, Organisatio,        
        Entscheidung, Kontrolle 
-UF als Institution 
        Träger, Organe, Personen zur Durchführung der 
        Unternehmensleitung (z.B. Vorstand, Geschäftsführung, 
        Stab, etc)
-UF als Prozess
        Folge von Vorgängen, die sich zwischen Individuen, 
        Gruppen im Zeitablauf durch Handlungen ergeben 
Q:

Mitbestimmung 

A:

Mitwirkung von Arbeitnehmenden an unternehmerischen

und/oder betrieblichen Entscheidungs- bzw. Kontrollprozessen

Q:

Inhalt des Mitbestimungsgesetzes von 1976

A:

o paritätische Besetzung des Aufsichtsrats von großen

Kapitalgesellschaften (> 2.000 Arbeitnehmende)

d. h.: gleiche Anzahl von Eigenkapitalgebenden und

Arbeitnehmenden


o Vorsitzender hat zweite Stimme, d. h. entscheidet bei einer

Patt-Situation

Q:

Was versteht man unter der Unternehmensverfassung und der Betriebsverfassung?

A:

o Mitbestimmung im Unternehmen:

Unternehmensverfassung


o Mitbestimmung im Betrieb:

Betriebsverfassung

Q:

Was versteht man unter der Unternehmensverfassung?

A:

- Regelungen über die wichtigsten Organe, deren

institutionelle Einbindung, deren Zusammensetzung und

Legitimation sowie Aufgaben, Befugnisse, Verantwortung

der Organe


o dazu Regelungen über Willens- und Durchsetzungsprozesse

und Außenbeziehungen zur Umwelt


o verankert, welche Interessen vertreten werden und

welche institutionellen Vorkehrungen dazu getroffen sind


o Begrenzung strategischer oder willkürlicher

Verhaltensspielräume

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Q:

Was heißt Mitbestimmung auf Unternehmensebene?

A:

o Mitbestimmung im Aufsichtsrat (ggf. im Vorstand) von

Kapitalgesellschaften


o in wirtschaftlichen, unternehmensbezogenen

Fragestellungen


o Vorstand: Arbeitsdirektor nach dem MontanMG von 1951

Q:

Was verseht man unter der monistischen und pluralistischen Unternehmensführung?

A:

o monistisch: nur eine Interessengruppe im Unternehmen

erhält alle Entscheidungs- und Kontrollrechte, z. B.

Eigentümer*innen


o pluralistisch: mindestens zwei Interessengruppen

erhalten diese Rechte, z. B. Eigentümer*in und

Arbeitnehmende

Q:

Was sind die Aufgaben des Aufsichtsrats (nach § 111 AktG)?

A:

-Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung zu überwachen

-Aufsichtsrat kann die Bücher und Schriften der Gesellschafter sowie Vermögensgegenstände einsehen und prüfen


-Maßnahmen der Geschäftsführung können Aufsichtsrat nicht übertragen werden. ABER es gibt eine Zustimmungspflicht bei wichtigen Angelegenheiten


-keine Vertretung des gewählten Aufsichtsrates durch andere

Q:

Was versteht man unter der Betriebsverfassung?

A:

o (gesetzliche) Regelungen für strittige Fragen zwischen

den Interessengruppen Arbeitnehmenden und

Arbeitgebenden auf Unternehmens- und Betriebsebene

o eine Art "Spielregeln" der Interaktion zwischen

Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden


-regeln, welche formalen Entscheidungsrechte

Arbeitnehmende haben, in welcher Weise Arbeitnehmende

in Gremien oder als Kollektiv vertreten sind,

wie bei Meinungsverschiedenheiten zu verfahren ist usw.


-Ziel: Interessenharmonisierung
-Belegschaft als rechtliche Zusammenfassung der gebündelten

Arbeitsverhältnisse aller Arbeitnehmenden

des Betriebs


-Schafft Schuldverhältnis zwischen Betriebsrat und Betriebsleitung


-legt kollektive, aber auch individuelle Rechte fest

-gilt nur für Arbeitnehmende, nicht für leitende Angestellte


Q:

Was ist bei der Gründung eines Betriebsrates zu beachten?

A:

o freie Entscheidung der Belegschaft, ob ein

Betriebsrat eingerichtet wird oder nicht

(Betriebsversammlung entscheidet, kann dazu von

drei Arbeitnehmenden einberufen werden)

o Geltung des BetrVG herbeiführen

o ein Unternehmen muss keinen Betriebsrat haben!

o gesetzlicher Treuhänder der Arbeitnehmendeninteressen

o unabhängig von Gewerkschaftsinteressen

Q:

Ab wann wir ein Betriebsrat freigestellt?

A:

Freistellung (§ 38 BetrVG)

o von der eigentlichen Arbeitsaufgabe (Job) befreit

o wiederum abhängig von Betriebsgröße bzw.

Arbeitnehmendenzahl

o seit 2001: ab 200 AN

o unter 200 AN: BR-Tätigkeit in der "Freizeit"

Q:
Unternehmensziel: identische Ziele
A:
Zwei oder mehr Ziele drücken den gleichen Zielzustand aus und unterscheiden sich nur in der Wortwahl z.B. Preisstabilität und Kaufkrafterhaltung
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