an der Universität Leipzig | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für POL 1 an der Universität Leipzig

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TESTE DEIN WISSEN
Sinnvolle Impfungen für Fernreisen 
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TESTE DEIN WISSEN
Typhus
Hepatitis A & B
Tollwut
Japanische Enzephalitis
Gelbfieber
Cholera
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TESTE DEIN WISSEN
Wirksamkeit von Impfungen
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TESTE DEIN WISSEN
>90% Masern, Polio, Tetanus, Diphtherie, Varizellen, MMR
94-100% Hepatitis A, B; Tollwut (nach 5 Impfungen 100%); Meningokokken
85%  (ab 1. Woche nach Grundimmunisierung) Cholera
50-70%/ 60%  (wenn älter als 3 Jahre) Typhus -> Patienten Leitsymptome nennen
40-80% Influenza (altersabhängig)
66% Dengue-Fieber; Japanische Enzephalitis
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TESTE DEIN WISSEN
Fieber unklaren Ursprungs (FUO; Fever of Unknown Origin)
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TESTE DEIN WISSEN
  • Definition (Petersdorf & Beeson, 1961) 
  • Fieber ≥3 Wochen
  • Wiederholt Temperatur >38,3°C
  • Diagnostische Abklärung über 1 Woche ohne Klärung d. Ursache
Begriff in klinischen Alltagssprache bei unklarem Fieberfokus oft schon nach kürzeren Zeit verwendet
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TESTE DEIN WISSEN
Fieber mit Neutropenie
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TESTE DEIN WISSEN
Neutropenie: Risiko steigt mit abnehmender Neutrophilenzahl 
  • WHO Grad 1: >1500 Zellen/μl 
  • WHO Grad 2: <1500 Zellen/μl 
  • WHO Grad 3: <1000 Zellen/μl 
  • WHO Grad 4 (bzw. Agranulozytose): <500 Zellen/μl 


->Infektionsrisiko abh. v. Dauer & Tiefe (Tiefpunkt=Nadir) d. Neutropenie! Bei einer anhaltenden Neutropenie >10 Tage entwickelt nahezu jeder Patient einen fieberhaften Infekt!


->Fieber in Neutropenie ist Notfall! Nach Entnahme v. mind. 2 Blutkulturpaaren innerhalb v. 2 h Breitband-AB verabreicht sein! 
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**Fieber Definition
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TESTE DEIN WISSEN
  • - (meist) rektal gemessene Körpertemperatur  >38°C

  • - sublinguale od. axilläre Temp. ca. 0,3-0,5°C unter d. rektalen -> Fieber ab 37,5°C/37,7°C 

  • -subfebrilen Temp. ab Körperkerntemperatur  >37°C  bzw. 38°C-38,5°C             
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TESTE DEIN WISSEN
**Fieber Physiologie
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TESTE DEIN WISSEN
  • -Erhöhung d. Sollwerttemperatur im Hypothalamus durch Pyrogene
  • -Pyrogene
    • körpereigene Stoffe (z.B. durch Leukozyten freigesetztes IL-1 od. PGE-2
    • körperfremde Stoffe (z.B. Bakterienbestandteile)

-beim Fieberanstieg friert man, da Sollwert im Hypothalamus höher als Körperkerntemp.
-um Körper aufzuheizen -> Schüttelfrost (Muskelzittern) & verminderte Hautdurchblutung (Blässe)
-bei Fieberabfall sinkt Sollwerttemp. wieder -> Körper heißer -> Schwitzen & Erweiterung d. Hautgefäße (gerötete, feuchte Haut)
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TESTE DEIN WISSEN
**Indikation & Wirkprinzip von Antipyretika
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TESTE DEIN WISSEN
-reversible (ASS: irreversibel!!) Hemmung d. Enzyms Cyclooxygenase 1 & 2 (COX) -> verminderte Prostaglandinsynthese (PG wirken als Pyrogene)

Indikation: zur Fiebersenkung (antipyretisch):
- Paracetamol (hemmt nur COX2 -> kein Effekt auf Blutgerinnung)
-Ibuprofen
-Diclofenac
-Metamizol

-> leichtes Fieber muss nicht zwingend medikamentös behandelt werden; empfohlen ab 39°C; Linderung d. Krankheitsgefühls
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TESTE DEIN WISSEN
Malariaprophylaxe
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TESTE DEIN WISSEN
medikamentöse Chemoprophylaxe (vor Reise in Endemiegebiet mit hohem Risiko: tropisches Afrika, Amazonas, Südostasien,..)
-> Atovaquon/ Proguanil
-> Off-label use: Doxycyclin

Stand-by-Medikation (bei Reise in Endemiegebiet mit geringem Risiko)

-> medikamentöse Prophylaxe verhindert nicht d. Infekion, sondern schwächt d. Verlauf ab!!
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TESTE DEIN WISSEN
Häufigkeit v. importierten Infektionskrankheiten
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TESTE DEIN WISSEN
häufige:
-Malaria
-Influenza
-Clostrium difficile-Erkr.; schwere Verlaufsform
-Hepatitis E
-MRSA, invasive Infektion
-Legionellose
-Hantavirus
-Adenovirus-Konjuktivitis
-FSME
-Haemophilus influenzae, invasive Infektion
-Denguefieber
-Listeriose

weniger häufig:
-Q-Fieber
-Brucellose
-Chikungunyavirus-Erkr.
-Creutzfeld-Jakob-Kranheit
-HUS
-Hepatitis D
-Leptospirose
-Ornithose
-Paratyphus
-Trichinellose
-Tularämie
-Typhus abdominalis


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TESTE DEIN WISSEN
Arzneimttelreaktionen auf Antibiotika
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Arzneimittelexanthem
-v.a. durch Penicilline (v.a. Amoxicillin), auch Cephalosporine (Kreuzallergie)
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TESTE DEIN WISSEN
**Definition, Indikation & Anwendung v. kalkulierten Antibiosen
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Defintion
-Behandlung mit AB, bevor/ ohne Antibiogramm
-angenommenes Erregerspektrum bestmöglich abzudecken

Anwendung
-Entstehungsort d. Infektion (ambulant vs. nosokomial; Normal- vs. IT-Station)
-lokale Erreger- & Resistenzsituation
-Antibiotische Vorbehandlung d. Patienten
-Grund- bzw. Vorerkrankungen d. Pat. (Allergien, WW mit Medik.)
-Darreichungsform, Toxizität & Kosten d. AB

Indikation
-bei schwerer bakterieller Infektion rasche AB-Gabe nach Probenentnahme & dann bei Vorliegen v. Erregerspektrum anpassen
-bei fehlender KI orale AB, statt i.v.

Empirische = Kalkuliert Antibiotikatherapie bei
  • bakterieller Meningitis
  • Pneumonie 
  • Sepsis
  • Peritonitis
  • Endokarditis
  • Pyelonephritis
Keine empirische Antibiotikatherapie bei
  • unkompliziertem Harnwegsinfekt
  • Infekt der oberen Luftwege (am ehesten viral bedingt)
  • oberflächlichen Wundinfektionen
  • infektiöser Diarrhoe

Vergleich:
gezielte AB-Therapie = Therapie nach Antibiogramm

Eskalation d. AB-Therapie = Erweiterung d. Therapie, indiziert bei Ausbleiben v. Besserung & fortbestehendem Infektionsverdacht 
 
Deeskalation d. AB-Therapie = Adjustieren auf weniger breites antibiotisches Regime nach genauerer Erregerkenntnis (Antibiogramm)



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TESTE DEIN WISSEN
**Defintion & Pathogenese von primären & sekundären Kopfschmerzen
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Primäre Kopfschmerzen: Schmerz als Hauptsymptom auf, ohne dass andere strukturelle Erkrankung vorliegt (z.B. Migräne, Spannungskopfschmerzen, Clusterkopfschm.)

Sekundäre Kopfschmerzen: symptomatische Kopfschmerzen, d.h. werden durch andere Erkrankungen verursacht, wie z.B. durch ein Schädel-Hirn-Trauma od. intrakranielle Raumforderung. Sie werden kausal behandelt. 

Kraniale Neuralgien, zentraler und primärer Gesichtsschmerz und andere Kopfschmerzen: Kopf- & Gesichtsschmerzen, d. aufgrund v. Neuralgien im Gesicht-Hals-Bereich auftreten & im entsprechenden nervalen Versorgungsbereich wahrgenommen werden. 

Pathogenese v. Kopfschmerzen:
-> Stimulation peripherer Nozizeptoren (z.B. bei Gewebsschädigung)
-> Schädigung bzw. patholog. Aktivierung v. schmerzleitenden Bahnen im peripheren od. zentralen NS

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  • 70 Lernmaterialien

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Q:
Sinnvolle Impfungen für Fernreisen 
A:
Typhus
Hepatitis A & B
Tollwut
Japanische Enzephalitis
Gelbfieber
Cholera
Q:
Wirksamkeit von Impfungen
A:
>90% Masern, Polio, Tetanus, Diphtherie, Varizellen, MMR
94-100% Hepatitis A, B; Tollwut (nach 5 Impfungen 100%); Meningokokken
85%  (ab 1. Woche nach Grundimmunisierung) Cholera
50-70%/ 60%  (wenn älter als 3 Jahre) Typhus -> Patienten Leitsymptome nennen
40-80% Influenza (altersabhängig)
66% Dengue-Fieber; Japanische Enzephalitis
Q:
Fieber unklaren Ursprungs (FUO; Fever of Unknown Origin)
A:
  • Definition (Petersdorf & Beeson, 1961) 
  • Fieber ≥3 Wochen
  • Wiederholt Temperatur >38,3°C
  • Diagnostische Abklärung über 1 Woche ohne Klärung d. Ursache
Begriff in klinischen Alltagssprache bei unklarem Fieberfokus oft schon nach kürzeren Zeit verwendet
Q:
Fieber mit Neutropenie
A:
Neutropenie: Risiko steigt mit abnehmender Neutrophilenzahl 
  • WHO Grad 1: >1500 Zellen/μl 
  • WHO Grad 2: <1500 Zellen/μl 
  • WHO Grad 3: <1000 Zellen/μl 
  • WHO Grad 4 (bzw. Agranulozytose): <500 Zellen/μl 


->Infektionsrisiko abh. v. Dauer & Tiefe (Tiefpunkt=Nadir) d. Neutropenie! Bei einer anhaltenden Neutropenie >10 Tage entwickelt nahezu jeder Patient einen fieberhaften Infekt!


->Fieber in Neutropenie ist Notfall! Nach Entnahme v. mind. 2 Blutkulturpaaren innerhalb v. 2 h Breitband-AB verabreicht sein! 
Q:
**Fieber Definition
A:
  • - (meist) rektal gemessene Körpertemperatur  >38°C

  • - sublinguale od. axilläre Temp. ca. 0,3-0,5°C unter d. rektalen -> Fieber ab 37,5°C/37,7°C 

  • -subfebrilen Temp. ab Körperkerntemperatur  >37°C  bzw. 38°C-38,5°C             
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Q:
**Fieber Physiologie
A:
  • -Erhöhung d. Sollwerttemperatur im Hypothalamus durch Pyrogene
  • -Pyrogene
    • körpereigene Stoffe (z.B. durch Leukozyten freigesetztes IL-1 od. PGE-2
    • körperfremde Stoffe (z.B. Bakterienbestandteile)

-beim Fieberanstieg friert man, da Sollwert im Hypothalamus höher als Körperkerntemp.
-um Körper aufzuheizen -> Schüttelfrost (Muskelzittern) & verminderte Hautdurchblutung (Blässe)
-bei Fieberabfall sinkt Sollwerttemp. wieder -> Körper heißer -> Schwitzen & Erweiterung d. Hautgefäße (gerötete, feuchte Haut)
Q:
**Indikation & Wirkprinzip von Antipyretika
A:
-reversible (ASS: irreversibel!!) Hemmung d. Enzyms Cyclooxygenase 1 & 2 (COX) -> verminderte Prostaglandinsynthese (PG wirken als Pyrogene)

Indikation: zur Fiebersenkung (antipyretisch):
- Paracetamol (hemmt nur COX2 -> kein Effekt auf Blutgerinnung)
-Ibuprofen
-Diclofenac
-Metamizol

-> leichtes Fieber muss nicht zwingend medikamentös behandelt werden; empfohlen ab 39°C; Linderung d. Krankheitsgefühls
Q:
Malariaprophylaxe
A:
medikamentöse Chemoprophylaxe (vor Reise in Endemiegebiet mit hohem Risiko: tropisches Afrika, Amazonas, Südostasien,..)
-> Atovaquon/ Proguanil
-> Off-label use: Doxycyclin

Stand-by-Medikation (bei Reise in Endemiegebiet mit geringem Risiko)

-> medikamentöse Prophylaxe verhindert nicht d. Infekion, sondern schwächt d. Verlauf ab!!
Q:
Häufigkeit v. importierten Infektionskrankheiten
A:
häufige:
-Malaria
-Influenza
-Clostrium difficile-Erkr.; schwere Verlaufsform
-Hepatitis E
-MRSA, invasive Infektion
-Legionellose
-Hantavirus
-Adenovirus-Konjuktivitis
-FSME
-Haemophilus influenzae, invasive Infektion
-Denguefieber
-Listeriose

weniger häufig:
-Q-Fieber
-Brucellose
-Chikungunyavirus-Erkr.
-Creutzfeld-Jakob-Kranheit
-HUS
-Hepatitis D
-Leptospirose
-Ornithose
-Paratyphus
-Trichinellose
-Tularämie
-Typhus abdominalis


Q:
Arzneimttelreaktionen auf Antibiotika
A:
Arzneimittelexanthem
-v.a. durch Penicilline (v.a. Amoxicillin), auch Cephalosporine (Kreuzallergie)
Q:
**Definition, Indikation & Anwendung v. kalkulierten Antibiosen
A:
Defintion
-Behandlung mit AB, bevor/ ohne Antibiogramm
-angenommenes Erregerspektrum bestmöglich abzudecken

Anwendung
-Entstehungsort d. Infektion (ambulant vs. nosokomial; Normal- vs. IT-Station)
-lokale Erreger- & Resistenzsituation
-Antibiotische Vorbehandlung d. Patienten
-Grund- bzw. Vorerkrankungen d. Pat. (Allergien, WW mit Medik.)
-Darreichungsform, Toxizität & Kosten d. AB

Indikation
-bei schwerer bakterieller Infektion rasche AB-Gabe nach Probenentnahme & dann bei Vorliegen v. Erregerspektrum anpassen
-bei fehlender KI orale AB, statt i.v.

Empirische = Kalkuliert Antibiotikatherapie bei
  • bakterieller Meningitis
  • Pneumonie 
  • Sepsis
  • Peritonitis
  • Endokarditis
  • Pyelonephritis
Keine empirische Antibiotikatherapie bei
  • unkompliziertem Harnwegsinfekt
  • Infekt der oberen Luftwege (am ehesten viral bedingt)
  • oberflächlichen Wundinfektionen
  • infektiöser Diarrhoe

Vergleich:
gezielte AB-Therapie = Therapie nach Antibiogramm

Eskalation d. AB-Therapie = Erweiterung d. Therapie, indiziert bei Ausbleiben v. Besserung & fortbestehendem Infektionsverdacht 
 
Deeskalation d. AB-Therapie = Adjustieren auf weniger breites antibiotisches Regime nach genauerer Erregerkenntnis (Antibiogramm)



Q:
**Defintion & Pathogenese von primären & sekundären Kopfschmerzen
A:
Primäre Kopfschmerzen: Schmerz als Hauptsymptom auf, ohne dass andere strukturelle Erkrankung vorliegt (z.B. Migräne, Spannungskopfschmerzen, Clusterkopfschm.)

Sekundäre Kopfschmerzen: symptomatische Kopfschmerzen, d.h. werden durch andere Erkrankungen verursacht, wie z.B. durch ein Schädel-Hirn-Trauma od. intrakranielle Raumforderung. Sie werden kausal behandelt. 

Kraniale Neuralgien, zentraler und primärer Gesichtsschmerz und andere Kopfschmerzen: Kopf- & Gesichtsschmerzen, d. aufgrund v. Neuralgien im Gesicht-Hals-Bereich auftreten & im entsprechenden nervalen Versorgungsbereich wahrgenommen werden. 

Pathogenese v. Kopfschmerzen:
-> Stimulation peripherer Nozizeptoren (z.B. bei Gewebsschädigung)
-> Schädigung bzw. patholog. Aktivierung v. schmerzleitenden Bahnen im peripheren od. zentralen NS

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