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Lernmaterialien für Onkologie an der Universität Leipzig

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Onkologie Kurs an der Universität Leipzig zu.

TESTE DEIN WISSEN

Wie wirken Zytostatika?

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-stören, verzögern, verhindern Zellzyklus -> verhindern, dass sich schnell teilende Zellen (u.a. Tumorzellen, aber auch z.B. Haarzellen) sich teilen, verbreiten

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Einteilung der NW von Zytostatika nach Schweregraden

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0=keine NW

1=geringe NW

2=AZ verschlechtert, Chemotherapeutika müssen vermindert werden

3=Unterbrechung d. Chemotherapie notwendig 

4=stationäre Behandlung erforderlich 

5=Tod durch Chemotherapeutika 

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Gründe für sicheren Umgang mit Zytostatika

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=CMR-Arzneimittel 

-cancerogen (krebserregend) 

-mutagen (erbgutverändernd)

-reproduktionstoxisch (die Fruchtbarkeit gefährdend) 


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Kontaminationsmöglichkeiten mit Zytostatika 

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Konzentrat -> Produktion/Transport/Lagerung (Apotheke) + Zubereitung Infusionslösungen 


Lösung -> Transport, Station/Krankenbett + Applikation 


Verdünnung -> Patientenpflege + Körperflüssigkeiten, Wäsche etc. 


Verantwortung für den Arbeitsschutz liegt beim AG

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früh auftretende (reversible) Reaktionen -> Erklärung, Folgen, Maßnahmen/Pflege

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=können nach Stunden oder nach Wochen auftreten 


Nausea/Emesis/ antizipatorisches (vorwegnehmendes) Erbrechen:  

  • geschädigte Darmzellen -> setzen Serotonin frei -> Aktivierung Brechzentrum (im Hirnstamm)
  • Inappetenz, Gewichtsreduktion,, unzureichende Flüssigkeitsaufnahme 
  • Mundpflege, kleine MZ, starke Gerüche vermeiden, weniger Würze (Geschmacksstörungen)


Alopezie:

  • Haarwurzelzellen angegriffen -> Ausfall nach ca. 2-4 Wochen, Wachstum setzt nach ca. 4 Wochen wieder ein 
  • psychische Belastung, Wärmeverlust 
  • häufiger Bettwäschewechsel, Haare vor Ausfall schneiden, Perücke/Tücher, Pflege der Kopfhaut 


 Schleimhaut-Läsionen (insb. Mund+Speiseröhre):

  • Speichelproduktion stark reduziert -> Effektabwehr stark beeinträchtigt 
  • Schmerzen, Nahrungsverweigerung, Blut im Speichel, Foretor ex ore
  • Mundpflege (Benzydaminprophylaxe/-therapie, Thrombozytopenie - Zähneputzen vermeiden, Zahnbürstenwechsel spätestens alle 4 Wochen, Inspektion Mundhöhle
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Mukositis

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=Schleimhautentzündung - kann den gesamten Verdauungstrakt betreffen 


  • dickflüssiger, sämiger Speichel, Schmerzen, gerötete Schleimhaut mit Geschwürbildung 


-> Symptome beginnen i.d.R. wenige Tage nach Therapiebeginn -> Höhepunkt ca. 1 Woche später 


Therapie:

  • Xylocitin -> lokale Schmerzausschaltung im Zahn-, Mund-, Kieferbereich (Infiltrationsanästhesie s.c.)
  • Lidocain
  • Moronal
  • Eiswürfel mit Xylocitin lutschen (Kryotherapie) 


unter Umständen verweigern Patienten die Nahrungsaufnahme durch sehr starke Schmerzen

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Stomatitis

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= Entzündung des Mundes/Bereiche der Mundhöhle 

  • Aphten, Schmerzen, schlechter Atemgeruch, Blut im Speichel
  • Mund fühlt sich trocken an
  • Beginn typischerweise: Zunge bzw. Mundschleimhaut 


-> Rest siehe Mukositis

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früh auftretende Reaktionen durch Zytostatika 

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Gewichtszunahme:

  • durch Kortison Steigerung des Appetits
  • Unwohlsein, Unzufriedenheit mit eigenem Körper 
  • Gewichtskontrollen, positives Zusprechen 


Diarrhoe durch Enteritis/Obstipation:

  • mangelnde Bewegung, Flüssigkeitszufuhr + Medikamente (Vincristin, Opiate)
  • Bauchschmerzen, Unwohlsein, Appetitlosigkeit 
  • Einlauf, Klistier/orale Abführmittel n. AO, prophylaktische Verabreichung von Laktulose


Leukopenie & Unterdrückung d. körpereigenen Abwehr, Immunsuppression:

  • aus Knochenmarksdepression resultierend
  • erhöhtes Infektionsrisiko
  • gründliche Händehygiene, Umkehrisolation, Sterilpflege, tgl. Bettwäschewechsel, Waschlappen+Handtücher nur 1x benutzen, Wasserfilter 


Anstieg Harnsäure im Blut -> Hyperurikämie:

  • durch massiven Zellzerfall durch Chemo-/Strahlentherapie 
  • Gefahr v. Nierensteinen in Harnwegen u. gelöste Harnsäure lagert sich in Gelenken ab (Gicht) 
  • Urinuntersuchungen, Zugabe Natriumbikarbonat -> alkalischer Urin verbessert Ausscheidung d. Harnsäure, purinarme Nahrung, Spültropf -> Polyurie


Nierenschädigung

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Fatigue - Erschöpfungssyndrom/ Tumorerschöpfung - Symptome

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...außergewöhnliche Müdigkeit, mangelnde Energiereserven oder massiv erhöhtes Ruhebedürfnis, welches absolut unverhältnismäßig zu vorangegangenen Akitivitätsänderungen ist


Symptome:

  • Schlafstörung
  • Müdigkeit & Schwäche 
  • Lustlosigkeit
  • Verlust körperlicher Belastbarkeit 
  • Desinteresse, Motivationsverlust 
  • Traurigkeit, Frust, Reizbarkeit 
  • seelische Erschöpfung 
  • Entfremdung von Freunden, Familien 
  • Verlust d. Interesses am Leben 
  • Konzentrationsstörungen 
  • Angst, nicht wieder gesund zu werden 
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Fatigue - Erschöpfungssyndrom - Ursachen

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= multifaktorell


  • Tumorerkrankung
  • Folgen der Behandlung, z.B. Anämie
  • Hormonmangel 
  • Organschäden & Begleiterkrankungen 
  • psychische Folgen: Angst, Depression, Stress
  • Schlafstörungen 
  • Mangelernährung 
  • chronische Infekte 
  • Muskelabbau 
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Fatigue - Erschöpfungssyndrom - Auswirkungen auf soziales Umfeld 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Rücksichtnahme & Unterstützung des Pat. -> Angehörige, Freunde brauchen viel Kraft
  • veränderte Rollenverteilung in Familie
  • Partnerschaft, Beziehung neu definiert -> massive Lebensbedrohung 
  • offen miteinander umgehen -> Missverständnisse meiden 
  • ggf. Beratungsstellen


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Was sind Zytostatika?

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=Zellgift

-toxisch, chemische Substanz, welche in Medizin als Arzneistoff, v.a. im Rahmen der Chemotherapie eingesetzt wird 

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  • 102 Lernmaterialien

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Q:

Wie wirken Zytostatika?

A:

-stören, verzögern, verhindern Zellzyklus -> verhindern, dass sich schnell teilende Zellen (u.a. Tumorzellen, aber auch z.B. Haarzellen) sich teilen, verbreiten

Q:

Einteilung der NW von Zytostatika nach Schweregraden

A:

0=keine NW

1=geringe NW

2=AZ verschlechtert, Chemotherapeutika müssen vermindert werden

3=Unterbrechung d. Chemotherapie notwendig 

4=stationäre Behandlung erforderlich 

5=Tod durch Chemotherapeutika 

Q:

Gründe für sicheren Umgang mit Zytostatika

A:

=CMR-Arzneimittel 

-cancerogen (krebserregend) 

-mutagen (erbgutverändernd)

-reproduktionstoxisch (die Fruchtbarkeit gefährdend) 


Q:

Kontaminationsmöglichkeiten mit Zytostatika 

A:

Konzentrat -> Produktion/Transport/Lagerung (Apotheke) + Zubereitung Infusionslösungen 


Lösung -> Transport, Station/Krankenbett + Applikation 


Verdünnung -> Patientenpflege + Körperflüssigkeiten, Wäsche etc. 


Verantwortung für den Arbeitsschutz liegt beim AG

Q:

früh auftretende (reversible) Reaktionen -> Erklärung, Folgen, Maßnahmen/Pflege

A:

=können nach Stunden oder nach Wochen auftreten 


Nausea/Emesis/ antizipatorisches (vorwegnehmendes) Erbrechen:  

  • geschädigte Darmzellen -> setzen Serotonin frei -> Aktivierung Brechzentrum (im Hirnstamm)
  • Inappetenz, Gewichtsreduktion,, unzureichende Flüssigkeitsaufnahme 
  • Mundpflege, kleine MZ, starke Gerüche vermeiden, weniger Würze (Geschmacksstörungen)


Alopezie:

  • Haarwurzelzellen angegriffen -> Ausfall nach ca. 2-4 Wochen, Wachstum setzt nach ca. 4 Wochen wieder ein 
  • psychische Belastung, Wärmeverlust 
  • häufiger Bettwäschewechsel, Haare vor Ausfall schneiden, Perücke/Tücher, Pflege der Kopfhaut 


 Schleimhaut-Läsionen (insb. Mund+Speiseröhre):

  • Speichelproduktion stark reduziert -> Effektabwehr stark beeinträchtigt 
  • Schmerzen, Nahrungsverweigerung, Blut im Speichel, Foretor ex ore
  • Mundpflege (Benzydaminprophylaxe/-therapie, Thrombozytopenie - Zähneputzen vermeiden, Zahnbürstenwechsel spätestens alle 4 Wochen, Inspektion Mundhöhle
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Q:

Mukositis

A:

=Schleimhautentzündung - kann den gesamten Verdauungstrakt betreffen 


  • dickflüssiger, sämiger Speichel, Schmerzen, gerötete Schleimhaut mit Geschwürbildung 


-> Symptome beginnen i.d.R. wenige Tage nach Therapiebeginn -> Höhepunkt ca. 1 Woche später 


Therapie:

  • Xylocitin -> lokale Schmerzausschaltung im Zahn-, Mund-, Kieferbereich (Infiltrationsanästhesie s.c.)
  • Lidocain
  • Moronal
  • Eiswürfel mit Xylocitin lutschen (Kryotherapie) 


unter Umständen verweigern Patienten die Nahrungsaufnahme durch sehr starke Schmerzen

Q:

Stomatitis

A:

= Entzündung des Mundes/Bereiche der Mundhöhle 

  • Aphten, Schmerzen, schlechter Atemgeruch, Blut im Speichel
  • Mund fühlt sich trocken an
  • Beginn typischerweise: Zunge bzw. Mundschleimhaut 


-> Rest siehe Mukositis

Q:

früh auftretende Reaktionen durch Zytostatika 

A:

Gewichtszunahme:

  • durch Kortison Steigerung des Appetits
  • Unwohlsein, Unzufriedenheit mit eigenem Körper 
  • Gewichtskontrollen, positives Zusprechen 


Diarrhoe durch Enteritis/Obstipation:

  • mangelnde Bewegung, Flüssigkeitszufuhr + Medikamente (Vincristin, Opiate)
  • Bauchschmerzen, Unwohlsein, Appetitlosigkeit 
  • Einlauf, Klistier/orale Abführmittel n. AO, prophylaktische Verabreichung von Laktulose


Leukopenie & Unterdrückung d. körpereigenen Abwehr, Immunsuppression:

  • aus Knochenmarksdepression resultierend
  • erhöhtes Infektionsrisiko
  • gründliche Händehygiene, Umkehrisolation, Sterilpflege, tgl. Bettwäschewechsel, Waschlappen+Handtücher nur 1x benutzen, Wasserfilter 


Anstieg Harnsäure im Blut -> Hyperurikämie:

  • durch massiven Zellzerfall durch Chemo-/Strahlentherapie 
  • Gefahr v. Nierensteinen in Harnwegen u. gelöste Harnsäure lagert sich in Gelenken ab (Gicht) 
  • Urinuntersuchungen, Zugabe Natriumbikarbonat -> alkalischer Urin verbessert Ausscheidung d. Harnsäure, purinarme Nahrung, Spültropf -> Polyurie


Nierenschädigung

Q:

Fatigue - Erschöpfungssyndrom/ Tumorerschöpfung - Symptome

A:

...außergewöhnliche Müdigkeit, mangelnde Energiereserven oder massiv erhöhtes Ruhebedürfnis, welches absolut unverhältnismäßig zu vorangegangenen Akitivitätsänderungen ist


Symptome:

  • Schlafstörung
  • Müdigkeit & Schwäche 
  • Lustlosigkeit
  • Verlust körperlicher Belastbarkeit 
  • Desinteresse, Motivationsverlust 
  • Traurigkeit, Frust, Reizbarkeit 
  • seelische Erschöpfung 
  • Entfremdung von Freunden, Familien 
  • Verlust d. Interesses am Leben 
  • Konzentrationsstörungen 
  • Angst, nicht wieder gesund zu werden 
Q:

Fatigue - Erschöpfungssyndrom - Ursachen

A:

= multifaktorell


  • Tumorerkrankung
  • Folgen der Behandlung, z.B. Anämie
  • Hormonmangel 
  • Organschäden & Begleiterkrankungen 
  • psychische Folgen: Angst, Depression, Stress
  • Schlafstörungen 
  • Mangelernährung 
  • chronische Infekte 
  • Muskelabbau 
Q:

Fatigue - Erschöpfungssyndrom - Auswirkungen auf soziales Umfeld 

A:
  • Rücksichtnahme & Unterstützung des Pat. -> Angehörige, Freunde brauchen viel Kraft
  • veränderte Rollenverteilung in Familie
  • Partnerschaft, Beziehung neu definiert -> massive Lebensbedrohung 
  • offen miteinander umgehen -> Missverständnisse meiden 
  • ggf. Beratungsstellen


Q:

Was sind Zytostatika?

A:

=Zellgift

-toxisch, chemische Substanz, welche in Medizin als Arzneistoff, v.a. im Rahmen der Chemotherapie eingesetzt wird 

Onkologie

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