Klinische Psychologie an der Universität Leipzig | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

GERERALISIERTE ANGSTSTÖRUNG
Kernmerkmale

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TESTE DEIN WISSEN
  • Übermäßige Angst und Sorge (furchtsame Erwartung) bezüglich mehrerer Ereignisse oder Tätigkeiten (wie etwa Arbeit oder Schulleistungen), die während mind. 6 Monaten an der Mehrzahl der Tage auftraten
  • Sorgen werden als unkontrollierbar erlebt
  • Min. 3 der folgenden 6 psychovegetativen Symptome (zumindest einige der Symptome lagen in den vergangenen 6 Monaten an der Mehrzahl der Tage vor, bei Kindern genügt ein Symptom)
    1. Ruhelosigkeit oder ständiges ”auf dem Sprung sein”
    2. leichte Ermüdbarkeit
    3. Konzentrationsschwierigkeiten oder Leere im Kopf
    4. Reizbarkeit
    5. Muskelspannung
    6. Schlafstörungen (Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten oder unruhiger, nicht erholsamer
    Schlaf)
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Aufrechterhaltung der Sorgen

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Vermeidungstheorie der Sorgen (Borkovec)

  • Im Sorgenprozess dominiert verbale Verarbeitung
  • Reduziert emotionale und somatische Angstreaktionen
  • Reduktion aversiver Angstreaktionen → negative Verstärkung der Sorgen
  • Verhinderung von Habituation
  • Korrektive Erfahrungen werden nicht aufgenommen
  • Förderung positiver Annahmen über die Sorgen („Weil ich mir so viele Sorgen gemacht habe, ist nichts passiert“ -> Sorgen waren also nicht überflüssig)
    Metasorgen 


Sorgen über die Sorgen (Wells et al.)

  • Wiederholungscharakter der Sorgen fördert Gefühl der Unkontrollierbarkeit
  • Negative Annahmen über die Sorgen („Sich-Sorgen schadet mir“)
  • Gedankenunterdrückung fördert paradoxe Reaktionen (Gedanken treten noch mehr auf)
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Klassifikationssystem DSM-5

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TESTE DEIN WISSEN

Herausgeber: American Psychiatric Association (APA

  • Wird entsprechend der neuesten Forschungsergebnisse regelmäßig überprüft und aktualisiert (Expertenkonsens
  • weniger zum internationalen Konsens geeignet, aber Basis der Klassifikation bei wissenschaftlichen Studien (Forschung
  • Genaue Operationalisierung der Kriterien für jede psychische Störung 
  • Enthält viele weitere Informationen zu den psychischen Störungen (epidemiologische Angaben, Komorbiditäten etc.) -> wie eine Art Lehrbuch 
  • Seit DSM-III (1980) weitgehend deskriptives System, Verzicht auf ätiologische Annahmen (Ausnahmen: organisch bedingte Störungen, Störungen aufgrund eines medizinischen Krankheitsfaktors) 
  • Kritik an Neuauflage DSM-5: gesenkte Hürden für Diagnosestellung (z.B. Depression, ADHS) „Pathologisierung normalen Erlebens“?, Einfluss von Interessengruppen? (Immer mehr psychsche Störungen)
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EPIDEMIOLOGIE PSYCHISCHER STÖRUNGEN

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Untersuchung der Verteilung, Determinanten und Risikofaktoren gesundheitsbezogener Zustände in Bevölkerungsgruppen

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Prävalenz

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TESTE DEIN WISSEN

Anzahl Krankheitsfälle in einer definierten Population

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Punktprävalenz

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Prävalenz zu einem bestimmten Zeitpunkt

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Risiko

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Wahrscheinlichkeit, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, eine Krankheit jemals gehabt zu haben


Relatives Risiko = Verhältnis des Risikos der exponierten Personen zum Risiko der nicht- exponierten Personen 


Odds Ratio = Verhältnis der Chancen (Auftretens- zu Gegenwahrscheinlichkeit), eine Störung zu entwickeln von exponierten und nicht-exponierten Personen

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Lebenszeitprävalenz

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Anteil an einem Stichtag lebender Personen, die irgendwann mal Erkrankungsmerkmale hatten

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Was beeinflusst epidemiologische Kennzahlen

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  • Untersuchungspopulation: Gesamtbevölkerung versus Klinische Gruppen, Altersspanne, Kohorte, Region 
  • Falldefinition: zugrundeliegende Definition psychischer Störungen (Klassifikationssystem)
  • Fallidentifikation: eingesetzte diagnostische Instrumente
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Erblichkeit (Heritabilität, h²)

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Anteil der genetischen Varianz an der phänotypischen Varianz

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geteilte Umwelt

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Wirkung all derjenigen nichtgenetischen Faktoren, welche zur
Ähnlichkeit von gemeinsam aufgewachsenen Personen (insbesondere Geschwistern)
beitragen (sozioökonomischer Status, Familienklima)

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Merkmale beider Klassifikationssysteme

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  • klare Kriterien (kriteriumsorientierte Diagnostik) 
  • klare Entscheidungsregeln (operationale Diagnostik) (z.B. klare zeitliche Angaben) 
  • nicht Krankheit, sondern Störung 
  • möglichst atheoretisch, schulenunabhänig (z.B. Ablehnung des Neurosebegriffs) 
  • möglichst nicht ätiologisch orientiert, sondern rein deskriptiv 
  • Komorbiditätsprinzip (Stelle so viele Diagnosen, bis das gesamte psychopathologische Bild damit abgedeckt ist), nicht hierarchisches Prinzip
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Q:

GERERALISIERTE ANGSTSTÖRUNG
Kernmerkmale

A:
  • Übermäßige Angst und Sorge (furchtsame Erwartung) bezüglich mehrerer Ereignisse oder Tätigkeiten (wie etwa Arbeit oder Schulleistungen), die während mind. 6 Monaten an der Mehrzahl der Tage auftraten
  • Sorgen werden als unkontrollierbar erlebt
  • Min. 3 der folgenden 6 psychovegetativen Symptome (zumindest einige der Symptome lagen in den vergangenen 6 Monaten an der Mehrzahl der Tage vor, bei Kindern genügt ein Symptom)
    1. Ruhelosigkeit oder ständiges ”auf dem Sprung sein”
    2. leichte Ermüdbarkeit
    3. Konzentrationsschwierigkeiten oder Leere im Kopf
    4. Reizbarkeit
    5. Muskelspannung
    6. Schlafstörungen (Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten oder unruhiger, nicht erholsamer
    Schlaf)
Q:

Aufrechterhaltung der Sorgen

A:

Vermeidungstheorie der Sorgen (Borkovec)

  • Im Sorgenprozess dominiert verbale Verarbeitung
  • Reduziert emotionale und somatische Angstreaktionen
  • Reduktion aversiver Angstreaktionen → negative Verstärkung der Sorgen
  • Verhinderung von Habituation
  • Korrektive Erfahrungen werden nicht aufgenommen
  • Förderung positiver Annahmen über die Sorgen („Weil ich mir so viele Sorgen gemacht habe, ist nichts passiert“ -> Sorgen waren also nicht überflüssig)
    Metasorgen 


Sorgen über die Sorgen (Wells et al.)

  • Wiederholungscharakter der Sorgen fördert Gefühl der Unkontrollierbarkeit
  • Negative Annahmen über die Sorgen („Sich-Sorgen schadet mir“)
  • Gedankenunterdrückung fördert paradoxe Reaktionen (Gedanken treten noch mehr auf)
Q:

Klassifikationssystem DSM-5

A:

Herausgeber: American Psychiatric Association (APA

  • Wird entsprechend der neuesten Forschungsergebnisse regelmäßig überprüft und aktualisiert (Expertenkonsens
  • weniger zum internationalen Konsens geeignet, aber Basis der Klassifikation bei wissenschaftlichen Studien (Forschung
  • Genaue Operationalisierung der Kriterien für jede psychische Störung 
  • Enthält viele weitere Informationen zu den psychischen Störungen (epidemiologische Angaben, Komorbiditäten etc.) -> wie eine Art Lehrbuch 
  • Seit DSM-III (1980) weitgehend deskriptives System, Verzicht auf ätiologische Annahmen (Ausnahmen: organisch bedingte Störungen, Störungen aufgrund eines medizinischen Krankheitsfaktors) 
  • Kritik an Neuauflage DSM-5: gesenkte Hürden für Diagnosestellung (z.B. Depression, ADHS) „Pathologisierung normalen Erlebens“?, Einfluss von Interessengruppen? (Immer mehr psychsche Störungen)
Q:

EPIDEMIOLOGIE PSYCHISCHER STÖRUNGEN

A:

Untersuchung der Verteilung, Determinanten und Risikofaktoren gesundheitsbezogener Zustände in Bevölkerungsgruppen

Q:

Prävalenz

A:

Anzahl Krankheitsfälle in einer definierten Population

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Q:

Punktprävalenz

A:

Prävalenz zu einem bestimmten Zeitpunkt

Q:

Risiko

A:

Wahrscheinlichkeit, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, eine Krankheit jemals gehabt zu haben


Relatives Risiko = Verhältnis des Risikos der exponierten Personen zum Risiko der nicht- exponierten Personen 


Odds Ratio = Verhältnis der Chancen (Auftretens- zu Gegenwahrscheinlichkeit), eine Störung zu entwickeln von exponierten und nicht-exponierten Personen

Q:

Lebenszeitprävalenz

A:

Anteil an einem Stichtag lebender Personen, die irgendwann mal Erkrankungsmerkmale hatten

Q:

Was beeinflusst epidemiologische Kennzahlen

A:
  • Untersuchungspopulation: Gesamtbevölkerung versus Klinische Gruppen, Altersspanne, Kohorte, Region 
  • Falldefinition: zugrundeliegende Definition psychischer Störungen (Klassifikationssystem)
  • Fallidentifikation: eingesetzte diagnostische Instrumente
Q:

Erblichkeit (Heritabilität, h²)

A:

Anteil der genetischen Varianz an der phänotypischen Varianz

Q:

geteilte Umwelt

A:

Wirkung all derjenigen nichtgenetischen Faktoren, welche zur
Ähnlichkeit von gemeinsam aufgewachsenen Personen (insbesondere Geschwistern)
beitragen (sozioökonomischer Status, Familienklima)

Q:

Merkmale beider Klassifikationssysteme

A:
  • klare Kriterien (kriteriumsorientierte Diagnostik) 
  • klare Entscheidungsregeln (operationale Diagnostik) (z.B. klare zeitliche Angaben) 
  • nicht Krankheit, sondern Störung 
  • möglichst atheoretisch, schulenunabhänig (z.B. Ablehnung des Neurosebegriffs) 
  • möglichst nicht ätiologisch orientiert, sondern rein deskriptiv 
  • Komorbiditätsprinzip (Stelle so viele Diagnosen, bis das gesamte psychopathologische Bild damit abgedeckt ist), nicht hierarchisches Prinzip
Klinische Psychologie

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