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Lernmaterialien für Erbrecht an der Universität Leipzig

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TESTE DEIN WISSEN
Wie prüft man die Ausschlagung der Erbschaft?
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TESTE DEIN WISSEN
Rf. Ausschluss der gesetzlichen Erbfolge über § 1937

Ausschlagung § 1942 ff
1. Form § 1945 
2. Frist § 1944 I
-> 1944 II bei späterer Kenntniserlangung
3. Kein Ausschluss nach § 1943 
- durch ausdrückliche oder konkludente Erklärung 
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TESTE DEIN WISSEN
Was für Auslegungsregeln gibt es?
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TESTE DEIN WISSEN
1. § 2087 I 
2. § 2087 II -> wenn Wille der Erblassers nicht eindeutig zum Ausdruck kommt, ist er zunächst durch Auslegung zu ermitteln -> nur, wenn hiernach auch noch Zweifel bestehen, kommt § 2087 II überhaupt zur Anwendung 
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist bei der Auslegung einer letztwilligen Verfügung zu beachten?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1. einseitige nicht empfangsbedürftig WE
2. Nicht auf Empfänerghorizont, sondern allein auf Erblasserwillen
- Ausgangsbasis ist immer Wortlaut der Erklärung, der durch Umstände außerhalb der Urkunde ergänzt wird 
2. Umstände außerhalb der Urkunde ist „Andeutungstheorie“ zu beachten 
- Wille muss sich auch wenn nur andeutungsweise in Urkunde wiederfinden 
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TESTE DEIN WISSEN
Wie prüft man eine letztwillig Verfügung und wo ist sie gereglt?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- § 1937 BGB
I. Errichtung 
1. Höchstpersönlich § 2069
2. Testierfähigkeit §2229
3. For Nichtigkeit § 125, 2231, 2247
4. Testierwille § 133 (nur nach inneren Willen zu bestimmen)
II. Aufhebung 
1. Auflösung der Ehe § 2077
2. Anfechtung 2078, 142
3. Widerruf 2253
III. Auslegung nach § 133 BGB (nur nach Willen des Erblassers)
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TESTE DEIN WISSEN
Wo ist die AusschLadung der Erbschaft geregelt?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
§ 2306 II i.V.m. I BGB
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was kann der Erblasser durch ein Testament bestimmen?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1. Bestimmung eins Erben § 1937
2. Zuwendung eines Vermächtnisses § 1939
3. Anordnung einer Auflage § 1940



















Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was für ein Problem kann im Rahmen der Testamentsform auftreten?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Voraussetzung:
1. Eigenhändig geschrieben § 2247 
2. Eigenhändig unterschrieben 

P. Fehlende Unterschrift auf niedergeschriebenen Text
- genügt es, wenn am Anfang Namen genannt und auf Briefumschlag unterschrieben?
- Unterschrift: Identitäts - und Abschlussfunktion 
-> Verhinderung von Fälschungen 
-> Sicherstellung das Text den Testierwillen des Erblassers vollständig wiedergibt

-> Selbstbezeichnung am Anfang keine Unterschrift 

Unterschrift auf Umschlag
- umstritten:
- enger äußerer und innerer Zusammenhang zwischen Umschlag und eingelegten Blatt bestehen 
-> äußerer Zusammenhang: kann durch Verschließen des Umschlags hergestellt werden 
-> innerer: durch Bezugnahme des Textes auf Umschlag 
- genügt nicht, wenn Umschlagsunterschrift selbstständige Bedeutung hat -> “Nach meinem Tod öffnen” 
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TESTE DEIN WISSEN
Wo ist die Nacherbschaft geregelt?
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TESTE DEIN WISSEN
§ 2100 ff
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TESTE DEIN WISSEN
Was gilt, wenn nur ein Teil des Nachlasses an eine Person bestimmt ist und sich über den anderen Teil keine Bestimmungen finden?
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TESTE DEIN WISSEN
§ 2088 I BGB
- hinsichtlich der restlichen Vermögensgegenstände gilt die gesetzliche Erbfolge § 1924
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TESTE DEIN WISSEN
Wann liegt Nacherbschaft vor?
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TESTE DEIN WISSEN
Es muss nur der Wille unverkennbar zum Ausdruck kommen, dass Erblasser mehrere Erben hintereinander einsetzen will. Nacherbe ist nicht der Rechtsnachfolge des Vorerben, sondern des Erblassers. 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Wer ist im Fall der Erbunwürdigkeit anfechtungsberechtigt?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- geM. § 2341 reicht ein mittelbarer Vorteil aus 
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TESTE DEIN WISSEN
Kann eine konkludente Annahme der Erbschaft durch eine Verfügung über einen Gegenstand des Nachlasses erfolgen?
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TESTE DEIN WISSEN
- im Regelfall ist derjenige, der über den Gegenstand verfügt sich für den Berechtigten und damit Eigentümer hält
- Beachte dabei immer § 1959 -> Verfügungen über den Nachlass sind nicht zwingend eine konkludente Annahmeerklärung 
- Maßnahmen, die Nachlass bloß sichern oder seinen Bestand erhalten sollen, dürfen nicht als Ausdruck des Willens gedeutet werden, die Erbschaft behalten zu wollen 
-> Willen muss nach außen erkennbar sein 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Erbrecht Kurs an der Universität Leipzig - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Wie prüft man die Ausschlagung der Erbschaft?
A:
Rf. Ausschluss der gesetzlichen Erbfolge über § 1937

Ausschlagung § 1942 ff
1. Form § 1945 
2. Frist § 1944 I
-> 1944 II bei späterer Kenntniserlangung
3. Kein Ausschluss nach § 1943 
- durch ausdrückliche oder konkludente Erklärung 
Q:
Was für Auslegungsregeln gibt es?
A:
1. § 2087 I 
2. § 2087 II -> wenn Wille der Erblassers nicht eindeutig zum Ausdruck kommt, ist er zunächst durch Auslegung zu ermitteln -> nur, wenn hiernach auch noch Zweifel bestehen, kommt § 2087 II überhaupt zur Anwendung 
Q:
Was ist bei der Auslegung einer letztwilligen Verfügung zu beachten?
A:
1. einseitige nicht empfangsbedürftig WE
2. Nicht auf Empfänerghorizont, sondern allein auf Erblasserwillen
- Ausgangsbasis ist immer Wortlaut der Erklärung, der durch Umstände außerhalb der Urkunde ergänzt wird 
2. Umstände außerhalb der Urkunde ist „Andeutungstheorie“ zu beachten 
- Wille muss sich auch wenn nur andeutungsweise in Urkunde wiederfinden 
Q:
Wie prüft man eine letztwillig Verfügung und wo ist sie gereglt?

A:
- § 1937 BGB
I. Errichtung 
1. Höchstpersönlich § 2069
2. Testierfähigkeit §2229
3. For Nichtigkeit § 125, 2231, 2247
4. Testierwille § 133 (nur nach inneren Willen zu bestimmen)
II. Aufhebung 
1. Auflösung der Ehe § 2077
2. Anfechtung 2078, 142
3. Widerruf 2253
III. Auslegung nach § 133 BGB (nur nach Willen des Erblassers)
Q:
Wo ist die AusschLadung der Erbschaft geregelt?
A:
§ 2306 II i.V.m. I BGB
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Q:
Was kann der Erblasser durch ein Testament bestimmen?
A:
1. Bestimmung eins Erben § 1937
2. Zuwendung eines Vermächtnisses § 1939
3. Anordnung einer Auflage § 1940



















Q:
Was für ein Problem kann im Rahmen der Testamentsform auftreten?
A:
Voraussetzung:
1. Eigenhändig geschrieben § 2247 
2. Eigenhändig unterschrieben 

P. Fehlende Unterschrift auf niedergeschriebenen Text
- genügt es, wenn am Anfang Namen genannt und auf Briefumschlag unterschrieben?
- Unterschrift: Identitäts - und Abschlussfunktion 
-> Verhinderung von Fälschungen 
-> Sicherstellung das Text den Testierwillen des Erblassers vollständig wiedergibt

-> Selbstbezeichnung am Anfang keine Unterschrift 

Unterschrift auf Umschlag
- umstritten:
- enger äußerer und innerer Zusammenhang zwischen Umschlag und eingelegten Blatt bestehen 
-> äußerer Zusammenhang: kann durch Verschließen des Umschlags hergestellt werden 
-> innerer: durch Bezugnahme des Textes auf Umschlag 
- genügt nicht, wenn Umschlagsunterschrift selbstständige Bedeutung hat -> “Nach meinem Tod öffnen” 
Q:
Wo ist die Nacherbschaft geregelt?
A:
§ 2100 ff
Q:
Was gilt, wenn nur ein Teil des Nachlasses an eine Person bestimmt ist und sich über den anderen Teil keine Bestimmungen finden?
A:
§ 2088 I BGB
- hinsichtlich der restlichen Vermögensgegenstände gilt die gesetzliche Erbfolge § 1924
Q:
Wann liegt Nacherbschaft vor?
A:
Es muss nur der Wille unverkennbar zum Ausdruck kommen, dass Erblasser mehrere Erben hintereinander einsetzen will. Nacherbe ist nicht der Rechtsnachfolge des Vorerben, sondern des Erblassers. 
Q:
Wer ist im Fall der Erbunwürdigkeit anfechtungsberechtigt?
A:
- geM. § 2341 reicht ein mittelbarer Vorteil aus 
Q:
Kann eine konkludente Annahme der Erbschaft durch eine Verfügung über einen Gegenstand des Nachlasses erfolgen?
A:
- im Regelfall ist derjenige, der über den Gegenstand verfügt sich für den Berechtigten und damit Eigentümer hält
- Beachte dabei immer § 1959 -> Verfügungen über den Nachlass sind nicht zwingend eine konkludente Annahmeerklärung 
- Maßnahmen, die Nachlass bloß sichern oder seinen Bestand erhalten sollen, dürfen nicht als Ausdruck des Willens gedeutet werden, die Erbschaft behalten zu wollen 
-> Willen muss nach außen erkennbar sein 
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