M6 Deutschdidaktik an der Universität Koblenz-Landau | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für M6 Deutschdidaktik an der Universität Koblenz-Landau

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe das Berliner Modell als Beispiel lerntheoretischer Didaktik.

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TESTE DEIN WISSEN

- Instrument zur Analyse + Planung von Unterricht

- 4 Elementarstrukturen (Kreislauf):

Intention (warum?), Inhalt (Was?), Methode (Wie?), Medium (Womit?)

- Abhängig von:

sozialkulturellen, anthropologisch-psychologischen, technisch-organisatorischen Voraussetzungen auf System Schule

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutere das Modell zum Schreibentwicklungsprozess (Schreibhaltungen) nach Bereiter.

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TESTE DEIN WISSEN

auf 3 Ebenen (Prozess, Produkt, Leser):

- Schreiber schreibt, solange ihm etwas einfällt (Prozess)

- S befolgt Konventionen (Produkt)

- S orientiert sich auf einen potentiellen Leser hin (Leser)

- S beurteilt sein Produkt als Leser (Produkt)

- S schreibt zur Wissensgewinnung (Prozess)

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne die Merkmale der Erzählarten.

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TESTE DEIN WISSEN

1. isoliert - dargestellte Ereignisse sind unverbunden nebeneinander gesetzt - Kindergartenkinder 


2. linear - Ergebnisse sind untereinander verknüpft - Kindergartenkinder bis 2. Klasse


3. strukturiert - Ereignisfolge ist "episodisch" markiert und strukturiert, Anfang und Ende markiert - 2. bis 4.Klasse


4. narrativ - episodisch strukturierte Ereignisse sind "affektiv#2 markiert (Zuhörer wird eingebunden und angesprochen) - 4. Klasse

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutere das morphologische Prinzip der Rechtschreibung.

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TESTE DEIN WISSEN

- Morphemkonstanz
("Wortstamm bleibt erhalten")
-> bei Auslautverhärtung

-> bei verwandten Morphemen, wenn phonographisch nichts dagegen spricht


- alle morphemischen Informationen werden visualisiert, auch, wenn sie nicht hörbar sind (*sehn, *Son'n)

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TESTE DEIN WISSEN

In welche Arten kann man Argumentieren/Stellung beziehen unterteilen?

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TESTE DEIN WISSEN

behaupten + argumentieren, überreden + überzeugen

-> exploratives Argumentieren (Etablierung von geltendem + geteiltem Wissen)

-> persuasives Argumentieren (Bearbeitung von Dissens)


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TESTE DEIN WISSEN

Welcher Unterschied besteht für den Kompetenzbereich "Lesen, mit Texten und Medien umgehen" in den Bildungsstandards?

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Primar-/Sekundarstufe I:

-Lesen, mit Texten + Medien umgehen


Allg. Hochschulreife:

- Lesen

- sich mit Texten + Medien auseinandersetzen

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutere den strategieorientierten Rechtschreibunterricht zum Erwerb orthographischer Kompetenz.

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TESTE DEIN WISSEN

- Vermittlung von Strategien zur Sprachanalyse -> ermöglicht alternativen Zugriff auf Regularitäten der Orthographie

(Bsp.: Pilotsprache, Pluralbildung bei Fragen der Auslautverhärtung)

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne die Fehler-Konzepte nach Ramge.

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TESTE DEIN WISSEN

- Versprecher = Performanzfehler (S ist sich seines Fehlers bewusst)

- Regelfehler = Kompetenzfehler (S ist sich seines Fehlers nicht bewusst)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Formen der Differenzierung gibt es?

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TESTE DEIN WISSEN

- äußere vs. innere 

- quantitative vs. qualitative 

- schülergewählte vs. lehrergewählte 

- natürliche

--> Umgang mit Heterogenität

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe das Stufenmodell zur Entwicklung der Ontogenese (Frith)

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TESTE DEIN WISSEN

Ontogenese = individuelle Entwicklung von Lesen + Schreiben 


1. Nachahmung äußerer Verhaltensweisen: "Als-ob"-Lesen + Kritzeln


2. Kenntnis einzelner Buchstaben an Hand figurativer Merkmale: Erraten von Wörtern + Malen von Buchstabenreihen


3. Kenntnis einiger Buchstaben/Laute: Benennen von Lautelementen + Schreiben von Lautelementen


4. Einsicht in Buchstaben-Laut-Beziehung: Buchstabenweises Erlesen + Phonetische Schreibungen


5. Verwendung orthographischer bzw. sprachstruktureller Elemente: Fortgeschrittenes Lesen + Verwendung orthographischer Muster


6. Automatisierung von Teilprozessen: Automatisiertes Worterkennen und Hypothesenbildung + Entfaltete orthographische Kenntnisse

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne die vier Verinnerlichungsstufen nach Aebli (psychologische Didaktik)

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TESTE DEIN WISSEN

1. Stufe: Effektiver Vollzug einer Handlung

2. Stufe: Bildliche Darstellung der Operation

3. Stufe: Zeichenmäßige Darstellung

4. Stufe: Automatisierung

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TESTE DEIN WISSEN

Erkläre die Zone der proximalen Entwicklung nach Wygotski.

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TESTE DEIN WISSEN

- was kann Kind in Zusammenarbeit + unter Anleitung?

--> Bestimmung der reifenden geistigen Funktion, unter der Annahme, dass das Kind die Unterstützung bald nicht mehr braucht


--> Fokus: was ist künftig möglich?


"Wenn wir also untersuchen, wozu das Kind selbstständig fähig ist, untersuchen wir den gestrigen Tag. Erkunden wir jedoch, was das Kind in Zusammenarbeit leisten vermag, dann ermitteln wir damit seine morgige Entwicklung."

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Beispielhafte Karteikarten für deinen M6 Deutschdidaktik Kurs an der Universität Koblenz-Landau - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Beschreibe das Berliner Modell als Beispiel lerntheoretischer Didaktik.

A:

- Instrument zur Analyse + Planung von Unterricht

- 4 Elementarstrukturen (Kreislauf):

Intention (warum?), Inhalt (Was?), Methode (Wie?), Medium (Womit?)

- Abhängig von:

sozialkulturellen, anthropologisch-psychologischen, technisch-organisatorischen Voraussetzungen auf System Schule

Q:

Erläutere das Modell zum Schreibentwicklungsprozess (Schreibhaltungen) nach Bereiter.

A:

auf 3 Ebenen (Prozess, Produkt, Leser):

- Schreiber schreibt, solange ihm etwas einfällt (Prozess)

- S befolgt Konventionen (Produkt)

- S orientiert sich auf einen potentiellen Leser hin (Leser)

- S beurteilt sein Produkt als Leser (Produkt)

- S schreibt zur Wissensgewinnung (Prozess)

Q:

Nenne die Merkmale der Erzählarten.

A:

1. isoliert - dargestellte Ereignisse sind unverbunden nebeneinander gesetzt - Kindergartenkinder 


2. linear - Ergebnisse sind untereinander verknüpft - Kindergartenkinder bis 2. Klasse


3. strukturiert - Ereignisfolge ist "episodisch" markiert und strukturiert, Anfang und Ende markiert - 2. bis 4.Klasse


4. narrativ - episodisch strukturierte Ereignisse sind "affektiv#2 markiert (Zuhörer wird eingebunden und angesprochen) - 4. Klasse

Q:

Erläutere das morphologische Prinzip der Rechtschreibung.

A:

- Morphemkonstanz
("Wortstamm bleibt erhalten")
-> bei Auslautverhärtung

-> bei verwandten Morphemen, wenn phonographisch nichts dagegen spricht


- alle morphemischen Informationen werden visualisiert, auch, wenn sie nicht hörbar sind (*sehn, *Son'n)

Q:

In welche Arten kann man Argumentieren/Stellung beziehen unterteilen?

A:

behaupten + argumentieren, überreden + überzeugen

-> exploratives Argumentieren (Etablierung von geltendem + geteiltem Wissen)

-> persuasives Argumentieren (Bearbeitung von Dissens)


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Q:

Welcher Unterschied besteht für den Kompetenzbereich "Lesen, mit Texten und Medien umgehen" in den Bildungsstandards?

A:

Primar-/Sekundarstufe I:

-Lesen, mit Texten + Medien umgehen


Allg. Hochschulreife:

- Lesen

- sich mit Texten + Medien auseinandersetzen

Q:

Erläutere den strategieorientierten Rechtschreibunterricht zum Erwerb orthographischer Kompetenz.

A:

- Vermittlung von Strategien zur Sprachanalyse -> ermöglicht alternativen Zugriff auf Regularitäten der Orthographie

(Bsp.: Pilotsprache, Pluralbildung bei Fragen der Auslautverhärtung)

Q:

Nenne die Fehler-Konzepte nach Ramge.

A:

- Versprecher = Performanzfehler (S ist sich seines Fehlers bewusst)

- Regelfehler = Kompetenzfehler (S ist sich seines Fehlers nicht bewusst)

Q:

Welche Formen der Differenzierung gibt es?

A:

- äußere vs. innere 

- quantitative vs. qualitative 

- schülergewählte vs. lehrergewählte 

- natürliche

--> Umgang mit Heterogenität

Q:

Beschreibe das Stufenmodell zur Entwicklung der Ontogenese (Frith)

A:

Ontogenese = individuelle Entwicklung von Lesen + Schreiben 


1. Nachahmung äußerer Verhaltensweisen: "Als-ob"-Lesen + Kritzeln


2. Kenntnis einzelner Buchstaben an Hand figurativer Merkmale: Erraten von Wörtern + Malen von Buchstabenreihen


3. Kenntnis einiger Buchstaben/Laute: Benennen von Lautelementen + Schreiben von Lautelementen


4. Einsicht in Buchstaben-Laut-Beziehung: Buchstabenweises Erlesen + Phonetische Schreibungen


5. Verwendung orthographischer bzw. sprachstruktureller Elemente: Fortgeschrittenes Lesen + Verwendung orthographischer Muster


6. Automatisierung von Teilprozessen: Automatisiertes Worterkennen und Hypothesenbildung + Entfaltete orthographische Kenntnisse

Q:

Nenne die vier Verinnerlichungsstufen nach Aebli (psychologische Didaktik)

A:

1. Stufe: Effektiver Vollzug einer Handlung

2. Stufe: Bildliche Darstellung der Operation

3. Stufe: Zeichenmäßige Darstellung

4. Stufe: Automatisierung

Q:

Erkläre die Zone der proximalen Entwicklung nach Wygotski.

A:

- was kann Kind in Zusammenarbeit + unter Anleitung?

--> Bestimmung der reifenden geistigen Funktion, unter der Annahme, dass das Kind die Unterstützung bald nicht mehr braucht


--> Fokus: was ist künftig möglich?


"Wenn wir also untersuchen, wozu das Kind selbstständig fähig ist, untersuchen wir den gestrigen Tag. Erkunden wir jedoch, was das Kind in Zusammenarbeit leisten vermag, dann ermitteln wir damit seine morgige Entwicklung."

M6 Deutschdidaktik

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Eine der M6 Deutschdidaktik Zusammenfassungen auf StudySmarter | Universität Koblenz-Landau

Gesprächskompetenz vermitteln und ermitteln: Gute Aufgaben im Bereich Sprechen und Zuhören

Michael Becker-Mrotzek


  • Wichtig: mündliche Kommunikation unterscheidet sich durch Flüchtigkeit des Gesprochenen und die konstitutive Interaktivität von anderen Bereichen


1. Sprache und Kommunikation

  • Zur Untersuchung von Sprachaneignungsprozessen: Betrachtung Struktur + Funktion der Sprache (⇏ Kompetenz ↔ Performanz)
    • Lernen +  verwenden der Sprache, um Funktionen zu realisieren
      • Interaktion + Kommunikation
      • Erkenntnis und Kognition
      • Gemeinschaftsbildung und Kommunion
    • sprachliches Handeln -> auf Verständigung bezogen ( Sprachproduktion + Sprachrezeption)
  • Handlungsmuster = komplexe, sprachl. Formen, die benutzt werden, um gemeinsam ein kommunikatives Problem zu bewältigen
    -> Entlastung für Handlungsplanung, da geteiltes Wissen über typischen Gesprächsverlauf
  • Sprechzeitraum mündl. Kommunikation
    -> Parallelität von Planung, Produktion + Rezeption
    (Zerdehnung von Kommunikationsprozessen im Schriftlichen)
  • audio-visuelle Aufzeichnung + Transkription -> mögl. Analysemethoden


2. Gesprächskompetenz

  • = Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Flüchtigkeit, Prozesshaftigkeit und Interaktivität von Mündlichkeit zu bewältigen
  • kommunikative Angemessenheit -> leitet sich aus Handlungsmustern ab
  • Basisqualifikationen
    • Rezeptive + produktive phonische Qualifikation
    • Pragmatische Qualifikation I
    • Semantische Qualifikation
    • Morphologisch-syntaktische Qualifikation
    • Diskursive Qualifikation
    • Pragmatische Qualifikation II

  • Teilfähigkeiten (Qualifikationen), die für Gesprächsfähigkeit erforderlich sind

  • Kompetenzmodell der Gesprächsfähigkeit (dreidimensional)


3. Entwicklung der Gesprächskompetenz

4. Bildungsstandards

5. Beispielanalyse Lernstandserhebung NRW 2005

6. Aufgabenentwicklung

  • Aspekte, die bei mündlichen Aufgabenkonzeptionen bedacht werden müssen
    • Offenbarungsaspekt (Handlungsweisen, anders als im Schriftlichen, für Beobachter offenbar -> unangenehm?
    • Erhebungsaspekt (gesprächsanalytische Schulung notwendig, um aus laufendem Gespräch relevante Phänomene zu erkennen)
    • Zuschreibungsaspekt (durch Kooperation, Einzelbeiträge schwer zu filtern)
    • Normaspekt (Bewertung schwierig. Was gilt als gute Gesprächskompetenz?)
  • Kriterien zur Vermittlung von Gesprächskompetenz
    • Üben
    • Monitoring + Scaffolding
    • Kommunikatives Wissen (Ausbau explixiten Wissens über Kommunikation wichtig)
    • Klassenklima (vertrauensvoll, Kritik vorsichtig, zu kritisch-konstruktiver Haltung bewegen,..)
  • Beispielaufgaben: Hörverstehen
    • Widersprüche in einer abgespielten/vorgelesenen Geschichte finden
      -> keine Notizen machen
      -> an mentalem Modell Widersprüche erkennen
      -> Gruppendiskussion (= sinnvoller Gesprächsanlass)
      -> Klassengespräch (= Aufbau metakognitiven Wissens)
    • Kommunikative Absichten in einem Gespräch erkennen
      -> suche nach Illokution in Videoclips
      -> Absichten sollen relativ eindeutig aber nicht offensichtlich sein
M6 Deutschdidaktik

Diese Zusammenfassung wurde von Kommilitonen erstellt

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