Testtheorie an der Universität Klagenfurt | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Nützlichkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Für das von ihm gemessene Merkmal besteht praktische Relevanz  
und die auf seiner Grundlage getroffenen Entscheidungen erweisen mehr Nutzen als Schaden

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TESTE DEIN WISSEN

Fairness


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TESTE DEIN WISSEN

Testwerte führen zu keiner systematischen Benachteiligung bestimmter Personen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu ethnischen, soziokulturellen oder
geschlechtsspezifischen Gruppen.
DIF (differential item functioning)
• Item funktioniert bei Personen mit gleichem latenten θ aufgrund vorhandener Störvariablen (z. B. Ethnizität, Geschlecht, Sprache...) unterschiedlich
(z.B. selbes θ, Weiße bekommen hohen Score/ Schwarze niedrigen im selben Item)
• Ausweg: culture-faire-Instrumente (sprachfreie Instrumente)


-> fair, wenn diese Störeinflüsse nicht beeinflussen

nicht fair:

Übersehen von Mehrdimensionalität eines Items
-> vorher psychometrische Analyse!

• Psychol. Tests für Psychologen nicht fair (Testerfahrung, Sprache, Tricks, Erfahrung mit Material, z.B. Matritzen)

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TESTE DEIN WISSEN

Zumutbarkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Die VPn absolut und relativ zu dem resultierenden Nutzen in zeitlicher, psychischer, sowie körperlicher Hinsicht nicht über Gebühr belasten.

- unangenehme Stimuli
- Wird Testperson ausreichend aufgeklärt? (Warum wird diese Untersuchung gemacht? Wie viel Zeit wird diese Untersuchung in Anspruch nehmen? etc.)

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TESTE DEIN WISSEN

 Objektivität

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TESTE DEIN WISSEN

Durchführungsobjektivität: Das Testergebnis ist unabhängig von der durchführenden Person

(soll jeweils selbes Ergebnis rauskommen)
standardisierte Anweisungen heißt nicht automatisch, dass Objektivität gegeben
(Bsp. Kinder, man reagiert auf diese)
(non)-verbal conditioning: nicken, wenn jmd. über sich redet (Personalpronomen) -> redet mehr über sich

Auswertungsobjektivität: Die Ermittlung des Testwertes hängt nicht von der auswertenden Person ab

- leicht bei Leistungstests (Item klar: richtig/falsch -> Summe -> z-Score)

- schwerer bei produktiven Leistungen (Rating, z.B. kann Kreis zeichnen)

-> standardisierte Auswertung heißt nicht, dass objektiv
Interpretationsobjektivität: Schlussfolgerungen aus den Testwerten hängen nicht von der auswertenden Person ab

- am schwersten bei projektiven Verfahren
(Szeno-Test: Kind mit Puppen spielen, symbolisch deuten, Konflikte in Kind)

(Rorschach-Test: Tintenfleckbilder, geringe Interpretationseindeutigkeit, viel Spielraum)

-> kaum empirisch standardisierte Verfahren

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TESTE DEIN WISSEN

Ökonomie

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TESTE DEIN WISSEN

Ressourcen/Aufwand wie Zeit, Geld etc. in Relation am Erkenntnisgewinn,


Beispiel Zeitökonomie: Adaptives Testen (Verzicht auf nicht-informative Items)

vs. MMPI -> sehr lang

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TESTE DEIN WISSEN

Unverfälschbarkeit

(Durchschaubarkeit)


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TESTE DEIN WISSEN

≠ Face Validity (Forscher sucht Items, die Erkenntnis bringen)
hier: Testpersonenperspektive: kann VPn Test durchschauen + damit Daten verfälschen?

ist so konstruiert, dass VPn durch gezieltes Testverhalten die Ausprägungen ihrer Testwerte nicht steuern / verzerren kann.


Selbstauskunftsverfahren potentiell anfällig für faking good/faking bad.
Bei Selbsteinschätzungen kommt hinzu, dass die Person
• sich selbst korrekt einzuschätzen kann und
• diese Selbsteinschätzung mitteilen will


(klinisch: möchten Hilfe vs. möchten Krankheit verschleiern)


Persönlichkeitsfragebogen:
oft Selbsteinschätzung, soz. Erwünschtheit, mehr Varianz im Raschmodell)

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TESTE DEIN WISSEN

Skalierung

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TESTE DEIN WISSEN

die (laut Verrechnungsregel resultierenden) Testwerte bilden die empirischen Merkmalsrelationen adäquat ab.

-> Testwerte bilden Realität ab

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Psychometrie:

Probabilistische vs. klassische Ansätze

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TESTE DEIN WISSEN


Beides gehört zu Psychometrie (Psychische Fähigkeiten+Eigenschaften quantifizieren) 

-> Intervallskala anwenden + interpretieren

  • Item-Response-Theorie = Probabilistische TT
  • Klassische TT
    -> Feststellen ob Items sinnvoll sind


Probabilistische:

Wahrscheinlichkeit einer Antwort, gegeben versch. Parameter

schaue ob bestimmte Annahmen zutreffen --> erlauben Intervall zu rechnen (Summe etc.)

(sehen Antwort als Kategorie (nominal/ordinal))

[Rasch-Familie, Birnbaum]


Klassische:

Nehmen einfach an, dass die Antworten auf die Items intervallskaliert sind
(sehen Antwort als eine Ausprägung auf Intervall. Skala)

[Faktorenanalyse]

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TESTE DEIN WISSEN

Dimensionalität:

Raschmodell vs Faktorenanalyse

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TESTE DEIN WISSEN

wenn RM (probabilistisch) gilt: Eindimensionalität impliziert


Faktorenanalyse (klassisch): da nicht;

Ziel: Dimensionalität untersuchen

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TESTE DEIN WISSEN

Gütekriterien

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TESTE DEIN WISSEN

• Objektivität

• Validität

• Reliabilität


- Skalierung
- Fairness
- Normierung

- Nützlichkeit

- Ökonomie
- Zumutbarkeit

- Unverfälschbarkeit / Durchschaubarkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Klassische TT - Axiome

 =

- wie nutzen?

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TESTE DEIN WISSEN

Grundannahmen, nicht falsifizierbar


1. Erwartungswert v. Fehler = 0

2. Wahrer Wert + Fehler unkorreliert

-> konstante Fehlerkomponente =
Homoskedastizität

3. bei 2 Items Fehlerkomponenten unkorreliert
-> Wenn in Item 1 gut, heißt nicht dass in Item 2 gut
-> Realisationen von X sind stochastisch unabhängig (nicht aufeinander aufbauen!)

4. bei 2 Items wahrer Wert1 und Fehler 2 unkorreliert


- in Psycho nicht 2x mit selbem testen (Mess-wdh), sondern versch. Tests, die selbes latentes T abbilden

-> in einem Test mehrere Aufgaben die dasselbe latente T abfragen, aber nicht identisch sind
= Mess-WDH mit nicht identischen Items

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TESTE DEIN WISSEN

Psychometrie vs Individualperspektive

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TESTE DEIN WISSEN

i: teste 1 Person (Person konstant)

-> mögl. genaue Aussage über T der Person

P: teste 1 Instrument mit vielen Items + vielen Personen (die jeweils eigenen T haben) -> Aussage über Test
(= Itemperspektive) -> Gütekriterien; IRT, klassische TT

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Q:

Nützlichkeit

A:

Für das von ihm gemessene Merkmal besteht praktische Relevanz  
und die auf seiner Grundlage getroffenen Entscheidungen erweisen mehr Nutzen als Schaden

Q:

Fairness


A:

Testwerte führen zu keiner systematischen Benachteiligung bestimmter Personen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu ethnischen, soziokulturellen oder
geschlechtsspezifischen Gruppen.
DIF (differential item functioning)
• Item funktioniert bei Personen mit gleichem latenten θ aufgrund vorhandener Störvariablen (z. B. Ethnizität, Geschlecht, Sprache...) unterschiedlich
(z.B. selbes θ, Weiße bekommen hohen Score/ Schwarze niedrigen im selben Item)
• Ausweg: culture-faire-Instrumente (sprachfreie Instrumente)


-> fair, wenn diese Störeinflüsse nicht beeinflussen

nicht fair:

Übersehen von Mehrdimensionalität eines Items
-> vorher psychometrische Analyse!

• Psychol. Tests für Psychologen nicht fair (Testerfahrung, Sprache, Tricks, Erfahrung mit Material, z.B. Matritzen)

Q:

Zumutbarkeit

A:

Die VPn absolut und relativ zu dem resultierenden Nutzen in zeitlicher, psychischer, sowie körperlicher Hinsicht nicht über Gebühr belasten.

- unangenehme Stimuli
- Wird Testperson ausreichend aufgeklärt? (Warum wird diese Untersuchung gemacht? Wie viel Zeit wird diese Untersuchung in Anspruch nehmen? etc.)

Q:

 Objektivität

A:

Durchführungsobjektivität: Das Testergebnis ist unabhängig von der durchführenden Person

(soll jeweils selbes Ergebnis rauskommen)
standardisierte Anweisungen heißt nicht automatisch, dass Objektivität gegeben
(Bsp. Kinder, man reagiert auf diese)
(non)-verbal conditioning: nicken, wenn jmd. über sich redet (Personalpronomen) -> redet mehr über sich

Auswertungsobjektivität: Die Ermittlung des Testwertes hängt nicht von der auswertenden Person ab

- leicht bei Leistungstests (Item klar: richtig/falsch -> Summe -> z-Score)

- schwerer bei produktiven Leistungen (Rating, z.B. kann Kreis zeichnen)

-> standardisierte Auswertung heißt nicht, dass objektiv
Interpretationsobjektivität: Schlussfolgerungen aus den Testwerten hängen nicht von der auswertenden Person ab

- am schwersten bei projektiven Verfahren
(Szeno-Test: Kind mit Puppen spielen, symbolisch deuten, Konflikte in Kind)

(Rorschach-Test: Tintenfleckbilder, geringe Interpretationseindeutigkeit, viel Spielraum)

-> kaum empirisch standardisierte Verfahren

Q:

Ökonomie

A:

Ressourcen/Aufwand wie Zeit, Geld etc. in Relation am Erkenntnisgewinn,


Beispiel Zeitökonomie: Adaptives Testen (Verzicht auf nicht-informative Items)

vs. MMPI -> sehr lang

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Q:

Unverfälschbarkeit

(Durchschaubarkeit)


A:

≠ Face Validity (Forscher sucht Items, die Erkenntnis bringen)
hier: Testpersonenperspektive: kann VPn Test durchschauen + damit Daten verfälschen?

ist so konstruiert, dass VPn durch gezieltes Testverhalten die Ausprägungen ihrer Testwerte nicht steuern / verzerren kann.


Selbstauskunftsverfahren potentiell anfällig für faking good/faking bad.
Bei Selbsteinschätzungen kommt hinzu, dass die Person
• sich selbst korrekt einzuschätzen kann und
• diese Selbsteinschätzung mitteilen will


(klinisch: möchten Hilfe vs. möchten Krankheit verschleiern)


Persönlichkeitsfragebogen:
oft Selbsteinschätzung, soz. Erwünschtheit, mehr Varianz im Raschmodell)

Q:

Skalierung

A:

die (laut Verrechnungsregel resultierenden) Testwerte bilden die empirischen Merkmalsrelationen adäquat ab.

-> Testwerte bilden Realität ab

Q:

Psychometrie:

Probabilistische vs. klassische Ansätze

A:


Beides gehört zu Psychometrie (Psychische Fähigkeiten+Eigenschaften quantifizieren) 

-> Intervallskala anwenden + interpretieren

  • Item-Response-Theorie = Probabilistische TT
  • Klassische TT
    -> Feststellen ob Items sinnvoll sind


Probabilistische:

Wahrscheinlichkeit einer Antwort, gegeben versch. Parameter

schaue ob bestimmte Annahmen zutreffen --> erlauben Intervall zu rechnen (Summe etc.)

(sehen Antwort als Kategorie (nominal/ordinal))

[Rasch-Familie, Birnbaum]


Klassische:

Nehmen einfach an, dass die Antworten auf die Items intervallskaliert sind
(sehen Antwort als eine Ausprägung auf Intervall. Skala)

[Faktorenanalyse]

Q:

Dimensionalität:

Raschmodell vs Faktorenanalyse

A:

wenn RM (probabilistisch) gilt: Eindimensionalität impliziert


Faktorenanalyse (klassisch): da nicht;

Ziel: Dimensionalität untersuchen

Q:

Gütekriterien

A:

• Objektivität

• Validität

• Reliabilität


- Skalierung
- Fairness
- Normierung

- Nützlichkeit

- Ökonomie
- Zumutbarkeit

- Unverfälschbarkeit / Durchschaubarkeit

Q:

Klassische TT - Axiome

 =

- wie nutzen?

A:

Grundannahmen, nicht falsifizierbar


1. Erwartungswert v. Fehler = 0

2. Wahrer Wert + Fehler unkorreliert

-> konstante Fehlerkomponente =
Homoskedastizität

3. bei 2 Items Fehlerkomponenten unkorreliert
-> Wenn in Item 1 gut, heißt nicht dass in Item 2 gut
-> Realisationen von X sind stochastisch unabhängig (nicht aufeinander aufbauen!)

4. bei 2 Items wahrer Wert1 und Fehler 2 unkorreliert


- in Psycho nicht 2x mit selbem testen (Mess-wdh), sondern versch. Tests, die selbes latentes T abbilden

-> in einem Test mehrere Aufgaben die dasselbe latente T abfragen, aber nicht identisch sind
= Mess-WDH mit nicht identischen Items

Q:

Psychometrie vs Individualperspektive

A:

i: teste 1 Person (Person konstant)

-> mögl. genaue Aussage über T der Person

P: teste 1 Instrument mit vielen Items + vielen Personen (die jeweils eigenen T haben) -> Aussage über Test
(= Itemperspektive) -> Gütekriterien; IRT, klassische TT

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