Spezieller Pflanzenbau an der Universität Kassel | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Spezieller Pflanzenbau an der Universität Kassel

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Welche wichtigen Maßnahmen werden zur direkten Unkrautregulierung durchgeführt?


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  • -  im Vorauflauf können vor den Zuckerrüben keimende Unkräuter mit Striegel, Netzegge oder Abflammgerät ganzflächig oder im Band (Abflammtechnik) beseitigt werden; Wirksamkeit gegenüber ausdauernden Unkräutern gering.

  • -  Blind-Striegeln schräg zur Drillrichtung muss je nach Keimungsverlauf 6 bis 12 Tage nach der Saat beendet sein

  • -  Blind-Abflammen bis unmittelbar vor Auflaufen der Zuckerrüben möglich, geringe Flächenleistung und relativ hoher Energiebedarf

  • -  ab Sichtbarwerden der Reihen Unkrautregulierung zwischen den Reihen durch Hackmaschinen möglich, junge Zuckerrüben vor Verschütten schützen

  • -  ab BBCH 12 bis 14 vorsichtiger Einsatz von Striegel, Fingerhacke oder Torsionshacke zur Unkrautregulierung in der Reihe sowie erste Handhacke

  • -  ab BBCH 16 kann mit Rollhacke in die Reihen gehäufelt werden; wenig geeignet zur Bekämpfung ausdauernder Wurzelunkräuter

  • -  bis Bestandesschluss durchschnittlich drei Durchfahrten mit der Maschinenhacke und drei Durchgänge mit der Handhacke (je nach Verunkrautung 80 bis 150 AKh ha-1a-1 oder mehr)

  • -  mit dritter Handhacke Aussamen der Unkräuter und Ernteerschwernisse durch Spätverunkrautung vermeiden


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Wichweizen/Hartweizen

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- Weichweizen (Brotweizen):

Proteingehalt (>11,5%), Kleberqualität, Stärkequalität (Fallzahl >220 sec.)


- Hartweizen (Nudelweizen):

sehr hohe Klebergehalte, höheres HL-Gewicht, glasiges Aussehen

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Was ist die "Hypogäische Keimung" und was die "Epigäische Keimung"?

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Hypogäische Keimung:

  • Epikotyl streckt sich
  • Keimblätter bleiben in der Erde
  • Primärblätter erste photosynthetisch aktive Blätter

= erfordert tiefe Saat


Epigäische Keimung:

  • Hypokotyl streckt sich 
  • Keimblätter werden empor gehoben
  • Keimblätter erste photosynthetische aktive Blätter

= erfordert flache Saat

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Ansprüche 

  • Böden mit folgenden Eigenschaften:
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  • lockere Struktur 
  • Siebfähigkeit
  • geringer Steinbesatz
  • leicht sauer (ph-Wert 5-6)
  • gute Erwärmung 
  • ausreichende Nährstoffversorgung zu beginn der Wachstumsphase
  • geringe Belastung mit Schaderregern
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Beikrautregulierung im öko Landbau

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Vorbeugende Regulierung:

  • Fruchtfolgegestaltung
  • konkurrenzstarke Pflanzenbestände
  • aktivierung des Bodenlebens 
  • Abtötung der Beikrautsamen in Wirtschaftsdüngern durch geregelte kompostierung
  • harmonische Düngug
  • Verhinderung direkter Verschleppung durch Maschinen  sowie Einschleppung durch Saatgut


Direkte Regulierung bzw. Bekämpfung:

Gezielter Pflug- und Grubbereinsatz, Striegeln, Hacken, Eggen, Bürsten und Abflammen

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Pflanzenschutz im biologischen Landbau

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Vorbeugen: Selbstregulierung fördern 

  • Fruchtfolgegestaltung, Bodenbearbeitung, Sorte, Wuchshöhe, Saatzeit, Saatgutqualität, Bestandsdichte etc.

Direkte Regulierung:

  • Nützlingseinsatz etc. 
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Botanik der Kartoffel

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Familie: Nachtschattengewächse
Gattung: Solanum 

KulturformS. tuberosum S. andigena 

Züchtung: 7 Kulturarten

  • Bestäubung durch Wind und Insekten
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Zieldefinition des ökologischen Landbaus

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Optimierung des Deckungsbeitrages unter gegeben Rahmenbedingungen (Standort, Betriebstyp etc.) bei optimaler Ausnutzung der Nährstoff- und Wasserreserven und Berücksichtigung von Natur-, Wasser- und Klimaschutz - sowie sozialen Belangen


Nebenziele:

Unterdrückung von Wildkräutern, Schädlingen und Krankheiten


Im Zentrum der Bemühungen steht dabei i.d.R. nicht allein die Einzelfrucht, sondern immer auch die Folgefrucht

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Bodenbearbeitung und Pflanzbettvorbereitung 

(Anforderungen an das Bodengefüge)

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  • lockeres Bodengefüge
  • gute Drainage
  • leichtere Durchwurzelung
  • geringerer Widerstand bei der Durchwurzelung 
    • Stolonenausbreitung
    • Knollenwachstum 
  • mind. 15cm Tiefe
  • Klutenfrei
  • nicht zu fein 
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Vorkeimung und Keimstimulierung 

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Ziele: Verfrühung der Pflanzenentwicklung/Ertragsbildung um 10 – 14 Tage (insbesondere in Jahren mit zeitigem Krautfäulebefall wichtig!), zügiger homogener Feldaufgang mit weniger Fehlstellen, verminderter Befall mit Rhizoctonia solani, bessere Ausnutzung der Bodenfeuchte im Frühjahr, höhere Konkurrenzkraft gegen Beikräuter

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Fruchtfolgestellung

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  • Anspruchsvolle abtragende Kultur mit hohem N u. K-Bedarf
  • Humuszehrer
  • Fruchtfolgeanteil max. 20% (alle 5 Jahre) = Nematoden 
  • Kartoffel reagiert positiv auf verrottete org. Substanz 
  • zu viel frische Substanz kann zu Problemen führen
    • = Drahtwürmer 
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Zusammensetzung der Kartoffelknolle

(Inhaltsstoffe - rel. Anteil)

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  • Wasser: 79,8
  • Kohlenhydrate: 17,1
  • Protein: 2,1
  • Mineralstoffe: 0,4
  • Ballaststoffe: 0,5
  • Fette: 0,1: 
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  • 50216 Karteikarten
  • 1528 Studierende
  • 63 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Spezieller Pflanzenbau Kurs an der Universität Kassel - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:


Welche wichtigen Maßnahmen werden zur direkten Unkrautregulierung durchgeführt?


A:


  • -  im Vorauflauf können vor den Zuckerrüben keimende Unkräuter mit Striegel, Netzegge oder Abflammgerät ganzflächig oder im Band (Abflammtechnik) beseitigt werden; Wirksamkeit gegenüber ausdauernden Unkräutern gering.

  • -  Blind-Striegeln schräg zur Drillrichtung muss je nach Keimungsverlauf 6 bis 12 Tage nach der Saat beendet sein

  • -  Blind-Abflammen bis unmittelbar vor Auflaufen der Zuckerrüben möglich, geringe Flächenleistung und relativ hoher Energiebedarf

  • -  ab Sichtbarwerden der Reihen Unkrautregulierung zwischen den Reihen durch Hackmaschinen möglich, junge Zuckerrüben vor Verschütten schützen

  • -  ab BBCH 12 bis 14 vorsichtiger Einsatz von Striegel, Fingerhacke oder Torsionshacke zur Unkrautregulierung in der Reihe sowie erste Handhacke

  • -  ab BBCH 16 kann mit Rollhacke in die Reihen gehäufelt werden; wenig geeignet zur Bekämpfung ausdauernder Wurzelunkräuter

  • -  bis Bestandesschluss durchschnittlich drei Durchfahrten mit der Maschinenhacke und drei Durchgänge mit der Handhacke (je nach Verunkrautung 80 bis 150 AKh ha-1a-1 oder mehr)

  • -  mit dritter Handhacke Aussamen der Unkräuter und Ernteerschwernisse durch Spätverunkrautung vermeiden


Q:

Wichweizen/Hartweizen

A:

- Weichweizen (Brotweizen):

Proteingehalt (>11,5%), Kleberqualität, Stärkequalität (Fallzahl >220 sec.)


- Hartweizen (Nudelweizen):

sehr hohe Klebergehalte, höheres HL-Gewicht, glasiges Aussehen

Q:

Was ist die "Hypogäische Keimung" und was die "Epigäische Keimung"?

A:

Hypogäische Keimung:

  • Epikotyl streckt sich
  • Keimblätter bleiben in der Erde
  • Primärblätter erste photosynthetisch aktive Blätter

= erfordert tiefe Saat


Epigäische Keimung:

  • Hypokotyl streckt sich 
  • Keimblätter werden empor gehoben
  • Keimblätter erste photosynthetische aktive Blätter

= erfordert flache Saat

Q:

Ansprüche 

  • Böden mit folgenden Eigenschaften:
A:
  • lockere Struktur 
  • Siebfähigkeit
  • geringer Steinbesatz
  • leicht sauer (ph-Wert 5-6)
  • gute Erwärmung 
  • ausreichende Nährstoffversorgung zu beginn der Wachstumsphase
  • geringe Belastung mit Schaderregern
Q:

Beikrautregulierung im öko Landbau

A:

Vorbeugende Regulierung:

  • Fruchtfolgegestaltung
  • konkurrenzstarke Pflanzenbestände
  • aktivierung des Bodenlebens 
  • Abtötung der Beikrautsamen in Wirtschaftsdüngern durch geregelte kompostierung
  • harmonische Düngug
  • Verhinderung direkter Verschleppung durch Maschinen  sowie Einschleppung durch Saatgut


Direkte Regulierung bzw. Bekämpfung:

Gezielter Pflug- und Grubbereinsatz, Striegeln, Hacken, Eggen, Bürsten und Abflammen

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Q:

Pflanzenschutz im biologischen Landbau

A:

Vorbeugen: Selbstregulierung fördern 

  • Fruchtfolgegestaltung, Bodenbearbeitung, Sorte, Wuchshöhe, Saatzeit, Saatgutqualität, Bestandsdichte etc.

Direkte Regulierung:

  • Nützlingseinsatz etc. 
Q:

Botanik der Kartoffel

A:

Familie: Nachtschattengewächse
Gattung: Solanum 

KulturformS. tuberosum S. andigena 

Züchtung: 7 Kulturarten

  • Bestäubung durch Wind und Insekten
Q:

Zieldefinition des ökologischen Landbaus

A:

Optimierung des Deckungsbeitrages unter gegeben Rahmenbedingungen (Standort, Betriebstyp etc.) bei optimaler Ausnutzung der Nährstoff- und Wasserreserven und Berücksichtigung von Natur-, Wasser- und Klimaschutz - sowie sozialen Belangen


Nebenziele:

Unterdrückung von Wildkräutern, Schädlingen und Krankheiten


Im Zentrum der Bemühungen steht dabei i.d.R. nicht allein die Einzelfrucht, sondern immer auch die Folgefrucht

Q:

Bodenbearbeitung und Pflanzbettvorbereitung 

(Anforderungen an das Bodengefüge)

A:
  • lockeres Bodengefüge
  • gute Drainage
  • leichtere Durchwurzelung
  • geringerer Widerstand bei der Durchwurzelung 
    • Stolonenausbreitung
    • Knollenwachstum 
  • mind. 15cm Tiefe
  • Klutenfrei
  • nicht zu fein 
Q:

Vorkeimung und Keimstimulierung 

A:

Ziele: Verfrühung der Pflanzenentwicklung/Ertragsbildung um 10 – 14 Tage (insbesondere in Jahren mit zeitigem Krautfäulebefall wichtig!), zügiger homogener Feldaufgang mit weniger Fehlstellen, verminderter Befall mit Rhizoctonia solani, bessere Ausnutzung der Bodenfeuchte im Frühjahr, höhere Konkurrenzkraft gegen Beikräuter

Q:

Fruchtfolgestellung

A:
  • Anspruchsvolle abtragende Kultur mit hohem N u. K-Bedarf
  • Humuszehrer
  • Fruchtfolgeanteil max. 20% (alle 5 Jahre) = Nematoden 
  • Kartoffel reagiert positiv auf verrottete org. Substanz 
  • zu viel frische Substanz kann zu Problemen führen
    • = Drahtwürmer 
Q:

Zusammensetzung der Kartoffelknolle

(Inhaltsstoffe - rel. Anteil)

A:
  • Wasser: 79,8
  • Kohlenhydrate: 17,1
  • Protein: 2,1
  • Mineralstoffe: 0,4
  • Ballaststoffe: 0,5
  • Fette: 0,1: 
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